Roland Bösel , Sabine Bösel Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

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Inhaltsangabe zu „Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?“ von Roland Bösel

Unser Elternhaus hinterlässt Spuren. Es prägt unseren Charakter und unser Verhalten im Alltag und speziell in Liebesbeziehungen. Gibt es Probleme, dann lassen sie sich lösen, wenn wir diese Spuren zurückverfolgen und die Konflikte an ihrem Ursprung klären: bei der Mutter oder dem Vater. Anhand vieler Fallbeispiele, auch aus ihrer eigenen Beziehung, zeigen die erfahrenen Imago-Paartherapeuten Roland und Sabine Bösel auf, wie man solche Belastungen im direkten Gespräch klären kann. Denn der Dialog ist das wichtigste Werkzeug, um Liebe entstehen zu lassen, sie wieder herzustellen und weiter zu entfalten. Aus dem Inhalt: Meine Eltern sind schuld, dass ich Probleme hab Ja, Mama, ich bin für dein Glück verantwortlich Das werde ich dir nie verzeihen Ich darf keine glückliche Beziehung haben Ich mache es ganz bestimmt anders Darüber sprechen wir nicht Sabine und Roland Bösel leiten seit Jahren Generationen-Workshops, in denen diese und viele weitere Themen, die den Liebesalltag belasten können, aufgearbeitet werden. Diese Erfahrungen bringen die beiden Autoren in ihr Buch ein zeigen mit feinem Spürsinn und viel Sensibilität, wie sich Blockaden auflösen lassen und der Weg zu Glück, Geborgenheit und Leidenschaft in der Liebe frei wird.

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    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    bookscout

    07. May 2014 um 16:58

    In ihrem zweiten Buch beleuchten Sabine und Roland Bösel die Auswirkungen unserer Kindheit, unseren "emotionalen Erbes" auf gegenwärtige Paarbeziehungen.  Anhand zahlreicher anschaulicher Fallbeispiele erläutern sie, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, wo wir Verhaltensmuster unserer Eltern reproduzieren, wo wir Stellvertreterkämpfe für unsere Mütter und Väter ausfechten und wo wir unserem Beziehungsglück selbst im Wege stehen.  Die erfahrenen Therapeuten helfen dabei, versteckte Botschaften an unsere Eltern zu erkennen und zu decodieren, sie liefern Anleitungen für Vergebungsdialoge und begleiten uns beim aktiven Loslassen vergangener Schmerzsituationen.  Ob es nun gerade in einer Beziehung zwickt oder man sich einfach besser kennenlernen, seine Reaktionen besser verstehen möchte - die Bösels stehen einem stets mit Rat und Tat zur Seite.  Viel Spaß bei einer spannenden Reise in die eigene Persönlichkeit :) 

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  • Leserunde zu "Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?" von Roland Bösel

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Zu viert im Bett? Worum geht's? Unser Elternhaus hinterlässt Spuren. Es prägt unseren Charakter und unser Verhalten im Alltag und speziell in Liebesbeziehungen. Gibt es Probleme, dann lassen sie sich lösen, wenn wir diese Spuren zurückverfolgen und die Konflikte an ihrem Ursprung klären: bei der Mutter oder dem Vater. Anhand vieler Fallbeispiele, auch aus ihrer eigenen Beziehung, zeigen die erfahrenen Imago-Paartherapeuten Roland und Sabine Bösel auf, wie man solche Belastungen im direkten Gespräch klären kann. Denn der Dialog ist das wichtigste Werkzeug, um Liebe entstehen zu lassen, sie wieder herzustellen und weiter zu entfalten. Aus dem Inhalt: Meine Eltern sind schuld, dass ich Probleme hab; ja, Mama, ich bin für dein Glück verantwortlich; das werde ich dir nie verzeihen; ich darf keine glückliche Beziehung haben; ich mache es ganz bestimmt anders; darüber sprechen wir nicht. Sabine und Roland Bösel leiten seit Jahren Generationen-Workshops, in denen diese und viele weitere Themen, die den Liebesalltag belasten können, aufgearbeitet werden. Diese Erfahrungen bringen die beiden Autoren in ihr Buch ein zeigen mit feinem Spürsinn und viel Sensibilität, wie sich Blockaden auflösen lassen und der Weg zu Glück, Geborgenheit und Leidenschaft in der Liebe frei wird. Sabine & Roland Bösel Dr. Sabine Bösel ist Psychologin, Psychotherapeutin, Imago-Therapeutin und Imago-Workshop-Presenterin. Aus- und Weiterbildungen in systemischer Familientherapie, Gesprächstherapie, biodynamischer Körpertherapie und Intimitäts- und Sexualtherapie. Roland Bösel ist Psychotherapeut, Imago-Therapeut und Imago-Workshop-Presenter. Aus- und Weiterbildungen in integrativer Gestalttherapie, konzentrativer Bewegungstherapie, systemischer Familientherapie sowie Intimitäts- und Sexualtherapie. Sabine und Roland Bösel betreiben seit vielen Jahren eine Praxis für Paartherapie und Psychotherapie in Wien. >> Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde: Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, wie man sich vom "emotionalen Erbe" der Eltern befreien kann, bewerbt euch bis einschließlich 26. September 2013 für eines von 15 Leseexemplaren von "Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?". Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!  Sagt uns bis einschließlich 26. September, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmenWir freuen uns auf eure Teilnahme! > Folgt uns auf Facebook, Twitter und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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  • Blut ist dicker als Wasser

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    Thala

    02. February 2014 um 17:41

    Was sind wir? Von der Gesellschaft geprägt oder Produkt unserer Gene? Diese Frage lässt sich nach der Lektüre dieses Ratgebers eindeutig beantworten: Ob wir es wollen oder nicht, wir sind Produkt unserer Eltern. Unser Umfeld prägt uns und gerade in Partnerschaften lassen sich viele Verhaltensmuster erkennen, die wir von unseren Eltern erlernt haben. Da Sabine und Roland Bösel ein Paar sind, zeichnen die beiden viele Beispiele aus ihrem Leben als Paar auf. Die beiden schreiben in einer verständlichen Sprache, ohne psychologische oder soziologische Fachbegriffe, so dass auch ein Laie dem Thema gut folgen kann. Es sind viele Übungen in dem Buch enthalten, welche die Selbstreflexion fördern und den Leser dazu zwingen, erlernte Verhaltensweisen infrage zu stellen. Ich kann dieser Buch empfehlen, auch wenn es viel Zeit benötigt, sich auf dieses Buch einzustellen- es ist kein Buch für zwischendurch! Man muss sich auf dieses Thema einlassen, denn es wird viel geredet und reflektiert. Kein Buch, wenn man selbst gerade in Eile ist. Ich denke, dass es vor allem Sinn macht, wenn selbst schon Mutter oder Vater geworden ist.

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  • Der unsichtbare Rucksack…

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    Sikal

    29. January 2014 um 07:56

    Die Autoren, Sabine und Roland Bösel sind privat und beruflich ein Paar. Und genau darum geht es in diesem Buch – um Paare. Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die allesamt mit einer kurzen Einleitung in Form eines Beipackzettels beginnen. Diese Idee finde ich sehr nett und auch die Kapitel haben in sich noch Unterteilungen, die auch zwischendurch mal gelesen werden können. Es braucht einiges an Zeit, um durch das Buch zu kommen. So ist man als Leser immer gefordert, nicht zu verschlingen sondern zu reflektieren, in sich zu gehen, über sich nachzudenken und das eigene Verhalten zu ergründen. Mehrmals hat man die „Gelegenheit“ sich in Fallbeispielen wieder zu erkennen – ob man nun will oder nicht … Ab dem ersten Fünkchen Leben, das uns eingehaucht wird, sind wir ein Teil unserer Eltern. Wir bekommen im Laufe der Zeit ein Verhaltensmuster mitgeliefert, reagieren in Konflikten nach einem bestimmten Schema und haben auf emotionaler Ebene einiges in unserem Rucksack, das wir dem Partner anbieten. Doch kann ich für mein eigenes Glück oder Unglück ausschließlich meine Eltern verantwortlich machen? Ja, wir haben einen Rucksack und dieser wird auch im Laufe der Zeit gefüllt mit neuen Mustern und Ansichten von Menschen, die uns wichtig sind. Doch wir haben die Freiheit, etwas daran zu ändern. Die Anregungen der Autoren geben eingefrorenen Denkstrukturen eine Chance. Sie liefern uns eine Hilfestellung für das Bewusstwerden und Reflektieren der eigenen Verhaltensweisen. Wir erhalten einige Tipps, die es sich lohnt, auszuprobieren. Der Theaterblick kann eine spannende Alternative in einer Partnerschaft sein – so lösen sich manche Ansichten zwar nicht in Luft auf, doch eine Möglichkeit fürs Abstandnehmen findet sich hier allemal. Dass es sich nicht nur um theoretische Schlussfolgerungen der Paartherapeuten handelt, zeigen die vielen persönlichen Einschlüsse und Fallbeispiele aus der Praxis. Diese fand ich äußerst interessant und – wie bereits erwähnt – findet man sich manches Mal wieder. Der Schreibstil ist weder abgehoben noch oberlehrerhaft, sondern sehr angenehm und leicht verständlich. Für mich störend fand ich die jedoch esoterischen Gedanken, das ist nicht jedermanns Thema. Fazit: Ob es reicht, sein emotionales Erbe mit dem Lesen eines einzigen Buches aufzuarbeiten, sei dahingestellt – doch es kann ein Anfang sein, sich mit sich selbst zu beschäftigen und so manches Aha-Erlebnis zu finden.

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  • Rezension "Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?" von Roland & Sabine Bösel

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    Solifera

    25. November 2013 um 13:26

    Das Buch trägt den Untertitel "Über Risiken und Nebenwirkungen des emotionalen Erbes fragen Sie ihre Partnerin oder ihren Partner" und ich finde das ganz passend. Kennen wir nicht alle Situationen in denen wir uns oder unser Partner in eine Partnerschaft seltsam verhalten? Wenn wir in uns gehen könn(t)en wir die Ursache im sogenannten "emotionalen Erbe" sehen, das wir wie einen Rucksack mit uns herumtragen und nicht abschütteln können. Aber wir können lernen damit umzugehen und Lösungsansätze zu finden. In kleinen Kapiteln in klarer verständlicher Sprache führen uns die Autoren, die auch praktisch als Psychotherapeuten arbeiten, mehrere Situationen, quasi Lernfelder vor Augen, an denen wir wachsen und uns weiterentwickeln können. Leider hat sich im Laufe des Buches einiges wiederholt und in die Länge gezogen, ebenso wie ich die zahlreichen Hinweise auf das andere Buch der Autoren als störend empfand. Ansonsten fand ich die Lektüre sehr aufschlussreich und durchaus inspirierend!

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  • Jeder von uns trägt einen unsichtbaren Rucksack mit sich herum

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    CHRISSYTINA

    20. November 2013 um 18:53

    Zum Inhalt: Ab unserer Empfängnis und bis wir erwachsen sind packen unsere Eltern im übertragenen Sinne einen Rucksack für uns. Darin befindet sich am Ende Nützliches und Belastendes. Daher hat jeder Erwachsene die Aufgabe, sich mit dem emotionalen Erbe seiner Eltern auseinanderzusetzen und das, was ihn in seinem Leben und in der Beziehung zu seinen Eltern beschwert, zu korrigieren. Dabei kann dieses Buch eine große Hilfe sein. Die Autoren, das Ehepaar Bösel, greifen darin viele weit verbreitete Probleme auf wie zum Beispiel: - Ein Kind fühlt sich übermäßig für das Glück seiner Eltern verantwortlich - Ein Kind übernimmt die zerstörerischen Verhaltensmuster seiner Eltern und trägt sie in seine eigene Beziehnung hinein - Ein Kind kann seinen Eltern etwas nicht verzeihen usw. Außer der "Theorie" erzählen die Autoren in diesem Buch von ihren Klienten und deren Entwicklung zu einem glücklicheren Leben und außerdem von sich selbst - denn auch die Autoren waren nicht immer das, was sie heute sind. Meine Meinung: Ich beschäftige mich schon lange mit Psychologie - und dennoch konnte noch einiges aus diesem Buch lernern. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Autoren kommen sehr sympathisch rüber und erzählen erstaunlich offen über ihre eigenen Kindheiten und ihre Beziehung. Ich habe einen Stern abgezogen, weil ich nach einem Buch immer das Gefühl brauche, ein Thema vollkommen erfasst zu haben oder es wenigstens weitgehend zu beherrschen. Hier konnte ich nicht immer alle Gedankengänge vollständig nachvollziehen und hatte am Ende deswegen nicht das Gefühl, das Gelernte in allen Fällen korrekt wiedergeben zu können. Außerdem glaube ich, dass man für dieses Buch bereits gewisse Grundkenntnisse über die Psychologie haben sollte, da es sonst wahrscheinlich recht schwierig sein wird, es vollständig zu verstehen. Nichtsdestotrotz ist es absolut empfehlenswert, wenn man in der Beziehung zu seinen Eltern etwas aufarbeiten möchte - und mal ehrlich: Wer muss das nicht?

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  • ... oder was die eigene Kindheit in einer Partnerschaft bewirken kann!

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    Sunreading

    18. November 2013 um 08:32

    Anders, als zu Beginn vermutet, geht es in diesem Ratgeber nicht darum, als Eltern einen hilfreichen Beipackzettel für die Kindererziehung zu bekommen (das wird nur zu einer sehr guten Nebenwirkung). Sondern es geht darum zu verstehen, was die eigene, früher erhaltene Erziehung / das „emotionale Erbe“ vor allem in der Partnerschaft für Auswirkungen haben kann. Oftmals sind auch unsere Beziehungen im Erwachsenenalter noch sehr geprägt von dem, was wir als Kinder erfahren und erlebt haben. Vielfach ins Unterbewusstsein abgerutscht, als unbewusste Überlebensstrategien oder Lebensbeschlüsse gespeichert, lassen sie uns dem Partner / der Partnerin gegenüber Verhaltensweisen an den Tag legen, die der Beziehung nicht unbedingt förderlich sind. Diese zu entdecken, zu entschlüsseln und wenn möglich aufzulösen ist eines der Ziele dieses Buches. Dabei werden unter anderem Einzelthemen wie das Verantwortlichkeitsgefühl für das Elternglück, das Übertragen von Erwartungen und Gefühlen den Eltern gegenüber auf den Partner / die Partnerin, der Beschluss, anders sein zu wollen als die Eltern, das Glücklichsein in einer Beziehung und der Umgang mit Geheimnissen näher beleuchtet. Darüber, wie viele Sterne ich diesem wertvollen Buch geben möchte, habe ich lange nachgedacht. In manchen Kapiteln hätte ich fünf Sterne vergeben, in manchen (die mich weniger betrafen, oder in denen Fragen offen blieben) nur drei. Dafür gab es mehrere persönliche Highlightkapitel, denen ich auch ohne zu zögern sieben Sterne gegeben hätte. Letztlich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das Buch auch dann fünf Sterne verdient hätte, wenn nur ein einziges Kapitel geholfen hätte, dem eigenen Leben einen wichtigen und wertvollen Schub nach vorne oder eine verständnisvolle Wendung zu sich selbst und innerhalb der Partnerschaft zu geben. Die übrigen Kapitel wären dann für Menschen mit anderen emotionalen Rucksäcken, als es der eigene ist. Und dieser Ratgeber hat wirklich viele Kapitel, aus denen sich etwas Wertvolles herausziehen lässt, inklusive mehrerer Highlightkapitel, die wie aus dem eigenen Leben geschrieben zu sein scheinen. Für alle, die bereit sind, auch bei sich selbst mal hinter die Kulissen zu schauen – nicht immer nur bei dem Partner / der Partnerin – nach den Ursachen für Beziehungsprobleme zu schauen; für alle, die interessiert sind, was die eigene Kindheit im späteren Leben für Nebenwirkungen mit sich bringen kann, ist dieses Buch wahrscheinlich in individuellen Abschnitten immer wieder Gold wert – wie für mich selbst auch. Daher klare 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?"

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    Tigerlili

    03. November 2013 um 16:29

    Im Buch „Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?: Über Risiken und Nebenwirkungen des emotionalen Erbes fragen Sie Ihre Partnerin oder Ihren Partner“ von Roland und Sabine Bösel geht es um unser emotionales Erbe. Eben die Muster unseres Verhaltens und Erlebens welche wir quasi geerbt haben. Sei es durch das Erleben bei den eigenen Eltern, oder durch mitschwingende Aufträge durch die Generationen hindurch. Die Autoren greifen solche Aufträge und Muster auf und verdeutlichen ihre Entstehung und zeigen Möglichkeiten auf diese zu durchbrechen. Dieses Buch ist sicherlich für all diejenigen zu empfehlen, die sich in einer schwierigen Beziehung befinden und bereit sind ihren Blick auch einmal auf sich selbst zu lenken. Mir persönlich hat dieses Buch jedoch wenig gebracht, vielleicht weil ich viele der Konzepte und Theorien die in dem Buch eingeflossen sind bereits kenne und auch am Thema selbst wenig Anknüpfungspunkte fand. Vor allem jedoch für Menschen die solch Selbsthilfebücher gern lesen und sich dabei auch gern mit sich selbst und Psychologie bzw. inneren Vorgängen beschäftigen, kann dieses Buch interessante Aspekte bieten. Positiv fand ich vor allem die gute Gliederung, die interessanten Beispiele die das Buch und die Themen gut nachvollziehbar machen und der Schreibstiel welcher gut zu lesen ist. Schade fand ich jedoch, dass wenig wissenschaftliche Verweise, Studien oder Konzepte aufgegriffen werden. Als Leser muss man darauf vertrauen, dass Herr und Frau Bösel wissen, wovon sie schreiben. Mein Fazit: Ein nettes Buch, durchaus unterhaltsam und sicherlich findet jeder auch einen Aspekt den er so bei sich oder anderen kennt. Für Leser die sich mit Psychologie, Kommunikation usw. schon etwas auskennen ist es jedoch eher wenig ergiebig.

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  • "Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?" von Sabine und Roland Bösel

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    ghostlight

    02. November 2013 um 12:47

    Das Buch "Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?" wurde von den beiden Psychotherapeuten Sabine und Roland Bösel verfasst und handelt vom eigenen emotionalen Erbe durch das Elternhaus und den „Risiken und Nebenwirkungen“, welche hiermit verbunden sein können. Zum Buch: Der Ratgeber gliedert sich in verschiedene Themen bezüglich Partnerschaft, gewohnten Verhaltensmustern, Konflikten sowie weitere Bereiche und stellt einen Bezug zu möglichen vergangenen und zum Teil unbewussten Erlebnissen her. Das Erkennen und das Verständnis für solche Prägungen ermöglichen es, das eigene Verhalten zu hinterfragen und neue Wege beschreiten zu können, um ein selbstbestimmtes Leben zu erlangen. Der Grundgedanke: Von Anfang an werden wir durch unsere Eltern und Bezugspersonen geprägt und bei unseren ersten Erfahrungen begleitet. Dabei besitzt die Vorbildfunktion eine entscheidende Rolle: Wir orientieren uns am sozialen Verhalten und der Art der Kommunikation unserer Familie und übernehmen es unbewusst durch Nachahmung. Diese ersten Erfahrungen prägen uns in hohem Maße. Sie sind uns im späteren Leben nicht unbedingt bewusst und führen zu ganz verschiedenen Verhaltens- und Denkweisen und zu möglichen Konflikten in jeglicher Form. Die unterschiedlichen Thematiken werden anhand von Beispielen und auch persönlichen Geschichten der Autoren recht anschaulich betrachtet und erläutert. Es ergeben sich zahlreiche Denkanstöße, zudem wird es dem Leser  mithilfe von Fragebögen und Satzanfängen ermöglicht, sich und sein Handeln  zu reflektieren. Fazit: Das Buch hat mir zahlreiche wertvolle Denkanstöße gegeben und mir dabei geholfen, einige Dinge aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Sicherlich werde ich es noch weitere Male zum Nachschlagen zur Hand nehmen. Mein Kritikpunkt: Die einzelnen Kapitel starten in Form von „Beipackzetteln“, welche vorab eine Kurzanleitung zum „Gebrauch“ des Kapitels enthalten und hierzu auch „Warnhinweise“ vermitteln. Meiner Meinung nach ist diese Idee des Buches nicht unbedingt notwendig und für einen Ratgeber eher überflüssig.

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  • Sich selbst besser verstehen lernen

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    Geri

    24. October 2013 um 14:57

    Sabine und Roland Bösel sind seit über 30 Jahren verheiratet und arbeiten beide als Psychotherapeut. Zusammen haben sie dieses Buch geschrieben, in dem es zu einem kleinen Teil um sie selbst geht, jedoch hauptsächlich um Paare im Allgemeinen und ob man das eigene Verhalten auf das Elternhaus zurückführen kann. Das Ganze ist im Layout an einen Beipackzettel angelehnt und vor jedem Kapitel steht ein knapper Text in Anlehnung an eben diesen. Es ist ein netter Zusatz, ich finde es jedoch eher überflüssig und auch unpassend für ein Fachbuch. Die jeweils etwa 20-seitigen Kapitel haben die perfekte Länge, um jeden Tag eines davon zu lesen und in Ruhe zu reflektieren. Diese Zeit habe ich mir bewusst genommen und oft auch wirklich gebraucht. Für mich war es ein sehr aufwühlendes Leseerlebnis und es hat mich definitiv zum Nachdenken angeregt. Ich hoffe, mir diese Gedanken noch länger ins Gedächtnis rufen zu können, bzw. werde sicherlich immer wieder mal in einige Passagen reinschauen. Dieses Buch beinhaltet wertvolle Tipps für die Partnerschaft und vor allem Möglichkeiten, sich selbst und das eigene Verhalten besser zu verstehen und zu begründen. Wichtigstes Element dazu ist der "Theaterblick", bei welchem man sich selbst von einer Loge aus auf der Bühne beim Handeln beobachtet, um eine neutralere Haltung einzunehmen. Ein absolut interessantes Element! Des Weiteren wurden verschiedene "Experimente", wobei man sich mit bereitgelegtem Zettel und Stift von einer befreundeten Person Fragen stellen lassen sollte. Diese Aufgaben empfand ich jedoch größtenteils als zu speziell, als dass sie im privaten Umfeld ausprobiert werden sollten. Das scheint mir eher ein Therapieelement zu sein und bedarf, meiner Meinung nach, Unterstützung eines Therapeuten, um wirklich erfolgreich sein zu können. Gegen Ende würde es mir zu esoterisch, als es um Geheimnisse innerhalb der Familie ging, die auch bei Nichtwissen von deren Existenz belastend sein sollen. Außerdem wiederholte sich dann alles doch sehr stark, so dass die letzten Kapitel weniger interessant für mich wurden. Fazit: Alles in allem ein Werk für jeden, der gerne mehr über sein eigenes Verhalten erfahren möchte!

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  • Risiken und Nebenwirkungen

    Warum haben Eltern keinen Beipackzettel?

    solveig

    19. October 2013 um 16:05

    Sind Eltern wirklich allein verantwortlich für mein persönliches Glück oder Unglück? Wie kann ich mich vom „emotionalen Erbe“ meiner Eltern befreien  und mein Verhalten ändern? Diesen Fragen gehen die Paartherapeuten Sabine und Roland Bösel auf den Grund. In leicht verständlicher Sprache helfen sie dem Leser, den Blick tiefer in komplizierte Zusammenhänge zu richten, die Risiken und Nebenwirkungen seines persönlichen emotionalen Erbes zu erkennen und bieten Möglichkeiten an, aus eingefahrenem Verhalten heraus zu finden. Dabei veranschaulichen zahlreiche Beispiele aus der Praxis (nicht zuletzt auch eigene Erfahrungen des Ehepaars) ihre Erklärungen. Jedes der neun Kapitel ist unterteilt  in überschaubare, kürzere Abschnitte, die das Lesen erleichtern. Ein prägnanter „Beipackzettel“ zu Beginn eines jeden neuen Kapitels stimmt den Leser bereits auf den zu erwartenden Inhalt ein. Es wird klar: unser emotionales Erbe können wir nicht einfach ausschlagen, sondern wir müssen es annehmen und bearbeiten. Das Buch möchte dabei eine Stütze sein, ein Ratgeber, den man bei Bedarf immer wieder zur Hand nehmen kann. Den Therapeuten kann und will es nicht ersetzen.  

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