Die Lust am Text

von Roland Barthes 
4,3 Sterne bei9 Bewertungen
Die Lust am Text
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Inhaltsangabe zu "Die Lust am Text"

Der berühmte Essay über den Akt des Lesens, in dem Roland Barthes erstmals seine Ästhetik der Lust formuliert, markiert nicht nur eine entscheidende Wende in seinem Denken, sondern ist einer der Schlüsseltexte des Poststrukturalismus und ein Klassiker der neueren französischen Textkritik.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518270196
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:502 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:14.10.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Aphoristischer Essay

    Mit seinem essayistischen Text versucht der Autor zu erklären, was Lust am Text ist, sein kann. Allen, denen Lesen (und auch Schreiben) Passion bedeutet, die sich mit Wirkung von Texten auseinander setzen, die hinter die Mechanismen blicken wollen, sei dieses Büchlein ans Herz gelegt. Viele fantastische, manchmal auch abenteuerliche oder originelle Thesen werden aufgestellt und begründet. Man muss nicht mit allem einverstanden sein oder nachvollziehen können, um Freude daran zu haben. Die Argumentationen bieten Unterhaltungswert.

    S. 43
    Der Text ist ein Fetischobjekt, und dieser Fetisch begehrt mich. Der Text erwählt mich durch eine ganze Vorrichtung von unsichtbaren Filtern, selektiven Hindernissen: das Vokabular, die Bezüge, die Lesbarkeit usw.; und ganz verloren mitten im Text (nicht hinter ihm wie ein Deus ex machina) ist immer der andere, der Autor.

    Was den Stil anbelangt: Roland Barthes hatte beim Schreiben mit Sicherheit nicht die Bequemlichkeit seiner Leser im Sinn. Sperrige Satzgebilde treffen auf interessante Wortneuschöpfungen (z. B. „desorthographieren“. Ebenso ist es für die Lektüre des Textes vermutlich hilfreich, über literaturwissenschaftliches Vokabular zu verfügen. Wenn nicht, sollte man sich nicht scheuen, einige Begriffe nachzuschlagen, um den ganzen Sinngehalt des Textes verstehen zu können. (Ich spreche hier aus praktischer Erfahrung… *g*)

    Man merkt dem Geschriebenen jedoch das tiefe Bedürfnis des Autors an, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen.

    S. 58
    Ich interessiere mich für die Sprache, weil sie mich verletzt oder verführt.

    Ich hatte definitiv meinen Spaß mit diesem Büchlein.

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    CRom
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    Christoph
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    JulienS
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    quintesredivivuss avatar
    quintesredivivusvor 7 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

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