Roland Buti

 3.6 Sterne bei 89 Bewertungen

Lebenslauf von Roland Buti

Roland Buti, geboren 1964 in Lausanne, arbeitet als Geschichtelehrer am Gymnasium und widmet sich daneben Forschung und Literatur. Sein Roman Das Flirren am Horizont (Nagel & Kimche 2014) war nominiert für den Prix Médicis pour le meilleur roman und wurde mit dem Schweizer Literaturpreis 2014 ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Das Leben ist ein wilder Garten

 (76)
Neu erschienen am 17.08.2020 als Hardcover bei Zsolnay, Paul.

Alle Bücher von Roland Buti

Cover des Buches Das Leben ist ein wilder Garten (ISBN: 9783552059993)

Das Leben ist ein wilder Garten

 (76)
Erschienen am 17.08.2020
Cover des Buches Das Flirren am Horizont (ISBN: 9783312006366)

Das Flirren am Horizont

 (13)
Erschienen am 25.08.2014
Cover des Buches Le milieu de l'horizon (POCHE) (ISBN: 9782889273195)

Le milieu de l'horizon (POCHE)

 (0)
Erschienen am 04.05.2016

Neue Rezensionen zu Roland Buti

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Rezension zu "Das Leben ist ein wilder Garten" von Roland Buti

Gartengestaltungen
Sonthovor 5 Stunden

Der Landschaftsgärtner Carlo Weiss hat es wirklich nicht leicht, seine Frau hat ihn verlassen, seine Tochter studiert im Ausland. Jetzt verschwindet seine Mutter aus ihrem Seniorenheim. Die beginnende Demenz der Mutter war eine Ursache dafür. Carlo Weiss droht den Boden unter seinen Füssen zu verlieren, oder um im Bild zu bleiben, sein Lebensgarten verwildert.                           Auf einem Jugendbild der alten Dame erkennt Weiss das Grand Hotel ihres Heimatortes. Könnte sie dort wohl sein? Ein Telefongespräch bringt Klarheit. Zusammen mit seinem Assistenten Agon macht er sich auf den Weg. Es ist eine Reise ins Grandhotel, aber auch zurück in die früheren Jahre.

Sein Assistent Agon ist in dieser Zeit sehr wichtig. Er betreut den verwilderten Garten auf allen Ebenen.

Rhetorisch bewegt sich der Roman auf hohem Niveau. Die Sprache ist sehr bildhaft und poetisch. Leider zerfaserte sich die Spur der Protagonisten im wilden Garten ein wenig. Es fiel mir schwer, die einzelnen Schicksale auseinander zu halten. Es wurde alles zu einer, den Garten überwuchernden Pflanze.



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Rezension zu "Das Leben ist ein wilder Garten" von Roland Buti

Gefühlvolle Geschichte
jackdeckvor 12 Tagen

Carlo Weiß ist Landschaftsgärtner und verhilft seinen Kunden zu der Gartengestaltung ihrer Träume. Sein eigenes Leben ist jedoch alles andere als traumhaft. Seine Frau Ana hat ihn verlassen, ihre gemeinsame Tochter Mina macht ein Praktikum in London und meldet sich sehr selten. Auf den ersten Seiten des Buches wirkt Carlos Leben desolat: eine spartanisch eingerichtete Wohnung in einem öden Mietshaus, ein einsames Frühstück in einem ungemütlichen Café, überall nur alte oder kranke Leute. Ein Gesamteindruck von Einsamkeit!
Aber Carlo ist nicht einsam, ihn verbindet eine vertrauensvolle Freundschaft mit seinem Assistenten Agon, einem Kosovo-Albaner, der früher Französischlehrer war. Er ist ein Mensch, der sich von seinen Gefühlen leiten lässt und seinen Mitmenschen tiefgehende Empathie schenkt. In gewisser Weise ist es das,was Carlo fehlt, und auf was er durch Agon oftmals aufmerksam wird.
Ana ist gegangen, weil Carlo kein Einfühlungsvermögen für ihren Beruf als Krankenschwester hatte und ihr nicht wirklich zuhört. Und genau so verfährt er auch mit seiner Mutter, die aus einem Altersheim in ein altes Hotel gezogen ist, wo sie früher ihre große Liebe traf. Seine Mutter möchte ihm ihr Leben offenbaren, aber es interessiert ihn nicht wirklich.... Der Schreibstil ist flüssig und man kann sich gut in die Charaktere hereinversetzen.
Aufgrund des Klappentextes hätte ich mir mehr Spannung erwartet, aber das Buch fällt ja in das Genre "Literatur" und nicht "Krimi". Insofern sieht sich der Leser immer wieder vor unerwarteten Wendungen, die aber auf berührende, einfühlsame Art beschrieben werden.

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S

Rezension zu "Das Leben ist ein wilder Garten" von Roland Buti

sehr durchwachsen
Syndalavor 14 Tagen

„Das Leben ist ein wilder Garten“ lässt sich für mich nach Abschluss der Lektüre nicht wirklich einordnen. Mir persönlich hat ein roter Faden gefehlt, der die verschiedenen Ereignisse in einen besseren Kontext setzt. Es ist im Buch durchaus nachvollziehbar, dass die Ereignisse chronologisch nacheinander ablaufen. Jedoch scheinen mir viele der Begebenheiten irgendwie wahllos ausgewählt zu sein und nicht wirklich einen tieferen Sinn zu verfolgen.

Aus Sicht des Protagonisten Carlo Weiss wird die Handlung, wie auch seine Gedanken und Emotionen zum Geschehen geschildert. Dabei scheint er jedoch dauerhaft eine Distanz zu seiner Umwelt und den darin befindlichen Menschen zu halten. Auch fehlt es ihm – meiner Meinung nach – in vielen Situationen an Empathie (z.B. im Umgang mit seiner Mutter).

Alles in allem habe ich was das Buch angeht sehr gemischte Gefühle. Es war nicht wirklich schlecht, als besonders gut oder interessant hat es sich für mich jedoch auch nicht hervorgetan.

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