Roland Enders Alien Biosphere

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Inhaltsangabe zu „Alien Biosphere“ von Roland Enders

Jurassic Park war gestern! Wir schreiben das Jahr 2048. Die bevorstehende Eröffnung des Themenparks Alien Biosphere bestimmt die Medien. Dieser riesige unterirdische Komplex präsentiert auf sechs Habitat-Ebenen die fremdartigen Lebewesen von Gaia – des ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, auf dem Leben entdeckt wurde. Einige Gruppen handverlesener Gäste dürfen das Reservat schon vorab erkunden, unter ihnen die junge Journalistin Laura. Da beginnt der Horror: Terroristen bemächtigen sich der Sicherheitssysteme, es gibt kein Entkommen mehr vor den Aliens. Hochspannend, wissenschaftlich fundiert und nichts für Klaustrophobiker: 'Alien Biosphere' von Roland Enders: Ein packender Science Fiction Roman!

Absolut lesenswerte Science Fiction, die durch verschiedene Charaktere und eine wirklich gute Handlung besticht!

— Esse74

Spannendes SF-Debüt mit unvorhersehbarem tollem Ende, aber auch einigen Längen.

— SaintGermain

Ein gelungener SciFi-Thriller - mit Betonung auf "Science"

— paevalill

Ein spannender SF-Roman mit philosophischer Tiefe!

— mabuerele

Wenn Jurassic Park nicht klappt, klappts bestimmt mit Aliens.

— Ecochi

Spannende SF-Unterhaltung mit geschickt eingeflochtenen ethischen und moralischen Diskussionsthemen.

— Zinu

Toller SF - Spannend und actionreich

— thora01

Tolle bildliche Beschreibungen einer fremden Welt und eine spannende Handlung hauchen diesem Sci-Fi-Thriller Leben ein.

— DBellwon

Ein sehr anspruchsvolles Buch, das zum Nachdenken anregt und sehr detailliert einen neuen Planeten vorstellt.

— Artemis_25

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  • Aliens aus dem Reservat- Jurassic Park lässt grüßen!

    Alien Biosphere

    Esse74

    18. September 2016 um 19:40

    Weil ich als Autorin ständig bemüht bin, mit meinen Manuskripten Klinken bei Verlagen Klinken putzen zu gehen, stieß ich auf der Webseite des Knaur-Verlags auf das Buch „Alien Biosphere“ von Roland Enders. Als Star-Trek-Fan habe ich im Science-Fiction-Bereich bereits einiges gelesen, bisher aber nichts von diesem Buch gehört, geschweige denn von dem Autor. Die Idee des Romans ist einfach – „Jurassic Park“ war gestern. Im Jahr 2048 entsteht auf einer Insel im Meer ein Bioreservat für Aliens, das aber weitaus komplexer ist. Es darf von Auserwählten besucht werden, bevor es zur offiziellen Eröffnung kommt. Wobei hierbei gleich angemerkt werden muss, daß der Park nur von Menschen besucht werden kann, die über finanzielles Potential verfügen, denn die Haltung der Geschöpfe ist mehr als aufwändig. Der Einstieg in das Buch gestaltet sich etwas mühevoll, weil viele Charaktere auftauchen, man muss sich erst mit den Aliens vertraut machen. Roland Enders hat allerdings in weiser Voraussicht im Anhang die Namen der Hauptpersonen und ihre Aufgaben oder Berufe aufgeführt, so dass man im Fall der Fälle nachschlagen kann. Die Firma GlobalTech, ein Weltkonzern, hat dank eines brillanten Forschers ein Wurmloch erschaffen, durch das man einen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt hat, auf dem Leben möglich ist. Dieser Planet wurde Gaia getauft. Durch das Wurmloch können die Lebewesen des Planeten auf die Insel gebracht werden. Auf sechs Habitat-Ebenen wurden ihre verschiedene Lebensräume auf Gaia nachempfunden, wobei ich nicht zuviel verraten will. Soviel sei gesagt – die Wesen sind nicht wie Tiere auf der Erde, sondern wesentlich komplexer gebaut. Sie haben kein Herz, keine inneren Organe, sondern über den ganzen Körper verteilte Punkte, die man mit einem Stromnetz vergleichen kann. Daher reicht natürlich kein normaler Zaun aus, um sie gefangen zu halten, komplexe Stromsperren und Elektroschocker halten sie im Zaum. Die Isla de la Tormenta – also: Insel der Gewitter – lässt vom Namen her vermuten, daß in etwa das gleiche Horrorszenario wie bei „Jurassic Park“ zu befürchten ist, ein Saboteur und ein Sturm. Zudem musste man natürlich die Ureinwohner der Insel umsiedeln, um im sogenannten Mystery Mountain, einem ehemaligen Vulkan, die Habitate und ganz unten das Wurmloch zu erschaffen. Als ein Mitarbeiter der Alien Biosphere gezwungen wird, eine Bombe in das Habitat einzuschleusen, kann sich der Leser schnell denken, was kommen wird, doch geschickt lockt Enders einen nicht nur einmal auf die falsche Fährte. Die Anlage wird sabotiert, die Besucher, deren Tour zwei Tage dauern sollte, sitzen fest. Und wie bei „Jurassic Park“ versagen alle Schutzeinrichtungen. Die unbezähmbaren Aliens sind plötzlich frei, und die oftmals hünen- und wehrhaften Geschöpfe nehmen die Jagd auf. Die Charaktere sind jedoch so gut beschrieben, dass man mit jedem einzelnen fühlt, um ihr Leben bangt, wenn sie in Gefahr geraten, denn sie haben jeder für sich Tiefe und Fähigkeiten, die entweder helfen oder an diesem Ort nichts bringen, was in einigen Szenen ein Schmunzeln hervorruft, obwohl die Spannung gehalten wird. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, weil Enders so viele falsche Fährten streut, um am Ende mit einem Plot aufzuwarten, mit dem man überhaupt nicht rechnet. Als ich an dieser Stelle angekommen war, saß ich erstmal etwas nachdenklich da. Eben das sollte ein Buch bewirken: Spannung bis zum Äußersten, dann ein fulminantes Ende. Allerdings sollte man sich wirklich auf das Buch einlassen, mal eben so weglesen geht nicht. Von wissenschaftlichen Fachbegriffen, die einen erschlagen, wimmelt es allerdings auch nicht. Für die Entstehung des Wurmlochs sind diese wichtig, aber sie sind so erklärt, dass man es gut aufnehmen kann. Das gilt auch für jemanden wie mich, der sich nicht fragt, was innerhalb einer Glühbirne passiert, sondern der einfach Licht im Raum haben will. Insgesamt ist „Alien Biosphere“ ein sehr empfehlenswerter Science-Fiction-Geheimtip, der leider unter den Neuerscheinungen etwas untergegangen ist.

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  • vielversprechendes SF-Debüt

    Alien Biosphere

    SaintGermain

    17. September 2016 um 11:46

    Jurassic Park war gestern! Wir schreiben das Jahr 2048. Die bevorstehende Eröffnung des Themenparks Alien Biosphere bestimmt die Medien. Dieser riesige unterirdische Komplex präsentiert auf sechs Habitat-Ebenen die fremdartigen Lebewesen von Gaia – des ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, auf dem Leben entdeckt wurde. Einige Gruppen handverlesener Gäste dürfen das Reservat schon vorab erkunden, unter ihnen die junge Journalistin Laura. Da beginnt der Horror: Terroristen bemächtigen sich der Sicherheitssysteme, es gibt kein Entkommen mehr vor den Aliens... Hochspannend, wissenschaftlich fundiert und nichts für Klaustrophobiker: »Alien Biosphere« von Roland Enders: Ein packender Science Fiction Roman!Das Cover des Buches ist sehr auffällig und macht sofort neugierig, obwohl es einerseits nicht wirklich neu ist und andererseits nicht wirklich zum Buch passt, denn Aliens wie auf der Abbildung kommen im ganzen Buch nicht vor.Der Schreibstil des Autors ist ähnlich wie von Frank Schätzing in "Limit" - es beginnt mit sehr langen Ausführungen der Protagonisten, die nicht gerade wenig sind; danach sehr lange Ausführungen über die "Alien-Tiere". In Gegensatz zu oben genanntem Buch allerdings kommt der Autor mit rund 1/3 der Seitenanzahl von "Limit" aus, dadurch zieht sich "Alien Biosphere" nicht so endlos in die Länge und wird langwierig.Die Übereinstimmungen mit Jurassic Park - wie im Klappentext angedeutet - halten sich Gott sei Dank sehr in Grenzen.Der Schreibstil des Autors ist flüssig, man kann sich gut in die Szenerie hineinversetzen.Das Ende des Buches kam für mich sehr überraschend, war nicht vorhersehbar, gefiel mir aber sehr gut.Fazit: Spannendes SF-Debüt mit unvorhersehbarem tollem Ende, aber auch einigen Längen.

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  • eBook Kommentar zu Alien Biosphere von Roland Enders

    Alien Biosphere

    Sigrid

    21. March 2016 um 16:09 via eBook 'Alien Biosphere'

    Einfach klasse..möchte mehr davon lesen

  • Wenn Welten aufeinandertreffen

    Alien Biosphere

    Maddinliest

    10. March 2016 um 15:34

    Eine sehr gelungen Zukunftsversion vom Crichton-Klassiker Jurassic Park. Wir befinden uns im Jahre 2048. Das mächtige Unternehmen Global Tech hat es geschafft eine Verbindung mittels Wurmloch zum Planeten Gaia herzustellen, auf dem eine eigene Fauna und Flora vorzufinden ist. Über diese Verbindung werden Lebewesen auf eine entvölkerte Insel verfrachtet und in gigantischen Hallen angesiedelt. Mittels Technik ist die Begehung der Hallen ohne Gefahr möglich, da die fremden Lebewesen nicht in Kontakt mit den Besuchern kommen können. Bei der Einweihung dieses sensationellen und unglaublichen Parks werden Prominente, Reporter und Wissenschaftler eingeladen der Premiere beizuwohnen. Alles scheint wunderbar und faszinierend, aber es gibt auch Gegner von Global Tech, die einen Sabotageakt planen... Roland Enders hat mit Alien Biosphere viel mehr als nur eine Neuinterpretation des Jurassic-Park-Klassikers geschaffen. Seine Schreibweise ist bildreich und sehr flüssig zu lesen. Die Spannung wird gut aufgebaut und über der gesamten Geschichte auf hohem Niveau gehalten. Roland Enders überzeugt mit einer Mischung aus technischem Verständnis und dem Einfluss philosophischer Momente. Das Buch regt durchaus auch zum Nachdenken an, wie weit die Menschheit in ihrem Forschungswahn gehen darf und welche Grenzen nicht überschritten werden sollten. Das Buch ist in einem sehr rasanten Tempo geschrieben und fesselt so den Leser an das Buch. Insgesamt fühlte ich mich mit Alien Biosphere bestens unterhalten und ich möchte das Buch gerne an Liebhaber dieses Genres weiter-empfehlen. 5 von 5 Sterne  

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  • Leserunde zu "Alien Biosphere: Science Fiction Roman" von Roland Enders

    Alien Biosphere

    Rolander

    Liebe Leser, ich möchte euch meinen Science-Fiction-Thriller Alien Biosphere vorstellen und euch zu einer Leserunde einzuladen. Der Roman ist bei Knaur als eBook erschienen und auch als Printversion erhältlich (print to order). Mein Verlag stellt euch 15 eBooks zur Verfügung, wahlweise im mobi- oder epub-Format. Ihr könnt es also auf praktisch jedem Reader und mit kostenlosen Apps auf allen Smartphones, Tablets und Computern lesen.  Kurzbeschreibung:  „Jurassic Park war gestern! Wir schreiben das Jahr 2048. Die bevorstehende Eröffnung des Themenparks Alien Biosphere bestimmt die Medien. Dieser riesige unterirdische Komplex präsentiert auf sechs Habitat-Ebenen die fremdartigen Lebewesen von Gaia – des ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, auf dem Leben entdeckt wurde. Einige Gruppen handverlesener Gäste dürfen das Reservat schon vorab erkunden, unter ihnen die junge Journalistin Laura. Da beginnt der Horror: Terroristen bemächtigen sich der Sicherheitssysteme, es gibt kein Entkommen mehr vor den Aliens... Hochspannend, wissenschaftlich fundiert und nichts für Klaustrophobiker: »Alien Biosphere« von Roland Enders: Ein packender Science Fiction Roman!“  Wenn Ihr erfahren möchtet, was andere Leser zum Buch meinen, dann empfehle ich euch, die die Reviews auf Amazon lesen: Wenn ihr euch für die Leserunde bewerben möchtet, dann beantwortet bitte folgende Fragen: Welches ist euer Lieblingsautor und welches Buch von ihm mögt ihr am liebsten?  Ich freue mich auf eure Teilnahme und Beiträge.  Roland Enders

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    • 143
  • Jurassic Park war gestern

    Alien Biosphere

    Zinu

    28. February 2016 um 15:12

    Dieser Science-Fiction-Roman hat mir ganz gut gefallen. Ich bin wunderbar ins Buch hinein gekommen und habe mich auch als genrefremde Leserin rasch mitreissen lassen. Die technischen Ausführungen am Anfang forderten zwar meine Aufmerksamkeit etwas heraus, aber ich fand sie nicht übertrieben oder in die Länge gezogen. Für mich hat's irgendwie gepasst, auch wenn ich kein Technikfreak bin. Das ist sicherlich nicht zuletzt auch dem allgemein sehr angenehmen Schreibstil des Autors zu verdanken. Zu Beginn wird man mit der Vorstellung der verschiedenen Charaktere ein bisschen überrannt, da sie so zahlreich sind. Doch wer Mühe damit hat, dem hilft das Namensregister am Ende des Buches weiter. Ich fand die Einführung der verschiedenen Personen insgesamt sehr gelungen. Zumal die Charaktere auch ausgereift genug sind, um sie entsprechend auseinanderhalten zu können. Interessant fand ich die Namenswahl für den neu entdeckten Planeten: Gaia. Dass die Namensgebung in Anlehnung zur griechischen Mythologie vorgenommen wurde, war mir bereits beim Lesen der ersten Kapitelüberschrift klar. Aber da das Buch ja doch sehr wissenschaftlich angehaucht ist, hätte ich allerdings ehrlich gesagt erwartet, dass auf die Gaia-Hypothese eingegangen wird statt auf die Mythologie selbst. Ebenfalls sehr interessant fand ich, wie geschickt der Autor ethische und moralische Diskussionsthemen in die Geschichte eingeflochten hat. Manch eine Stelle regt zum Nachdenken an. Auch die möglichen Zukunftsvisionen zu tatsächlichen, aktuell brisanten Themen, die während des Lesens immer wieder auftauchen, verhelfen dem Roman zur nötigen Würze. Die Konflikte Tibet/China sowie Israel/Palästina sind wohl die auffälligsten, die ich hier als Beispiele nennen kann. Mir hat Roland Enders erster Verlagsroman ganz gut gefallen. Nie kam beim Lesen Langeweile auf. Die Geschichte verlor auch in ruhigen Phasen nicht an Spannung und zum Ende hin wird der Leser dann auch noch mit einer gelungenen Wendung überrascht. Alles in allem tolle Unterhaltung, doch das tatsächliche Ende konnte mich dann leider nicht so richtig überzeugen. Aber ich will hier natürlich nicht spoilern. Also macht euch ein eigenes Bild und lest das Buch.

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  • Die Folgen der Geldgier

    Alien Biosphere

    mabuerele

    "...Das Laster Gier, also die Gier nach Rohstoffen und Bodenschätzen, die Geldgier, ist mindestens so stark wie die Tugend Neugier..." Wir schreiben das Jahr 2048. Wissenschaftler der Erde fangen im Auftrag von GlobalTech Tiere auf dem fernen Planeten Gaia. Doch das kostet Opfer. Fred Stiller, der Sicherheitschef, tötet für jeden toten Menschen ein Wesen des Planeten. Er ist vom Hass zerfressen. Dann wechselt das Geschehen auf die Erde. Die Firma GlobalTech hat auf einer der philippinischen Inseln eine sechsstöckige unterirdische Welt gebaut. Jedes Stockwerk zeigt einen Teil der Oberfläche, der Tier- und der Pflanzenwelt von Gaia. Die Eröffnung wird mit ausgewählten Vertretern aus aller Welt als Medienspektakel inszeniert. Doch nachdem die dritte Gruppe im Berg verschwunden ist, wird dort der Sicherungsalarm ausgelöst. Alle Türen schließen sich. Die Sicherheitsschranken zu den Besuchergängen fallen. Keiner weiß, warum. Für die Eingeschlossenen geht es ums Überleben. Es sind genau 24 Stunden, die bleiben, um die Ursache zu finden und das Tor zur unterirdischen Welt öffnen zu können. Der Autor hat einen fesselnden SF-Roman geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Der Schriftstil des Buches ist abwechslungsreich. Dazu gehört, dass die physikalischen Grundlagen für die Reise zu Gaia allgemeinverständlich und, so weit möglich, nachvollziehbar dargestellt werden. Die fremdartige Tier- und Pflanzenwelt wird mit ihren Besonderheiten und Gefahren exakt und detailliert beschrieben. Durch den Wechsel in der Erzählperspektive zwischen der Gruppe, die sich zum Ausgang begibt, und der, die nach Zone sieben geht, um die Ursachen des Desasters zu finden, und die gefährliche Wanderung über die sechs Stockwerke wird der Spannungsbogen sehr hoch gehalten. Außerdem weiß keiner genau, worin das eigentliche Problem besteht. Terroristen sind zwar die erste Wahl, da spricht aber einiges dagegen. Hinzu kommt, dass die einzelnen Gruppen, die zusammengestellt wurden, sehr inhomogen sind. Eine Journalistin, Geheimdienstleute, Geistliche verschiedener Richtungen und der degradierte ehemalige Sicherheitschef sind wenige Beispiele dafür. Höhepunkte für mich allerdings waren die ausgereiften Dialoge in der Gruppe. Dabei ging es um den Umgang mit der Schöpfung, um die Frage n von Tod und Leben und um die Rechte, die sich die Menschheit gegenüber Gaia raus nimmt. Obiges Zitat stammt aus einem dieser Gespräche. Die Geldgier der Firma GlobalTech, die sich über alle Regeln hinwegsetzt, Menschenleben bewusst aufs Spiel setzt und trotzdem hofft, aus allem unbeschadet herauszukommen, wird genau auf den Punkt gebracht. Wegen der Erhaltung der Arbeitsplätze wird schon über ein Rettungspaket für die Firma, weniger für die eingeschlossenen Menschen, nachgedacht. Das ist nicht die einzige Spitze, die die aktuelle Entwicklungen tangiert. Gut dargestellt werden auch die Emotionen der Protagonisten. Das zeigt sich insbesondere darin, wie der einzelne mit der außergewöhnlichen Situation umgeht. Als besonderes Stilmittel dienen kursiv hervorgehobene Pressemitteilungen und Interviews. Hier sollte man sich manche aussage auf der Zunge zergehen lassen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte geht philosophisch in die Tiefe und ist trotzdem voller Spannung und Action.

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    • 7

    KruemelGizmo

    27. February 2016 um 16:02
  • Alien Biosphere

    Alien Biosphere

    paevalill

    25. February 2016 um 20:22

    Auf den ersten Blick bietet Roland Enders' Romandebüt "Alien Biosphere" nichts Neues, denn selbst die Inhaltsangabe verrät eine gewisse Nähe zu Jurassic Park. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, wird schon nach den ersten Kapiteln feststellen, dass die Unterschiede nicht erst bei den Aliens - anstelle der Dinosaurier - aufhören. Inhalt: Im Jahr 2048 steht der große Konzern GlobalTec kurz vor der Eröffnung des Themenparks Alien Biosphere. Auf sechs Habitat-Ebenen sollen Lebewesen vom Planeten Gaia begutachtet werden können, den Besuchern die Klimazonen, Flora und Fauna erklärt werden und in speziellen Bereichen auch die Forschung vorangetrieben werden. Vorab darf eine ausgewählte Menschenmenge den Themenpark erkunden. Wegen Terroristen und anderen unvorhergesehenen Ereignissen wird aus dem speziellen Event ein Wettlauf um die Zeit - und um Leben und Tod. Bereits zu Beginn wird der Leser auf die bedrohliche Lage vorbereitet, in die sich die Besucher unwissentlich hineinbegeben. In größtenteils chronologischer Reihenfolge werden anschließend die Ereignisse von der Entdeckung von Gaia bis hin zum Katastrophenhöhenpunkt (und den Folgen) geschildert. Der Leser kann zwar einige Vermutungen zur Entwicklung und zum Ende des Buchs anstellen, vorhersehbar ist die Geschichte aber nicht. Das Besondere sind aber die vielen Details, die hinter "Alien Biosphere" stecken. Es werden nicht nur originelle Lebewesen beschrieben, sondern ein ganz eigenes Ökosystem auf einem völlig fremden, natürlich fiktiven Planeten, mit eigener Flora und Fauna. Aber auch die technischen Details rund um den Aufbau des Themenparks, der Programmierung und auch der Gestaltung einer vorstellbaren Zukunft sind plausibel geschildert. Dass bei so viel Liebe zum Detail und einer Vielzahl an unterschiedlichsten Personen die Charaktere ein wenig auf der Strecke bleiben, ist im Prinzip lediglich eine logische Folge, die auch kaum anders umgangen hätte werden können. Mir wäre als Lösung des "Problems" lediglich eine andere Form der Umsetzung eingefallen: Nämlich in Form einer Grafiknovelle bzw. Comics statt eines Romans. Nichtsdestotrotz ist es dem Autor gelungen, (Anti-)Sympathien für einzelne Charaktere zu wecken und überhaupt wiedererkennbare Charaktere zu schaffen. Positiv hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Personenliste am Ende des Buchs. Zumindest für das Buchformat eine gute Lösung. Für den E-Book-Leser ist das Ganze etwas aufwendiger. Interessant ist auch die beinahe philosophische Ebene des Buchs. Über Dialoge zwischen verschiedenen Charakteren werden interessante Aspekte hinsichtlich der gesamten Thematik eingeworfen, die zum Nachdenken anregen. Insgesamt handelt es sich bei "Alien Biosphere" also nicht um einen Abklatsch von Jurassic Park, sondern einen spannenden und interessanten Mix aus (Wissenschafts-)Thriller und ja, auch Gesellschaftskritik. Ich kann es an alle, die hin und wieder gern Science Fiction lesen, bedenkenlos weiterempfehlen.

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  • Viel besser als gedacht!

    Alien Biosphere

    bieberbruda

    21. February 2016 um 14:06

    Wer Spaß an ausbrechenden Dinosauriern hat, wird auch an Aliens seine Freude haben: Alien Biosphere bietet eine gelungene Mischung aus der Alien- und Jurassic Park-Reihe und überrascht mit einem mutigen Ende! Die Story: Isla de la Tormenta ist eine Bilderbuchinsel in den Philippinen. Doch der mächtige Konzern GlobalTech hat dort nach der "Vertreibung" der Inselbewohner eine geheime Anlage errichtet: Die Wissenschaftler haben durch ein Wurmloch Zugang zum Planeten "Gaia" erhalten und in einem unterirdischen Komplex dessen fremdartige Landschafts- und Klimazonen nachgebildet - inkl. der Flora und Fauna! Die offizielle Eröffnung des Reservats erfolgt durch eine erste Führung von handverlesenen und bedeutsamen Gästen - doch mitten während dieser Führung kommt es zu einer Explosion! Die Gäste sind in der Anlage eingeschlossen und die Abriegelung der Aliens aufgehoben...ein Wettlauf gegen die Zeit und um Leben und Tod beginnt! Meine Meinung: Da ich an den Jurassic Park-Filmen (und Büchern) immer viel Spaß hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen. In diesem Fall war ich vor allem auf die fremdartige Planzen- und Tierwelt gespannt. Die war sehr abwechslungsreich und gut beschrieben: Teilweise hatte ich beim Lesen die käferähnlichen Wesen aus "Starship Troopers" im Kopf. Das Buch spielt fast vollständig in einem unterirdischen Komplex, der durch eine Aneinanderkettung von Ereignissen durch eine Selbstzündung gesprengt werden soll. Neben der spannenden Flucht vor den Aliens kommt deshalb noch ein klaustrophobischer Aspekt und ein Wettlauf gegen die Zeit dazu. Besonders interessant: Die zwischenmenschlichen Spannungen der Teilnehmer untereinander, denn die Gäste teilen sich letztendlich in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Zielen. Dies ist nur ein Beispiel für die vielen gesellschaftskritischen Ansätze des Buches! Die nur knapp 270 Seiten sind sehr gut durchdacht und stecken voller Spannung, Fantasie und Gesellschaftskritik. Ein großes Lob auch an das mutige Ende, welches sicherlich nicht jedem gefallen wird - aber hier will ich nicht zu viel verraten! Fazit: Unbedingt lesen! Alien Biosphere ist ebenso spannend wie überraschend und überzeugt mit vielen guten Ansätzen, Fantasie und Gesellschaftskritik. Ich vergebe 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Alien Biosphere"

    Alien Biosphere

    Zsadista

    20. February 2016 um 15:13

    2048. Es ist vollbracht. Die Firma GlobalTech hat ein Wurmloch zu einem anderen Planeten erzeugt. Nun will die Firma eine Art „Jurassic Park“ für Aliens eröffnen. Zu diesem Zweck wird auf einer philippinischen Insel eine unterirdische Anlage gebaut, wo die außerirdischen Lebensformen hingebracht werden. Zur Eröffnung des außerirdischen Zoos werden einhundert Menschen eingeladen. Natürlich nur handverlesene Gäste, die auf den sechs unterirdischen Ebenen die neuen Lebewesen bestaunen dürfen. Der beste Zeitpunkt um Terroristen auf den Plan zu rufen. Den Menschen bleiben nur 24 Stunden Zeit um aus dem unterirdischen Bunker und aus den Händen der Alien zu entfliehen. Denn nicht jedes Lebewesen von Gaia gefällt es, aus seiner Heimat entführt worden zu sein … „Alien Biosphere“ ist der Debüt Roman von Autor Roland Enders. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist mit viel Fantasy geschrieben. Ein wenig hat mich die Vielfalt an die „Orbit Hospital“ Reihe erinnert. Dazu kam eine Priese „Jurassic Park“ gepaart mit einem Thriller. Ich fand es im Ganzen eine gute Mischung. Das Buch ist durchgängig spannend und fesselnd. Die Protagonisten sympathisch, die Hintergründe gut ausgearbeitet. Für mich eine gute Mischung. Dem Roman hätte vielleicht ein weiteres Lektorat gut getan. Ich erwähne das hier zwar, werde durch die Fehler aber keinen Stern abziehen. Ich habe mich durch den Roman sehr gut unterhalten gefühlt und vergleiche ihn auch nicht mit andern Büchern oder Filmen. Die oben genannten Erwähnungen sind nur dazu gedacht, dass man weiß, in welche Richtung das Buch geht. Ich kann es jedenfalls für jeden SF Liebhaber weiter empfehlen. Ein wirklich gelungenes Debüt. Ich hoffe, es folgen noch weitere Romane aus der Feder von Roland Enders. 

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  • Das nächste Jurassic Park

    Alien Biosphere

    easyday

    Roland Enders geht mit seinem Roman "Alien Biosphere" einen Schritt weiter als Crichton mit "Jurassic Park". GlobalTech erschafft ein Wurmloch zu Gaia, einem Erdähnlichem Planeten in interstellarer Nachbarschaft und findet dort eine völlig fremde Fauna vor, welche GT als Zoo innnerhalb eines Berges der Menschheit ausstellen will. Alles hochtechnologisiert, computergesteuert und mit finaler Lösung um einer Kontamination unserer Welt mit Gaiafauna vorzubeugen, einer Atombombe, welche den ganzen Komplex vaporisiert. Was kann also großartig Schiefgehen? Enders Schreibstil ist flüssig, eingängig und braucht sich nicht vor den Großen verstecken. Auch das Tempo der Geschichte ist hoch, durch die vielen Charaktäre bleibt sie auch in ihrer Betrachtungsweise vielschichtig, was zwar etwas komplexer beim Lesen ist, aber auch das Niveau hochhält. Die technischen Gegebenheiten des Jahres 2048 sind (soweit möglich) vom heutigen Stand weitergedacht und fliessen gut beschrieben teilweise nebenbei in die Geschichte ein. Auch merkt man der Gaianischen Fauna an, dass diese Objekt langer Überlegungen waren - schlüssig, fremdartig und interessant... Diese Art und Weise gefiel mir sehr gut. Generell wird ein guter Spannungsbogen erhalten, man weiss immer genau so viel, wie man zu dem Zeitpunkt wissen soll.. ,) Somit ergeben sich manche Verdachtsmomente, welche sich dann doch als falsche Fährte herausstellen... Alien Biosphere als Jurassic Park-Klon hinzustellen würde dem Roman nicht gerecht werden. Ja, die Grundidee ist die selbe, aber (!) genug neue Zutaten und ganz anders abgeschmeckt geben Alien Biosphere genügen Eigenständigkeit und somit auch eine klare Leseempfehlung bei verdienten fünf Sternen.

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    • 2

    Rolander

    15. February 2016 um 08:15
  • Themepark mal etwas anders

    Alien Biosphere

    Ecochi

    13. February 2016 um 21:39

    Dank einer Leserunde durfte ich dieses E-Book lesen und war überrascht,wie gut es mir doch gefallen hat. Schreibstil Der Schreibstil ist sehr detailreich, meist schon zu detailreich meinem Empfinden nach, was bewirkte, dass man sich zwar alles super vorstellen konnte, aber dann wieder von der Geschichte etwas abgelenkt worden ist. Ansonsten ist der Stil geprägt von wissenschaftlichen Begriffen teils, welche aber erklärt werden oder man sich denken kann, Emotionen etc. werden super rübergebracht und sind nachvollziehbar. Charaktere Es gibt zahlreiche Charaktere, welche zwar hinten erklärt werden nochmal, aber man hat während des Lesens keine Lust, ständig nach hinten zu blättern,um zu lesen, wer was nochmal machte und war. Nach einer Weile konnte man sich aber die Wichtigsten merken. Ansonsten hat jeder Charakter eine gewisse Entwicklung mitgemacht und sich auch entsprechend der Umstände verhalten und gehandelt, was aber nicht darin endete,dass es sich ähnelnde Handlungen gab. Der Autor hat es zustande gebracht, bei solch einer Vielzahl an Figuren individuelle Charakterzüge zu erschaffen. Spannung Die Spannung war stets vorhanden und flachte nie wirklich ab, bis auf die Momente, wo es zu detailreich geworden ist. Auch am Ende des Buches ist es nicht komplett abgeflaut,sondern endet auch noch spannend. Ideen Die Idee find ich sehr interessant und auch fabelhaft umgesetzt. Es gab wissenschaftliche Aspekte,die sehr interessant waren, aber es regte auch zum Nachdenken an. Die Menschheit arbeitet auf genau diese Zukunft zu, dass die Erde genauso wird,wie sie im Buch dargestellt worden ist und man kann nichts daran ändern. Nicht nur das regt zum Nachdenken an,sondern auch die Tatsache, was die Menschheit gewillt ist, mit anderen Lebewesen zu tun, um etwas Macht,Wissen und Geld zu erlangen. Fazit Das Buch hat mir durchaus gefallen, es hatte seine schwachen Momente, aber natürlich auch seine starken Momente,die mich zwar überzeugten, aber die schwachen waren doch zu present, um dem Buch mehr Sterne zu geben. Ich hoffe, dass die Geschichte in irgendeiner Weise noch fortgeführt wird!

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  • Ein ganz besonderer Zoo

    Alien Biosphere

    thora01

    10. February 2016 um 11:26

    Inhalt: Jurassic Park war gestern! Wir schreiben das Jahr 2048. Die bevorstehende Eröffnung des Themenparks Alien Biosphere bestimmt die Medien. Dieser riesige unterirdische Komplex präsentiert auf sechs Habitat-Ebenen die fremdartigen Lebewesen von Gaia – des ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, auf dem Leben entdeckt wurde. Einige Gruppen handverlesener Gäste dürfen das Reservat schon vorab erkunden, unter ihnen die junge Journalistin Laura. Da beginnt der Horror: Terroristen bemächtigen sich der Sicherheitssysteme, es gibt kein Entkommen mehr vor den Aliens... Hochspannend, wissenschaftlich fundiert und nichts für Klaustrophobiker: »Alien Biosphere« von Roland Enders: Ein packender Science Fiction Roman! (Quelle: Amazon.de) Meine Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte ist sehr spannend und actionreich. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist sehr fesselnd. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Die sehr detailiert geschriebenen Lebewesen haben mich sehr fasziniert. Die Protagonisten sind toll ausgearbeitet und haben ihren eigenen Kopf. Sehr gut wurden die wissenschaftlichen Erkenntnisse eingearbeitet.  Ich habe mit den Hauptprotagonisten mitgefühlt und mitgefiebert. Der Schluss hätte für mich besser hergeleitet werden können. Er war für mich einfach etwas zu abrupt.

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  • Ein spannendes Buch :)

    Alien Biosphere

    Mildred

    08. February 2016 um 16:16

    Mir hat die Geschichte von Anfang an ganz gut gefallen, die Charaktere waren von Beginn an gut geschrieben und das hat sich in der ganzen Geschichte bis zum Ende hin nicht geändert. Ebenso flüssig und gut war der Schreibstil, der mich fesselte und gut unterhielt.Es ist an sich ein sehr gutes Buch, doch mich haben die ganzen perspektiven teils durcheinander gebracht, da ich mir nicht alle Charaktere merken konnte, aber das war nicht von Grund auf schlecht, da es auch viele verschiedene Blickwinkel ermöglichte. Das Personenverzeichnis im Buch half dann am Ende - ich hatte es aber leider einfach zu spät entdeckt. Insgesamt war es ein sehr spannendes Buch, welches sich zu lesen lohnt und das ich gerne weiterempfehle.

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  • Ein Sci-Fi-Thriller mit sozialkritischer Handlung

    Alien Biosphere

    DBellwon

    02. February 2016 um 18:39

    Alien Biosphere ist ein Science-Fiction-Thriller von Roland Enders. Handlung: Der Menschheit, genauer gesagt der Firma GlobalTech, ist es gelungen ein Wurmloch zu einem anderen Planeten herzustellen. Still und heimlich schaffen die Mitarbeiter der Firma die fremden Lebewesen, die sie auf Gaia entdeckt haben, in eine unterirdische Anlage auf einer philippinischen Insel: Alien Biosphere. Zur Eröffnung des Themenparks werden einige ausgewählte hundert Menschen eingeladen, den Park als erste zu besuchen. Doch schon am ersten Tag gerät alles aus dem Ruder. Ein Attentäter wird in der Anlage entdeckt und plötzlich wird die höchste Stufe des Alarmsystems aktiviert. Alle Besucher Alien Biospheres sind nun in dem Park eingeschlossen. Für die Menschen innerhalb der Anlage beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die nun frei umherlaufenden, -fliegenden und -krabbelnden Wesen Gaias. Das Buch ist aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben. Die Charaktere lassen sich nicht  in ein, zwei Hauptcharakter und ansonsten Nebencharaktere einordnen, sondern spielen alle eine mehr oder weniger wichtige Rolle. Durch die wechselnden Perspektiven erlangt man tiefen Einblick in die unterschiedlichen Geschehnisse in Alien Biosphere, auch wenn es zu Beginn des Buchs etwas dauert, bis man bei den ganzen verschiedenen Personen durchsieht. Hierfür  gibt es jedoch am Ende des Buchs ein Personenverzeichnis, das mir gerade zu Beginn sehr geholfen hat. Die Charaktere wirken alle sehr authentisch und man fiebert und zittert mit ihnen mit. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und bildlich geschrieben. Zu Beginn startet das Buch mit umfangreichen technischen Beschreibungen, die den Einstieg etwas schwer gestalten. Auch werden viele Fach- und Fremdwörter verwendet, die ich an der einen oder anderen Stelle nachschlagen musste. Ansonsten hilft die detaillierte Beschreibung aber dabei den fremden Planeten und seine Bewohner zum Leben zu erwecken und erschafft eine wunderbare neue Welt im Geist. Die Handlung baut bereits kurz nach dem Beginn Spannung auf, die zum Ende immer weiter ansteigt. Das Finale reißt einen förmlich mit und ich konnte zum Schluss gar nicht schnell genug lesen. Die Handlung beinhaltet nicht nur tolle Zukunftsvorstellen, was wäre, wenn wir auf andere Planeten Leben entdecken würden, sondern zeigt auch die Verantwortung der Menschen als Entdecker fremder Welten auf. Für mich ist das ein toll geschriebener, spannender Sci-Fi-Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle. Lasst euch nicht von den zu Beginn komplizierten Beschreibungen abschrecken, sondern taucht ein in die faszinierende Welt von Gaia.

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