Roland Full Vom Urknall zum Gummibärchen

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Inhaltsangabe zu „Vom Urknall zum Gummibärchen“ von Roland Full

Selbst gemacht ist halb kapiert - Vom Urknall zum Gummibärchen Irgendwann vor rund 14 Milliarden Jahren fiel der Startschuss für unser Universum: der Big Bang. Das ist erstens unvorstellbar lange her und zweitens: Woher wissen Forscher, dass es einen Urknall überhaupt gegeben hat? Für Roland Full sind Astrophysiker die Kripo im Tatort Universum. Sie rekonstruieren den »Tathergang« und arbeiten dabei wie ihre Kollegen bei der Polizei. Spuren sichern, bewerten, deuten und die richtigen Schlüsse ziehen. Aus jeder Zeile des Buches spricht ein ehemaliger Forscher und leidenschaftlicher Lehrer - einer von jenen, die wirklich Freude daran haben, die weite Welt der Wissenschaft so spannend, vielfältig und anschaulich wie möglich zu erklären und natürlich auch, zu Experimenten anzuregen - selbst gemacht ist schließlich halb kapiert. Wissenschaftsreise vom Big Bang bis zum Gummibärchen In Teil I des Buches, »Science«, fügt Full die Mosaiksteine der Erkenntnisse zum modernen Weltbild zusammen. Die Wissenschaftsreise beginnt hier mit dem Big Bang und endet im Kapitel »Vom Homo sapiens sapiens zum Gummibärchen - Eine kleine Kulturgeschichte der Menschheit«. Im zweiten Teil des Buches entführt er den Leser unter der Überschrift »Fiktion« mit einer skurrilen Geschichte ins Reich der Fantasie, in der das Gummibärchen zur Krone eines neuen Schöpfungsaktes wird. Er experimentiert mit Gelatine und dröselt die Chemie der »göttlichen Zutaten« auf. Die Erschaffung des Gummibärchens macht chemische Experimentierkunst zum süßen Erlebnis und aus dem Leser den »Master of Gummibears«.

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  • Einblicke in die Gegebenheiten des Universums und der Natur

    Vom Urknall zum Gummibärchen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    27. February 2015 um 15:08

    Einblicke in die Gegebenheiten des Universums und der Natur Was die biblische Schöpfungsgeschichte und die Theorie vom Urknall gemeinsam haben, ist zweierlei. Zum einen drückt sich in beiden der je aktuelle und doch immer wieder begrenzte Blick der Menschheit auf die sie umgebende Welt und das Universum aus. So, wie Einstein sagte, dass die Religion ohne Naturwissenschaft blind, die Naturwissenschaft ohne Religion aber lahm sei, bleibt in allen bisherigen Zeiten deutlich, das alles Ahnen oder Wissen Stückwerk ist. Das zweite aber, was beide Erklärungsmodell vereint ist die hohe Stellung, die Licht und Energie in beiden Erläuterungen des Anfanges der Welt zukommt. Dies bildet auch den Ausgangspunkt dieses verständlich formulierten und mit einer ganzen Reihe von Experimentieranleitungen versehenen „Lehr- und Lernbuches des Alltags“. Chronologisch folgt Full dem Geschehen und den Spuren des Urknalls. Erläutert Atome, erzählt von der Ausdehnung des Weltalls und folgt minutiös den Spuren der Entwicklung des Lebens von der „Ursuppe“ begonnen bis zum Homo Sapiens. Wobei die Idee der vielen „Paralleluniversen“ durchaus ein wichtiges Moment seiner Darlegungen darstellt und, Pädagoge, der er ist, kommen hier die „Gummibärchen“ ins Spiel, die ihre ganz eigene „Schöpfungsgeschichte“ im Buch erleben (natürlich fantasievoll und gut erzählt und dennoch auf dem Boden der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse verankert). Immer im Blick auf den Leser als „Lernenden“, sticht das pädagogische Element Fulls im Gesamten erkennbar heraus. So zeigt er seine Stärken sowohl als Vermittler „harter Fakten „mitsamt einer Reihe an nachvollziehbaren praktischen Experimenten für den Leser zu Hause, als er eben auch zu „fabulieren„ versteht und seine „Geschichte der Gummibärchen in ihrem Paralleluniversum“ flüssig und anregend erzählt. „Das Ordnung von alleine entsteht, quasi sich selber organisiert, widerspricht eigentlich unserer allgemeinen Lebenserfahrung“. Unordentlich wird das Kinderzimmer scheinbar von alleine, Ordnung braucht Kraft und Struktur. So gilt: „Das Leben ist ein ständiger Kampf um Ordnung“. Was diese Ordnung ist, wo sie angelegt ist und ihren Ursprung haben könnte, warum es sie braucht und was alles an Kräften dagegen hält, das erzählt Full sehr munter im Stil und Kundig in der Sache und lässt so das Staunen über die „Unwahrscheinlichkeit des Lebens“ an sich wachsen. Gegen das in diesem Universum viel mehr spricht, als das etwas dafür spricht und das trotzdem in sich eine Ordnung trägt, die ausdauernd und mit hohem Energieaufwand immer wieder die Unordnung beseitigt. Sprachlich eher an jüngeren Schülern und Schülerinnen orientiert bietet das Buch dennoch Lesern allen Altersstufen ein ruhige, flüssig verfasste und sachkundige Darstellung der Geschichte des und der Gesetzmäßigkeiten im Universum und Leben.

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