Roland Jungbluth Remember

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Inhaltsangabe zu „Remember“ von Roland Jungbluth

Sie kommen dich besuchen.
Sie sagen, sie sind deine Eltern.
Sie sagen, sie lieben dich.
Doch du hast diese Leute noch nie zuvor gesehen.

Verängstigt und orientierungslos erwacht Annabel eines Morgens in einer psychiatrischen Anstalt. Sie hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Und was noch schlimmer ist, sie kann sich nicht mehr an ihre Eltern erinnern. Doch sie ist nicht allein. Michael, Eric und George, drei Jungen aus ihrer Schule, teilen ihr Schicksal. Als sie dem harmlos scheinenden Hinweis einer seltsamen Patientin folgen, zieht es sie immer tiefer hinein in einen Strudel geheimnisvoller Rätsel und verstörender Ereignisse. Plötzlich finden sie sich in einer Welt wieder, die sich gegen sie gewandt hat und in der sie niemanden mehr vertrauen können – nicht einmal sich selbst. Auf der verzweifelten Suche nach Antworten und ihren Erinnerungen wandeln sie bald auf einem schmalen Pfad zwischen Realität und Wahnsinn, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Leben und Tod. Und ihre Uhr tickt.

Ein gelungenes Verwirrspiel

— zuendegelesen

Spannend bis zum Schluss ohne dabei übertrieben zu wirken. Absolut lesenswert!

— queenmadi

Nach einem holprigen Start ein sehr spannendes Buch!

— Julia_Hartmann

naja eigentlich mittelding zwischen 2 und 3 gut geschrieben aber mittelmäßige story und langweilige twists

— stockbrot

Super spannend und bis zum Schluss voller überraschenden Wendungen. Sehr beeindruckende Geschichte

— Federzauber

Intensives Ende

— ninfea

Sehr einzigartige futuristische ja utopische Story die recht gut umgesetzt wurde - zeitweise etwas langweilig

— Prinzessin

Das Ende war krass. Super Buch!

— Aileenschmitt

Netter Jugendbuch Thriller dessen Ende mir persönlich dann doch eine Spur zu kitschig war.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Gelungene Mischung aus Thriller, Mystery und Utopie die einen trotz einigen kleinen Makeln komplett umhaut.

— wordworld

Stöbern in Jugendbücher

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Eine sehr schöne und etwas andere Geschichte. Wundervoll und tiefschürfend. Ein Junge, der mit dem Herzen denkt. Grandios!

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Unterhaltsames Jugendbuch, auchwenn die Story nicht so fesselt ist es super geschrieben und man möchte es nicht aus der Hand legen.

Tabschub

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  • Ein gelungenes Verwirrspiel

    Remember

    zuendegelesen

    17. March 2018 um 17:58

    Meinung Dein Leben ist von der einen auf die andere Sekunde ein völlig anderes. Du erwachst in einer psychiatrischen Anstalt. Wie du dort hinkamst, ist dir ein Rätsel. Was, wenn dein Leben zu einem Albtraum wird und du glaubst, es wäre die Realität? Diese schwierige Frage kreiste mir unentwegt durch den Kopf, ohne eine wirkliche Antwort darauf zu finden. So erging es Annabel, die in einer Anstalt erwacht und auf drei Jungs aus ihrer Schule trifft, die sie nur flüchtig kennt. Doch das ist noch nicht alles. Die Jungs sagen ihr, dass Leute kommen, die vorgeben ihre Eltern zu sein, um sie mitzunehmen. Annabel soll dieses Spiel mitspielen und so tun, als ob das stimmt, dass sie aus der Anstalt entkommt. Doch sie schafft es nicht, weil sie sich nicht mehr an ihre Eltern erinnern kann. Sie sind wie aus ihrer Erinnerung gelöscht. Damit beginnt die skurrile Geschichte der vier Hauptcharaktere. Da sie in der Schule nicht viel miteinander zu tun hatte, lernen sie sich im Laufe der Handlung besser kennen. So erfährt Annabel auch, dass die Jungs, die sich schon länger in der Anstalt befinden ebenfalls nicht mehr an ihre Eltern erinnern können und nach einer Möglichkeit suchen, die Anstalt zu verlassen. Die Sicht des allwissenden Erzählers macht es dabei ziemlich einfach, hinter die Fassade jedes Einzelnen zu blicken, und neben den Dialogen herauszufinden, wie die Teenager in die Lage gekommen sind. Dieser Weg, den die vier Jugendlichen gehen, ist ein gefährlicher, der immer wieder durch verwirrende Geschehen undurchsichtiger wird. Der Autor spielt gekonnt mit eingebrachten Rätseln und neuen Herausforderungen, die richtig Spannung aufkommen lassen. Man fliegt dank des leichten Schreibstils regelrecht über die Zeilen. »Das Spiel zwischen Gut und Böse wird nicht im Himmel ausgetragen und auch nicht in der Hölle. Es findet in dir selbst statt. Und wenn du ganz leise bist und in dich hineinhorchst, dann kannst du das Klirren der Schwerter auf dem Feld deiner Angst hören. Aber ich will nicht mehr kämpfen, ich will keine Schmerzen mehr spüren. Deshalb habe ich mich für eine Seite entschieden. – Für welche Seite hast du dich entschieden, […]?« Seite 334 Beim Lesen erging es mir nicht anders als den vier Teenagern. Fragen, Antworten und wilde Theorien machten sich in meinem Kopf breit und veranlassten mich dazu, der Geschichte weiter zu folgen. Ich wollte unbedingt wissen, welchen Sinn das Ganze hat und wie das Puzzle zu einem Ganzen zusammengefügt wird. Es war fast unerträglich, mit jeder dazu gekommenen Wendung an ein Ende zu glauben. Die Story kreiert eine Welt, der man sich nicht entziehen kann und es fällt schwer sich davon zu lösen. Als die Jugendlichen aus der Anstalt geflohen sind, verbrachten sie ihre Zeit in Richmond (London), bevor es weiter nach Willowsend zu einem Haus am See ging, dass den Eltern von einem der vier gehört. Zu diesem Zeitpunkt fällt besonders auf, dass die Erinnerungen der Charaktere nicht gänzlich verschwunden sind und sie immer wieder zutage gefördert werden. Diese Stelle ist ganz besonders, weil sie am Ende eine wichtige Rolle spielt, die ich nicht vorwegnehmen möchte. Im letzten Teil des Buches gab es nur noch eine Aneinanderkettung von Ereignissen, denen ich ungläubig folgte und an einem Stück gelesen habe. Die einzelnen Glieder der Kette fügten sich zusammen und sorgten für einen gewaltigen „WOW-Effekt“, der noch lange nachhallen wird. Woran nicht zuletzt die Aktualität der Handlung schuld ist, die die Homosexualität thematisch ein bisschen aufgreift. Aber auch Themen wie Freundschaft und Vertrauen, sowie die Liebe bleiben nicht außen vor. Das Geschehen wurde von einem fiktiven Interview unterbrochen. Dieses kommt zunächst wie ein zusammenhangsloser Teil daher, bei den man verzweifelt versucht eine Verbindung zur Haupthandlung herzustellen. Dieses Interview wird von Laura Finnagan (BBC-Inside) und Nicolas Hill (Pressesprecher Hillhouse Institut) geführt. Daraus geht hervor, dass das Institut eine wissenschaftliche Technologie hergestellt hat, die die Intelligenz der Menschen übersteigt. Es ist die Rede davon, diese Technologie wieder zu zerstören, weil man sich den Konsequenzen dieser nicht bewusst ist. Man erfährt aber noch nicht, was das Interview mit der Geschichte zu tun hat. Es taucht partiell auf und man gewinnt immer mehr Informationen dazu. Irgendwann ist dieses Interview spannender als die eigentliche Handlung. Dazu sollte man noch erwähnen, dass die eigentliche Geschichte in der Zeit der Mondlandung (1969) spielt und das Interview 50 Jahre danach, also 2019. Ein bisschen schade ist es, dass man das Jahr 1969 gar nicht so sehr bemerkt hat, außer an der erwähnten Apollo 11 Mission.   Fazit Es ist nicht einfach, zu diesem Buch etwas zu sagen, ohne in Spoilern zu reden. Es handelt sich hierbei um eine deutliche Leseempfehlung für alle Leser ab 12 Jahren. Wer also einen atmosphärischen und spannenden Jugendthriller sucht, der gefüllt mit Wendungen und interessanten Verwirrspielen ist, liegt mit Remember genau richtig. Zudem bietet das Buch sehr eigenwillige Charaktere, die im Fokus liegen und durch die Handlung nochmals extra hervorgehoben werden. Wie, erfährt man im Buch. Man fiebert und rätselt mit und hofft des Rätsels Antwort zu finden – bis zum Schluss.

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  • Was ist real?

    Remember

    queenmadi

    01. March 2018 um 12:50

    Remember stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste, sodass ich es sofort lesen musste als ich es endlich in den Fingern hatte. Ich kann nur sagen: das Warten hat sich gelohnt!Man beginnt zu lesen und hat erst keinerlei Informationen darüber, was passiert ist oder warum. Auch weiß man nicht, ob die Protagonisten verrückt werden oder ob tatsächlich etwas nicht stimmt. So lernt man die Charaktere nach und nach kennen ohne einschätzen zu können ob sie oder ihre Geschichte real sind. Diese Unwissenheit zieht sich durch das gesamte Buch und macht es so unglaublich spannend. Ich habe beim Lesen alle paar Seiten meine Einschätzung der Realität geändert. Natürlich führt diese Spannung dazu, dass man das Buch am liebsten auf einmal lesen würde. Auch bleibt die Spannung bis zum Ende erhalten, was nicht selbstverständlich ist. Viele Autoren schaffen es nicht die Spannung so lange aufrechtzuerhalten ohne dass es übertrieben wirkt. Immer wieder gibt es kurze Einblicke in ein Interview, dadurch erhält man nach und nach Hinweise auf das Ende. Jedoch sind diese so subtil, dass man nicht gespoilert wird oder sich das Ende schon denken kann. Besonders gut fand ich das letzte Kapitel nach der Auflösung des Rätsels (die ich hier natürlich nicht verraten will). Man erfährt nochmal einige Details über die Protagonisten und es ist ein super Abschluss zu einem super Buch.Insgesamt war ich sehr begeistert. Ein spannendes Thema, das sehr gut umgesetzt wurde. Definitiv lesenswert!

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  • Remember

    Remember

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 09:31

    Ehrlich gesagt hatte ich mir das Buch in erster Linie nur wegen des geilen Covers gekauft. Natürlich war der Buchklappentext auch interessant, aber am ausschlaggebendsten war wohl das Cover. Eine seltsame Art seine Bücher aus zu suchen, aber in diesem Fall hat es sich definitiv gelohnt. Remember ist tatsächlich von Anfang bis Ende spannend. Bis zum letzten Kapitel wusste man eigentlich nicht genau was vor sich ging und das Ende ist doch ein wenig überraschend. Auch für jemanden wie mich, die gerne mal auf die letzten Seiten schaut mitten beim Lesen, hat sich erst ganz zum Schluss offenbart was passiert war. Für Leute, die es spannend lieben, ist das Buch absolut empfehlenswert.

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  • Remember - du erinnerst dich an nichts, außer an deinen Namen

    Remember

    Prinzessin

    02. August 2016 um 23:19

    "Eine Frauenstimme meldete sich: "Ja, hallo?" Das ist nicht meine Mutter. Sie hätte die Stimme ihrer Mutter ebenso wenig beschreiben können wie ihr Aussehen. Doch sie wusste nach nur zwei kleinen Worten, dass die Frau am anderen Ende nicht ihre Mutter war."Remember - Roland  JungbluthIch habe dieses Buch vor 2 Jahren zum Geburtstag geschenkt bekommen und ich muss sagen da wusste jemand meinen Buchgeschmack sehr gut. Ich liebe Jugendthriller und dieser hier ist ein ganz besonderer. Er ist nämlich utopischGemeinsam mit ein paar anderen Lesern von LB hab ich hierzu eine LR gestartet. Leider konnte mich das Buch immer nur abschnittsweise Fesseln, so dass ich häufige längere Pausen einlege musste. Nach 5 Monaten hab ich es nun durch.Die Story ist besonders und neuartig. Man rätselt und fiebert mit den Protagonisten mit tappt aber bis zum Ende im Dunkeln. Ich denke einige Aspekte sind noch ausbbaufähig aber im Großen und Ganzen ist dieses Buch sehr gelungen.Man fühlt sich mit in der Geschichte und ist sofort mit den Protagonisten im Einklang.Hätte mir aber mehr durchgehende Spannung gewünscht denn ich konnte das Buch ohne Probleme beliebig aus der Hand legen denn einige Stellen waren langweilig und es fehlte die entscheidende Spannung.Trotzdem kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen. Vorallem an Leser von Ursula Poznanski.

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  • Leserunde zu "Die Indianische Kalenderchallenge 2016/2017"

    Indianisches Horoskop / Geburtstagskalender (Wandkalender immerwährend DIN A3 quer)

    stebec

    Halli Hallo meine Lieben, Vorab: Es handelt sich hier um eine Challenge. Der Kalender kann nicht gewonnen werden!.Wie wir es schon angekündigt haben, möchten kattii und ich euch dieses Jahr auch wieder mit einer Horoskop-Challenge bespaßen. Da wir uns gedacht haben, dass zwei Jahre hintereinander das gleiche Horoskop ziemlich langweilig werden kann, haben wir uns dazu entschlossen dieses Jahr die Chinesischen Sternzeichen durch die Indianischen zu ersetzen. Wir haben auch noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen, damit das Punktesammeln nicht mehr so kompliziert ist, wie letztes Jahr und somit das Lesevergnügen ganz im Vordergrund steht. Außerdem gibt es am Ende der Challenge auch eine Kleinigkeit zu gewinnen. Kommen wir also erstmal zu dem wichtigsten. Die Regeln:1. Wir sammeln diesmal Totems und keine langweiligen Punkte ;)2. Jeden Monat bekommt ihr zwei Aufgaben zu einem Tierkreiszeichen. Die Aufgaben beziehen sich immer auf eine negative und eine positive Charaktereigenschaft. 2.1. Für jede gelöste Monatsaufgabe gibt es ein Totem.3. Zusätzlich bekommt ihr von uns 12 Jahresaufgaben, die ihr über den gesamten Challengezeitraum lösen könnt. Die sind sozusagen eure Joker, falls ihr mal eine Monataufgabe nicht lösen könnt. Diese sind dafür etwas aufwändiger bzw. kniffliger.3.1. Für jede Jahresaufgabe gelöste Jahresaufgabe gibt es ein Totem.4. Denn um am Ende der Challenge in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr mindestens 24 Totems gesammelt haben.5. Gerne könnt ihr die Jahresaufgaben auch zusätzlich lösen. Eure Chance auf den Gewinn beeinflusst das jedoch nicht. 6. Wie auch letztes Jahr bekommt ihr die doppelten Totems, wenn ihr die Monatsaufgaben zu dem Tier löst, was euer Sternzeichen ist. ACHTUNG: Die Jahresaufgaben sind hiervon ausgeschlossen. 7. Eine Rezension oder Kruzmeinung zu den Büchern ist diesmal Pflicht und muss in einem Sammelpost festgehalten werden. Ob ihr diesen in dem Thread erstellt oder doch lieber mit eurem Blog teilnehmen wollt, ist euch überlassen. 8. Die Rezensionen oder Kurzmeinungen müssen immer bis zum 5ten des Folgemonats online sein. 9. Die Monatsaufgaben postet katti immer am 20ten des vorherigen Monats.10. Da noch nachträglich viele Anfragen eingehen. Ist die Anmeldefrist aufgehoben. Man kann jederzeit in die Challenge einsteigen, aber die gelesenen Bücher können nicht nachträglich gezählt werden. Es gelten die Bücher die ab Zeitpunkt der Challenge gelesen wurden.11. Sagt uns bitte bei der Anmeldung, wann ihr Geburtstag habt, damit wir die doppelten Totems nachvollziehen können.12. Wir behalten uns vor jeden Teilnehmer, der drei Monate abwesend war/ist, anzuschreiben und ggf. aus der Challenge auszuschließen.Natürlich interessiert euch auch, was es zu gewinnen gibt:Die Gewinne:1. Ein Überraschungpaket im Wert von 20-30€2. Zweimal einen Buchgutschein im Wert von 10 € von der Bockumer Buchhandlung.Ihr seht wir haben einiges geändert, sodass die Challenge etwas einfach und vielleicht auch attraktiver wird. Wir wünschen euch jetzt erstmal viel Spaß und hoffen, auf eine rege Teilnahme.Fragen können wie immer gerne im dazu vorgesehenen Thread gestellt werden.Die Teilnehmer:Ann-Kathrin Speckmann 07.09.1995 => 8 TotemsBücherwurm 25.06.=> 6 TotemsBuchgespenst 07.01.1981 => 16 TotemsFederzauber 20.06.1982 => 10 TotemsInsider2199 26.03.1968 => 15 Totemsjanaka 02.10.1965 => 14 TotemsJisbon 06.09.1994 => 8 TotemsLadySamira091062 09.10.1962 => 8 Totemslouella2209 22.09.1978 => 17 TotemsPaulamybooksandme 18.04.1993 => 4 Totemssomebody 01.03.1980 => 3 TotemsTatsu 08.10.1988 => 16 Totems

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    • 367
  • Verschwörungstheoretiker kommen auf ihre Kosten...

    Remember

    wordworld

    10. May 2016 um 18:43

    Allgemeines: Titel: RememberAutor: Roland JungbluthGenre: Science-Fiction ThrillerISBN: 9783401067575Preis: 14,99 € (gebundene Ausgabe)Inhalt:  Sie kommen dich besuchen. Sie sagen, sie sind deine Eltern.Sie sagen, sie lieben dich. Doch du hast diese Leute noch nie zuvor gesehen. Verängstigt und orientierungslos erwacht Annabel eines Morgens in einer psychiatrischen Anstalt. Sie hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Und was noch schlimmer ist, sie kann sich nicht mehr an ihre Eltern erinnern. Doch sie ist nicht allein. Michael, Eric und George, drei Jungen aus ihrer Schule, teilen ihr Schicksal. Als sie dem harmlos scheinenden Hinweis einer seltsamen Patientin folgen, zieht es sie immer tiefer hinein in einen Strudel geheimnisvoller Rätsel und verstörender Ereignisse. Plötzlich finden sie sich in einer Welt wieder, die sich gegen sie gewandt hat und in der sie niemanden mehr vertrauen können – nicht einmal sich selbst. Auf der verzweifelten Suche nach Antworten und ihren Erinnerungen wandeln sie bald auf einem schmalen Pfad zwischen Realität und Wahnsinn, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Leben und Tod. Und ihre Uhr tickt. Bewertung: Remember ist mal wieder so ein Buch, von dem ich sagen kann, dass es mich wirklich maßlos begeistert hat.  Es war von der ersten bis zu letzten Seite durchweg spannend sodass ich wirklich sehr traurig war als es zu Ende war. Es geht gleich am Anfang mit dem Aufwachen von Anabell in der Klinik los und man ist mitten drin im Geschehen, ohne großes Vorgeplänkel. Die Hauptcharaktere sind leider nicht ganz so detailliert, der Augenmerk liegt mehr auf der Handlung doch diese ist sehr gelungen. ´Besonders spannend ist es, dass man eigentlich genauso ahnungslos ist, wie die vier Hauptpersonen selbst sind und sie gespannt auf ihrem Weg begleiten kann ohne das das Ende schon davor allzu klar ist. Deshalb will man unbedingt wissen, wie es weitergeht, daher liest sich das Buch ziemlich spannend und flüssig. Durch die eingeschobenen Interviews nach manchen Kapiteln mit einem geheimnisvollen Unbekannten, bekommt man dann doch kleine Einblicke, um was es sich handeln könnte. Trotzdem waren mir die Hauptabsichten die der Autor hatte bis zur Auflösung nicht ganz klar. Der Anfang des Buches ließt sich gut, allerdings wird die Geschichte Stück für Stück immer wirrer...plötzlich scheint einem alles möglich, und man fragt sich einfach nur, mit was für einer phantastisch genialen Idee der Autor diese Verwicklungen auflösen will... Bleibt es wirklich ein realistischer Thriller oder bekommt es verschwörungstheoretische und phantastische Elemente?Ich könnte mir vorstellen, dass das Ende nicht jedem gefällt, da  es vielleicht zu realistisch und knapp ist nach den abgedrehten Theorien, die auch die Protagonisten in den Raum gestellt hatten. Einer glaubte sogar, sie wären alle tot und Gott und der Teufel würden um ihre Seelen spielen.Ich finde die unglaubliche Wende am Ende sehr zufriedenstellend, durch die Einschübe der Interviews kam sie nicht zu plötzlich und auch alle offenen Fragen wurden geklärt.Es ist auf jeden Fall mal was anderes, als die Thriller, die man sonst so für Jugendliche liest. Fazit: Gelungene Mischung aus Thriller, Mystery und Utopie die einen trotz einigen kleinen Makeln komplett umhaut. Mehr auf meinem Blog: http://www.w0rdw0rld.blogspot.com  

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  • Absolute Leseempfehlung!

    Remember

    Flammenstern25

    20. April 2016 um 15:00

    Inhalt: Verängstigt erwacht Annabel eines Morgens in einer psychiatrischen Anstalt. Sie hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Und: Sie kann sich nicht mehr an ihre Eltern erinnern. Doch sie ist nicht allein. Michael, Eric und George, drei Jungen aus ihrer Schule, teilen ihr Schicksal. Als sie dem Hinweis einer unheimlichen Patientin folgen, zieht es sie immer tiefer hinein in einen Strudel voller Rätsel und verstörender Ereignisse. Plötzlich finden sie sich in einer Welt wieder, in der sie niemandem mehr vertrauen können - nicht einmal sich selbst. Auf der verzweifelten Suche nach Antworten und ihren Erinnerungen wandeln sie bald auf einem schmalen Pfad zwischen Realität und Wahnsinn, zwischen Leben und Tod. Und ihre Uhr tickt.Meinung:👍: "Remember" hat mich völlig begeistert. Jede einzelne Seite war spannend. Die Charaktere waren alle echt symphatisch. Besonders Eric hat einen Platz in meinem Herzen ergattert. Zudem konnte man das Buch echt schön locker lesen. Die Gefühle wurden auch sehr gut beschrieben. Und das Ende ist wirklich sehr gelungen und unerwartet. Am besten hat mir aber gefallen, dass man zusammen mit den Figuren das Rätsel löst. Man kann immer mit rätseln und raten. Deshalb fand ich dieses Buch wirklich toll!

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  • Ein spannender Thriller, der ganz anders ist als erwartet

    Remember

    AnnaBerlin

    Inhalt: Vollkommen orientierungslos wacht Annabel eines Morgen in einer psychiatrischen Anstalt auf und hat keine Ahnung, wie sie dort gelandet ist. Und dann sind da plötzlich Leute, die sich als ihre Eltern ausgeben, dabei weiß sie genau, dass das ihre Eltern nicht sind, kann sich aber auch nicht an ihre wahren Eltern erinnern. Doch mit diesem Problem ist sie nicht allein: Michael, Eric und George teilen ihr Schicksal und somit machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Antworten. Sie folgen Hinweisen und versuchen das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen und werden dabei immer tiefer in einen Strudel geheimnisvoller und verstörender Ereignisse hineingezogen. Schon bald können sie nicht mehr zwischen Realität und Wahnsinn, Himmel und Hölle und Leben und Tod unterscheiden und die Uhr tickt…     Der Story-Stapel Erster Satz: „Das bin ich, dachte Annabel und neigte den Kopf zur Seite.“ Die Geschichte entfaltet ab der ersten Seite eine Sogwirkung und der Spannungsbogen wird schnell höher. Die Unwissenheit, die sowohl die Protagonisten erfahren als auch der Leser sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte, um endlich zu wissen, was das alles zu bedeuten hat. Gleichzeitig kreisen die wirrsten Vermutungen im Kopf herum, die durch sogenannte Interviews im Buch noch weiterbeflügelt werden. Doch der Leser bleibt lange im Unklaren und erst auf den letzten Seiten bekommt man die langersehnten Informationen.   Der Charakter-Stapel Die Charaktere sind auf jeden Fall sehr interessant gezeichnet und auf ihre Art auch sehr gegensätzlich. Besonders prägnant ist Annabel, die sehr stark ist und auch belastbar. Sie reagiert schnell und lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Doch auch Michael wirkt sehr prägend in der Geschichte, da er eine Art Leitfigur innehat. Eric lockert die Stimmung gekonnt auf, kann Wogen glätten und findet oft die richtigen Worte. George ist eher ruhig, aber sehr klug. Durch seine ruhige Art ist er aber lange undurchschaubar und somit die große Unbekannte in dem Buch. Andere Charaktere im Buch sind so dargestellt, dass man nie wirklich weiß, wem man trauen kann und wem nicht. Wer ist nett zu den Jugendlichen und wer hat einen bösen Plan?   Der Stil-Stapel Das Buch liest sich unglaublich flüssig und man ist sofort in der Geschichte angekommen. Es braucht keiner großen Anläufe und der Spannungsbogen wird bewusst hoch gehalten, auch wenn Informationen rar gestreut sind. So hat man als Leser aber auch die Möglichkeit, viel zu rätseln und zu überlegen, wohin das alles führt und vor allem, was der Sinn dessen ist. Die Interviews brechen aus dem Schema aus, streuen weitere Informationen, aber zaubern auch genauso viele Fragezeichen über den Kopf. Teilweise ist man als Leser so verwirrt, dass man gar nicht mehr weiß, was man glauben soll und genau das macht das Buch aus.   Der Kritik-Stapel Manchmal hätte ich mir ein paar mehr Informationen gewünscht, aber vor allem das Ende hätte ausführlicher sein können. Ich hätte gerne mehr Hintergründe erfahren, um das Buch besser verstehen zu können. Ansonsten war es durchweg spannend, auf jeden Fall anders, überraschend und sehr lesenswert.   Auf den Lesen-Stapel? Ja, jeder der besondere Thriller sucht, die wenig blutig, dafür sehr verwirrend sind und die sich eher um Rätsellösen drehen, kann sich „Remember“ schnappen und in die Wirrungen eintauchen, die das Buch hinterlässt. Es regt zum Nachdenken an, man rätselt und fiebert mit und ist manchmal auch einfach nur verwirrt. Ein sehr lesenswerter Jugendthriller, der auf jeden Fall ganz anders ist, als ich es erwartet habe. Es gibt sehr gute 4 Sterne für dieses Buch von mir und eine Leseempfehlung für Freunde des Genres.

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    • 5

    Floh

    12. March 2016 um 04:46
  • Leserunde zu "Remember" von Roland Jungbluth

    Remember

    Prinzessin

    Hey hey ihr Lieben, AnnaBerlin und ich sind Mitglieder der Gruppe "SUB-ABBAU 2016 - Entdecker der verborgenen Schätze" und möchten in diesem Sinne mit jedem der Lust dazu hat im neuen Jahr dieses Buch hier gemeinsam lesen. Das genaue Startdatum steht noch nicht so richtig fest. Angedacht ist aber Mitte/Ende Februar 2016 :) Wir freuen uns über jeden weiteren Mitleser und hoffen auf eine schöne Leserunde. Mal schauen ob sich das Buch als einen Schatz entpuppen wird ;) ich bin gespannt. Bei Fragen oder Anregung schreibt einfach hier und wir kümmern uns drum :) Die Kapieleinteilung ist immer um die 50 Seiten rum ;) finde das ist ne gute Seitenzahl um genug drüber schreiben zu könen aber nicht erschlagen zu sein. Ist das euch zu viel? Soll die Einteilung bei weniger Seiten liegen? Einfach Besched geben ist möglich zu ändern so, dass es für alle passt ;) Schöne Leserunde uns allen <3 Glg Jana alias Prinzessin

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    • 102
  • Mein Fazit: Sehr spannender Jugendthriller, der auch was für Erwachsene ist.

    Remember

    YvisLeseecke

    27. February 2016 um 15:13

    Der Schreibstil war sehr einfach und modern, mit vielen Dialogen wodurch man das Buch sehr flüssig lesen konnte. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und hatte auch alle Tiefe, so dass man sich gut in jeden einzelnen herein versetzten konnte. Man konnte tatsächlich die Emotionen, Angst, Panik, Liebe, Freude, spüren. Auch die Umgebungen wurden sehr gut beschrieben, so dass doch ab und zu eine Gänsehautstimmung aufkam. Vor allem lag das natürlich an der guten Geschichte. Hier ist fast nichts vorhersehbar, obwohl ich schon so auf den richtigen Riecher gekommen bin beim lesen. Das Buch ist wirklich von vorne bis hinten spannend und es kommt keine Langweile auf. Ich hatte mir jedoch schon ein bisschen eher eine Ansatz der Lösung gewünscht. Die letzten paar Seiten, mit Lösung kamen mit so gehetzt vor. Mein Fazit: Sehr spannender Jugendthriller, der auch was für Erwachsene ist.

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  • Remember- 1969 oder 2019, wer weiß...

    Remember

    Lese-Krissi

    26. February 2016 um 18:58

    Aufmachung des Buches Schaut man lange auf das Cover des Buches „Remember“ kann es einem schon schwindelig werden. Schwarz-weiße Kacheln mit dem Buchtitel in schwarzer Schrift zieren das gesamte Bild. Nur ein grünes Auge zwängt sich durch die Karos durch und scheint den Betrachter anzustarren. Das Cover wirkt schon leicht gruselig. Inhalt Was ist nur geschehen? Annabel erwacht eines Morgens in einer psychiatrischen Anstalt. Dort trifft sie auf drei bekannte Gesichter aus ihrer Schule: Michael, Eric und George. Alle vier kennen nicht den Grund, warum sie in der Psychiatrie gelandet sind. Und sie haben noch eine Gemeinsamkeit: Sie erkennen ihre Eltern nicht, die zu Besuch kommen. Sind sie überhaupt ihre Eltern? Die vier Jugendlichen rätseln und stoßen auf Hinweise, die sie immer weiter in einen Strudel voller Fragen und Ängste zieht. Was ist noch real und was hat dies alles mit der Mondlandung 1969 zu tun? Ein Interview 2019 soll Klärung bringen… Meine Meinung Schon als ich den Klappentext des Buches las, wurde ich neugierig und musste mir den als Thriller bezeichneten Jugendroman kaufen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es sein kann, dass die Jugendlichen ihre Eltern nicht erkennen. Roland Jungbluth ist es gelungen mich direkt beim Lesen mitzureisen. Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Prolog und schon befindet man sich mit Annabel und den Jungs in der Londoner Anstalt. Ich als Leserin begann auch gleich mit zu rätseln, was mit den Jugendlichen passiert sein könnte. Da ich das Buch in einer Leserunde mit weiteren Lovelybooklern gelesen habe, kann ich sagen, den anderen ging es genauso. Auch sie stellten Mutmaßungen auf und so grübelten wir gemeinsam über die Geschehnisse. Die Handlung ist dementsprechend aufgebaut, dass der Leser gezwungen ist mit zu grübeln, was Sache ist. Immer wieder gibt es Kapitel mit einem Interview aus 2019. Doch die Geschichte um Annabel und den drei Jungs spielt 1969 während der Mondlandung. Von daher lässt das Interview den Leser immer wieder mit Fragezeichen zurück, denn dabei wird auch immer nur etwas angedeutet, aber noch nicht geklärt. Mir hat dieses Rätselraten gut gefallen. Ich mag es, wenn das Ende noch nicht ganz klar ist, aber die Geschichte selbst spannend bleibt. Bei diesem Buch ging es mir nicht auf die Nerven nicht zu wissen, wohin die Handlung hinausläuft. Ich habe aber auch schon Lektüren gelesen, da wurde mir es irgendwann zu viel, nicht zu erkennen, worauf alles hinzielt. Bei „Remember“ fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Es gibt auch gruselige Momente in diesem Buch, die mich erschreckt haben. Ich lese normalerweise ungerne Gruselromane, aber bei „Remember“ war es noch im geeigneten Maße für mich. Auch wenn die Handlung viel Mysteriöses verbirgt, geht es auch inhaltlich um Freundschaft, Liebe und Intrigen. Es war schön über die anbahnenden Beziehungen zu lesen, aber auch schade, dass nicht alle Hauptcharaktere „echt“ spielen. Ich habe mit den einzelnen Personen mitgefiebert und gelitten. Die vier Jugendlichen habe alle verschiedene Ängste, die es zu ergründen gibt und letztendlich auch auf ein großes Showdown hinauslaufen lässt. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Die Kapitel sind nicht zu lange und versprechen immer wieder Spannung. Manche angesprochene Dinge in der Geschichte lassen mich am Ende mit Fragezeichen zurück, die ich gerne noch besser hätte erklärt bekommen. Diese kann ich aber hier nicht weiter erläutern, denn ich möchte nichts spoilern. Mein Fazit Ein Buch zum Miträtseln und Mitfiebern, mit Gruselmomenten, aber auch mit schönen Augenblicken in denen Freundschaften entstehen. Ich gebe „Remember“ vier Sterne.

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  • Zu empfehlen

    Remember

    Cookie-Monster

    27. January 2016 um 19:51

    Das Buch hat mich sehr an das Labyrinth erinnert, aber ich weiß jetzt nicht welches zuerst geschrieben wurde ;-). Auf jeden Fall ist es besser umgesetzt, auch hier ist ein Experiment, welches auch medizinisch kontrolliert wird, aber ich finde es ist am Schluss besser aufgeklärt worden. Ich fand es Streckenweise sehr, sehr spannend und habe auch nicht sofort raus bekommen worauf es hinaus laufen wird, aber das ergibt sich durch das eingebaute Interview. Ich kann es empfehlen, es ist leichte Literatur für Abends, man sollte nicht zu müde sein.

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  • Remember

    Remember

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. January 2016 um 20:02

    Klappentext: Sie kommen dich besuchen. Sie sagen, sie sind deine Eltern. Sie sagen, sie lieben dich. Doch du hast diese Leute noch nie zuvor gesehen. Verängstigt und orientierungslos erwacht Annabel eines Morgens in einer psychiatrischen Anstalt. Sie hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Und was noch schlimmer ist, sie kann sich nicht mehr an ihre Eltern erinnern. Doch sie ist nicht allein. Michael, Eric und George, drei Jungen aus ihrer Schule, teilen ihr Schicksal. Als sie dem harmlos scheinenden Hinweis einer seltsamen Patientin folgen, zieht es sie immer tiefer hinein in einen Strudel geheimnisvoller Rätsel und verstörender Ereignisse. Plötzlich finden sie sich in einer Welt wieder, die sich gegen sie gewandt hat und in der sie niemanden mehr vertrauen können – nicht einmal sich selbst. Auf der verzweifelten Suche nach Antworten und ihren Erinnerungen wandeln sie bald auf einem schmalen Pfad zwischen Realität und Wahnsinn, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Leben und Tod. Und ihre Uhr tickt. Meine Meinung: Ersteinmal muss ich erwähnen, dass ich eigentlich nie Thriller lese und ich deshalb bis zum Ende nicht wusste, wie die Handlung verlaufen würde. Andere, die vielleicht Thriller-erfahrener sind, haben es vielleicht schon geahnt - keine Ahnung. Ich fand das Buch auf jeden Fall sehr, sehr gut und spannend. Es ist der Debütroman des Autos und meiner Meinung nach sehr gelungen. Zusätzlich muss man sagen, dass das Cover wirklich passend gewählt ist und eigentlich die Verwirrung des Buches wiederspiegelt. Es war verwirrend, überraschen - und an manchen Stellen auch sehr ärgerlich, was aber an einem Charakter lag (ich möchte nicht spoilern), der mich wirklich sehr aufgeregt hat. Ansonsten kann ich nicht viel sagen, ohne etwas zu verraten. Im Nachhinein ist mir einiges klarer geworden und bei erneutem Lesen könnte ich auf Einzelheiten achten, die alles viel deutlicher machen. Aber lest es selbst und schaut, wie ihr es empfindet. Fazit: Für mich als unerfahrener Thriller-Leser ein sehr tolles Buch und deshalb 5 Sterne von meiner Seite ♥

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  • Remember

    Remember

    Claudia-Marina

    Stell dir vor, du wachst in einer fremden Umgebung auf. Morgens. Und dann bemerkst du, dass du in einer psychiatrischen Anstalt bist. Wieso? Weil du eine unbekannte Störung hast – du sollst dich nicht an deine Eltern erinnern können. Drei weitere Jugendliche sind an diesem Phänomen erkrankt. Du glaubst es nicht; erst als deine vermeintlichen Eltern dich besuchen und du sie nicht erkennst, merkst du, dass etwas nicht stimmt. Was für ein Spiel spielt man mit dir? Genau das passiert Annabel. Sie ist gefangen in einer Welt, in die sie nicht gehört, denn sie ist doch nicht verrückt. Genauso wenig wie Michael, Eric und George verrückt sind. Die Leute, die sie da besuchen kommen, sind nicht ihre Eltern. Und sie werden es auch nie sein. Die vier müssen einen Weg aus der Anstalt finden, sich auf den Weg machen, um die Wahrheit zu entdecken, die Wahrheit hinter diesem Irrsinn. Doch was ist Realität und was Einbildung? Wer versucht etwas vor ihnen zu verbergen? Ausgelöst durch den Hinweis einer mysteriösen Patientin beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit; eine Schnitzeljagd nach der Wahrheit, die hoffentlich wieder zurück ins alte Leben führt. Roland Jungbluth baut seinen Roman auf wie eine Schnitzeljagd zum Mitraten. Die Jugendlichen werden von einem Ort zum nächsten geschickt, immer mit dem Gefühl, dass ihnen jemand dicht auf den Fersen ist. Und langsam beginnen sie, an der Realität zu zweifeln, denn unnatürliche Dinge geschehen – und all das wird so lebendig beschrieben, dass ich selbst bald überlege, welche Realität der vier Jugendlichen die „Echte“ ist. In was für einer Welt leben die vier? Angeblich schreiben wir 1969 und alle reden nur von der Mondlandung – aber entspricht das der Wahrheit? Remember spielt geschickt mit Wahrnehmungsebenen und wechselt dabei stets in der Perspektive zwischen den vier Jugendlichen hin und her, obwohl Annabel die eigentliche Protagonistin ist, erhält man so auch einen Einblick in die anderen Charaktere. Und einer von ihnen spielt ein ganz falsches Spiel. Wer ist es, dem Annabel besser nicht vertrauen sollte? Und was wird bei Ablauf der angegebenen Zeit passieren? Ich muss es wissen, immer weiter lesen. Bis zum völlig überraschenden Ende.

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    Remember

    Brine

    22. August 2014 um 20:04

    Remember: „Sie kommen dich besuchen. Sie sagen, sie sind deine Eltern. Sie sagen, sie lieben dich. Doch du hast diese Leute noch nie zuvor gesehen“. Dies ist der erste Satz auf dem Klappentext zu dem Jugendbuch Thriller „Remember“. Allein dieser Satz hat bei mir zu einer Spontan-Kauf Aktion geführt. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Jedoch zunächst zum Inhalt: Annabel wacht eines morgen orientierungslos in einer Art Krankenhauszimmer auf. Zunächst glaubt sie noch daran vielleicht einen Unfall gehabt zu haben und sich in einem Krankenhaus zu befinden. Relativ schnell stellt sie jedoch fest, dass sie in einer Art psychiatrischen Anstalt erwacht ist. Auch drei weitere Jugendliche, Michael, George und Eric, welche Annabel von ihrer Schule kennt, wurden in diese Klink „aufgenommen“. Und das Seltsamste ist: Alle vier können sich scheinbar nicht an ihre eigenen Eltern erinnern. Wo die Jugendlichen zunächst noch an sich zweifeln und glauben tatsächlich verrückt geworden zu sein, stellen sie allmählich fest, dass es doch eine sehr unwahrscheinliche Variante ist, dass vier Personen zeitgleich an derselben psychologischen Krankheit leiden. Als sie dies begriffen haben, fangen sie an sich näher mit der Klinik, ihren weiteren Insassen, den Ärzten und ihrer ganzen Umgebung zu befassen. Dabei begeben sie sich auf einen gefährlichen Weg, der viele Fragen und Mysterien für sie bereithält… Meine Meinung: Wie bereits oben schon erwähnt, war das Buch eher ein Spontan Kauf. Ich wurde jedoch eigentlich direkt zu Beginn der Handlung schon fasziniert in das Geschehen hinein gezogen. Als Leser tappt man genau so im Dunkeln, wie auch die Hauptprotagonisten. Gut gelungen ist meiner Ansicht nach die Tatsache, dass die Handlung nicht nur aus der Ich-Form einer Person, sondern abwechselnd von allen Hauptpersonen erzählt wird. Dabei erhält man als Leser einen guten Einblick in die Charaktere. Auch die Entwicklung der Charaktere lässt sich daher gut mitverfolgen. Während des Abenteuers der Vier geschehen lauter seltsame Dinge, die sich weder die Protagonisten noch der Leser erklären können. Dadurch wird jedoch ein hohes Spannungs-Niveau erzeugt, welches auch bis zum Schluss aufrechterhalten bleibt. Zwischen den einzelnen Kapiteln wird immer wieder ein Interview zwischen einem Forscher/Juristen und einer Art Talk Show Moderatorin eingeschoben. Hierdurch werden dem Leser kleine „Häppchen“ serviert, mit denen man sich phantasievoll ausmalen kann, welches „Spiel“ hier gespielt wird. Wobei das Wort Spiel hier fast wörtlich genommen werden kann ;-) Mehr soll jedoch hier nicht verraten werden. Resümierend lässt sich festhalten, dass das Buch mich sehr gut unterhalten hat und ich wirklich bis zum Schluss gerätselt hab, wie die Handlung sich auflösen könnte. Ich hatte zwar zwischendurch immer wieder eine Ahnung, jedoch wurde erst ganz zum Schluss tatsächlich eine Auflösung präsentiert. Schreibstil technisch wurde dies meiner Ansicht sehr geschickt und lesenswert gemacht. Dem Leser bleibt weiterhin genug Raum für Spekulation und die eigene Vorstellung. Trotzdem bekommt man ein Ende mit dem man leben kann. Im Hinblick auf die Protagonisten hat mir das Ende sehr gut gefallen, weil dem Leser hier zumindest teilweise auch noch eine Erklärung für das „Warum“ geboten wird. Alle die gerne rätseln und auch einen Mystischen-Fantasy Touch hierbei mögen, wird das Buch gefallen :) 

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