Roland Kübler

 4.1 Sterne bei 88 Bewertungen
Autor von Die Mondsteinmärchen, Der Märchenring und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Roland Kübler

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Roland KüblerDie Mondsteinmärchen
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Die Mondsteinmärchen
Die Mondsteinmärchen
 (40)
Erschienen am 01.01.1999
Roland KüblerDer Märchenring
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Der Märchenring
Roland KüblerDie Sagen um Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde
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Die Sagen um Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde
Roland KüblerLichtauge
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Lichtauge
Lichtauge
 (9)
Erschienen am 01.01.1999
Roland KüblerTraumfeuer
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Traumfeuer
Roland KüblerTraumsegel
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Traumsegel
Traumsegel
 (2)
Erschienen am 01.12.2008
Roland KüblerDer Gesang des Wales
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Der Gesang des Wales
Der Gesang des Wales
 (1)
Erschienen am 01.01.1990
Roland KüblerDie Blüte des Lebens
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Die Blüte des Lebens
Die Blüte des Lebens
 (0)
Erschienen am 01.01.1997

Neue Rezensionen zu Roland Kübler

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Rezension zu "Der Märchenring" von Roland Kübler

abtauchen in eine andere Welt
Minjevor 2 Jahren

"Der Märchenring von Roland Kübler erschien im Oktober 1995 im Stendel Verlag.

Inhalt
Aydin, die Schülerin von Aela (Heilerin) ist auf dem Weg zu den geheimen Grotten, um dort einen Märchenstein zu suchen. Als sie auf der Suche ist, beginnen Oyano (der alte Märchenerzähler) und Gwen (seine Schülerin) ihre Reise zu Aela.

Meinung
Ein einfaches und doch schönes Cover. Die goldenen Punkte auf dem Ring sind nicht unwichtig.
Absolut genial: Die Illustrationen des Buches. Sie sind wirklich wunderschön, und es bringt einfach Spaß, sich diese Bilder anzugucken, auch wenn man als Erwachsene ja eigentlich heraus ist aus dem Alter.
Das Inhaltsverzeichnis macht bereits neugierig: 12 Kapitel über geheime Grotten, über Lichtalben und Gnome, über einen König und einen Krieger. Das klingt spannend. Da kann man nur anfangen, weil man es vor Spannung nicht mehr aushält.
Anfangs war ich verwirrt. Ich habe mich gefragt: "Was ist mit Oyano?" Es war nur von Aydin die Rede, die ich noch nicht kannte. Ich kannte aus Roland Küblers Büchern nur Oyano und Gwen. Und die beiden tauchen auch noch auf...
Das Ende finde ich toll. Gewissermaßen ein offenes Ende.
In die Grundgeschichte sind 4 Märchen eingewoben. Das erste und das vierte werden von Aydin erzählt. Das zweite von Oyano und das dritte von Darlan. Die Idee, das außer Oyano noch andere ein Märchen erzählen, finde ich interessant. Und auch die Märchen selber gefallen mir. (Auch wenn mir die Thematik des vierten Märchens etwas komisch vorkommt.)
Auch wenn das Buch dünn ist, hat es unglaublich viel Inhalt. Es ist wie ein dichtgewobener Teppich und ist echt schön.
Der Stil, in dem R. Kübler schreibt, ist angenehm zu lesen.

Fazit
Ein spannendes Buch, toller Stil, für Erwachsene, die Märchenliebhaber geblieben sind!

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FairyOfBookss avatar

Rezension zu "Die Sagen um Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde" von Roland Kübler

Die Sagen um Merlin, Artus und die Ritter der Tafelrunde von Roland Kübler neu erzählt
FairyOfBooksvor 3 Jahren

Dieses Cover und der Titel spricht wahrscheinlich schon für sich; Es geht in diesem Buch natürlich um die Sage zu König Artus. Am aller deutlichsten sieht man dies wohl durch das Schwert im Stein, das auf dem Cover, relativ im Vordergrund, prangt. Im Hintergrund sieht man auch ganz eindeutig Stonehenge, was noch ein Hinweis auf benannte Sage ist. Doch alle, die sich nicht für diese Sage interessieren, werden mit diesem Buch wohl weniger anfangen können. Aber für diejenigen, die sich dafür interessieren, hoffe ich, dass ich euch einen guten Buchtipp damit geben kann. 

So, jetzt kommen wir aber mal zum Inhalt. Worum geht es in dem Buch? (Als wäre das nicht offensichtlich! xD) 

Ein mächtiger, zeitloser Sagenkreis und die abenteuerlichen Mythen um Merlin, König Artus, Parzival, Gawein, Lancelot und den Heiligen Gral enden in einem tragischen Strudel. Doch die Helden von damals sind auch heute noch lebendig: Denn alle werden sie wieder hineingeworfen in die Welt der Menschen, um erneut ihr Muster zu weben in den endlosen Teppich der Zeit. 

Das hört sich erst danach an, als ob wir uns hiermit in unserer Welt befinden würden, das tun wir aber nicht, denn dieses Buch erzählt eigentlich nur die Sage um Artus noch einmal neu. Zum Beginn fand ich das Buch auch erst etwas schwierig, gerade rein kam ich sehr schwer, aber ab Teil 3, wo Artus' Geschichte erzählt wird, habe ich mich mit dem Schreibstil angefreundet und war auch wieder komplett in der bekannten Erzählung der Sage drin. 

Dieses Buch erzählt die Sage jedoch aus der Sicht von Bleris, einem Einsiedel. Er wird von Merlin beauftragt, die Geschichte, die er ihm erzählt (die Artussage), niederzuschreiben, sodass wir dann die bekannten Geschichten vor Augen haben. Ja, und das wäre dann eigentlich auch schon das, worum es in diesem Buch geht. Also wer sich, wie gesagt, für die Sage interessiert, wird diese Geschichten sehr interessant finden und mögen. Es ist eben nur für diejenigen etwas, die sich damit befassen wollen, wie bei jedem Buch so eigentlich. ^.^

Ich habe ihm jetzt mal 4 Sterne gegeben, weil ich es doch sehr gut fande, wenn auch stellenweise etwas brutal und blutig, aber das gehört wohl zur Sage mit dazu. Teilweise gab es auch einige, wenige Längen, doch grundsätzlich ist der Schreibstil eher kurz und knackig, was der Sache aber keinen Abbruch tut. Man nimmt trotz dessen eine Menge für sich mit, gerade was das Leben betrifft. 

Die Message wäre deshalb wohl, dass man im Hier und Jetzt leben und sich keine Sorgen darüber machen sollte, was in der Vergangenheit gewesen ist und was in Zukunft noch kommen wird. 

Genießen wir einfach den Augenblick, der sich uns bietet! Mehr müssen wir für den Moment doch gar nicht tun, oder? 

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Rezension zu "Lichtauge" von Roland Kübler

für Märchenliebhaber
Minjevor 3 Jahren

"Lichtauge" von Roland Kübler erschien 1998 im Stendel Verlag.
Oyano, der alte Märchenerzähler, ist auf der Uramar unterwegs nach Taragon, wo er Enea (Kräuterfrau, Hüterin der Träume) wiedersehen möchte. Er ist unterwegs zur Insel zwischen den Nächten, wo er sich mit der Märchengilde treffen möchte. Im ganzen Reich werden keine Kinder mehr geboren, darum soll es gehen.
In Taragon angekommen, findet er Eneas Wohnung zerwüstet vor. Dort ist nur Tania, Eneas Köchin. Sie berichtet vom Auftauchen eines Jungen, der nicht spricht. Enea verschwand mit ihm. Tags darauf kamen Soldaten des Königs, die nach ihnen suchten und alles zerstörten.
Als Onyano wieder an Bord der Uramar ist, trifft er dort auf den Jungen, der nicht spricht. Er erzählt ihm das Märchen über Prinz Namenlos. Ein König verstößt seinen Sohn. Dieser wird im Wald von einem alten Mann aufgezogen. Nach sieben Jahren gehen beide an den Brunnen des Erinnerns, wo der Junge drei mal vom Wasser des Brunnens trinken soll. Drei Dinge findet er dort: ein stumpfes Messer, eine Spiegelscherbe und einen goldenen Schlüssel. Vom alten Mann erhält er nun den Auftrag, in das Haus der Spiegel zu gehen und den Spiegel zu suchen, durch den er durchgehen kann. Es ist der Spiegel, dessen Scherbe er gefunden hat......Doch wozu das Messer? Und was hat es mit dem Schlüssel auf sich?
Der Junge beginnt mit Oyano zu reden. Oyano sagt ihm, er wisse, das er Aaran sei, der Sohn von dem König von Nestras. Es folgt eine Verfolgungsjagd auf dem Wasser. Die Krieger des Königs werfen ihnen Feuerpfeile hinterher, doch Oyana und Aaran können sich retten durch den "Rachen des Drachen". Was wird in der Wiege der Winde passieren? Was für einen Wind werden sie dort wecken? Kommen sie über die See der Sehnsucht zu der Insel zwischen den Nächten?
Im Verlauf des Buches folgt noch ein wunderschönes Märchen über das verlorene Lachen- es geht um die Dunkelmär, eine Prinzessin, einen Drachen und einen Bergkristall.
Oyano nimmt Kontakt auf zu den vier Elementen Wasser, Luft, Erde und Feuer- da er eine Antwort möchte bezüglich der Kinderlosigkeit des Reiches. Hierbei trifft er auf eine Wasernymphe, einen Riesen, einen Gnom und den Geist des Feuers. Alle sagen dasselbe:"Einer müsste es wagen, in den Kreis des Lebens zu treten." Aaran stellt sich dieser Aufgabe. Wird er dabei Erfolg haben? Wird er eine Antwort erhalten? Wird man ihm glauben?

Die Geschichte wird durchbrochen ...durch wunderschöne Märchen, die Oyano erzählt und durch Einträge aus dem Logbuch der Uramar. Die Einträge die Uramar zeigen, das der Schriftsteller sich auskennt mit Sternbildern.
Mein Lieblingssatz:"Schau nach vorne.Solange es dort etwas gibt, was sich zu erreichen lohnt, richte deinen Blick nicht nur zurück."
Oyano gefällt mir. Er beherrscht eine wunderschöne Erzählkunst und weiß wann welches Märchen "dran" ist. Ihn zeichnet eine große Weisheit aus.
Aaran: anfangs finde ich ihn seltsam (warum spricht er nicht, das wird nicht ganz deutlich). Doch dann traut er sich verschiedenes zu und setzt sich sogar für die Rettung seines Reiches ein. Das macht ihn sympatisch.

Fazit: Ein gelungenes Meisterwerk von Roland Kübler! Nach "Wie viele Farben hat die Sehnsucht" und den "Mondsteinmärchen" nun das dritte Buch und ich bereue es nicht! Ich freue mich darauf das nächste Buch von ihm zu lesen!

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