Roland Kübler Lichtauge

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    Lichtauge

    Minje

    23. June 2015 um 09:05

    "Lichtauge" von Roland Kübler erschien 1998 im Stendel Verlag. Oyano, der alte Märchenerzähler, ist auf der Uramar unterwegs nach Taragon, wo er Enea (Kräuterfrau, Hüterin der Träume) wiedersehen möchte. Er ist unterwegs zur Insel zwischen den Nächten, wo er sich mit der Märchengilde treffen möchte. Im ganzen Reich werden keine Kinder mehr geboren, darum soll es gehen. In Taragon angekommen, findet er Eneas Wohnung zerwüstet vor. Dort ist nur Tania, Eneas Köchin. Sie berichtet vom Auftauchen eines Jungen, der nicht spricht. Enea verschwand mit ihm. Tags darauf kamen Soldaten des Königs, die nach ihnen suchten und alles zerstörten. Als Onyano wieder an Bord der Uramar ist, trifft er dort auf den Jungen, der nicht spricht. Er erzählt ihm das Märchen über Prinz Namenlos. Ein König verstößt seinen Sohn. Dieser wird im Wald von einem alten Mann aufgezogen. Nach sieben Jahren gehen beide an den Brunnen des Erinnerns, wo der Junge drei mal vom Wasser des Brunnens trinken soll. Drei Dinge findet er dort: ein stumpfes Messer, eine Spiegelscherbe und einen goldenen Schlüssel. Vom alten Mann erhält er nun den Auftrag, in das Haus der Spiegel zu gehen und den Spiegel zu suchen, durch den er durchgehen kann. Es ist der Spiegel, dessen Scherbe er gefunden hat......Doch wozu das Messer? Und was hat es mit dem Schlüssel auf sich? Der Junge beginnt mit Oyano zu reden. Oyano sagt ihm, er wisse, das er Aaran sei, der Sohn von dem König von Nestras. Es folgt eine Verfolgungsjagd auf dem Wasser. Die Krieger des Königs werfen ihnen Feuerpfeile hinterher, doch Oyana und Aaran können sich retten durch den "Rachen des Drachen". Was wird in der Wiege der Winde passieren? Was für einen Wind werden sie dort wecken? Kommen sie über die See der Sehnsucht zu der Insel zwischen den Nächten? Im Verlauf des Buches folgt noch ein wunderschönes Märchen über das verlorene Lachen- es geht um die Dunkelmär, eine Prinzessin, einen Drachen und einen Bergkristall. Oyano nimmt Kontakt auf zu den vier Elementen Wasser, Luft, Erde und Feuer- da er eine Antwort möchte bezüglich der Kinderlosigkeit des Reiches. Hierbei trifft er auf eine Wasernymphe, einen Riesen, einen Gnom und den Geist des Feuers. Alle sagen dasselbe:"Einer müsste es wagen, in den Kreis des Lebens zu treten." Aaran stellt sich dieser Aufgabe. Wird er dabei Erfolg haben? Wird er eine Antwort erhalten? Wird man ihm glauben? Die Geschichte wird durchbrochen ...durch wunderschöne Märchen, die Oyano erzählt und durch Einträge aus dem Logbuch der Uramar. Die Einträge die Uramar zeigen, das der Schriftsteller sich auskennt mit Sternbildern. Mein Lieblingssatz:"Schau nach vorne.Solange es dort etwas gibt, was sich zu erreichen lohnt, richte deinen Blick nicht nur zurück." Oyano gefällt mir. Er beherrscht eine wunderschöne Erzählkunst und weiß wann welches Märchen "dran" ist. Ihn zeichnet eine große Weisheit aus. Aaran: anfangs finde ich ihn seltsam (warum spricht er nicht, das wird nicht ganz deutlich). Doch dann traut er sich verschiedenes zu und setzt sich sogar für die Rettung seines Reiches ein. Das macht ihn sympatisch. Fazit: Ein gelungenes Meisterwerk von Roland Kübler! Nach "Wie viele Farben hat die Sehnsucht" und den "Mondsteinmärchen" nun das dritte Buch und ich bereue es nicht! Ich freue mich darauf das nächste Buch von ihm zu lesen!

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  • Rezension zu "Lichtauge" von Roland Kübler

    Lichtauge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2007 um 22:43

    Erst erwartet man einen spannenden und fantastischen Abenteuerroman und wird dann bitter enttäuscht. Die Handlung plätschert fast zu sanft vor sich hin und am Ende weiß man gar nicht, warum der Held einst auszog. Am gelungsten sind noch die Märchen, die immer wieder dazwischen erzählt werden.

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