Roland Krause Der Sandner und die Ringgeister

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Inhaltsangabe zu „Der Sandner und die Ringgeister“ von Roland Krause

Ein Hahn ohne Kopf und eine Leiche zu viel auf dem Friedhof – kein Wunder, dass der Münchner Hauptkommissar Josef Sandner den Sonntagmorgen mit einem Fluch einläutet. Warum wird dem versoffenen Hauswart mit einem gekragelten Federvieh auf dem Fußabstreifer gedroht? Und wer hat den jungen Schlagzeuger einer aufstrebenden Gothic-Band brutal erschlagen und ihm ein Pentagramm in die Brust geschnitten? Der eigensinnige Ermittler sucht einen Täter, aber schnell wird er zum Problemfall einflussreicher Kreise. Und auch der „Boandlkramer“ hat noch einen Trumpf im Ärmel …

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  • Leserunde zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    Roland_Krause

    Roland_Krause

    Servus aus München Wer hat Lust bei einer Leserunde zu meinem Kriminalroman „Fuchsteufelswild“  mitzumachen? Es ist nach „Der Sandner und die Ringgeister“ der zweite, neue Fall vom Münchner Hauptkommissar Sandner und seinem Team und erscheint Mitte November im Piper Verlag. Ein entspanntes Wochenende sieht anders aus: Eigentlich will Hauptkommissar Sandner sich Erholung im Ammertal gönnen, da erleidet in München der junge Toni Brandl einen tödlichen Genickbruch. Da die Eltern in Bad Kohlgrub leben, wo der Kriminaler gerade kurt, darf er ihnen die Todesnachricht übermitteln. Dabei erfährt er, dass ihr Sohn angeblich die Schuld am Freitod der jungen Anni trug. Sofort nimmt die Polizei deren Vater ins Visier, doch der Sandner hat einen ganz anderen Verdacht … Bayrische Atmosphäre pur, schwarzer Humor, skurrile Szenen, ein ungewöhnlicher Ermittler und eine Geschichte, die den Protagonisten dem Tod näher bringt, als ihnen lieb sein kann - fuchsteufelswild eben ... Der Piper Verlag stellt freundlicherweise zwanzig Bücher zur Verfügung, die unter denen verlost werden, die sich bewerben. Ich freu mich auf einen interessanten Austausch mit euch (und auf neue und bekannte „Gesichter“) Wer sich für ein Freiexemplar interessiert, sollte doch bis einschließlich 16.11.2012 ein paar Zeilen schreiben, warum er einen bayrischen Krimi in Händen halten möchte. Übrigens, da gerade Halloween war - der Tod heißt in Bayern „Boandlkramer“, welche Namen fallen euch für den Seelenschnitter noch ein? Sobald die Bücher vom Verlag an euch geschickt worden sind, geht's los. Fragen können mir jederzeit gestellt werden. Zu mir und von mir kann man zusätzlich „ein bisserl“ was lesen unter: krimikrause.wordpress.com Ich bin gespannt

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister: Kriminalroman" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    gaby2707

    gaby2707

    25. December 2012 um 16:26

    Hauswart Lenharter aus der Lohstraße in München-Giesing übergibt Kommissar Josef Sandner, der ebenfalls dort wohnt, einen toten Gockel, den ihm jemand auf den Fußabstreifer gelegt hat. Im Grünwalder Friedhof findet man eine junge,männliche Leiche, die auf dem frischen Grab von Studiendirektor a.D. Josef Erdlinger abgelegt wurde. Hauptkommissar Sandner vom K11, Mordkommission, Gitarrenspieler, Löwenanhänger und Grantler mit etwas schrägem Humor, beginnt mit seinen Kollegen Hartinger und Sandra Wiesner zu ermitteln. Bei dem Toten handelt es sich um Denis Weiß, den Drummer der Gothic-Band Nachtgoul, deren Stern gerade aufgeht. Sandner stößt mit seinem Team immer wieder auf Ungereimtheiten und es dauert bis endlich ein Ergebis vorliegt... Roland Krause zeichnet seine Figuren detailliert und charakterlich differenziert, so dass ich sie mir sehr gut vorstellen kann. Gut gefallen haben mir die dialektischen Gespräche, sowohl aus dem Frankfurter Dialekt als auch aus dem bayerischen, die für mich gut verständlich waren. Ausserdem sind am Schluss des Buches verschiedene Begriffe erklärt, was für Nicht-bayerische-Kundige von Vorteil ist. Auch die immer wieder einfließenden bildlichen Vergleiche sagen mir zu. Und dass die Danksagung an alle möglichen Menschen am Schluss fehlt empfinde ich persönlich auch sehr positiv. Allerdings habe ich von Anfang an eine gewisse Spannung vermisst, die in meinen Augen allenfalls am Schluss eintritt, wo sich dann einiges überschlägt. Mir ist das dauernde Lamentieren und unnütze Geschwafel manchmal sogar etwas zuviel geworden. FAZIT: Ein nettes Buch für zwischendurch, ohne viel Tiefgang, aber mit einem ganz speziellen Humor.

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  • Leserunde zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Roland_Krause

    Roland_Krause

    Ja hallo aus München Wer hat Lust bei einer Leserunde zu meinem Kriminalroman „Der Sandner und die Ringgeister“ mitzumachen. Vier aufreibende Tage und drei spannende Nächte erlebt der Hauptkommissar Josef Sandner. Er jagt den Mörder eines jungen Musikers - und plötzlich beschäftigt ihn noch ein gekragelter Hahn ... München ist der Ort der Handlung und skurril geht es zu, manchmal ein bisserl philosophisch, manchmal vogelwild und dazwischen macht sich eine Menge schwarzer Humor breit - wenn der Tod ihm Platz lässt. „Weil - der Tod pickt die Leut auf, wie ein blinder Gockel die Körner“ Der Piper Verlag stellt freundlicherweise fünfzehn Bücher zur Verfügung und ich freu mich auf einen spannenden Austausch mit euch Wer sich für ein Freiexemplar interessiert, sollt doch bis zum 16.1 ein paar Zeilen schreiben, warum er ein Buch haben möchte. Bei mehr als fünfzehn Interessenten verlos ich sie. Wer den Roman schon erworben haben sollte, (schad ja nix) ist natürlich ebenso willkommen. Einige Leut haben sich ja schon im Voraus, quasi prophetisch, beworben (bei meinem Vorstellungsbeitrag) die werd ich mit berücksichtigen, falls sie wollen. Sobald die Bücher vom Verlag an euch geschickt worden sind, gehts los. Fragen können mir jederzeit gestellt werden. Zu mir kann man zusätzlich ein bisserl was erfahren unter: krimikrause.wordpress.com Falls ich etwas vergessen haben sollte - immer gleich anmerken. Als Leserunden Initiator betreib ich gerade „learning by doing“ - ich bin sehr gespannt, auf das was kommt.

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  • Verlosung zu „Fanggründe“ von Natascha Manski: 3 Krimi-Pakete zu gewinnen

    Fanggründe
    Nmanski

    Nmanski

    Seit einigen Tagen ist mein erster Kriminalroman „Fanggründe“ im Handel erhältlich – ein schöner Anlass für eine Verlosung! Zu gewinnen gibt es 3 Krimi-Pakete mit jeweils einem druckfrischen Exemplar des Romans, einer Tafel (Krimi)-Schokolade, einem (Krimi)-Lesezeichen und einem Buchcover-Magneten. Die Frage zum Gewinnspiel hängt mit der Hauptfigur des Krimis zusammen. Die Story: KHK Tomma Petersen übernimmt ihren ersten Fall an der Nordseeküste und wird mit dem Tod eines jungen Fischers konfrontiert – Selbstmord, so scheint es, denn riesige Windparks zerstören seine Fanggründe. Keine Krabben, keine Zukunft! Als ein zweiter Fischer stirbt, ist es zweifelsfrei Mord – und Tomma bekommt bei ihren Ermittlungen ordentlich Gegenwind. Meine Frage an euch: Wer ist euer/e Lieblingsermittler/in? Egal, ob Kommissarin, Privatdetektiv oder ein Journalist auf Abwegen – mich interessiert, wen ihr gerne auf Tätersuche begleitet und warum. Die Verlosung endet am Mittwoch, 4. April, um 12 Uhr, die Gewinner werden anschließend ausgelost, per Mail benachrichtigt und finden ihr Krimi-Paket kurz darauf im Briefkasten. Viel Glück!

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Gurke

    Gurke

    23. March 2012 um 22:04

    „Le coq est mort - Der Hahn ist tot“ Dieser französische Kanon hat schon viele Kinderaugen beim Singen strahlen lassen, doch wenn dann tatsächlich ein toter Hahn vor deiner Wohnungstür liegt, da vergeht dir das Lachen. Der Hausmeister vom Sandner musste dieses grausige Geschenk leider eben dort finden und wendet sich postwendend an seinen lieben Polizei-Nachbarn, allerdings hat der noch andere Probleme, die ihm den schönen Sonntagmorgen verderben – eine Leiche auf dem Friedhof bzw. auf dem Grab drapiert wie ein Kunstwerk. Joa was soll das, fragt man sich da. * Als Kind habe ich mit meinen Eltern sehr gerne Urlaub im Bayerischen Wald gemacht, doch mehr verbindet mich mit diesem Bundesland nicht und so ist mir die Mundart als Hauptstadtkind fremd und schlichtweg nicht geläufig. In „Der Sandner und die Ringgeister“ hat der Autor aber auf 310 Seiten eine Hommage an eben jenen Dialekt geschaffen, der mir beinahe die Nerven geraubt hat. Der Schreibstil erinnert an eine Unterhaltung unter Ur-Bayern in einem Biergarten und so musste ich mich derart konzentrieren, dass ich weder zum Miträtseln Zeit hatte, noch richtiger Lesespaß aufkam. Trotz Wörterkunde am Schluss habe ich einfach keinen guten Leserhythmus gefunden und mich teilweise von Zeile zu Zeile arbeiten müssen, was durch Lesepausen noch anstrengender wurde. Hinzu kommt noch, dass der Autor auf Kapitel-Einteilungen oder größere Absätze verzichtet, wodurch mir das Buch an einigen Stellen schier endlos erschien und ich am liebsten gereizt aufgehört hätte. Der Sandner ist nämlich ein sehr spezieller Zeitgenosse, der schon gerne grantig wird und seine Gedanken während einer Zeugenbefragung Achterbahn fahren, da muss man aufpassen, dass man nicht den Anschluss verpasst. Das letzte Drittel des Krimis ist aus meiner Sicht auch der stärkste Teil, weil es dort eben etwas geradliniger und zielgerichteter vorangeht und man nicht durch unnötige Einschübe aufgehalten wird. Die Handlung ist recht vielversprechend, vor allem der kleine Nachbarschaftsstreit ist eine Mischung aus Komik und Ernst, doch die Umsetzung muss man mögen, sonst wird das nichts. Gern hab ich den Hauptkommissar trotzdem gewonnen, denn bei seinen brummigen Charakter hat er doch das Herz auf dem rechten Fleck und ist manchmal auch wirklich ein lustiger Gesell, der mich auch mit einigen Verständnisproblemen zum Schmunzeln bringen konnte. :-) * Roland Krause hat keinen gewöhnlichen Krimi geschrieben und wer spannende Ermittlungsarbeit gepaart mit Nervenkitzel sucht, kann nur enttäuscht werden, denn dafür rücken die Nebenhandlungen und Witzchen einfach zu sehr in der Vordergrund. Humorvolle Bayern oder eingefleischte Lokal-Krimi-Fans werden aber ihre Freude am Sandner haben und ein bisschen kann den Protagonisten sogar mit dem Franz Eberhofer von Rita Falk vergleichen, nur dass wir es hier mit einer etwas lokalpatriotischeren Form zu tun haben. * Von meiner eher gemischten Meinung möchte ich zukünftige Leser aber nicht von der Lektüre abhalten, sondern im Gegenteil dazu ermutigen, denn es sind zahlreiche interessante Charaktere zu entdecken und je nach Region variiert die vergebene Punktezahl wahrscheinlich enorm. Von mir gibt es daher leider nur sehr gute drei Sterne, aber liebe Grüße in den Süden von Deutschland. :-)

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Literatur

    Literatur

    13. March 2012 um 23:10

    Am heiligen Sonntag ist der Münchner Hauptkommissar sogar zwei Mal im Einsatz: Zum Einen soll er den Fund eines geköpften Hahnes in der Nachbarschaft klären, zum Anderen den Mörder des jungen Schlagzeugers einer Gothic-Band ergreifen. Der Sandner beginnt mit seinem ihm eigenen Charme zu ermitteln. „Der Sandner und die Ringgeister“ ist ein besonderer Kriminalroman. Es gibt keine auf den ersten Blick ersichtliche Struktur, z.B. Kapitel, sondern lediglich Absätze, wobei teilweise der nächste Absatz direkt an den vorherigen anschließt, andererseits ein abrupter Szenenwechsel die Handlung in eine andere Richtung lenkt. Der Dialekt und die Art des Redens wirken authentisch und entlocken dem Leser – Sprachkenntnisse vorausgesetzt – das ein oder andere Schmunzeln. Die Beschreibung von Münchner Orten ist sehr detailliert und liebevoll beschrieben und folglich jedem Münchner zu empfehlen :-) . Der Stil ist nüchtern, deskriptiv gehalten mit kurzen Sätzen und Beschreibung von Tatsachen, jedoch gespickt mit sehr witzigen Pointen. Einen hohen Anteil nehmen Dialoge ein, was meines Erachtens sehr gelungen ist, erfordert jedoch auch wiederum Konzentration und Vorstellungskraft beim Lesen. „Der Sandner und die Ringgeister“ ist folglich kein klassischer Kriminalroman, sondern der besondere Witz liegt in seinen Charakteren und Szenen! Er ist jedem Münchner wärmstens zu empfehlen, aber auch allen Lesern, die sich für süddeutsche Kriminalromane mit ironischen Anteilen interessieren.

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Arwen10

    Arwen10

    28. February 2012 um 21:27

    Dem Münchner Hauptkommissar Josef Sandner wird ein ungewöhnlich blutiger Sonntagmorgen beschert. Zuerst klingelt der Hauswart mit einem geköpften Hahn, dann findet man die Leiche eines jungen Musikers mit einem Pentagramm in die Brust geschnitten... Dieser Krimi ist etwas ganz Spezielles. Wer einen normalen Krimi erwartet, wird enttäuscht werden. Der Schauplatz spielt in Bayern und als Leser sollte man ein Interesse für die Gegend und die Sprache habe, da dieser komplett in Mundart geschrieben ist. Dazu kommt ein ironisch, witziger und teilweise satirischer Schreibstil, der dem Leser viel Vergnügen bereitet. Letztendlich war es mir zu viel bayrisch und dadurch auch schwer zu lesen für mich, weshalb das Lesen weniger ein Vergnügen war. Die Krimihandlung war oft den skurilen Einfällen und Ideen des Sandner untergeordnet und so wirkte das Buch auf mich eher wie ein Heimatroman als wie ein Krimi. Daran änderte auch der etwas spannenderer Schluss nichts. Dem Autor gebührt ein Lob für die vielen Gedanken und Einfälle, die der Sandner am laufenden Band hat, wirklich außergewöhnlich. Deshalb denke ich, dass der Sandner seine Fans finden wird, denn die hat er sich wirklich verdient. Eine kleine bayrische Wörterkunde rundet das Buch ab.

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  • Autorenlesung: Roland Krause liest aus „Der Sandner und die Ringgeister"

    Der Sandner und die Ringgeister
    Roland_Krause

    Roland_Krause

    25. February 2012 um 09:33

    Vier aufreibende Tage und drei spannende Nächte erlebt der Hauptkommissar Josef Sandner. Er jagt den Mörder eines jungen Musikers - und plötzlich beschäftigt ihn noch ein geköpfter Hahn ... München ist der Ort der Handlung und skurril geht es zu, manchmal ein bisserl philosophisch, manchmal vogelwild und dazwischen macht sich eine Menge schwarzer Humor breit - wenn der Tod ihm Platz lässt. „Weil - der Tod pickt die Leut auf, wie ein blinder Gockel die Körner“ .http://www.pfennigparade.de/aktuelles/veranstaltungen/details/14-der-sandner-und-die-ringgeister--lesung-mit-roland-krause krimikrause.wordpress.com

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. February 2012 um 20:43

    Es ist Sonntagmorgen und der Sandner, Hauptkommissar bei der Mordkommission, freut sich auf einen ruhigen und erholsamen Tag, als er sich um zwei Leichen gleichzeitig kümmern muss. Ein Hahn ohne Kopf, den ihm sein Hauswart ohne Umschweife vor die Nase hält unentwegt von einer Morddrohung redet und ein junger Schlagzeuger einer aufstrebenden Gothic-Band, dessen zurechtgeschnippelte Leiche auf dem Friedhof gefunden wird. Der Ermordete scheint eine Verbindung zum Fall der Janine zu haben. Diese ist seit längerer Zeit verschwunden und hat ihren kleinen Sohn, dessen Vater angeblich der Tote ist, bei ihren Pflegeeltern allein gelassen. Das passe aber gar nicht zur Janine, so ihr Bruder. Der Sandner merkt schnell, dass hier eins nicht zum anderen passt und verliert innerhalb weniger Stunden sein Herz, sein Bewusstsein, seine Beherschung und schließlich all seine Hemmungen. Bei der Aufklärung der verschiedenen Fälle merkt er, dass es Verbindungen gibt, die er so nie hätte vorausahnen können. * Ich muss sagen, dass ich mit einer komplett falschen Erwartung an den Roman herangegangen bin. Zwar wusste ich, dass es ein Kriminalroman aus Bayern ist, dass der Roman allerdings so sehr vom bayrischen Dialekt geprägt sein würde, hatte ich nicht erwartet. Und es hat mir augesprochen gut gefallen! Zwar muss ich sagen, dass es das Lesen - zumindest für mich - ein wenig erschwert hat, allerdings hat dieser Dialekt dem Buch eine ganz eigene Note gegeben und mich mehr als einmal zum Grinsen gebracht, da die Ausdrücke zwar ungewohnt, aber dennoch - oder gerade deswegen - sehr lustig sind. * Außerdem dachte ich, dass mich der Roman aufgrund der wirklich spannenden Thematik fesseln würde. Weit gefehlt! Nicht die Kriminalhandlung an sich hat mich dazu veranlasst, immer und immer weiter zulesen. Nein, es war der eigensinnige und zynische Charakter des Sandners selbst, von dem ich immer mehr erfahren wollte. Zwar gab es natürlich die einen oder anderen spannenden Momente und Ereignisse, jedoch haben mich diese nicht wirklich in den Bann des Buches gezogen, da der Schreibstil zu nüchtern und sachlich ist, als dass ich ihn als spannend bezeichnen würde. Allerdings ist der Schreibstil sehr humorvoll. Das liegt nicht nur an der sehr ironischen Herangehensweise des Protagonisten an durchaus erste Themen, sondern auch an Sandners Lebenseinstellung selbst. Er ist zynisch und seine Äusserungen voll schwarzem Humor. Außerdem nimmt er die Dinge wie sie kommen und lässt sich von ihnen nicht aus der Ruhe bringen. Er war mir das ganze Buch hindurch sehr sympathisch und außerdem der eigentliche Grund, weshalb ich immer weiter gelesen habe. * Dennoch muss ich sagen, dass die Story sehr gut durchdacht ist. Alles hatte einen tieferen Sinn und das Ende war in sich schlüssig und rund. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass einige Momente aus Sandners Privatleben und seiner Vergangenheit erwähnt wurden. Diese machten ihn greifbarer und authentischer. Außerdem gut gelungen fand ich die zwei nebeneinander laufenden Handlungsstränge. Zum einen die Geschichte mit dem gekrakelten Hahn und dem Hauswart und zum anderen eben den Fall mit dem Schlagzeuger der Gothic-Band. So konnte man mal vom einen Fall abschallten und sich voll und ganz auf den anderen konzentrieren. Ich habe diese Abwechslung aus Privatleben, Kriminalfall und Auseinandersetzung mit dem Hauswart sehr genossen. * Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich teilweise fand, dass die eigentliche Handlung des Romans ein wenig in den Hintergrund gedrängt wurde. Durch den nüchternen Schreibstil kam kaum Spannung auf und die privaten Erlebnisse des Sandners liesen mich als Leser den Fall etwas aus den Augen verlieren. Da ich aber genau diesen Schreibstil und genau diese privaten Erlebnisse trotzdem sehr interessant und aufregend fand, fällt dieser Kritkpunkt nicht so stark ins Gewicht. Dennoch finde ich, dass es für einen Kriminalroman ein wenig an Spannung mangelte. * Alles in allem war "Der Sandner und die Ringgeister" für mich einmal eine ganz neue Erfahrung. So einen individuellen Roman habe ich meines Wissens noch nie gelesen. Der bayrische Dialekt hat mich sofort für sich eingenommen und ich konnte sehr oft über Äußerungen des Sandners schmunzeln. Daher gebe ich dem Roman gut und gerne 4 Sterne. Wer also gerne einmal einen bayrischen Krimi lesen will, bei dem die Charaktere alles andere als zu kurz kommen und der durch seinen eigensinnigen aber genialen Schreibstil und ausreichend Tiefgang verfügt, der sollte hier definitiv zugreifen! Eine klare Leseempfehlung von meiner Seite!

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    lenchen_196

    lenchen_196

    17. February 2012 um 22:42

    Ein etwas "ungewöhnlicher" Krimi Roland Krauses "Der Sandner und die Ringgeister" ist bayerischer "Lokalkrimi" aus der Landeshauptstadt. Sandner, ein typischer Bayer, arbeitet als Hauptkommissar bei der Mordabteilung der Kripo München. Eines schönen Sonntagmorgens wird er aus dem Bett geklingelt, weil ein junger Musiker auf einem Friedhof brutal ermordet vorgefunden wird. Die Ermittlungen zwingen Sandner und sein Team in die Gothic-Szene um das Umfeld der Band zu durchleuchten, und fordern dunkle Geheimnisse zutage, die viel größere Steine ins Rollen bringen. Nebenbei wird Sandner von seinem Hauswart "beauftragt" herauszufinden, wer ihm mit einem geköpften Vogel an der Türschwelle drohen will. Viele Geschichten laufen am Ende zusammen und sorgen für ein Grande Finale, welches von vorne herein nicht unbedingt einsichtig ist. Ich muss sagen, mir hat das Buch sehr gut gefallen. Was zunächst wie ein einfacher Krimi aus einer Serie daherkommt, entpuppt sich als ein ziemlich tiefgreifendes Werk, mit gut entwickelten Charakteren, einer durchdachten Geschichte und einer Spur Zynismus und Düsterheit, die allerdings erst zum Schluss durchkommt. Dazu im Kontrast steht der etwas saloppe Schreibstil des Autors – ernste Sachen werden teilweise banalisiert, alles wird ein bisschen verniedlichend dargestellt und lustig gemacht, eine gute Prise Ironie ist dabei. Einige Zeilen haben mir das eine oder andere Mal ein Lächeln entlocken können, auch wenn die angesprochenen Themen durchaus ernst waren. Die Mischung macht dieses Buch ein bisschen außergewöhnlich und hebt es von den "gewöhnlichen" Krimis ab. Von mir eine Empfehlung für jeden, der gerne Krimis liest und ein bisschen bayerisches Flair verträgt.

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    piubella

    piubella

    Ein bayrischer Krimi, nicht nur in Bayern spielend, nein, auch weitgehend in bayrischer Sprache geschrieben. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, gerade für Nicht-Bayern, aber er verleiht der Geschichte seinen unverwechselbaren authentischen Charakter. Zum besseren Verständnis sind im Anhang die wichtigsten bayrischen "Vokabeln" erklärt, ein eindeutiges Plus. Joseph Sandner, die Hauptfigur in diesem Krimi, kommt sehr sympathisch rüber. Verschroben, ein wenig kauzig und sehr eigen, aber mit viel Humor ausgestattet, sinniert er sich in die Herzen der Leser. Roland Krause bietet hier einen Krimi auf, der anfangs leise daher kommt, aber im weiteren Verlauf immer mehr Fahrt aufnimmt. Die Geschichte ist schlüssig erzählt, geschickt verwebt und konsequent logisch am Ende gelöst. Mein Fazit Anfangs hatte ich ziemliche Probleme mit dem Dialekt, aber mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. Am Ende hab ich eigentlich schon alles in bayrisch gelesen, obwohl es nicht bayrisch geschrieben war. Für mich ein Zeichen, wie tief der Autor mich in dieser Geschichte fesseln konnte. Selten hab ich bei einem Krimi so oft gelacht. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf ein nächstes Date mit Hauptkommisar Sandner, denn bei mir hat der Joseph auf alle Fälle ein Abo!

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Toxicity74

    Toxicity74

    13. February 2012 um 23:08

    Das Cover: Das Cover gefällt mir ziemlich gut. Im Buchladen hätte es mich sicher angesprochen und neugierig gemacht. Die durch Prägung hervorgehobene Hühnerkralle verleiht dem Ganzen zusätzliche Wertigkeit. Die Story: Der Münchener Hauptkommisar Sandner, ein leicht verschrobener und grantiger Kerl mit weichem Kern, wird gleich mit zwei Vorkommnissen konfrontiert. Einer im privaten Umfeld, genauer gesagt innerhalb seiner Hausgemeinschaft, wo dem Hausmeister Lehnharter ein geköpfter Hahn auf die Fußmatte gelegt wurde. Der andere ist beruflicher Natur und betrifft die Leiche eines jungen Schlagzeugers, die auf einem Friedhof gefunden wurde. Lange Zeit kommt der Sandner mit seinem Team bei den Ermittlungen nicht wirklich voran. Im Laufe der Ermittlungen muss er zudem einiges einstecken und den ein oder anderen körperliche Schaden hinnehmen. Mein Fazit: Nach einigen Seiten der Gewöhnung an den Schreibstil mit süddeutscher Einfärbung, hab ich ziemlich schnell in die Handlung hinein gefunden. Der Sandner wurde mir immer symphatischer, obwohl er wohl jedem dem er begegnet erstmal nur übellaunig erscheinen würde. Roland Krause gelingt es hervorragend seinem Protagonisten und auch auch den anderen Figuren charakterliche Tiefe zu verleihen. Mit einer ordentlichen Portion schwarzem Humor und einem gut konstruierten Kriminalfall wird das Ganze zu einer absolut runden Angelegenheit. Mir hat die Lektüre wirklich Spaß gemacht und die vom Autor begleitete Leserunde ebenfalls. Sehr interessant ist auch der inzwischen auf der Blogseite von Roland Krause http://krimikrause.wordpress.com/ zusammengestellte Soundtrack zum Buch. Der Sandner ist nämlich zudem ein ganz passabler Musiker!

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Kaci

    Kaci

    12. February 2012 um 19:43

    Inhalt: Ein junger Schlagzeuger einer Band wird tot auf einem Friedhof gefunden. Alles sieht nach einem Ritualmord aus. Erschlagen, halb nackt und ein Pentagramm in die Brust geritzt. Doch nicht genug, Josef Sandner, Leiter der Münchner Mordkommission, wird morgens von seinem Nachbarn aus dem Schlaf geklingelt wegen einem toten Gockel vor seiner Tür. Und das alles an einem Sonntagmorgen! Meine Meihnung: Der Autor Roland Krause hat einen ganz eigenen und für mich neuen Schreibstil. Dieser mag einigen anfangs schwierig vorkommen aber man liest sich gut ein. Das Buch ist ein lokaler Kriminalroman der sich in München abspielt. Die Dialoge der Protagonisten sind mehr oder weniger auf bayrisch geschrieben. Der Charakter vom Sandner ist schwer zu beschreiben ohne ihn schlecht dazustellen. Denn das ist er nicht. Er ist ein etwas mürrischer, verschrobener, äußerst sarkastischer aber doch liebevoller und sympathischer Bayer. Immer einen lockeren Spruch auf Lager und Lebensweiheiten der besonderen Art. Für mich war das kein „typischer“ Krimi, anfangs hat die Spannung gefehlt und Sandner’s Gedanken sind immer wieder abgeschweift was von dem eigentlich Fall etwas abgelenkt hat. Dieses Buch ist kein Krimi für zwischendurch, man muss sich rein lesen und sich auf den besonderen Schreibstil des Autors einlassen. Bayrischkenntnisse wären von Vorteil.

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    andrea_zeige

    andrea_zeige

    12. February 2012 um 17:34

    Eine Leiche auf einem Friedhof ist eigentlich nichts Ungewöhnliches, doch diese Leiche ist noch nicht lange tot und eine Beerdigung hatte sie auch nicht. Der Mord an dem jungen Schlagzeuger Denis muss aufgeklärt werden und so kommt der Hauptkommissar Sandner ins Spiel, der grummelig an einem Sonntagmorgen zu einem Münchner Friedhof fahren muss. Die Leiche hat ein Pentagramm in die Brust geritzt, doch war es wirklich ein Ritualmord? Oder ist das Scheinbare zu scheinbar? Außerdem hat der Sandner seinen Nachbarn am Hals, welchem ein toter Gockel ohne Kopf auf die Türschwelle gelegt wurde und der sich sagt, wenn man schon mal ein Polizisten im Haus hat kann sich der auch gleich darum kümmern. Der Sander ist hoch begeistert... Ein lokaler Kriminalroman, welcher nicht nur im Bayern spielt, sondern auch auf bayrisch ist. Zumindest die Dialoge der Protagonisten. Die bissige und unverblümte Art von Josef Sandner sind herrlich und machten ihn für mich von Anfang an sympathisch auf seine ganz eigene Art und Weise. Nur leider kommt es mit dem Mordfall nur schleppend voran, da durch die sandnerische Gedankenwelt viel zu viel rumspuckt. Gedankensprünge, neue Zwischenhandlungen und viel zu viele Nebencharaktere machten für mich das Buch schwierig zu lesen und die Handlung in ihren Details schwer nachvollziehbar. Ich wollte wissen wie der Mordfall weiter geht, aber ständig kam irgendwas dazwischen. Ich muss gestehen das es mich zeitweilig fast nervte, denn ich hatte das Gefühl das nie irgendwas zu Ende gedacht und gebracht wurde. Den bayrischen Dialekt und dessen Charme war genial, aber schwierig um das Buch einfach wegzuschmöckern. Herr Sandner und die Ringgeister ist jedenfalls kein Buch für zwischendurch, da man sich in den Schreibstil und den bayrischen Dialekt erstmal reinfuchsen muss, und ich müsste das persönlich jedes Mal wenn ich es zur Hand nahm. Ich bin hin und her gerissen mit einer Bewertung, da mir die Story und gerade die Person des Sanders gefallen hat, aber die vielen Geschichten innerhalb der Geschichte machten mich manchmal wahnsinnig und ich wusste teilweise nicht mehr was ich 5 Seiten zuvor gelesen habe, bis das Buch auch Mal einfach längere Zeit weglegen musste...

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  • Rezension zu "Der Sandner und die Ringgeister" von Roland Krause

    Der Sandner und die Ringgeister
    Spatzi79

    Spatzi79

    12. February 2012 um 12:56

    Der titelgebende Sandner ist Kriminalkommissar in München. Und als solcher wird er gerufen, als auf dem Friedhof des noblen Stadtviertels Grünwald eine Leiche gefunden wird. Freilich sind Leichen auf dem Friedhof nix Besonderes, aber in diesem Fall halt schon, es liegt nämlich ein junger Mann tot auf einem bereits besetzten Grab, und der hat da natürlich nix verloren. Als sich herausstellt, dass der Tote Mitglied der Band "Nachtgoul" war, kommen die Ermittlungen so langsam ins Rollen (und der Buchtitel zu seinem zweiten Teil). Neben den offiziellen Ermittlungen zum toten Dennis hat der Sandner aber noch mehr zu tun. Sein Hauswart hat nämlich anscheinend ein ernsthaftes Problem, zumindest hat ihm jemand einen "gekragelten Hahn" vor die Tür gelegt. Und wenn doch schon einer von der Polizei im Haus wohnt, soll der das doch bittschön aufklären! Eine Bewertung des Buches fällt mir schwer. Trotz kleinem bayrischem Glossar hinten im Buch wird dem Leser hier nämlich hier dialekttechnisch einiges abverlangt. Ich lebe selbst in Bayern und hatte an vielen Stellen geradezu eine urbayrische Stimme im Ohr, die die Sätze vorliest... aber bei einigen Worten und Redewendungen musste ich auch kapitulieren. Darüber hinaus verläuft die Geschichte nicht allzu gradlinig. Immer wieder lässt der Sandner seine Gedanken abschweifen und erzählt dem Leser alles Mögliche. Dies aber wiederum mit einer wunderbaren Ironie, so dass zumindest für mich der eigentliche Fall beim Lesen immer weiter in den Hintergrund gerückt ist. Kein Buch zum Runterlesen für zwischendurch, sondern eine Lektüre, auf die man sich einlassen können muss!

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