Roland Krause Fuchsteufelswild

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Inhaltsangabe zu „Fuchsteufelswild“ von Roland Krause

Ein entspanntes Wochenende sieht anders aus: Eigentlich will Hauptkommissar Sandner sich Erholung im Ammertal gönnen, da erleidet in München der junge Toni Brandl einen tödlichen Genickbruch. Da die Eltern in Bad Kohlgrub leben, wo der Kriminaler gerade kurt, darf er ihnen die Todesnachricht übermitteln. Dabei erfährt er, dass ihr Sohn angeblich die Schuld am Freitod der jungen Anni trug. Sofort nimmt die Polizei deren Vater ins Visier, doch der Sandner hat einen ganz anderen Verdacht …

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  • Mord in Bad Kohlgrub

    Fuchsteufelswild
    gaby2707

    gaby2707

    01. November 2013 um 21:58

    Hauptkommissar Josef Sandner vom K11 in München weilt in Bad Kohlgrub zu einem Wellness-Wochenende. Derweil wird in München der Inhaber einer Yogaschule, Toni Brandl aus Bad Kohlgrub, ermordet aufgefunden. Sanners Vertreterin, Oberkommissarin andra Wiesner, bittet Sandner bei den Eltern des Mordopfers zu recherchieren. Hier stößt er auf allerlei Ungereimtheiten, die auch mit der ehemaligen Freundin und Begleiterin in Asien von Toni Brandl, Anni Grainer zutun haben. Sie hat sich vor 7 Jahren an einem nahegelegenen See erhängt. Nun ermittelt Josef Sandner in Bad Kohlgrub und seine Münchner Kollegen Wiesner, Hartinger und Jonny Winter in München. Und Sandner findet einiges heraus, was ihn selbst in ziemliche Gefahr bringt...   Hauptkommissar Sandner, für den ein eigenes Auto nur überflüssiges Gelump darstellt und seine Crew vom K11 kenne ich bereits aus dem ersten Roman von Roland Krause. Hier nun werden die Charaktäre weiter ausgefeilt und mir dadurch noch sympathischer. Die Spannungskurve steigt stetig an und enthüllt ein Ende, das ich so nicht voraus gesehen habe. Bad Kohlgrub scheint den Beschreibungen nach ein Ort zu sein, den man sich mal anschauen sollte. Die kleine bayerische Wörterkunde am Ende des Buches finde ich sehr hilfreich, vor allem für Nichtbayern. Denn obwohl ich nun schon seit 30 Jahren in Bayern lebe, hatte ich nicht von allen Worten eine Vorstellung bzw. manchmal ein falsche. Was mir nicht so zusagt sind die dauernden Vergleiche. Das immer wieder vorkommende "...wie..." kann ich leiden wie ein Frosch die Bauchschmerzen. Hier könnte weniger mehr sein. Durch die vielen nichtssagenden Sätze, die mir der eigentlichen Handlung nichts zutun haben, schweiften meine Gedanken immer mal wieder ab und ich hatte etwas Mühe mich auf die Geschichte zu konzentrieren.   FAZIT: Zwei interessante Geschichten an verschiedenen Schauplätzen zusammengeführt zu einem recht gut geschriebenen Krimi.  

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  • Fuchsteufelswild

    Fuchsteufelswild
    Themistokeles

    Themistokeles

    28. August 2013 um 14:51

    Um mit diesem Roman überhaupt warm zu werden, muss man auf jeden Fall damit klar kommen, dass er doch sehr nah an der bayrischen Mundart geschrieben ist, die dann doch eine ganz andere Wirkung beim Lesen hat und eine ganz andere Atmosphäre erzeugt, als es der Fall wäre, wenn die Geschichte ganz normal in Hochdeutsch wäre. Ansonsten passt die Geschichte aber einfach wieder super zum Sandner. Vor allen Dingen auch durch den Schreibstil, der die Charaktere in ihrer ganz eigenen Art auch einfach stimmig herausstellt. Zudem ist es auch nicht so geschrieben, dass die Geschichte oder die Charaktere irgendwie vollkommen lächerlich und albern wirken, was leider bei einigen humoristischen Regionalkrimis nah an Mundarten und auch im Allgemeinen, der Fall ist. Was vor allen Dingen einfach Spaß macht, sind die zwei vollkommen unabhängigen Ermittlungsorte, von dem Sandner, der in seinem Urlaub gleich einmal ermitteln darf und seinem Team in der Stadt, sowie wie sie durch die Trennung vollkommen anders an den Fall herangehen. Allein dadurch erfährt das Buch so manche interessante Wendung und es ist auch einfach so, dass man nicht zu schnell weiß, wie der Fall abgelaufen sein muss und man auch gleich noch Motiv und Tathergang vor den Ermittlern sicher kennt. Zumal man so nach dem ersten Band, nicht nur den Sandner noch näher kennenlernt, sondern vor allen Dingen auch die Leute aus seinem Team, da man in diesem Teil der Erzählung viel mehr auf sie fokussiert ist. Ganz besonders auf die Wiesner, welche einen doch sehr großen Part in diesem Band hat. Was man jedoch durch die sehr nah an den erzählenden Charakteren liegende Erzählweise in Kauf nehmen muss, ist wohl einfach, dass die Spannung eher im Detail und Kleinen liegt, da man auch einfach viel über die Persönlichkeiten im Roman erfährt und einen die Spannung nicht geradezu anspringt. Vor allen Dingen auf den ersten Seiten des Romans plätschert er eher noch ein wenig dahin. Und trotzdem hat mich die Geschichte irgendwie mitgenommen und sie ist auch noch besser als der erste Band zum Sandner, auch wenn man diesen gelesen haben sollte, wenn man das Ganze besser verstehen will. Ein vielleicht nicht ganz gewöhnlicher Krimi, auf den man sich erstmal einlassen muss und bei dem man sich zu Beginn ruhig durchkämpfen sollte, denn dem leicht zähen Anfang wird er doch noch ziemlich gut und auch das Ende ist dann wieder sehr spannend, besonders da es Spaß macht Mitzurätseln, welcher am Ende den Mörder wirklich fassen wird, der Sandner oder doch die Wiesner?!

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    Leselady

    Leselady

    17. February 2013 um 22:10

    Mit leichten Anlaufschwierigkeiten hinein ins große Krimiglück Inhalt: Als der Münchner Hauptkommissar Sandner von seinem Freund, dem Doktor Aschenbrenner zum Vierundvierzigsten ein Wellneswochenende in Bad Kohlgrub geschenkt bekommt, ahnt er wohl noch nicht, was ihn da außer Saunieren und Massagen noch so erwarten wird. Während Sandners freier Tage, wird in München der junge „Guru“ Toni Brandl durch einen Genickbruch ins Jenseits befördert. Weil dessen Eltern in Sandners Kurort wohnen, hat er das „Vorrecht“ ihnen die die Todesnachricht zu übermitteln. Doch die Eltern, insbesondere der Vater, verhält sich seltsam distanziert. Schnell hat der Sandner seine Nase auch an einem Todesfall, der weiter zurückliegt und dennoch mit diesem in Zusammenhang zu stehen, scheint. Statt entspanntem Wochenende im Ammertal, gerät er immer tiefer in diesen Fall und sein seltsames Geflecht hinein. An Verdächtigen mangelt es nicht, doch wo laufen die Fäden in diesem mysterösen Mordfall zusammen… Informationen zu Buch und Verlag: • Taschenbuch: 320 Seiten • Verlag: Piper Taschenbuch (12. November 2012) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3492301088 • ISBN-13: 978-3492301084 • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2,6 cm Quelle: http://www.amazon.de/o/ASIN/3492301088/lovebook-21 Über den Autor Roland Krause weiß man…,: …. dass er 1964 in Lindau geboren wurde. Nach einigen Jahren in Nürnberg lebt und arbeitet er heute in München. Die Stadt mit all ihren heiteren, skurrilen und abgründigen Facetten menschlichen Daseins bildet auch den Hintergrund seiner Erzählungen und Romane. Schwarzer Humor gepaart mit Milieustudien aus den staubig - finsteren Ecken Münchens. Im Piper Verlag sind bis dato zwei Romane (2011: Der Sandner und die Ringgeister, 2012: Fuchsteufelswild) um den Münchner Hauptkommissar Josef Sandner und dessen außergewöhnliche Methoden erschienen. Desweiteren wurden seine Kurzgeschichten in diversen Anthologien veröffentlicht. Zuletzt im Buch zur Münchner Menuelesung: "Der Glanz von M" Mehr von und über ihn: krimikrause.wordpress.com http://www.amazon.de/Roland-Krause/e/B009L4MVEY/ref=nttathrdppel1 Eindrücke / eigene Meinung: Ei der Daus… da hat mich der Roland Krause doch ein ganzes Weilchen an der Nase herumgeführt und spannungsmäßig hingehalten, aber dann… holla, ja dann war Hochspannung pur angesagt!!! Um es mit anderen Worten auszudrücken. Ich las ein Drittel des Buches zwei Monate lang in minimalsten Etappen und verschlang die restlichen zwei Drittel in sagenhaften zwei Tagen! Alles klar ;-) Optisch hat „Fuchsteufelswild“ sicherlich einen hohen Wiedererkennungswert, ein optisches Schmankerl, dass man im Buchladen und in seinem Bücherregal lieben wird. Die „kleine bayrische Wörterkunde“ erleichtert den dialektunkundigen Nichtbayern den verbalen Weg durch die Geschichte, doch man kommt durchaus auch ohne Übersetzungshilfe durchs Buch :-) Den bayerischen Dialekt, die besondere Mentalität und Gegend sollte der potentielle Leser aber lieben, denn sowohl die Sprache, als auch die eigenwilligen Ermittlungsmethoden machen den eigentlichen Charme des Sandner-Krimis aus. Durch den etwas zähen Einstieg und die SEHR verschachtelten Sätze hatte ich zunächst massive Anlaufschwierigkeiten. Man spürt beim Lesen, dass Roland Krause sehr bemüht ist, seine Leser ganz nah an und in die Gedankenwelt seiner Protagonisten zu führen. Doch die Liveschaltung in deren Gedankengänge war für mich anfangs zu ungefiltert. Nah an der Gefühlswelt der Figuren zu sein ist toll, aber wirklich JEDEN kleinsten Eindruck und jede Gedankenanalyse muss ich nicht zwingend haben. Diese ständigen Gedankenflitzer wirkten unruhig auf mich, was dazu führte, dass ich das Buch sehr oft wieder aus der Hand gab. ABER DANN… „Fuchsteufelswild“ wurde Seite für Seite, Kapitel für Kapitel spannender, das Sinnieren seiner Protagonisten gemäßigter und handlungsbezogener! Der Sandner und die Wiesner haben einen grandiosen Endspurt hingelegt, wie ich ihn nie für möglich gehalten hätte!!! Alle Achtung!!! Die Geschichte ist absolut stimmig, die Fäden am Ende wunderbar miteinander verknüpft, sodass ich nach Beendigung meiner Sander-Premiere, wirklich respektvoll den Hut vor dem Gesamtwerk ziehe! Mein Dank geht an…: … den Piper-Verlag, der mir „Fuchsteufelswild“ im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt hat. … an den Autor Roland Krause, der der Leserunde begleitet hat und für Fragen zur Verfügung stand.

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  • Leserunde zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    Roland_Krause

    Roland_Krause

    Servus aus München Wer hat Lust bei einer Leserunde zu meinem Kriminalroman „Fuchsteufelswild“  mitzumachen? Es ist nach „Der Sandner und die Ringgeister“ der zweite, neue Fall vom Münchner Hauptkommissar Sandner und seinem Team und erscheint Mitte November im Piper Verlag. Ein entspanntes Wochenende sieht anders aus: Eigentlich will Hauptkommissar Sandner sich Erholung im Ammertal gönnen, da erleidet in München der junge Toni Brandl einen tödlichen Genickbruch. Da die Eltern in Bad Kohlgrub leben, wo der Kriminaler gerade kurt, darf er ihnen die Todesnachricht übermitteln. Dabei erfährt er, dass ihr Sohn angeblich die Schuld am Freitod der jungen Anni trug. Sofort nimmt die Polizei deren Vater ins Visier, doch der Sandner hat einen ganz anderen Verdacht … Bayrische Atmosphäre pur, schwarzer Humor, skurrile Szenen, ein ungewöhnlicher Ermittler und eine Geschichte, die den Protagonisten dem Tod näher bringt, als ihnen lieb sein kann - fuchsteufelswild eben ... Der Piper Verlag stellt freundlicherweise zwanzig Bücher zur Verfügung, die unter denen verlost werden, die sich bewerben. Ich freu mich auf einen interessanten Austausch mit euch (und auf neue und bekannte „Gesichter“) Wer sich für ein Freiexemplar interessiert, sollte doch bis einschließlich 16.11.2012 ein paar Zeilen schreiben, warum er einen bayrischen Krimi in Händen halten möchte. Übrigens, da gerade Halloween war - der Tod heißt in Bayern „Boandlkramer“, welche Namen fallen euch für den Seelenschnitter noch ein? Sobald die Bücher vom Verlag an euch geschickt worden sind, geht's los. Fragen können mir jederzeit gestellt werden. Zu mir und von mir kann man zusätzlich „ein bisserl“ was lesen unter: krimikrause.wordpress.com Ich bin gespannt

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    Leselady

    Leselady

    05. February 2013 um 08:12
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    Cappuccino-Mama schreibt Ich höre die Dialoge beim Lesen regelrecht mit meinem "inneren Ohr". ;o)

    Hi, hi... SO gehts mir auch :-))

  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    jackdeck

    jackdeck

    27. January 2013 um 10:20

    Hauptkommissar Sandner wollte sich eigentlich ein entspanntes Wochenende im Ammertal gönnen, aber abschalten sieht anders aus. Der junge Toni Brandl erleidet in München einen Genickbruch. Die Eltern des Opfers wohnen in Sandners Freizeitdomizil und er soll ihnen die traurige Nachricht überbringen. Doch er fungiert nicht lange nur als Botschafter sondern beginnt in der bayrischen Provinz Ermittlungen anzustellen, schnell ist er einigen Ungereimtheiten auf der Spur. Roland Krause hat mit Kommissar Sandner einen tollen Charakter geschaffen, es ist ja bereits der zweite Fall. Es fiel mir als nicht Bayer auch ganz leicht mich in den Dialekt einzulesen, bei einigen Wörtern war mir die Kleine bayrische Wörterkunde am Ende sehr hilfreich. Ebenso ein Eyecatcher ist das Cover gute Gestaltung, hoher Wiedererkennungswert. Ein kurzweiliges, zünftiges und authentisches Buch es hat mir sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    claudia_seidel

    claudia_seidel

    „Fuchsteufelswild“ ist Roland Krauses zweiter Kriminalroman um den Münchner Hauptkommissar Josef Sandner und seine Kollegen. Ich kannte den ersten Band der Reihe „Sandner und die Ringgeister“ nicht und kann deshalb sagen, dass es kein Problem ist, dennoch gleich den Einstieg in das Buch zu finden. Der Autor selbst wurde am Bodensee geboren, lebt aber seit längerem in München und kennt sich daher recht gut mit den Gegebenheiten der bayerischen Landeshauptstadt aus. „Fuchsteufelswild“ spielt halb in München und halb in Bad Kohlgrub, einem Kurort in den Ammergauer Alpen, 80 Kilometer südlich von München. Dort verbringt Josef Sandner ein Wellnesswochenende, das ihm sein Freund, der Gerichtsmediziner Doktor Aschenbrenner zum Vierundvierzigsten geschenkt hat. Zufällig ereignet sich aber zeitgleich in München ein Mord am Yoga Guru Toni Brandl, der eigentlich aus Bad Kohlgrub stammt und dessen Eltern noch dort leben. Im Münchner Fall ermittelt Sandra Wiesner, seine Stellvertreterin und Sandner wird trotz seines privaten Aufenthaltes in Bad Kohlgrub gebeten, die Eltern des Toten zu verständigen. Natürlich stellt er dann auch gleich weitere Nachforschungen über den Toten an und stößt dabei auch schnell auf den angeblichen Selbstmord dessen Exfreundin Anni. Deshalb beschließt Sandner erst einmal weiter im Kurort zu bleiben und der Sache auf seine, oft recht unkonventionelle Art, auf den Grund zu gehen, während seine Kollegen zeitgleich in München ermitteln. An beiden Orten gibt es eine Vielzahl Verdächtiger und möglicher Motive, die Spannung bleibt bis zum Ende des Krimis erhalten und es kommt immer wieder zu Überraschungen. Zwischenzeitlich geraten auch die Ermittelnden selbst in gefährliche Situationen. Durch die Perspektivwechsel zwischen München und Bad Kohlgrub wird vor allem gegen Ende zusätzliche Spannung erzeugt. Verzichten können hätte ich allerdings auf die teilweise eingefügten Erinnerungen der Kommissare an vergangene Fälle und auch das Finale am Schluss ist für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen. Josef Sandner und seine Kollegin Sandra Wiesner sind beide auf ihre Art sympathisch, er hat eine eher raue Schale, aber auch einen weichen Kern, handelt sehr impulsiv und wählt häufiger auch ungewöhnliche Ermittlungsmethoden. Sandra Wiesner wirkt vor allem durch ihr Unglück, das sie mit den Männern hat, menschlich und scheint es irgendwie auch etwas zu genießen, dass ihr Chef Sandner für ein paar Tage weg ist und sie das Sagen im Team hat. Besonders gefallen hat mir die Sprache des Krimis. Roland Krause kombiniert bayerischen Dialekt und sehr gut ausgetüftelte, anschauliche Formulierungen sehr geschickt und situationsangemessen. Durch die vielen treffenden Beschreibungen, Metaphern und Vergleiche wirkt alles sehr anschaulich auf den Leser. Viele Dialoge, die meist im authentischen bayerischen Dialekt geführt werden, sorgen für Lebendigkeit. Ich mag auch die teils ironischen Anspielungen wie "Vielleicht reicht es sogar für eine Rettungsmedaille samt Händedruck eines notorisch gerührten Staatssekretärs" oder "Highlights für die Historienliebhaber und Kunstfreaks. Pflichtprogramm für die Auswärtigen - auch Schüler aller Art werden fleißig durchgepeitscht, damit ihr Kunstsinn nicht durch den Alltagsklimbim versaut wird". Ich denke nicht, dass die Verwendung von Dialekt für den nichtbayerischen Leser ein allzu großes Hindernis darstellt, da ich selbst auch aus dem fränkischen Teil Bayerns stamme, in dem ein ganz anderer Dialekt gesprochen wird und ich dennoch alles verstanden habe. Für kompliziertere Begriffe gibt es am Ende des Buches auch ein kurzes Wörterbuch zum Nachschlagen. Aber im Zusammenhang hat sich mir eigentlich alles auch einfach so erschlossen. Insgesamt handelt es sich hier auf jeden Fall um einen interessanten Krimi, der sowohl Lokalkolorit, als auch Humor, einen tollen Sprachstil und viel Spannung aufweist.

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    conneling

    conneling

    18. December 2012 um 21:50

    Hauptkommissar Sandner aus München hat ein Wellnesswochenende in Bad Kohlgrub geschenkt bekommen um sich zu erholen. Allerdings erhält er dann einen Anruf, ein neuer Fall für ihn. In München wurde Toni Brandl tot aufgefunden und seine Eltern leben in Bad Kohlgrub. Oberkommissarin Sandra Wiesner ermittelt in München den Fall von Toni Brandl, Hauptkommissar Sandner ermittelt vor Ort in Kohlgrub mit den Familiengehörigen von Toni, die Dorfbewohner von Kohlgrub suchen einen Schuldigen für den Selbstmord von Anni. Fuchsteufelswild von Roland Krause ist flüssig geschrieben, der bayrische Dialekt passt sehr gut rein und hält überhaupt nicht auf. Man kann sich alles gut vorstellen, die Ortsbeschreibungen sind sehr gut geschildert, allerdings gibt es immer wieder sehr viele Informationen, die nicht immer nötig gewesen wären, manche Rückblenden auf alte Fälle waren zuviel, der Sandner und Sandra Wiesner haben mir gut gefallen, sie waren sehr sympatisch, mehrere Handlungsstränge und eine Reihe von Verdächtigen machten das Buch spannend, langsamer Start, aber dann kam die Spannung. Eine Lektüre, die mir Spass gemacht hat, der Schreibstil von Roland Krause hat mir wirklich gefallen.

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    SueMei

    SueMei

    16. December 2012 um 13:54

    Roland Krause ist mit "Fuchsteufelswild" - dem zweiten Fall für den Münchner Kommissar Sandner - wieder ein spannender, vielschichtiger Krimi gelungen. Inhalt: Beim Wellnessen im schönen, idyllischen Bad Kohlgrub wollte der Sandner eigentlich mal seine Seele baumeln lassen (was ihm sowieso nicht leicht fällt), doch dann erfährt er von seinen Münchnern Kollegen, dass der Toni Brandt, ein Yoga Guru aus München, auf tragische Art und Weise ums Leben gekommen ist. Mord, Unfall oder Selbstmord? Da die Eltern des Toten in der Bad Kohlgruber Umgebung leben, macht er sich -trotz Urlaub - auf den Weg, um ihnen die traurige Nachricht zu überbringen. Als der Sandner dann auch noch erfährt, dass der Toni etwas mit dem Selbstmord der Anni zu tun haben soll, ahnt er, dass seine Ermittlungen hier wohl noch von Dauer sein werden. Der Sandner macht, was er am besten kann - er begibt sich ganz unkonventionell auf Tätersuche. In München laufen die Ermittlungen ebenfalls auf Hochtouren und es gibt einige Verdächtige. Doch wer ist nun der wahre Täter von Toni Brandt und was hat das alles mit dem Selbstmord der jungen Frau zu tun? Fazit: Tolle Sprache, authentisch von Anfang bis zum Ende, Spannend, witzig und alles in allem ein sehr intelligenter Krimi. Vier von fünf Sternen - einen Abzug gibt es, weil mir der Einstieg etwas schwer fiel.

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    irismaria

    irismaria

    15. December 2012 um 10:12

    „Fuchsteufelswild“ ist der zweite Fall für den Münchner Hauptkommissar Sandner. Sandner befindet sich auf einem Wellnesswochenende in Bad Kohlgrub als er von einem Mordfall in München erfährt. Ein Yoga-Guru wurde getötet und wie es der Zufall will, wohnen seine Eltern in Bad Kohlgrub. Also übernimmt Sandner die Aufgabe, ihnen die Todesnachricht zu übermitteln und ermittelt bei der Gelegenheit gleich im Umfeld des Toten und in seiner bewegten Vergangenheit. Sandners Team hingegen findet heraus, dass der tote Yogalehrer vielen Damen mehr als Meditation angeboten hat – liegt hier das Mordmotiv? Ungewöhnlich an diesem Krimi ist, dass er in bayrischem Dialekt geschrieben ist. Da ich in München studiert habe, kam ich gut damit klar, doch sollten interessierte Leser vor dem Kauf einen Blick ins Buch werfen, ob sie diese „Fremdsprache“ verstehen. Die Geschichte war spannend, nicht vorhersehbar, oft sehr humorvoll und durchweg lebendig, vor allem durch die gut dargestellten Charaktere. Für mich eine eindeutige Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    mabuerele

    mabuerele

    06. December 2012 um 20:35

    Doktor Aschenbrenner hat seinem Freund Hauptkommissar Sandner aus München ein Wellnesswochenende in Bad Kohlgrub geschenkt. Doch dann erreicht ihn ein Anruf. In München wurde Toni Brandl tot aufgefunden. Seine Eltern leben in Bad Kohlgrub. Während in München Oberkommissarin Sandra Wiesner im beruflichen Umfeld von Toni Brandl ermittelt, wird Hauptkommissar Sandner mit der Vergangenheit von Toni konfrontiert. Ihm wird von Dorfbewohnern die Schuld am Selbstmord von Anni gegeben. Der Roman zeichnet sich durch eine exzellente Sprache und ausgezeichnete Ortsbeschreibungen aus. Der bayrische Dialekt stört den Lesefluss nicht. Die beiden Ermittler mit Menschen mit Ecken und Kanten, wobei mir Sandner deutlich sympathischer war. Mehrere Handlungsstränge und eine Reihe von Verdächtigen komplettieren das Bild. Damit hat das Buch alles, was einen guten Kriminalroman ausmacht. Trotzdem konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Das lag meiner Meinung nach an den vielen Informationen, die der Roman zusätzlich enthält. Dazu gehört der Rückblick auf alte Kriminalfälle des Teams, aber auch Erinnerungen von Sandner an seine Tochter. Allerdings nahm im letzten Drittel die Spannung deutlich zu. Insgesamt handelt es sich um einen solide gemachten Krimi. Der Autor hat erneut bewiesen, dass er das Spiel mit der Sprache beherrscht.

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  • Autorenlesung Roland Krause "Fuchsteufelswild"

    Fuchsteufelswild
    Roland_Krause

    Roland_Krause

    06. December 2012 um 13:31

    Der Fuchs geht um! Roland Krause liest aus seinem gerade im Piper Verlag erschienenen Kriminalroman "Fuchsteufelswild" Infos Ein entspanntes Wochenende sieht anders aus: Eigentlich will Hauptkommissar Sandner sich Erholung im Ammertal gönnen, da erleidet in München der junge Toni Brandl einen tödlichen Genickbruch. Da die Eltern in Bad Kohlgrub leben, wo der Kriminaler gerade kurt, darf er ihnen die Todesnachricht übermitteln. Dabei erfährt er, dass ihr Sohn angeblich die Schuld am Freitod der jungen Anni trug. Sofort nimmt die Polizei deren Vater ins Visier, doch der Sandner hat einen ganz anderen Verdacht …

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild: Ein Fall für Josef Sandner" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    michaela_sanders

    michaela_sanders

    04. December 2012 um 07:26

    Der Sandner und die wiesner, zwei Kommissare aus München haben einen Mord aufzuklären. Ein Yoga-Guru wird Tod in seiner Wohnung aufgefunden. Der Sandner befindet sich gerade auf einen Wellness Trip in Bad kohlgrub. Die Geschichte wird in zwei teilsträngen erzählt, zum einen ermittelt der Sandner in kohlgrub und die wiesner in München, beide haben eine heiße Spur, und lange sieht man gar keine Verbindung zwischen den beiden Theorien Besonders begeistert in diesem Buch die Sprache. Sandner ist typisch bayrisch direkt, auch etwas Krachig. Dennoch nglaublich unterhaltsam. Dem Autor ist eine wunderbare Sprache zu Eigen. Die Handlung ist sehr spannend und so müssen die Protagonisten allerlei Unfälle, Angriffe und so gar lebensbedrohliche Szenen überstehen, dabei hat mir besonders der Wechsel zwischen den beiden Kommissaren Spaß gemacht, immer wenn es besonders spannend war, wechselt man zu dem jeweils anderen, der in einer ähnlichen Zwickmühle steckt. Das einzigebwas mich vielleicht ein Bischen gestört hat, war , dass ich mir im Mittelteil etwas mehr Handlung und weniger Erzählung gewünscht hätte. Zum Schluss hin nimmt das Buch aber wieder an Tempo zu und mündet in einen rasanten Showdown. Ein spanendes, tolle Buch, besonders spannend für mich als Münchnerin. Der Autor hat die Orte und Plätze in München sehr genau eingefangen.

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    zauberblume

    zauberblume

    02. December 2012 um 21:35

    Mit "Fuchsteufelswild" ist Roland Krauses Feder wieder ein hervorragender Krimi entsprungen, dem es an nichts fehlt. Hauptkommissar Sandner ermittelt in seinem 2. Fall. Eigentlich wollte er ein Wellnesswochenende im Ammertal verbringen, aber daraus wird leider nichts. In München wird der Yoga-Guru Toni Brandl ermordert. Seine Wurzeln befinden sich in Kohlgrub, wo der Sandner sich gerade aufhält. Also fängt der Sandner gleich hier mit seinen Ermittlungen an, während sich seine Kollegen in München an die Arbeit machen. Sandner muß Tonis Eltern die schreckliche Nachricht überbringen und erfährt dabei, daß der Toni angeblich an dem Selbstmord der jungen Anni Schuld sein soll. Plötzlich gibt es mehrer Ver- dächtige und der Sandner und seine Kollegen bekommen einiges zu tun. Ob der Sandner den richtigen Täter entlarvt? Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Der Humor kommt aber auch nicht zu kurz. Der bayer.Dialekt, der ab und an auftaucht, passt hervorragend. Super ist auch der Anhang mit den Erklärungen. Das Cover und der Titel sind spitzenmäßig. Der Sandner wird ja auch manchmal "fuchsteufelswild

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    01. December 2012 um 17:14

    Eigentlich wolltw Joseph Sander sich in dem Kurort im Ammertal entspannend. Doch daraus wird nichts, denn in München wird ein Mann ermordet. Genickbruch. Die Kollegen könnten sich natürlich darum kümmern, doch die Eltern des Verstorbenen wohnen ausgerechnet im Kurort. Sanders Urlaub endet also mit der unerfreulichen Aufgabe, die Todesnachricht zu überbringen. Doch damit ist der Fall noch nicht abgeschlossen, denn plötzlich wird klar: der Vater hat ein Motiv. Nun ist der Urlaub endgültig vorbei und Sandner stürzt sich in die Ermittlungen - die viel verzwickter sind, als er anfangs dachte. Fuchsteufelswild ist nach Der Sandner und die Ringgeister der zweite Fall für Kommissar Jospeh Sandner. Wieder einmal überzeugt er durch bayerischen Charme und einem herrlichen süddeutschen Dialekt. Spannung und Humor vermischen sich zu einem Krimi, der süchtig macht. Selten ist ein Krimi für mich so ein Pageturnen und macht dabei auch noch so viel Spaß. Weiter so!

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  • Rezension zu "Fuchsteufelswild" von Roland Krause

    Fuchsteufelswild
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    28. November 2012 um 21:03

    Roland Krause – Fuchteufelswild Der zweite Fall für den Münchner Ermittler Josef Sandner. Eigentlich ist dieser für ein erholsames Wochenende in den Kurort Bad Kohlgrub. Schon beinahe auf den Weg zurück in die Landeshauptstadt, erhält er die Info, dass der aktuelle Fall – ein Mord an einem Yoga-Guru – eine Verbindung in das Kurörtchen hat und sich Sandner, da er schon vor Ort ist, doch direkt die Ermittlungen aufnehmen kann. Die Kollegen ermitteln derweil unter der Leitung der Kommissarin Wiesner in München. Was folgt sind vielfältige Verstrickungen an beiden Orten, eine Vielzahl an Verdächtigen und Unverdächtigen, die auch Motive hätten. Voller Einsatz wird von den Ermittlern verlangt, gebrochene Nasen und Füße, Strangulierungen und Schmisse – der Fall bringt sie alle an die Grenzen des Machbaren. Und weil das noch nicht ausreicht, kommt auch gleich ein zweiter Fall hinzu, der sogar Nacht und Nebel Aktionen auf einem Friedhof erfordern. Der Kriminalfall ist komplex angelegt und bleibt für den Leser lange Zeit undurchschaubar. Die Lösung ist jedoch überzeugend und die Tatsache, dass gleich mehrere Täter mit verschiedenen Zielen agieren, macht den Krimi zu einer Ausnahme in seinem Genre der inzwischen großen Zahl an Regionalkrimis. Situationskomik findet sich ebenso wie böser Sarkasmus, so dass der Roman zu einer überzeugenden Mischung aus Krimi und Komödie wird, jedoch die Suche nach dem Mörder immer im Vordergrund bleibt. Besonders auffallend ist Krauses Sprachverwendung. Die Figuren verwenden überwiegend Dialekt, was besonders bei der dörflichen Bevölkerung überzeugend wirkt. Bisweilen nicht ganz einfach zu folgen, aber mit Glossar und Vorstellungsvermögen trotzdem gut zu bewältigen. Zweiter stilistischer Pluspunkt ist die bildhafte Sprache des Autors. Mit urkomischen Vergleichen und Einwürfen wird die Handlung kommentiert und mehr als einmal wird der berühmte Nagel drastisch-direkt aber absolut treffend auf den Kopf getroffen. Gemessen mit vergleichbaren Krimis sicherlich einer der anspruchsvolleren und gelungeneren. Gute Unterhaltung mit ganz viel Lokalkolorit.

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