Rätselhafter Mars

von Roland M. Horn 
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Rätselhafter Mars
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Interessante Details über den roten Planeten

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Inhaltsangabe zu "Rätselhafter Mars"

Rätselhafter Mars! Bereits seit Jahrhunderten stellt sich uns Menschen die Frage, ob es auf dem so genannten „Roten Planeten“ Leben - mithin intelligentes, dem unseren vergleichbares Leben - gab oder womöglich noch immer gibt. Spätestens seit dem Beginn der irdischen Weltraumfahrt, speziell der unbemannten Marsmissionen der USA, liegt nun eine stetig wachsende Zahl von Indizien und Evidenzen dafür vor, dass eine derartige Annahme nicht mehr von der Hand zu weisen ist. Obwohl dies von offizieller Seite, d.h. seitens der zuständigen Behörden und der Wissenschafts-Orthodoxie nach wie vor hartnäckig bestritten wird, lassen sich vielfältige, vor allem von der NASA unbeabsichtigt dokumentierte und veröffentlichte Anomalien in immer mehr Fällen nicht mehr ohne weiteres als fehlinterpretierte Launen der Natur erklären. Die Vermutung, dass wir es bei nicht wenigen von ihnen mit groß- und kleinmaßstäblichen Überresten künstlich geschaffener Strukturen zu tun haben, über deren Herkunft und Alter wir derzeit freilich nur spekulieren können, gewinnt zunehmend an Gewicht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783947002528
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:252 Seiten
Verlag:NIBE-Verlag
Erscheinungsdatum:25.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    SunshineBaby5vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante neue Ansichten
    Interessante neue Ansichten

    In dem Buch "Rätselhafter Mars" beschreibt Roland Horn ausführlich verschiedene Theorien und Ansätze bzgl. möglichen Lebens auf dem Mars. Es geht dabei nicht um aktuell vorhandenes, sondern vergangenes Leben. Als Beleg für diese Thesen liefert das Buch diverses Bildmaterial. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte man sich direkt auch selbst einen Eindruck des Geschriebenen verschaffen. Die Recherche-Arbeit für dieses Buch ist unglaublich umfangreich. Abgesehen von dem Bildmaterial werden etliche namhafte Forscher genannt, die über die letzten Jahrzehnte zu diesem Thema kontrovers diskutiert, teilweise auch im Laufe der Zeit ihre Meinung verändert haben.

    Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend, es liefert viele interessante Denkansätze und neue Sichtweisen. Eine endgültige Antwort erhält der Leser aber nicht, was aber auch einfach zum aktuellen Forschungspunkt noch nicht möglich ist. 
    Als Laie hab ich nicht immer alles komplett verstanden, insgesamt kann man aber schon folgen. Für Leser mit entsprechendem Hintergrundwissen aus Physik und Astronomie, etc. ist es bestimmt nochmal um einiges spannender.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 9 Monaten
    Rätselhafter Mars

    Inhalt:
    "Rätselhafter Mars! Bereits seit Jahrhunderten stellt sich uns Menschen die Frage, ob es auf dem so genannten „Roten Planeten“ Leben - mithin intelligentes, dem unseren vergleichbares Leben - gab oder womöglich noch immer gibt. Spätestens seit dem Beginn der irdischen Weltraumfahrt, speziell der unbemannten Marsmissionen der USA, liegt nun eine stetig wachsende Zahl von Indizien und Evidenzen dafür vor, dass eine derartige Annahme nicht mehr von der Hand zu weisen ist. Obwohl dies von offizieller Seite, d.h. seitens der zuständigen Behörden und der Wissenschafts-Orthodoxie nach wie vor hartnäckig bestritten wird, lassen sich vielfältige, vor allem von der NASA unbeabsichtigt dokumentierte und veröffentlichte Anomalien in immer mehr Fällen nicht mehr ohne weiteres als fehlinterpretierte Launen der Natur erklären. Die Vermutung, dass wir es bei nicht wenigen von ihnen mit groß- und kleinmaßstäblichen Überresten künstlich geschaffener Strukturen zu tun haben, über deren Herkunft und Alter wir derzeit freilich nur spekulieren können, gewinnt zunehmend an Gewicht."

    Meinung:
    Ich finde die Theorien welche dieses Buch enthält sehr interessant und auch legitim. Jeder kann sich seine eigene Meinung bilden und auch glauben oder nicht glauben.
    Das Buch ist okay, die Bilder ein wenig unscharf. Ich finde das es nochmals überarbeitet werden soll und die Fehler sowie dass Layout zu verbessern ist.
    Beim lesen des Buches muss man offen sein für neue Welten, allerdings darf man auch skeptisch sein.

    Fazit:
    Sehr interessantes Buch, das offen für weitere Theorie ist. Allerdings von der Aufmachung sicher noch Verbesserungswürdig ist.

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Viele Spekulationen, aber auch interessante Ansätze. Ein Buch, das zeigt, wie viele offene Fragen es noch gibt.
    Wir wissen, dass wir nichts wissen

    Der Mars – ein Planet, der schon immer viele Spekulationen hervorgerufen hat, die von der NASA nur unbefriedigend beantwortet wurden. Hobby-Astronomen, selbsternannte Experten, aber auch seriöse Wissenschaftler gehen immer wieder mit eigenen Interpretationen an die Öffentlichkeit, die von den offiziellen Statements der Behörde abweichen und sie unangenehm in Frage stellen. Gerne der Lächerlichkeit preisgegeben, weisen sie doch immer wieder auf Ungereimtheiten hin, die bisher nicht aufgeklärt wurden. Doch was fordert eigentlich diesen Streit zwischen Wissenschaftlern heraus, der schon Jahrzehnte andauert? Roland M. Horn veröffentlicht in diesem Buch Fotos vom Mars, aufgenommen von NASA-Sonden, und weist seltsame Phänomene hin. Detailliert recherchiert zeigt er auf, dass der Interpretationsspielraum größer ist als die NASA die Öffentlichkeit glauben machen möchte. Ist das Marsgesicht wirklich nur einer unscharfen Aufnahme geschuldet? Ist die Pyramidenspitze, die man eindeutig erkennt, nur eine Täuschung durch den Aufnahmewinkel?

    Handfeste Antworten findet der Leser nicht, doch unbequeme Fakten, die sich nicht ohne weiteres erklären lassen verändern die Wahrnehmung. Es ist leicht alles als lächerlich abzutun, als Phantasterei von Spinnern, doch der Autor zeigt auch auf wie lange der Streit schon währt und wie viele namhafte und seriöse Persönlichkeiten hinter den unkonventionellen Erklärungen stehen.

    Nicht jeder These konnte ich folgen. Phantastischen Theorien über Außerirdische und Atlantis stehe ich skeptisch gegenüber, doch es geht auch um wissenschaftlich anerkannte Theorien (der fehlende Planet in unserem Sonnensystem) und unerklärliche Funde auf der Erde (nicht einzuordnende Skelettreste in einer Gesteinsschicht, in der sie nicht sein dürften).

    Fazit: Ein Buch, das zeigt, wie wenig wir wissen und wie fokussiert wir suchen. Immer noch von unserem Weltbild eingeengt bemühen wir uns alles dort einzuordnen und unpassendes auszuklammern. Neue Blickwinkel, andere Suchkriterien und Menschen, die sich nicht von Politik, Karriereinteressen und Lobbyismus knebeln lassen braucht die Wissenschaft. Wir müssen nach den Sternen greifen, um irgendwann realisieren zu können, was vor unserer Nase steht – oder wir behaupten weiterhin es gäbe nichts, weil wir die Augen nicht öffnen wollen.

    Um an diesem Buch Spaß zu haben und etwas zu lernen, muss man nicht an Aliens oder Atlantis glauben. Wenn man sich nur auf die Fakten konzentriert lernt man auch eine Menge dazu. Eine Leseempfehlung für alle, die über den Tellerrand hinausblicken wollen, sich nicht scheuen ihr Weltbild in Frage zu stellen und die nie vergessen: die Welt war eine Scheibe, bis einer kam und nachwies, dass sie eine „Kugel“ ist.

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    Doreen_Klauss avatar
    Doreen_Klausvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Details über den roten Planeten
    Fakten zum Nachdenken

    Ich denke der Mars fasziniert uns von allen Planeten wohl am meisten. Gerade auch unter der Prämisse, dass wir ihn als Ersten tatsächlich betreten könnten. Sind wir dann die Ersten auf dem Mars, werden wir alleine dort sein? Fragen, die die Menschen schon länger beschäftigen und denen es anhand von Daten und Bildern der verschiedenen Mars-Missionen auf den Grund gehen soll.


    Viele dieser Daten finden sie im vorliegenden Buch. Die Aufzählung und Aneinanderreihung der bekannten Fakten liest sich für mich als Laie allerdings etwas schwer. Lange, ineinander verschachtelte Sätze machen es mühsam den Gedanken des Autors zu folgen. Oft erschließt sich der Sinn des Satzes selbst nach mehrmaligem Lesen nicht gänzlich. Gerade im Teil über einen möglichen Atomkrieg auf dem Mars waren Daten und Zahlen so aneinandergereiht, dass ich einfach nur noch quergelesen habe. Diese Flut von Informationen zu chemischen Elementen hat mich einfach überfordert. Einige Kapitel fand ich gut und eingängig beschrieben, andere dagegen waren verwirrend und trocken. 
    Natürlich bin ich mir bewusst, dass es sich hier nicht um einen Roman, sondern ein Sachbuch handelt. Trotzdem hätte der Autor die wissenschaftlichen Erkenntnisse etwas bekömmlicher für den "normalen" Leser gestalten können. Die enorme Recherchearbeit ist aber auf jeden Fall positive zu bewerten.


    Neben den Texten sind in diesem Buch auch die Fotos zu beachten. Hier muss ich die leider oft schlechte Qualität ansprechen. Ob diese schon auf dem Originalfoto vorhanden war, oder erst durch den Druck entstanden ist kann ich nicht sagen. Eventuell wäre anderes Papier hier besser, was aber wieder eine Kostenfrage ist. Auch die Anordnung der Fotos im Text fand ich nicht immer glücklich gewählt. Vielleicht hätte es besser gepasst die Fotos am Ende des Kapitels zu bündeln. 


    Bin ich durch das Buch der Lösung der Rätsel um den Mars näher gekommen? Nicht wirklich. Aber das ist okay, den selbst die Forscher sind sich da ja nicht immer einig. Ich habe viele interessante Fakten kennengelernt, Kuriositäten, Unstimmigkeiten, selbst Verschwörungstheorien und einen möglichen Bezug zu Atlantis. Der Autor selbst bezieht keine Position und bewertet nicht, das finde ich gut. 
    Viel Raum also für persönliche Spekulationen und Theorien. Eins hat das Buch auf jeden Fall geschafft, ich werde das Thema mit Sicherheit intensiver verfolgen als bisher.
    Gewissheit über die Theorien werden wir erst bekommen wenn wir oben sind. Ich bleibe neutral, alles ist möglich und ich bin nicht so egoistisch zu glauben, der Mensch war, oder ist, allein im Universum.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Roland_M_Horns avatar
    Hallo,

    heute möchte ich eine Leserunde für ein weiteres Buch von mir einleiten:



    Inhaltsverzeichnis

    Einleitung 11
    Marsgesicht reloaded 13
    Percival Lowell: Ein Leben für den Mars 57
    Flüssiges Wasser auf dem Mars? 78
    Vegetation auf dem Mars? 100
    Fossilien und biologisches Leben auf dem Mars? 114
    Glasröhren auf dem Mars und andere Kuriositäten 128
    Der Sensationsmeteorit ALH84001 161
    Katastrophen im Sonnensystem und die Verschiebung des Marsäquators 182
    Atomkrieg auf dem Mars? 204
    Die Mars-Atlantis-Connection 219
    Literaturverzeichnis 237



    Vorwort von Bernhard Beier*

    Rätselhafter Mars! Bereits seit Jahrhunderten stellt sich uns Menschen die Frage, ob es auf dem so genannten „Roten Planeten“ Leben - mithin intelligentes, dem unseren vergleichbares Leben - gab oder womöglich noch immer gibt. Spätestens seit dem Beginn der irdischen Weltraumfahrt, speziell der unbemannten Marsmissionen der USA, liegt nun eine stetig wachsende Zahl von Indizien und Evidenzen dafür vor, dass eine derartige Annahme nicht mehr von der Hand zu weisen ist. Obwohl dies von offizieller Seite, d.h. seitens der zuständigen Behörden und der Wissenschafts-Orthodoxie nach wie vor hartnäckig bestritten wird, lassen sich vielfältige, vor allem von der NASA unbeabsichtigt dokumentierte und veröffentlichte Anomalien in immer mehr Fällen nicht mehr ohne weiteres als fehlinterpretierte Geofakte (oder besser: Arefakte) bzw. als Launen der Natur erklären. Die Vermutung, dass wir es bei nicht wenigen von ihnen mit groß- und kleinmaßstäblichen Überresten künstlich geschaffener Strukturen zu tun haben, über deren Herkunft und Alter wir derzeit freilich nur spekulieren können, gewinnt zunehmend an Gewicht.
    Umso bedauerlicher ist einerseits die, dieses Thema betreffende, anhaltende „Blockadepolitik“ der für die Erforschung des Mars „offiziell“ zuständigen Stellen als auch die - um dies deutlich zu sagen - Verächtlichmachung all derjenigen, die sich mit guten Gründen gegen die vorherrschende Lehrmeinung eines seit Milliarden von Jahren lebensfeindlichen Mars wenden, durch Medien und tonangebende Fachwissenschaftler. Dies alles behindert, sei es unbeabsichtigt oder auch ganz bewusst, einen sachlichen, vorurteilsfreien und ergebnisoffenen Diskurs zu der Frage nach einstmals hoch entwickelten Lebensformen und die zumindest vormalige Existenz einer technisch fortschrittlichen Zivilisation auf unserer heute so öde erscheinenden Nachbarwelt.
    Ebenfalls zu bedauern ist auch das Faktum, dass zumindest hier im deutschsprachigen Raum bisher kaum geeignete Einstiegs-Literatur zu diesem Themenbereich existiert, die zum einen jenseits naiver Glaubensbekundungen in Sachen „Marsianer“ und zum anderen in notwendigerweise kritischer Distanz zu dem steht, was seitens der Establishment-Forschung dazu zu hören ist. Während immerhin eine erkleckliche Anzahl z.T. durchaus hoch-karätiger deutschsprachiger Bücher auf einer eher allgemeinen Ebene die Frage nach Leben auf dem Mars behandelt, ist die Auswahl an besagter Spezial-Literatur leider äußerst dünn gesät.
    Umso erfreuter war der Verfasser dieses Vorworts, als ihm sein langjähriger Forscher-Kollege Roland M. Horn mitteilte, er wolle sich in dem nun hier vorliegenden Buch ausführlich mit der Diskussion vermeintlicher oder tatsächlicher Spuren einer zu vermutenden Mars-Zivilisation befassen. Dass Horn, der sich in der Vergangenheit bereits einen Namen als UFO-Experte und Autor im Bereich alternativer Ur- und Frühgeschichtsforschung gemacht hat, sich die Arbeit daran nicht leichtgemacht hat, wird nicht zuletzt anhand seiner umfassenden Abhandlung des so genannten „Mars-Gesichts“ im Hochland von Cydonia Mensae in der nördlichen Mars-Hemisphäre deutlich. Wie viele von uns, musste auch er seine diesbezüglichen Ansichten immer wieder revidieren, hin- und hergerissen von einer Flut widersprüchlicher Informationen und sicherlich – auch dies dürfte wohl für die meisten von uns Lesern gelten – nicht unbeeinflusst vom Trom-melfeuer der Mainstream-Verlautbarungen zu dieser rätselhaften Formation.
    Sicherlich kann und will Horn, der sich nachfolgend mit einer ganzen Reihe besonders wesentlicher Phänomene und Probleme im Bereich nonkonformistischer Marsforschung beschäftigt, keine „endgültigen“ Antworten liefern, was beim derzeitigen Erkenntnisstand zweifellos vermessen wäre. Vielmehr stellt er hier ein bemerkenswertes Kompendium mit einer Fülle von Informationen zum derzeitigen Stand internationaler alternativer Forschung vor, zu denen er beachtliche eigene Überlegungen beisteuert. Kurz gesagt, liefert er einen überaus wertvollen Beitrag zur notwendigen Diskussion um mögliche Mars-Intelligenzen in mehr oder weniger ferner Vergangenheit. Eines dürfte immerhin klar sein: Sollte sich deren Existenz demnächst unwiderlegbar beweisen lassen, liegt es im ureigenen Interesse unserer Menschheit, den Gründen für ihr vermutlich unter katastrophischen Umständen erfolgtes Verschwinden auf die Spur zu kommen.

    * Bernhard Beier ist Chefredakteur beim Projekt Atlantisforschung.de 




    Einleitung

    Seit 1976 spricht man vom Marsgesicht – einem Tafelberg auf dem Mars mit drei Kilometern Länge und einer Breite von 1,5 Kilometern. Auf einem der Bilder der Viking-2-Sonde sah dieses Gebilde verblüffend wie ein menschliches Gesicht aus – zumindestens, was seine westliche Hälfte betrifft – die östliche liegt im Schatten. Als in den späten 1980ern ein Bild aufgefunden wurde, das von der gleichen Sonde aufgenommen worden war – nur wenige Stunden nach dem ersten, zeigten sich die menschlichen Zü-ge erneut, und das, obwohl das Bild in einem höheren Winkel aufgenommen worden war. Zahlreiche Forscher, unter ihnen auch ich, waren überzeugt davon, dass diese Formation künstlich errichtet worden war.
    Doch für die NASA handelte es sich lediglich um ein Spiel von Licht und Schatten.
    1989 umkreiste die Sonde Mars Global Surveyor den Mars und nahm ein Bild mit hoher Auslösung vom „Mars-Gesicht“ auf. Dieses Gebilde sah nun nicht mehr wie ein Gesicht aus – und die Gegner der Künstlichkeitsthese jubelten, und ein Teil der Forscher – unter ihnen auch ich – nahmen Abstand von ihr.
    Die erst später veröffentlichte kontrastverstärkte und winkelkorrigierte Darstellung wiesen wieder etwas mehr Ähnlichkeit mit dem ursprünglichen Bild auf. Doch diese Tatsache wurde kaum noch zur Kenntnis genommen – zu groß war die Enttäuschung über den Anblick der ersten Bildversion. Die Enttäuschung wuchs noch mehr, als 2004 ein Bild von der Mars-Odyssey-Sonde ausgenommen wurde, auf dem das besagte Gebilde überhaupt keine Ähnlichkeit mit einem Gesicht hatte und nur noch wie ein riesiger Schrothaufen aussah. – Erst später wies ein Forscher darauf hin, dass das Bild – zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt – verkehrt herum und etwas verdreht dargestellt wurde. Hatte die NASA das mit Absicht gemacht, um die Betrachter des Bildes zu verwirren?
    Es ist einer Reihe von Forschern zu verdanken, dass ich erkannte, dass die Künstlichkeitsthese doch schlüssig ist – vor allem, wenn ich die benachbarten sehr pyramidenähnlichen Gebilde und an-dere mehrere Strukturen in meine Überlegungen mit einbrachte.
    Doch mit dem Marsgesicht und den anderen Gebilden in seiner Nähe war es nicht getan. Forscher glaubten auf Mars-Bildern scheinbare Fossilien, lange röhrenartige Gebilde und Objekte, die irdischen Gegenständen stark ähnelten, ja sogar Bäume (!), zu erkennen.
    Der jetzige Zustand des Mars war nicht immer so. Das ist allge-mein anerkannt. Vor einer bestimmten Zeit gab es Bedingungen ähnlich jenen der Erde dort. Leben war möglich. Entweder verlor der Mars die Atmosphäre und den größten Teil seines Magnetfel-des innerhalb eines langen Zeitraums, als der Zerfall radioaktiver Elemente nicht mehr genügend Wärmeenergie produzierte, um im flüssigen Kern Konvektionsströmungen anzutreiben, oder irgendwann gab es eine Katastrophe, und ein Plasmaphysiker sah sogar zwei einstige Nuklearschläge auf dem Mars!
    Während die Existenz der lebensfreundlichen Phase immer weiter nach vorne geschoben wird, kommen immer mehr Indizien ans Tageslicht, dass der Mensch wesentlich älter ist als vermutet. Demnach kann es eine Zeitlang auf beiden Planeten gleichzeitig Leben gegeben haben. Und hier beginnt die Geschichte von der Verbindung zwischen Mars und Atlantis…
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