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Roland_M_Horn

vor 6 Tagen

Buchauszüge

Aus dem 1. Kapitel:

UFOs, Kulte und okkulte Mächte

Wenn wir von „UFOs“ hören, so meinen wir gewöhnlich, dass mit diesem Begriff angebliche Raumschiffe außerirdischer Besucher gemeint sind. Die meisten lachen über diesen Gedanken, andere halten dies durchaus für denkbar und wieder andere sind von der Idee so begeistert, dass sie regelrechte Kulte ausüben. Kulte sind in der Regel irrational, irgendjemand, oder irgendetwas wird angebetet, eine Gesellschaft bildet sich um diesen Fokus. Okkultismus wird generell als etwas Negatives gesehen. Einige religiöse Zeitgenossen sehen hier den Satan und seine Dämonen wirken, andere sehen eine unbestimmte unheimliche dunkle Kraft. Bei dem Begriff Okkultismus wird an Übersinnliches, Mystisches und Esoterisches gedacht. Manche denken bei dem Begriff „Okkultismus“ an verborgenes, latentes Wissen, das die Menschheit – oder ein Teil von ihr – einst besessen hat. Andere wiederum setzten „Okkultismus“ mehr oder weniger mit Parapsychologie gleich, bei der es um Phänomene wie Telepathie, Levitation und Telekinese geht.

Adolf Hitler war ein Diktator, der Schlimmes über Deutschland gebracht hat: ein skrupelloser Politiker, der das Land und große Teile Europas ins Verderben stürzte, den Zweiten Weltkrieg entfachte und über sechs Millionen Menschen – die meisten davon jüdischer Herkunft – auf grausame Weise ermordete und dabei nicht vor der Verwendung von Gaskammern zurückschreckte.

Das sind nun vier scheinbar verschiedene Themen:

Das UFO-Phänomen

Die Kulte- und Sektenproblematik

Der Okkultismus und

Adolf Hitler und sein „3. Reich“.


Doch was, wenn ich Ihnen sage, dass diese vier Komplexe alle zusammengehören? Wenn „UFOs“ keine materiellen außerirdischen Raumschiffe aber auch keine „Fata Morganas“ sind? Wenn Kulte nicht nur Erfindungen von Menschen sind, sondern bewusst von einer fremden Intelligenz eingesetzt werden, die auch hinter den okkulten Phänomenen steckt und einen größeren Einfluss auf Menschen hat und bewusst Kulte und Bewegungen ins Leben ruft? Und wenn ich Ihnen sage, dass der Nationalsozialismus, der Kult um Adolf Hitler, bewusst von okkulten Mächten als Massenkult auf den Weg gebracht wurde? Vielleicht werden sie den Kopf schütteln. Vielleicht wird Ihnen aber auch bewusst werden, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen. Vielleicht werden Ihnen Zusammenhänge bewusst, die sie vorher so noch nicht gesehen haben. Tatsächlich gibt es zum viel diskutierten und oft verächtlich betrachteten UFO-Phänomen andere Erklärungsmöglichkeiten als die der außerirdischen Besucher - und wie ich meine: bessere. So weist der UFO-Forscher Jerome Clark, der eigentlich ein Vertreter der These vom außerirdischen Ursprung der UFOs ist, in seiner Enzyklopädie The UFO Book darauf hin, dass die Verbindung des Okkulten mit den sogenannten "Fliegenden Untertassen" bereits lange vor 1947, jenem Jahr, das als „Beginn des modernen UFO-Phänomens“ gilt, existierte.

(...)

Roland_M_Horn

vor 6 Stunden

Buchauszüge

Aus dem 12. Kapitel:

„Über Jahre oder vielleicht sogar Jahrhunderte […] sind die Men in Black trügerische, rücksichtslose, Angst einflößende Gestalten gewesen, die die mit beunruhigender Regelmäßigkeit über den rätselhaften Randzonen des UFO-Themas schweben und ihre einzigartige Art von Terror und Bedrohung pflegten. Wie wahre Gespenster aus dem äußersten Rand erschienen die MIB [Men in Black, Anm. RMH] aus der unergründlichen Dunkelheit und durchstreifen die Landschaft, um Blutbäder, Chaos, Paranoia und Furcht in ihrem Kielwasser zu provozieren, bevor sie zum gleichen verschleierten Reich, aus dem sie ursprünglich entwichen sind, zurückkehren.

Sehr oft in Dreiergruppen reisend, sind die MIB eine Dreieinigkeit des Bösen, die anscheinend auftauchen und verschwinden, wie sie wollen. Sie werden (in den Vereinigten Staaten) oft in einem schwarzen Cadillac im 1950er-Stil und (auf den Britischen Inseln) und Jaguars der 1960er-Epoche fahrend gesehen, beide werden kurioserweise immer als brandneu beschrieben. Die bevorzugte Kleidung dieser unheimlichen Wesen sind schwarze Anzüge, Hüte im Fedora- und Homburgstil, dunkle Sonnenbrillen, schwarze Krawatten, schwarze Socken, schwarze Schuhe und ein frisch leuchtendes weißes Hemd. Folglich ist es kaum verwunderlich, dass sie sich die Namen geben, mit dem sie heute am meisten assoziiert werden“, schreibt Nick Redford in seinem Buch The Real Men in Black (2011, S. 17).

Auch Clark ist sich darüber im Klaren, dass das Men-in-Black-Syndrom nicht nur eine Sache der Neuzeit ist. Wie er in seinem genannten Buch schreibt, sah bereits am 30. Mai des Jahres 1905 während einer religiösen Erweckung in Wales eine junge ländliche Frau drei Nächte hintereinander lang drei Männer, die schwarz gekleidet waren, berichtet Clark nach dem „Barmouth Advertiser“. Dort heißt es: „Diese Gestalt hat dem Mädchen eine Nachricht übermittelt, von der sie sich fürchtete, sie zu berichten.“

Die religiöse Erweckung geht auf die charismatische Mary Jones, eine 38 Jahre alte Farmerin, zurück, die gerade zu einer glühenden Christin geworden war. Schnell wurde sie zu einer Predigerin von außergewöhnlicher Überzeugungskraft. Als sie in Wales herumreiste, bemerkten ihre Begleiter, dass sie offensichtlich von mysteriösen Lichtern begleitet wurde. Auch Journalisten, die später darüber berichteten, sahen die Lichter. Allerdings wurden diese Lichter auch an Stellen gesehen, an denen Jones nicht war. So schließt Clark auf einen Zufall.

Hier zeigt sich aber einmal mehr, dass sich merkwürdige Geschichten häufen, und sowohl Jones als auch die seltsamen Lichter traten zusammen mit dem Erscheinen von Men in Black und vermutlich auch mit Prophezeiungen auf. So fällt es schwer, an einen Zufall zu glauben.

Die walisische Landschaft des frühen 1905 war voll von übernatürlichen Manifestationen, und die Personen, die mit der Erweckung zu tun hatten, berichteten von Zusammentreffen mit Jesus, Engeln und dämonischen schwarzen Hunden. Sogar der Teufel selbst wurde gesehen. „Vielleicht waren die Men in Black seine Agenten und in Abhängigkeit von der Fantasie der Betrachter als die Himmel- und Höllenwesen der Gläubigen und Inbrünstigen ‚gesehen‘,“ meint Clark.

As Vertreter der klassischen ETH kann Clark offensichtlich mit derartigen Sichtungen nicht viel anfangen und so muss er sie als „Einbildung“ abtun, was meiner Meinung nach aber doch etwas zu einfach gedacht ist.

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