Roland Rundkopf Der Mond umspült die Zinnentür

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Inhaltsangabe zu „Der Mond umspült die Zinnentür“ von Roland Rundkopf

Die Königin von Lindelburg wurde vom Dunklen Fürsten Ganwitdh gegen ihren Willen in das Tal der Hässlichen verschleppt. Dies wäre alles nicht so tragisch, wäre nicht die ziemlich dämliche, überaus lethargische und sich meist selbstüberschätzende Königstochter mit der Rettungsmission beauftragt worden. Nur widerwillig begibt sie sich auf die Reise und schart dabei weitere Vertraute um sich, die fast noch unfähiger sind als sie selbst. So stürzen sich alsbald fünf planlose Gefährten, bestehend aus der Prinzessin, einem übergewichtigen und ständig hungrigen Ritter, einem zwei Meter großen Zwerg, einem selbstmordgefährdeten Faun und der Komtesse der Prinzessin, die unter starker Gesichtsbehaarung leidet, in ein Abenteuer der etwas anderen Art.

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    Der Mond umspült die Zinnentür

    World_of_tears91

    29. December 2014 um 20:54

    Die Verrückten sind los und sie versuchen die Welt zu retten, rette sich wer kann! So in etwa muss man sich den Inhalt von Roland Rundkopfs abgedrehtem Fantasyepos vorstellen. Es ist im Grunde genommen eine völlig althergebrachte Geschichte die wir hier serviert bekommen, schließlich geht es um ein Grüppchen wackerer Helden, die die schöne Königin aus den Fängen des finsteren Schurken zu befreien versuchen und sich dabei auf eine epische Reise begeben. Aber es gibt ein großes Aber, denn dieses Abenteuer ist bei Weitem nicht die 0815 Standardkost, die man als Fantasy-Liebhaber so kennt (und häufig auch liebt). Wo fange ich bloß an? Am besten vielleicht damit, dass die Legenden aus Lindelburg einen unglaublich verrückten, eigenen Humor besitzen – und den muss man mögen. Ich persönlich mochte ihn, aber ich habe auch ein Herz für finstere Witze und verrücktes Zeug. Andererseits ist das aber nun auch bei Weitem nicht jedermanns Geschmack und der Humor ist ein ganz wichtiger Punkt in diesem Buch, denn er kommt schließlich in jedem zweiten Wort vor – jeder zweite Satz wäre schon untertrieben. Hierin liegt dann aber leider auch eine kleine Schwachstelle, denn obwohl mich viele Sachen zum Lachen oder zumindest Schmunzeln gebracht haben, gibt es auch einiges was an den Haaren herbeigezogen wirkt und im Großen und Ganzen ist es vielleicht etwas zu viel des Guten. Es ist natürlich ein humoristischer, satirischer Roman, aber weniger ist manchmal eben doch mehr. Wie auch immer, das abgefahrene und irre Zeug, das die Gefährten erleben und von sich geben, hat mich sehr gut unterhalten. Die Geschichte ist kurzweilig und wartet mit allerhand lustigen Ideen auf, die man vor allem wertschätzen kann, wenn man sich in der Fantasywelt auskennt und vielleicht auch das ein oder andere Videospiel gespielt hat. Es gibt massenweise Anspielungen auf moderne Fantasyromane oder aber auch Online-Rollenspiele wie World of Warcraft. Man versteht diesen Charme natürlich aber auch nur dann, wenn man etwas für diese Nischen übrig hat. Erst dann gehen einem bei einigen Ortsnamen, Geschehnissen und Co. gleich mehrere Lichter auf, wohingegen “Blitzkriegisien” mit seltsamen schnurrbärtigen Bewohnern für alle ein Begriff sein sollte. Wie gesagt, der Humor ist wirklich speziell, man muss ihn mögen, aber wenn man es tut dann wird einem auch automatisch das gesamte Buch ans Herz wachsen. Die Charaktere sind genau so abgedreht und irre wie die ganze Geschichte selbst, aber das ist ja klar, sonst wäre das Buch ja nicht was es ist! Sie alle stehen mehr oder weniger für ein Klischee aus der Fantasyecke und ziehen dieses auf wunderbare Art und Weise ins Groteske. Großartige Charakterentwicklungen darf man dabei nicht erwarten, aber auf der anderen Seite stört das auch überhaupt nicht. Den Schreibstil empfand ich manches Mal ein wenig abgehackt, ansonsten aber sehr gut zu lesen und so sind die Seiten nur so dahin geflogen. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht, aber es ist doch schon etwas Spezielles was der breiten Masse eventuell Schwierigkeiten bereiten könnte.

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