Roland Schimmelpfennig An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

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Inhaltsangabe zu „An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts“ von Roland Schimmelpfennig

Roland Schimmelpfennigs hochgelobtes Romandebüt

Nachts auf einer eisglatten Autobahn, achtzig Kilometer vor Berlin: Ein Tanklaster kippt um und legt sich quer. Auf dem Standstreifen, für den Bruchteil einer Sekunde: ein einzelner Wolf. Bis Berlin folgen wir seinen Spuren, und sein Weg kreuzt sich immer wieder mit den Wegen und Schicksalen unterschiedlicher Menschen. Wie in einem Schwarzweißfilm, in dem gelbes Winterfeuer flackert, ziehen die Bilder und Geschichten dieses Romans an uns vorbei. Sie erzählen vom Suchen und Verlorensein, von der Kälte unserer Zeit und der Sehnsucht nach einem anderen Leben.

Roland Schimmelpfennigs erster Roman stand auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse 2016.

Eine sehr interessante Geschichte um einen Wolf, der Menschen und ihre Schicksale verbindet. Der Erzählstil war mir aber etwas zu kühl.

— Dajobama

Momentaufnahmen von Lebenssituationen unterschiedlicher Menschen und ein einsamer Wolf, auf dem Weg nach Berlin.

— wbetty77

Die unterschiedlichsten Lebensgeschichten verbunden durch einen Wolf auf dem Weg nach Berlin.

— c_awards_ya_sin

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    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    wbetty77

    27. March 2018 um 11:14

    Es ist Januar. Schnee und Kälte beherrschen Deutschland. Ein einsamer Wolf kommt von Osten her und sein Weg führt ihn Richtung Berlin.Der Weg des Wolfs verknüpft sich mit Momentaufnahmen verschiedener Personen. Ein Junge und ein Mädchen beschließen von zu Hause wegzulaufen, weil das Mädchen von ihrer Mutter geschlagen wird. Ein junger polnischer Mann wohnt mit seiner Freundin in Berlin und sehnt sich nach Polen. Ihr Leben in Berlin besteht vor allem aus Arbeit. Ein Kioskbesitzer begibt sich auf die Suche nach dem Wolf. Eine Volontärin eines Zeitungsverlages soll über den Wolf berichten. Der Vater des Jungen ist alkoholkrank. Er verfolgt die Spur der beiden Jugendlichen bis Berlin. Auch die Mutter des Mädchens macht sich auf den Weg nach Berlin, um ihre Tochter zu suchen. Einige Male kreuzen sich die Wege der Figuren.Der Roman ist minimalistisch und nüchtern erzählt. Emotionen werden kaum und wenn, nur aus einer Distanz heraus geschildert. Aufgrund dessen ist es schwierig einen Zugang zu den Figuren und ihren Geschichten zu finden.Für mich ist die Erzählung zu unterkühlt. Ich bekam auch kein Gefühl für Figuren, denen es meiner Ansicht nach an Tiefe fehlt. Manche Handlungen blieben für mich schwer nachvollziehbar. Die letzten Seiten habe ich mehr oder weniger nur noch überflogen. Ich hatte anderes erwartet.

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  • Das Buch des Monats Dezember im FISCHER Leseclub: "Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie" von Rachel Joyce

    Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie

    Marina_Nordbreze

    Ein Roman wie ein Geschenk, wie eine Reise voller Musik und mit wunderbaren Begleitern. Nach "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" verzaubert uns Rachel Joyce nun mit ihrem neuesten wunderbaren Roman "Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie": eine Geschichte vom Zuhören, von Freundschaft, Mut, Veränderung und Liebe. Mister Frank, ein ebenso liebenswürdiger Mann wie Harold Fry, besitzt einen Plattenladen und die besondere Gabe, dass er spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. Doch als die Frau in Grün in Mister Franks Leben tritt, bringt sie sein gewohntes Leben ganz schön aus dem Takt ...Freut euch auf unser Buch des Monats Dezember, das nahe geht, weil es von Nähe handelt!  Mehr zum Buch Mister Frank hat eine besondere Gabe: Er spürt, welche Musik die Menschen brauchen, um glücklich zu werden. In Franks kleinem Plattenladen in einer vergessenen Ecke der Stadt treffen sich Nachbarn, Kunden und die anderen Ladenbesitzer der Straße. Da taucht eines Tages die Frau in Grün vor Franks Schaufenster auf. Sie ist blass und schön, zerbrechlich und stark zugleich. Doch sosehr er sich auch bemüht, Frank kann einfach nicht hören, welche Musik in ihr klingt … >> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Wir vergeben gemeinsam mit FISCHER Krüger 50 Exemplare von "Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie" unter allen, die sich bis einschließlich 13. Dezember 2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch des Monats bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.   In den folgenden Wochen stellen wir euch Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, könnt ihr am Ende der Monatsaktion ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen gewinnen.   Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.   Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!   Wer 9 Buchlose sammelt, erhält als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.   Zusätzlich verlosen wir unter allen, die mindestens 10 Buchlose gesammelt haben, eine mydays Magic Box "Erholsame Zweisamkeit".Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch des Monats teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.   Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch des Monats Dezember endet am Sonntag, den 4. Februar 2018 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch des Monats", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.   Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.   Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch des Monats"-Aktion teilzunehmen.    Die Buchlose gelten immer nur für den jeweiligen Monat und können nicht in den nächsten Monat übertragen werden.    *  Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der "Buch des Monats"-Aktion bis spätestens 04. Februar 2018. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!   Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 2283
  • Deutschland im Winter

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Schelmuffsky

    09. January 2018 um 09:27

    "Deutschland im Herbst" war ein sehr zwiespältiger Episodenfilm über die Bundesrepublik in der Zeit der Terrorgruppe RAF. Auch der Roman von Schimmelpfennig erzählt episodisch, aber von der Melancholie der Berliner Republik: Deutschland im Winter. Ausgangspunkt ist ein Unfall, bei dem auf der eingeschneiten und eisglatten Autobahn zwischen Frankfurt an der Oder und Berlin ein Tanklastwagen explodiert. Die Explosion bleibt das einzige laute Geräusch in diesem so stillen Roman, es ist die Stille des Schnees, durch den ein Wolf unterwegs ist, der immer wieder in der Geschichte auftaucht und die einzelnen Schicksale des Romans lose verbindet. Obwohl die Personen kaum einmal benannt, nur mit "Vater des Mädchens", "Mann" oder "Frau" bezeichnet werden, treten sie plastisch aus dem weißen Untergrund hervor, wecken unsere Sympathie, so wie das nur großen Erzählern gelingt. Alles wirkt ein wenig konstruiert, aber das stört nicht. Die gleichsam im Schnee aufscheinenden Spuren, die kurz hintereinander erzählten Episoden entwickeln einen Sog, dem man lesend hinterhereilt. Alle Figuren suchen nach einem kleinen Glück, nach etwas Wärme. Beides wird kaum gewährt. Beziehungen fallen auseinander, Begegnungen bleiben Blitzlichtaufnahmen. Am dauerhaftesten scheint die Liebe eines uralten Paares, das in einer Wohnung in einem Haus ausharrt, das von Immobilienhaien erworben und bereits rundherum entkernt wurde. Ohne Wasser und Strom leben die beiden gleichsam wie Philemon und Baucis im Raubtierkapitalismus. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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  • Ein Wolf der alles zusammenführt

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    c_awards_ya_sin

    24. November 2017 um 19:44

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts kommt ein Wolf über die polnische Grenze nach Deutschland. Dieser Wolf ist der rote Faden der Geschichte und er bringt uns ein in das Leben der verschiedensten Leute. Menschen, die den Wolf gesehen haben, ihn noch sehen werden oder auch nur von ihm lesen oder über ihn schreiben. Jeder dieser Menschen hat sein eigenes kleines Päckchen zu tragen, sehr realistisch und nicht übertrieben oder gar dramatisch. Es kommt zu Begegnungen und Trennungen. Zu Saufgelagen und Unfällen. Alles im Großraum Berlin - die Stadt, die Anonymität zu verkörpern scheint. Geschrieben in einer sehr nüchternen und kühlen Art. Ein wunderbares Buch der leisen Klänge, ideal für graue oder schneeweiße, kalte Winterabende.

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  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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    • 804
  • Starker Roman

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Fornika

    02. November 2016 um 11:10

    Der Wolf ist zurück in und um Berlin. Er zieht seine einsamen Kreise in den kalten Wintertagen und berührt dabei die Leben unterschiedlichster Leute. Das junge Pärchen aus Polen, das seit Jahren daran scheitert sich ein neues Leben aufzubauen. Die zwei Teenager, die ihr Glück in Berlin versuchen wollen, weil sie in ihrem Heimatdorf keine Perspektive sehen. Die gescheiterte Künstlerin, der Alkoholiker, die ungeliebte Tochter… Schimmelpfennig nimmt uns mit seiner episodenhaften Erzählung mit in den ganz normalen Alltag ganz normaler Leute. Ein melancholischer Unterton begleitet die Erzählung, klare Worte findet der Autor um den Leser in den Bann zu ziehen, eine kühle Atmosphäre zu zeichnen. Die Charaktere sind vielseitig und echt gestaltet, die Einzelschicksale mehr oder weniger spannend. Bewusst wird oft auf Namen verzichtet, wie auch der Autor an anderer Stelle reduziert schreibt um vieles offen zu lassen. Mich hat sein Roman überzeugt und ich hoffe, dass dies kein einmaliger Ausflug Schimmelpfennigs in die Romanwelt war.

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  • Bilderreiche Atmoshpäre durch wenige Worte

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Weltensucher

    04. August 2016 um 13:06

    „An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts“ ist der Debütroman des meistgespielten Gegenwartsdramatiker Deutschlands, Roland Schimmelpfennig, so heißt es im Klappentext. Er handelt von einem Wolf, der mitten im kalten Winter aus dem Osten, aus Polen, bis nach Berlin wandert und auf seiner Reise viel Aufsehen erregt. Immer wieder wird er gesichtet, von den unterschiedlichsten Menschen, deren Leben sich einerseits unterscheiden, andererseits auf seltsame Weise verknüpft zu sein scheinen. Es wird von ihren Schicksalen erzählt, von ihrer Vergangenheit, von ihrer Suche nach einem Sinn – und zwar vor dem Hintergrund unserer heutigen Zeit, einer Skizze der Gegenwart. „An einem klaren, eiskalten Januarmorgen...“ ist ein kurzes Buch, mit kurzen Kapiteln und vielen Leerseiten, welches man in geringer Zeit, sogar in Einem, schnell durchlesen kann. Auch der Schreibstil trägt dazu bei – knapp und bündig die Sätze, viele einphrasige Dialoge. Durch diesen Aufbau wird bereits eine bestimmte Atmosphäre geschaffen, die für mich ab der ersten Seite zu dem Buch dazugehörte und sinnbildlich dafür steht, eine Atmosphäre, die distanziert und kalt, aber gleichzeitig direkt und bildhaft den Inhalt der Geschichten unterstreicht. Die Perspektiven wechseln häufig. Mal begleitet man zwei Jugendliche auf der Flucht aus ihrem Dorf hinaus in die Stadt, dann ihre Eltern, jeder mit seinen eigenen Problemen, auf der Suche nach ihnen; ein junges Pärchen aus Polen, das viel arbeitet und wenig spricht; einen Jäger, einen Bildhauer, zwei Kioskbesitzer. Die Spur des Wolfes kreuzt jeden ihrer Wege, die von Roland Schimmelpfennig authentisch und gleichzeitig kühl beschrieben werden – eine konstant präsente Traurigkeit liegt über den vielen Schicksalen, die Melancholie unserer Zeit. Mir hat „An einem klaren, eiskalten Januarmorgen...“ aufgrund seiner Andersartigkeit und Aussagekraft sehr gefallen. Man merkt beim Lesen die beruflichen Hintergründe des Autors in der Theaterszene; das Buch selbst überliefert durch seine prägnanten Worte Bilder und Szenen, die sehr echt und deutlich wirken. Obwohl von einer konstanten Traurigkeit begleitet, wurden viele Probleme der heutigen Zeit gut verarbeitet. Der Wolf als Symbol der Einsamkeit, auf seinem Weg in die Stadt und Verknüpfungen zwischen all den Menschen ziehend war hierbei ein besonders gelungenes Motiv. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen; eine kurze, aber sehr dichte und bilderreiche Geschichte voller stiller Atmosphäre.

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

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    • 2951
  • Ein sehr kühler, distanzierter Stil

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Buchraettin

    26. July 2016 um 07:38

    Es ist Winter in Deutschland. Rund um Berlin liegt Schnee. Ein Wolf aus Polen wandert nach Deutschland ein. Ein Mädchen und der Nachbarjunge beschließen von zu Hause weg zu laufen. Der Vater des Jungen begibt sich auf die Suche nach ihnen. Ein Mann ist auf dem Heimweg aus Polen zu seiner Frau in Berlin, er fotografiert den Wolf als erstes. Was verbindet diese Menschen? Es sind kurze Kapitel in denen jeweils eine Erzählperspektive behandelt wird. Momentaufnahmen, Augenblicke werden hier vorgestellt. Einige der Perspektiven sind sehr neutral, die Figuren werden selten beim Namen benannt. In diesem Buch wird wörtliche Rede nicht durch die Zeichen der wörtlichen Rede gekennzeichnet, sondern nur anhand von kleinen Bindestrichen. Auch die Perspektive des Wolfes wird erwähnt. Er ist eine Art Bindeglied zwischen den verschiedenen Erzählern. Der Stil ist durch kurze Sätze gekennzeichnet. Mir war der Stil hier zu kühl. Der passt vielleicht zum Januar, aber für mich wurde es sehr nüchtern erzählt. Mir fehlte die Wärme und ich bekam keinen wirklichen Bezug zu den Figuren. Die Distanziertheit wurde auch dadurch aufrechterhalten, dass kaum Namen verwendet wurden, sondern von „ dem Jungen“ und „ der Mutter“ usw. gesprochen wurde. Mich konnte diese Aneinanderreihung der Perspektiven leider nicht fesseln. Gut gefallen hat mir, das jedes Kapitel für eine Erzählung steht, damit kann ich als Leser es gut einordnen. Es scheint, als verbinde eine Suche die Figuren. Die Suche nach den Jugendlichen, die Suche nach Futter beim Wolf, die Suche nach Geborgenheit, Sicherheit, es macht schon etwas nachdenklich die Geschichte. Die beiden Ausreißer, es wird zwar auf ihre Gründe eingegangen, aber als Figuren blieben sie für mich an der Oberfläche. Das ging mir auch bei den anderen Figuren so. Die Vergangenheit wird kurz skizziert, aber es bleibt für mich alles oberflächlich. Für mich war der Stil zu kühl, die Figuren blieben zu distanziert und es ist insgesamt ein Buch, das mich nicht gefangen nahm, es hielt mich auf Distanz.

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    • 2
  • Konnte mich leider nicht begeistern

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Pocci

    20. July 2016 um 20:04

    Der Leser lernt eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere in und um Berlin kennen. Da ist der junge, polnische Bauarbeiter, der Panikattacken bekommt, sobald er alleine ist, das Mädchen, das mit seinem Freund vor der prügelnden Mutter nach Berlin flüchtet, oder auch das Pärchen, das einen Kiosk besitzt - sie alle und noch einige mehr begenen uns in diesem Buch. Zum Teil überschneiden sich ihre Lebenswege und ihnen allen ist gemeinsam, dass sie früher oder später auch den Weg eines Wolfes kreuzen, der sich von der polnischen Grenze nach Berlin aufgemacht hat. Diese Idee, dass der Leser eigentlich den Wolf begleitet und dabei die unterschiedlichen Personen kennenlernt, war es, die mich beim Lesen des Klappentextes vom Buch überzeugt hat. Leider entspricht die Erzählweise jedoch nicht meiner Vermutung. Der Wolf ist zwar ein wiederkehrendes Motiv, doch steuert sein Weg weniger die Handlung. Stattdessen wird immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren und Handlungen hin und her gesprungen - häufig schon nach ein oder zwei Seiten. An sich bin ich zwar ein Fan von wechselnden Perspektiven, doch hier ist es auch mir zu viel geworden. Da eine Vielzahl der Personen erst im späteren Verlauf (wenn überhaupt) mit einem Namen versehen wird, ist es relativ schwierig die einzelnen Handlungsstränge sowie die redenden Personen in den einzelnen Abschnitten auseinander zuhalten. Bei den ganzen "das Mädchen, die junge Frau, die Mutter des Mädchens, die Frau usw." kann man schon einmal durcheinander kommen. Durch die kurzen, klaren Sätze und den schnörkellosen Erzählstil ist das Buch zwar gut zu lesen, abgeholt hat es mich jedoch leider nicht.

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  • Ein melancholischer Winterspaziergang durch Berlin

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Ambermoon

    Nachts auf einer eisglatten Autobahn, 80 Kilometer vor Berlin: Ein Tanklaster legt sich quer und kippt um. Auf dem Standstreifen, kurz im Blaulicht der Feuerwehr: ein einzelner Wolf. Bis Berlin reichen die Spuren des Wolfs, und sein Weg kreuzt sich immer wieder mit den Wegen und Schicksalen unterschiedlicher Menschen. Mit zwei Kindern, die von zu Hause weggelaufen sind und durch Wald und Stadt irren. Mit dem polnischen Bauarbeiter, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht. Mit der Frau, die morgens auf dem Balkon die Tagebücher ihrer Mutter verbrennt. Wie in einem Schwarzweißfilm, in dem gelbes Winterfeuer flackert, ziehen die Bilder und Geschichten dieses Romans an uns vorbei. Sie erzählen vom Suchen und Verlorensein, von der Kälte unserer Zeit und der Sehnsucht nach einem anderen Leben. Ein Roman von großer visueller Kraft, dessen Poesie und Schönheit man sich nicht entziehen kann...(Klappentext) ------------------------------------------ Diesen Roman zu beschreiben ist schwierig, da er so anders ist. Er beinhaltet einen ungewöhnlichen Schreibstil - abgehackt, nüchtern, ohne richtige Dialoge. Es hat weder Anfang noch Ende und im Grunde ist es kein richtiger Roman...und trotzdem, er hat mich während des Lesens gefangen und nach dem Lesen befangen zurückgelassen. In einem kalten Winter treibt es einen einsamen Wolf nach Berlin. Er taucht aus dem Nichts auf. Ebenso die Protagonisten und ihr Geschichten. Angefangen von einem jungen Polen, der mit seiner Freundin sein Glück in der großen Stadt sucht, über ein jugendliches Pärchen, welches von zu Hause ausreißt und sich zu Fuß nach Berlin durchschlägt, den Eltern dieser Kinder, die sich auf die Suche nach ihnen machen (oder auch nicht), bis hin zu einem jungen Berliner Pärchen mit einem Kiosk mitten in Berlin. Sie haben nichts gemeinsam, außer die Trauer, Einsamkeit und den Wolf. Der Wolf ist der rote Faden in dieser Geschichte, der entweder deren Weg kreuzt oder sie gedanklich beschäftigt. Und doch bleibt er im Hintergrund, während die Geschichten dieser Menschen in den Vordergrund rücken. Manchmal kreuzen sich die Wege dieser Protagonisten - zufällig, ohne Konsequenzen und nur kurz. Dieses Gefühl hat man auch als Leser. Als würde man bei einem Spaziergang durch das kalte und verschneite Berlin den Weg dieser Protagonisten kreuzen, ein kurzes Stück mit ihnen gehen, um dann einfach wieder zu verschwinden und sie mit ihrem Schicksal, ihrer Trauer und Einsamkeit alleine weitergehen zu lassen. Und wie auch der Wolf dann plötzlich verschwindet, verschwinden auch die Protagonisten mit ihren Geschichten. Die Sprache dieses Romans ist schnörkellos, melancholisch, bedrückend, einfach und doch beinhaltet der Roman so viel Tiefe und hält uns unsere kalte Gesellschaft vor Augen. Fazit: Ein melancholischer Gesellschaftsroman in einem ungewöhnlichem Schreibstil - still und doch so laut, oberflächlich und mit doch so viel Tiefe. Wenn man sich als Leser darauf einlässt, eröffnet sich einem ein Meisterwerk der Gegenwartsliteratur der ganz anderen, einer neuen Art. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung. Und nun halte ich es wie der Wolf - entschwinde wieder so plötzlich wie ich gekommen bin und lasse Euch mit Eurem Schicksal und meiner Rezi allein.

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    • 11
  • Ein melancholisch kaltes Berlin

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Nil

    Dieses Buch hat sicherlich den längsten Titel in dieser Saison mit „An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunders" und dieser Titel ist auch zugleich der Beginn des Romans von Roland Schimmelpfennig. Hier passiert in einem kalten Januar in und um Berlin viel und doch auch sehr wenig. Der rote Faden des Romans ist ein Wolf, der über die Grenze von Polen nach Deutschland kommt und immer mal wieder gesichtet wird, selbst in Berlin! Der Roman hat viele Figuren, da sind zwei Jugendliche, die aus einem Dorf bei Berlin abhauen, dann gibt es ein polnisches Pärchen, dass in Berlin arbeitet, dann gibt es die türkischstämmige Journalistin, die Kioskbesitzer und viele viele mehr. Man glaubt kaum, dass man den Überblick bei der Fülle verliert, aber dem ist nicht so. Auf den knapp 254 Seiten, die der Roman umfasst, finden alle ihren Platz. Der Clou an den handelnden Personen sind die Überschneidungen, Begegnungen untereinander oder den zufälligen Bekanntschaften. Ein toll geschriebener Roman, der eine ganz besondere klamme Atmosphäre im kalten Berlin und Brandenburg vermittelt. Der Autor schafft es trotz weniger Sätze einem das ganze Schauspiel, die Interaktionen und inneren Bewährungsproben aufzuzeigen. Großartig. Einzig schade und weniger gut, fand ich das sehr offene Ende des Romans, da hätte ich doch mehr erwartet. Fazit: Ein Roman für alle Berliner, alle die es werden wollen oder die Stadt und ihre Straßen im Prenzlauer Berg besonders gut kennen. Und natürlich für alle, die gerne ein gutes Buch lesen!      

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    • 4

    Nil

    31. May 2016 um 11:09
  • Hast du den Wolf gesehen?

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    leucoryx

    16. May 2016 um 14:36

    In dem Buch wird ein Wolf in der Umgebung von Berlin gesichtet. Die Geschichte erzählt von den Menschen, die diesen Wolf gesehen haben oder sich in der Nähe von ihm befinden. Tomasz und Anieszka sind von Polen nach Berlin gekommen, um dort ihr Glück zu finden. Zwei Jugendliche laufen von Zuhause weg. Eine Frau verbrennt die  Tagebücher ihrer Mutter. Was machen diese Leute? Und wozu?Das Cover ist nicht sehr prägnant, passt aber mit seiner Stimmung zu dem Buch. Der gesichtete Wolf verbindet die unterschiedlichen Lebensausschnitte sich völlig fremder Menschen miteinander. Wie ein roter Faden zieht er durch die Geschichte bis sich seine Spur verliert. Man bekommt Szenerien aus den verschiedensten Leben vorgeführt. Man erfährt nicht immer die Beweggründe der Leute und einige davon fragen sich wohl auch selbst was sie eigentlich tun und warum. Der Schreibstil ist kurz, distanziert und die Dialoge sind recht eintönig und monton. Es wird ein recht tristes Bild des 21. Jahrunderts gezeichnet. Die Atmosphäre ist damit sehr eigen und individuell, durchaus passend und beschreibt eine gewissen Sehnsuchtshaltung nach Mehr. die meisten erwarten einfach mehr vom Leben. Man denkt sich, das kann noch nciht alles gewesen sein. Es wird aber einfach dieses Bild gezeichnet ohne Hilfestellung, Lösungsvorschläge oder Happy End.Die Geschichte ist sicherlich nicht aussagelos, aber sehr trist und monton. Es vermittelt genau die Stimmung, die der Autor erreiche möchte, verhindert damit aber das Lesevergnügen.

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  • An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    photovivie

    12. May 2016 um 08:16

    Roland Schimmelpfennig ist Deutschland meist gespielter Dramatiker. Dies ist sein erster Roman, mit dem er direkt für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde. Am Rand von Berlin taucht ein Wolf auf. Erzählt wird von verschiedenen Personen, die im Laufe ihrer kurzen Geschichte auf den Wolf treffen oder mit jemandem zu tun haben, der ihm begegnet. Ein junger Pole begegnet dem Wolf auf der Autobahn, als er hinter einem Stau hält. Er ist auf dem Weg zu seiner Freundin nach Berlin, wo diese als Putzfrau arbeitet – und eine Affäre hat. Zwei Jugendliche reißen von Zuhause aus. Sie wollen sich nach Berlin durchschlagen. Beide wuchsen in schwierigen Verhältnissen auf. Trotzdem machen sich ihre Eltern in Berlin auf die Suche nach ihnen. Die verschiedenen Charaktere begegnen und verpassen sich. Ein paar der Personen fand ich nicht so interessant wie andere; sie erschienen mir flacher als andere Charaktere. Doch darüber halfen mir dann zwei Dinge hinweg: Zum Einen die Verknüpfungen zwischen Charaktere, zum Anderen der stets interessante Schreibstil Schimmelpfennigs, der den Eindruck erweckt, das jederzeit etwas Spannendes passieren könnte. So viel passiert aber eigentlich nie; zumindest nichts, das uns in der heutigen Welt noch stark schockiert (sind doch Ehebruch, Alkoholismus, Autounfälle, angeschossen werden und weggelaufene Kinder in der heutigen Zeit und mit unseren Medien beinahe schon Alltag). Mich hat das Buch stark an Bernhard Aichners Schnee kommt erinnert, in dem Menschen durch einen Autounfall in einem Tunnel festsitzen und nach und nach aufgedeckt wird, dass diese Menschen eine Verbindung zueinander haben, von der sie teilweise selbst nicht wissen. Mag einer eines der Bücher, sollte er unbedingt auch das andere lesen! Mir hat An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts sehr gefallen. Meiner Meinung nach absolut begründet für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Überaus lesenswert! Schau gerne für weitere Rezensionen auch auf meinem Blog www.buchstuetze.wordpress.com vorbei!

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  • Nicht Fisch, nicht Fleisch, nur etwas Brühe ...

    An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

    Monsignore

    16. April 2016 um 20:26

    Laut Klappentext handelt es sich um den Erstlingsroman des meistgespielten Gegenwartsdramatikers Deutschland. Nun ja, die dramaturgischen Fähigkeiten des Autors sind unübersehbar - und letztlich wirkt das Buch wie eine Regiearbeit für das Bildungsbürgertum und dessen Rezensenten.Gelungen ist das Wolfs-Motiv. Der einsame und hungrige Wolf bewegt sich im Winter vom Osten her nach Berlin, kommt in die Stadt. Mit ihm kommen diverse Personen aus unterschiedlichen Motiven ebenfalls nach Berlin. Wie ein Theaterensemble werden die Personen in knapp und prägnant geschriebenen Schlaglichtern in Richtung Wolf zusammengezogen.Gelungen ist ebenfalls die Sprache, vor allem die Bildersprache. Da sind einige Seiten, an denen sich der Leser regelrecht besaufen kann. Aber das ist es dann auch. "Roman" steht vorne drauf. Aber ein Roman ist mehr, viel mehr, z.B. fehlen sich entwickelnde Figuren, eingebettet in einen Zeitzusammenhang.Wie es sich für diese Modetexte gehört, wird einem auch gleich erklärt, um was es geht - meine Güte, wie oft habe ich das schon gelesen oder gehört: die Kälte unserer Zeit, das Verlorensein, die Sehnsucht nach einem anderen Leben, die Suche als vergebliches Lebensmotiv ... Na dann "Prost-Mahlzeit!" wie der Rheinländer sagt.

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