Jagd in der Tiefsee

von Roland Smith 
4,2 Sterne bei19 Bewertungen
Jagd in der Tiefsee
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Ein rundherum gelungenes Meeresabenteuer mit den jungen Helden des ersten Buches! Jetzt bin ich im Expeditionsfieber & möchte tauchen gehen!

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Der Anfang war sehr langatmig, doch wer sich davon nicht abschrecken lässt, den erwartet ein tolles Abenteuer.

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Inhaltsangabe zu "Jagd in der Tiefsee"

Endlich eine neue Forschungsreise! Und die führt Marty und seine Cousine Grace in den Südpazifik. Denn gemeinsam mit Travis Wolfe und seinem technisch perfekt ausgestatteten Team von Wissenschaftlern sind sie auf der Suche nach einem Riesenkalmar. Schließlich ist das Aufspüren seltener Tierarten Wolfes Spezialität. Doch irgendjemand scheint ihre Expedition zu sabotieren. Und auf Marty wird sogar ein Mordanschlag verübt. Der einzig sichere Ort für ihn ist das Mini-U-Boot, mit dem man tiefer als je zuvor tauchen kann. Doch auch in der Tiefsee lauern Gefahren …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551520265
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:25.06.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchstabenschluckervor 5 Jahren
    Ein Abenteuerbuch für Mädchen und Jungen

    Klappentext:

    Endlich eine neue Forschungsreise! Und die führt Marty und seine Cousine Grace in den Südpazifik. Denn gemeinsam mit Travis Wolfe und seinem Team von Wissenschaftlern sind sie auf der Suche nach einem Riesenkalmar. Doch irgendjemand will ihre Expedition sabotieren und setzt alles daran, Marty aus dem Weg zu räumen. Der einzig sichere Ort scheint unter Wasser zu sein. Aber auch in der Tiefsee lauern tödliche Gefahren.
    Luft anhalten, eintauchen, wachsam sein!

    Inhalt:

    Travis Wolfe startet gemeinsam mit seinem Team eine neue Forschungsreise. Mit dabei ist natürlich Grace, deren Cousin Marty und dessen Freund Luther. Gemeinsam wollen sie unbedingt einen Riesenkalmar fangen. Allerdings ist dies nicht so einfach, denn diese Tiere leben sehr tief unter Wasser und nebenbei müssen sie sich auch noch um die beiden frisch geschlüpften Dinosaurier von ihrer letzten Expedition kümmern. Aber zu allem Überfluss hat auch noch Wolfes langjähriger Feind Noah Blackwood, Graces Großvater, Wind von der Sache bekommen und versucht nun die Dinosaurier und seine Enkelin in seine Gewalt zu bringen. Aber auch an Bord des Forschungsschiffes geht es drunter und drüber, denn irgendjemand versucht Marty mit allen Mitteln aus dem Weg zu räumen. Werden sie tatsächlich einen Riesenkalmar fangen? Und werden sie alle wieder heil aus der Sache herauskommen?

    Meine Meinung:

    Das Buch ist auch ohne Kenntnis des ersten Bandes gut verständlich, allerdings hatte ich das Gefühl, dass sich der erste Teil des Buches sehr zieht, da die Vorgeschichte sehr ausführlich beschrieben und öfters wiederholt wird. Am Ende wurde die Expedition auf jeden Fall sehr spannend und ich persönlich hätte mit diesem Ende sicherlich nicht gerechnet. Das Buch ist in meinen Augen sowohl für Jungen als auch für Mädchen ab einem Alter von ca. 12/13 Jahren geeignet.

    Fakten:

    Jagd in der Tiefsee
    Roland Smith
    Chickenhouse Verlag
    ISBN: 978-3-551-52026-5
    Preis: 19,99 € [D]; 20,60 € [A]

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Spannendes Abenteuer auf hoher See

    Marty, Grace und Luther kommen in den Ferien zu Wolfe auf die geheim Insel Cryptos, die Sitz der Firma ewolfe ist. Dort gibt es viel zu entdecken und bestaunen – doch nicht lange bleiben sie dort geht es doch bald auf hohe See um für ein Aquarium einen Kraken zu fangen. Noah Blackwood, Wolfes feind und gleichzeitig sein Schwiegervater und somit Graces Großvater versucht die Aktion zu sabotieren, in dem er Spione auf das Boot schleust. Wird es ihm gelingen?

    „Jagd in der Tiefsee“ hat mich direkt angesprochen, weil ich alle Bücher, die sich mit dem Meer und seinen noch so unmöglichen Lebewesen befassen einfach liebe. Nichts ist spannender als die Weltmeere mit tollen und sympathischen Charakteren zu bereisen und tolle Entdeckungen zu machen. Und da schon das Cover, das zwar nicht wirklich die Tiefsee zeigt, aber immerhin Meeresboden, Wasser und einen Tentakel mich auch noch überzeugt hat, war für mich relativ schnell klar, dass ich das Buch lesen werde.

    Das „Jagd in der Tiefsee“ schon der zweite Teil der Cryptide-Reihe ist, war mir klar und obwohl ich den ersten Band noch nicht gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte einzusteigen, da der Autor wirklich ganz toll mit Rückblicken arbeitet und auch immer wieder Informationen zu den Beziehungen der einzelnen Charaktere einbaut. Von daher ist es auch ohne den ersten Band zu kennen ein wunderbarer Lesespaß.

    Wie bei der Insel mit dem Namen Cryptos schwerlich zu erraten ist, geht es in dem Buch auch um die Kryptozoologe, was ich persönlich auch sehr spannend finde. Neben Dinosauriereiern, die auf das Schiff gebracht werden und tatsächlich auch schlüpfen, bekommt man einen großen Einblick in die Erfindungen und Techniken von ewolfe geboten. Futuristische Erfindungen, die auf Beobachtungen der Natur gemacht werden, sind verständlich und sehr bildlich dargestellt. Und was würden unsere heutigen Tiefseetaucher für Tauchanzüge geben, in denen sie aus noch so großen Tiefen ohne Probleme aufsteigen können – ohne Angst vor der Taucherkrankheit zu haben.

    „Jagd in der Tiefsee“ bietet eine spannende und immer wieder abwechslungsreiche Geschichte voller Humor, skurriler Charakteren, fiesen Bösewichten und Familiengeheimnissen.

    Der absolut schreckliche Cliffhanger lässt aber auf jeden Fall auf eine Fortsetzung hoffen und für die Leser, wie mich, die den ersten Band noch nicht kennen, kann man sich die Zwischenzeit ja noch mit dem Vorgänger versüßen.


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    Buechernischevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein rundherum gelungenes Meeresabenteuer mit den jungen Helden des ersten Buches! Jetzt bin ich im Expeditionsfieber & möchte tauchen gehen!
    Ein rundherum gelungenes Abenteuer über und unter der Wasseroberfläche!

    Ich erinnere mich noch gut an meine Grundschulzeit. Ich war Feuer & Flamme für alles, was mit dem Meer und seiner Erforschung zu tun hatte: die Vielfalt der Ozeane, Tiefseegräben, Forscher wie Vertikalprofessor August Piccards und sein Tiefseeboot »Triest«, mit welchem er den Mariannengraben erforschte. Geheimnisvolle Wesen, die in völliger Dunkelheit ihren Weg zum Überleben gefunden hatten – fasziniert sah ich mir jeden Film an, der sich mit dem nassen Element und seiner Flora und Fauna beschäftigte; schnell war ein Berufswunsch gefunden: Meeresbiologin. Heute, knapp 30 Jahre später, tauche ich zwar nicht nach unentdeckten Fischarten oder jage einen Riesenkalmar, doch meine Freude am Meer und der damit verbundene Wissensdurst sind nach wie vor uneingeschränkt vorhanden. Als ich dann den Klappentext von Roland Smiths »Jagd in die Tiefsee« aus dem Chickenhouse Deutschland Verlag (Carlsen Imprint) las, wusste ich sofort: “Das musst du unbedingt lesen!”

    Ein Blick in den Abgrund
    Während wir uns im ersten Band durch den grünen Dschungel des Kongo durchschlugen, tauchen wir im zweiten Band der Reihe in die blauen Tiefen des Meeres ein – unergründliche Tiefen mit rätselhaften Wesen. Nur ein Bruchteil aller Weltmeere wurde bisher erforscht. Welche Kreaturen verbergen sich dort unten auf dem Meeresgrund? Welche Riesen durchpflügen die dunklen Tiefen? Auf dem Cover bekommen wir schon einmal einen kleinen Vorgeschmack, auf welche Reise uns das Buch führen wird: die Tentakel eines Kraken schlängelt sich zwischen den Steinen hervor, Sonnenlicht fällt aus den lichtdurchfluteten Wasserschichten auf die riesigen Saugnäpfe. Es spielt dabei keine Rolle, ob in den Lebensraum eines Riesenkalmars Tageslicht dringt oder nicht. Mich zog der Anblick der Unterwasserwelt jedenfalls sofort magisch an und machte Appetit auf ein spannendes Abenteuer im Ozean.


    Alle großen Erfindungen sind eine Synthese von Dingen, die bereits seit Ewigkeiten in der Natur existieren. – Seite 223
    Dieses Buch ist Abenteuer pur, auf jeder einzelnen Seite. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Kryptozoologie - dem Leitthema des Plots -, tauchte ich augenblicklich in die Geschichte ein. Ich ließ mich von den Strömungen der mitreißenden Story treiben, obgleich ich den Vorgängerband der Serie »Cryptos« – welcher übrigens im Dschungel des Kongo spielt -, (noch) nicht vollständig durchgelesen habe. Das fehlende Vorwissen zum ersten Band glich Roland Smith mit ausreichend Informationen rund um die Charaktere und deren Vorgeschichte aus, welche geschickt in den Plot gestreut wurden. So erfahren wir nach und nach ausführliche Details über die Beziehungen der Protagonisten zueinander, bekommen einen Einblick in die Familiengeschichte und werden zudem auf einen weiteren Handlungsstrang vorbereitet, welcher dann wohl im dritten Band weiter thematisiert werden könnte. Smith schaffte es, dass ich mich den Figuren wirklich verbunden fühlte, mit ihnen bangte und höchst aufmerksam ihre Reise verfolgte. Nachdem mich die Jagd nach dem Riesenkranken so fasziniert hat, habe ich mir umgehend den Ausflug in den heißen Dschungel namens »Jagd nach den Schattenwesen« {Carlsen, Februar 2012} gekauft und bin bisher sehr angetan von Martys & Grace’ beschwerlichen Weg durch die grüne Hölle.

    Junge Helden
    Roland Smith schreibt intensiv, geizt dabei nicht mit Details rund um die Meeresbiologie und begeisterte mich dabei mit viel Hintergrundinformationen zu diesem absolut faszinierendem Lebensraum. Das mag manchem Leser zuviel Informationsinput sein, ich empfand es als gelungene Mischung aus Wissenschaft und abenteuerlicher Unterhaltung. Stellenweise verspürte ich wirklich den Wunsch, mich sogleich in eine Tauchausrüstung zu werfen und selbst ins Meer zu springen. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine rundherum spannende Reise, langweilt dabei zu keiner Sekunde und punktet mit hervorragend ausgearbeiteten Protagonisten. Die Hauptfiguren sind zwischen 12- und 13 Jahren alt. Des Öfteren haben sie mich mit ihrer humorvollen Art zum schmunzeln gebracht. Mit ihren pfiffigen und intelligenten Einfällen bieten sie ausreichend Identifikationspotential für die Zielgruppe der 11 bis 14jährigen Leser, konnten aber auch mich als erwachsenen Leser für sich begeistern.
    Die jungen Helden ließen Erwachsene oft mit Staunen und heruntergeklapptem Unterkiefer ungläubig und stellenweise recht trottelig dastehen. Mit cleveren Ideen im Gepäck vermittelt Roland Smith so gerade dem jungen Leser das Gefühl, dass die Welt, die sich vor ihren Augen eröffnet, unendlich viele Möglichkeiten bietet. Einzig der Wille, seine Träume verwirklichen und seinen eigenen Weg finden zu wollen, muss im Geiste vorhanden sein, dann stehen die Tore zur Selbstverwirklichung weit offen. Marty und seine Cousine Grace leben ein Leben, das abenteuerlicher und spannender nicht sein könnte. Wer hat denn schon die Gelegenheit, an Bord eines Forschungsschiffs über den Ozean zu kreuzen und Jagd auf einen Mythos zu machen? Mit »Jagd in der Tiefsee« dürfen auch du und ich in das Abenteuer Ozean eintauchen und die rätselhaftenTiefen erforschen.

    Wenn die Leute mich so, wie ich bin, nicht ernst nehmen, dann werden sie mich so, wie ich nicht bin, erst recht nicht ernst nehmen, war seine [Anm. der R.: Luthers] Begründung. – Seite 76


    Die Natur als Vorbild

    Die Plotidee ist hervorragend! Wenngleich nicht neu, schafft der Autor es durch eine wirklich gelungene Aufarbeitung des Themas neue Impulse zu setzen, welche insbesondere bei jüngeren Lesern Interesse an der Wissenschaft wecken wird. Die Existenz von Riesenkalmaren stellt die Forscher auf der ganzen Welt nach wie vor auf die Probe, denn bisher konnten nur wenige angeschwemmte Kadaver und einige kleinere gefangene Exemplare die Existenz dieser furchteinflößender Wesen mehr oder weniger beweisen. Auch die Tatsache, dass sich Pottwale und Riesenkalmare offenbar erbitterte Kämpfe um Revier und Nahrung leisten, konnte anhand von Saugnapfabdrücken auf den Walen vermutet werden. Roland Smith hat wirklich umfassend recherchiert und konstruiert aus diesem Wissen eine abenteuerliche Jagd mitten ins Revier der Riesen.


    Zudem hat er sich intensive Gedanken darüber gemacht, wie das Einfangen dieses Tiefseebewohners in die Tat umgesetzt werden könnte und lässt sich dafür interessante, etwas futuristisch und nach Science-Fiction klingende Lösungsansätze einfallen. Diese entspringen zwar der Phantasie des Autors, könnten jedoch in Zukunft durchaus im Rahmen des Möglichen liegen. Von neuartigen Materialien, Molekül-Disruptoren und Hightech-Tauchanzügen ist da die Rede, inspiriert von in der Natur bereits vorhandenen Konstrukten. Es ist kein Geheimnis, dass sich insbesondere die Bionik die Natur als Vorbild nimmt, man denke dabei an den Lotuseffekt, den Klettverschluss oder die von der Haifischhaut nachgeahmte Oberflächenstruktur von Folien. Aus dieser Grundidee ließ Roland Smith seine Buchcharaktere eigene Ideen verwirklichen und eröffnet dem Leser damit den spannenden Weg in diesen Forschungszweig. Auch die Kybernetik macht sich der Autor zu Nutze und lässt beispielsweise Maschinen in zarter Libellengestalt von den Händen der jungen Nachwuchsforscher steuern.

    Kalmare waren Jäger, die es verstanden, quasi aus dem Nichts zuzuschlagen, überraschend und erbarmungslos, genauso wie er selbst. – Seite 182


    Informationen zur Reihe:
    → #1 Jagd nach den Schattenwesen
    → #2 Jagd in der Tiefsee

    Mein Fazit: Ein rundherum gelungenes Abenteuer über und unter der Wasseroberfläche, das einen mitreißt und von der ersten bis zur letzten Seite mit interessanten, gewitzten jungen Helden und einer gut recherchierten Geschichte für spannende Unterhaltung sorgt. Die hervorragend konzipierten Technologien, die der Autor seinen Charakteren in die Hand gibt, sind außerordentlich stimmig und werden die Zielgruppe der 11 bis 14jährigen Leser begeistern, ohne sie zu überfordern. Ein Muss für jeden Fan der Meeresforschung, ein Buch für Jungen und Mädchen gleichermaßen, ein Abenteuer für Jung’ und Junggebliebene!


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    Aydas avatar
    Aydavor 5 Jahren
    Abtauchen in ein Abenteuer

    Kurzer Inhalt:
    Jagd in der Tiefsee ist der zweite Band um Marty un seiner Cousine Grace.
    Marty und Grace bekommen die Gelegenheit mit Travis Wolfe und seinem Team von Wissenschaftlern eine Forschungsreise in den Südpazifik zu machen. Im Mittelpunkt der Forschungsreise stehen unerforschte Tierarten und diese Reise soll sie zu einem Riesenkalmar führen.
    Außerdem befinden sich auf dem Forschungsschiff noch 2 Saurierbabys die aus einer Exepedition aus dem Kongo stammen. Allerdings gibt es jemanden der diese Reise mit allen Mitteln zerstören will nähmlich Noah Blackwood der Großvater von Grace und Wolfes Gegner. Aud ihrer Reise passieren mysteriöse Dinge auf dem Schiff denn auch ein blinder Passagier ist mit an Bord der alles daran setzt die Crew im Auftrag von Blackwood zu vernichten...

    Meine Meinung:
    Nach anfänglichen Startschwächen kam ich relativ gut in die Geschichte. Die Beschreibungen auf dem Schiff sind detailiert und spannend beschrieben. Marty und Grace sind mir trotz fehlender Kentnisse aus Band 1 auf anhieb sympathisch.
    Jagd in der Tiefsee ist auf jeden Fall ein Abenteuer fpr jung und alt. Der Schreibstil ist flüssig und in einem Jugendstil gehalten. Weiterhin sind auch fachliche Kentnisse im Bereich der Meeresforschung gut ausgearbeitet und man bekommt eine Mischung aus Abenteuer, Forschung und Spannung.
    Die Leser erwartet ein großes Abenteuer mitten im Südpazifik...
    Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternchen

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    joshi_82s avatar
    joshi_82vor 5 Jahren
    Jagd in der Tiefsee


    Das Meer und seine vielen geheimnisvollen Bewohner hat mich schon immer fasziniert. Ganz besonders natürlich die Tiefsee, die ja noch relativ unerforscht ist, macht mich immer wieder neugierig, weswegen ich mich auf dieses Buch sehr gefreut habe. Zwar habe ich hier nicht ganz das bekommen, was ich erwartet habe, allerdings macht diese Geschichte trotzdem viel Spaß. "Jagd in der Tiefsee" ist nach "Jagd nach den Schattenwesen" bereits der zweite Band rund um Marty und Grace, was ich vorher zwar nicht wusste, doch den Lesespaß hat das nicht verdorben und man erfährt viel über die Ereignisse aus dem ersten Band, da der Autor immer wieder bestimmte wichtige Zusammenhänge nochmals kurz Revue passieren lässt. Ich glaube, man kommt allerdings trotzdem besser, wenn man Band 1 vorher gelesen hat, einfach um mit den jungen Protagonisten warm zu werden und mehr über sie zu erfahren. Das hat mir hier ein bisschen gefehlt und ich konnte keine wirkliche Beziehung zu den Figuren aufbauen, da ich einfach noch zu wenig von ihnen wusste. Wirklich gestört hat das hier aber nicht, denn die Geschichte ist durchweg spannend erzählt, schafft es ab und an mit unerwarteten Wendungen zu überraschen, auch wenn manche Dinge schon ein wenig vorhersehbar waren, was bei einem Buch, wie diesem nicht schlimm ist, denn schließlich ist das ja kein Thriller für Erwachsene, sondern tatsächlich ein schönes Abenteuer, welches für Jugendliche sehr gut geeignet ist, denn Szenen, in denen dann doch mal Gewalt vorkommt, werden nicht zu detailliert beschrieben. 
    Sehr interessant fand ich die Infos, die man zu bestimmten Tierarten erhält, die gut in die Geschichte eingebaut wurden. Der Teil, der dann tatsächlich in der Tiefsee spielt, hätte für meinen Geschmack gerne noch ein wenig länger und detailreicher beschrieben werden dürfen, trotzdem ist er spannend und wirklich interessant.
    Der Schreibstil ist den jungen Lesern angepasst und somit recht einfach und lässt sich gut und schnell lesen. 
    Das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger und macht natürlich neugierig auf den nächsten Band, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt, denn ich möchte auf jeden Fall wissen, welche Abenteuer Grace und Marty noch zu bestehen haben und ich denke, ich werde mir auch noch "Jagd nach den Schattenwesen" zu Gemüte führen, um so die Charaktere vielleicht noch etwas besser kennenzulernen.
    Fazit:
    Ein spannendes Abenteuer nicht nur für Jugendliche. Einfallsreich und informativ schafft der Autor es, zu fesseln und zu überraschen. Auch wenn man den ersten Band "Jagd nach den Schattenwesen" nicht gelesen hat, findet man sich gut in die Geschichte ein, allerdings würde ich dazu raten, dieses doch vorher zu lesen, da man sich so eventuell besser mit den Charakteren anfreunden kann.
    Ich vergebe 4 von 5 Punkten!

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    Krinkelkrokens avatar
    Krinkelkrokenvor 5 Jahren
    "James Bond" meets the "Schatzinsel"

    Ein weiteres spannendes Abenteuer wartet auf Grace und Marty: Travis Wolfe, passionierter Kryptozoologe (Forscher für Kryptiden – unentdeckte Tierarten, zu denen auch der Yeti oder Nessie zählen), plant eine Forschungsreise in den Südpazifik, wo er ein Exemplar des legendären Riesenkalmars aufspüren will. Aber natürlich ist sein Erzfeind Noah Blackwood längst hinter Wolfes Pläne gekommen, der nun mit allen Mitteln versucht die Expedition zu sabotieren. Auf hoher See verschwinden plötzlich einige Forschungsmitglieder spurlos und merkwürdige Dinge gehen vor sich. Ob die Unfälle etwas damit zu tun haben, dass es sich bei der „Coelakanth“ um ein Geisterschiff handelt? Nicht nur Marty und Grace geraten in der Tiefsee in große Gefahr, sondern die gesamte Besatzung des Schiffes inklusive seiner wertvollen Fracht...

    Der amerikanische Autor Roland Smith hat mit dem zweiten Band der Reihe „Cryptos“ einmal mehr sein Können unter Beweis gestellt. Junge Leser ab 11 Jahren werden hier auf ihre Kosten kommen. Von rasanter Action und jeder Menge High-Tech bis zu Dinosauriern und Riesenkraken wird alles geboten, so dass insgesamt eine gute Mischung aus James Bond-Flair und Schatzinsel-Pathos entsteht. Dabei wird erzählerisch meist Marty über die Schulter geschaut – was diese Jugendbuchreihe vor allem auch für Jungs interessant macht.

    Besonders schön sind die ausführlichen Erklärungen und detailverliebten Beschreibungen der Forschungstechnik. Zwar überschlägt sich die Geschichte erst richtig im letzten Drittel des Buches. Doch die vorausgehenden zwei Drittel sind mit so viel Mühe konzipiert worden, dass der Leser zu den Protagonisten und ihrem Vorhaben eine richtige Beziehung aufbauen kann. Smith scheint sich für seinen Roman nicht nur viel Zeit genommen und entsprechend sorgfältig gearbeitet zu haben – er vermittelt auch das Gefühl, als wäre er selbst gern als Teenager bei einer solchen Expedition dabei gewesen. Umso verständlicher ist, dass er diesen Wunsch nun auf fiktive Weise anderen jungen Menschen erfüllen mag – was ihm ohne Weiteres gelingt. So manche lustige Episode, beispielsweise die wiederkehrenden Streiche der Schimpansin Bo, lockern die Haupthandlung auf und laden zum Schmunzeln ein. Aber auch moralische Werte, wie die Jagd nach exotischen Tieren zu Forschungszwecken, werden thematisiert. Die Figuren sind vielfältig und ihr jeweiliges Wesen gründlich ausgearbeitet. Erzählerisch lässt dieses Werk nichts zu wünschen übrig, denn es überzeugt durch sprachliche Eleganz und geschickte Kapiteleinteilung, sowie durch stetige Spannung trotz fehlender Blutrünstigkeit. Doch Vorsicht: Am Ende des Buches wartet ein fieser Cliffhanger auf den Leser, so dass er im ersten Moment Schwierigkeiten haben wird, sich an den Gedanken des Wartens auf eine Fortsetzung zu gewöhnen.

    Optisch und haptisch lässt sich der Carlsen Verlag wieder einmal nicht lumpen: Das Buch, obwohl es für ein Kinderbuch ein ziemlicher Wälzer ist, liegt gut in der Hand und wird von einem schönen, dem Inhalt entsprechenden Cover geziert. Einziger Kritikpunkt ist für mich das – jedenfalls bei der Printausgabe – fehlende Inhaltsverzeichnis. Gimmicks wie Lesebändchen und Verzeichnisse finde ich immer sehr hilfreich – vor allem bei dickeren Schmökern.

    „Jagd in der Tiefsee“ ist rundherum gelungen und uneingeschränkt empfehlenswert für abenteuerlustige Jungen und Mädchen, in denen ein Forscherherz schlägt. Bevor man sich mit Wolfes Crew auf Seereise begibt, ist es allerdings ratsam, den ersten, preisgekrönten Teil um Marty und Grace, „Jagd nach den Schattenwesen“, zu lesen, da viele Andeutungen und Verhältnisse nur so nachvollziehbar sind.

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    TanjaLovesBookss avatar
    TanjaLovesBooksvor 5 Jahren
    Unterhaltsames Abenteuer, oftmals zu ausführlich erzählt...

    Buchgestaltung

    Ich finde beider Cover ganz gut :) Die Motive passen zur Geschichte, nehmen Bezug zum Inhalt auch auch beide Titel sind super gewählt. Das Buch sieht nach Abenteuer aus und das ist es auch!

    Meinung


    Was ich vor dem Lesen nicht wusste: Dieses Buch ist der Nachfolger eines ersten Bandes. Das ist jedoch nicht weiterhin schlimm, denn für mich hat sich die Geschichte nicht wie eine Fortsetzung gelesen, sondern kann als eigenständiges Werk betrachtet werden. Die Handlung beginnt mit vielen Erklärungen zu den Personen und deren Vergangenheit, wodurch man sich alle bereits geschehenen Ereignisse, die irgendwie relevant sind, gut einprägen kann. Vielleicht war das Ganze wirklich nur eine Wiederholung als Denkstütze für Fans des ersten Buches, aber für „Erstleser“ wie mich war es eine gute Möglichkeit, den Hintergrund etwas besser zu beleuchten.


    Jagd in der Tiefsee ist ein Abenteuerbuch, das ein Weilchen brauch, bis es sich diesen Titel auch verdient. Zunächst werden einem die Figuren vorgestellt, doch ab und an wechselt der Stil zu einer Perspektive von anderen Charakteren, die man zunächst nicht besonders gut zuordnen kann – das ändert sich später aber. Allgemein war mein erster Eindruck vom Roman: das ist auch ein Buch für ältere Leser. Besonders die detaillierten Beschreibungen zu allem Möglichen, was die Reise auf dem Boot und das Drumherum betrifft waren mir etwas zu ausführlich dargestellt. Manche Dialoge lasen sich mehr wie eine Fütterung an Informationen, als das sie meine Neugier geweckt hätten. Mir persönlich war es etwas zu viel des Guten. Ich denke auch, das Kinder mit den ganzen Informationen vielleicht etwas überfordert sein könnten, denn die Formulierungen sind zwar verständlich aber auch etwas anspruchsvoller, als man es vielleicht von einer solchen Lektüre gewohnt ist. Es ist in jedem Fall besser, wenn man es zusammen mit seinen Eltern liest ;)


    Ansonsten baut sich die Spannung danach relativ schnell auf. Der Roman verbindet viel Fantasy, mit Krimi und auch Mystery, da es im Plot verschiedene Handlungsstränge gibt und einen Haufen Fragen! Da wäre natürlich die Expedition, die allein sehr interessant beschrieben wurde, die Frage nach dem Verbleib der Eltern von Marty und Grace und auch, was es mit den Verfolgern auf sich hat. Alles in allem, mochte ich es sehr gerne, das hier die Kinder wirklich im Vordergrund stehen. Zusammen – als wirklich gutes Team – gehen sie jedem Rätsel nach. Dabei wird der Aufenthalt an den verschiedenen Orten niemals langweilig. Alles ist sehr lebendig und bunt beschrieben und es kommt nicht alle Tage vor, das man in tiefe Gewässer abtaucht oder so viel über das Meer und seine Gefahren lernt. Was besonders Nervenaufreibend ist: Hier enden die Probleme einfach nie. Der Autor hat den Protagonisten eine Menge Steine in den Weg gelegt. Niemand kann hier wirklich zu Atem kommen, weil ständig etwas in Bewegung ist. Das fesselt ab der Mitte enorm an die Geschichte, wird gegen Ende aber auch etwas anstrengend :P


    Die Charaktere sind ein großer Pluspunkt des Buches. Ich hatte nie das Gefühl, einen von ihnen nicht zu kennen. Der zusammengewürfelte Haufen von Abenteurern ist einfach sehr sympathisch. Travis ist einfach besessen von außergewöhnlichen Kreaturen und möchte um jeden Preis Beweise für deren Existenz finden. Er sorgt für eine ziemlich ernste Stimmung, aber auch einige Lacher, weil er oft sehr versessen auf eine einzige Sache ist – stur, wie ein Esel, wie man so schön sagt! Grace ist ein ziemlich cleveres Mädchen, das immer dafür sorgt, das die Fragen nie ausgehen. Sie ist auch diejenige, die oft hilft eins und eins zusammenzuzählen und bringt die Geschichte immer ein Stück voran. Marty ist ebenfalls aufgeweckt und mutig. Es gibt auch noch eine Menge anderer nennenswerter Charakter, die sich super in die Handlung einfügen und zum Gesamtbild gepasst haben.


    Fazit


    Ein tolles Abenteuer, das Kinder ab 14 (da würde ich das Alter ansetzten) und auch ältere Leser gut unterhält. Ist der etwas langatmige Anfang überstanden, warten Abenteuer ohne Ende auf den Leser. Sympathische Charaktere und ausgefeilte Wendungen bringen viel Spaß mit sich, lassen das Buch oftmals aber auch etwas überladen wirken. Zusammenfassend ist der Roman aber eine Empfehlung wert! ;)


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    Moeps avatar
    Moepvor 5 Jahren
    Gelungener Balanceakt zwsichen Kinderbuch und anspruchsvoller Unterhaltung

    Inhalt:

    Der 13-jährige Marty bricht zusammen mit seiner Cousine Grace und seinem besten Freund Luther zu einer Forschungsreise des Teams um Travis Wolfe auf, dessen neueste Mission darin besteht, einen bislang unerforschten Riesenkalmar in den Tiefen des Ozeans zu bergen. Doch als wäre das nicht schon Sensation genug, gilt es nun auch noch, die zwei Saurierjungen aufzuziehen, die die Crew bereits auf ihrer Reise durch den Kongo noch als Eier an sich genommen hatte. Vor diesem Hintergrund lässt auch der zwielichtige Noah Blackwood, Großvater von Grace sowie erbitterter Erzfeind von Wolfe, nicht lange auf sich warten, um die Arbeiten auf dem Schiff zu sabotieren.

    Denn wenn Blackwood eines beherrscht, dann ist es die Pflege seines eigenen Images. So ist es nunmehr sein wichtigstes Anliegen, die Fassade des engagierten Tier- und Umweltschützer aufrecht zu erhalten und dennoch gleichzeitig seiner Gier nach Geld, Anerkennung und Ruhm gerecht zu werden. Auch ein lange währender Familienkrieg zwischen Wolfe und Blackwood spielt hier eine bedeutende Rolle, wenn es darum geht, Martys und Graces Sicherheit zu gewährleisten, da nun eine Menge rätselhafter „Unfälle“ an Bord geschehen und der ein oder andere Übergriff auf das Team Wolfes erfolgt...

    Meine Meinung:

    Zunächst einmal sollte man bemerken, dass dieses Buch zwar die Fortsetzung eines ersten Bandes ist, man „Jagd in der Tiefsee“ aber dennoch unabhängig davon gut verstehen und nachvollziehen kann, sodass auch diese Geschichte durchaus zum Lesen geeignet ist, wenn man die Reihe noch nicht kennt. Zwar fällt es gerade zu Beginn etwas schwerer, sich mit den ganzen neuen Figuren und Namen sofort zurecht zu finden, doch werden im weiteren Verlauf der Handlung vom Autor immer wieder wichtige Informationen ergänzt.

    Alles in allem liest sich der Stil des Autors sehr schnell und flüssig, auch an Spannung mangelt es nicht unbedingt. Nur sollte man da an dieser Stelle auch nicht zu anspruchsvoll sein, denn für den aufmerksamen Leser bleibt Vieles vorhersehbar.

    Ansonsten finde ich, dass dieses Buch einer beeindruckend großen Bandbreite von Lesern gerecht wird. Denn obwohl die Protagonisten mit ihren 13 Jahren viel jünger sind als ich selbst, erschienen sie mir oft viel reifer, sodass sich dieses Abenteuer auch für Erwachsene eignet. Doch auch für Kinder im Alter von 11 oder 12 Jahren wurde altersgerecht geschrieben, da der Autor Wert darauf legt, dass nicht zu viel Gewalt angewendet wird und das auch nicht zu explizit, ohne dabei die Spannung zu mildern. Ein wirklich gelungener Balanceakt!

    Fazit:

    Ein durch und durch interessanter Abenteuerroman für Kinder ab 11 Jahren wie aber auch für Jugendliche oder Erwachsene, die nicht einmal den 1. Band kennen müssen, da „Jagd in der Tiefsee“ nicht nur durch eine geschickte Erzählweise des Autors, sondern auch durch eine Menge lehrreiche Aspekte auftrumpft.

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    LieLuvor 5 Jahren
    Jagd in der Tiefsee (Roland Smith)

    Chicken House Verlag (Carlsen Verlagsgruppe)

    Der Autor
    © Roland Smith 

    Roland Smith, 1951 in Portland, USA geboren, studiertee Englisch und wollte eigentlich schon immer Schriftsteller werden. Bei einem Nebenjob im Zoo stellte er aber erstmal ganz andere Fähigkeiten unter Beweis, als es ihm gelang zwei entflohene Agutis wieder einzufangen. Daraufhin wurde er fest eingestellt und arbeitete über 20 Jahre lang in verschiedenen Zoos, ehe er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Im Moment lebt Roland Smith mit seiner Frau in der Nähe von Portland. 



    Luft anhalten, eintauchen, wachsam sein!


    Marty, seine Cousine Grace brechen zusammen mit Luther und Travis Wolfe samt einem Team aus Wissenschaftlern in Richtung Südpazifik auf, um einen riesigen Kalmar zu entdecken und zu bergen und Martys Elter, die bei einer Expedition verschollen sind, zu finden. Ihnen ist nicht bewusst, dass vor allem der zwielichtige Noah Blackwood damit ganz und gar nicht einverstanden ist. Immer wieder versuchen er und seine Crew Marty aus dem Weg zu räumen. Den Freunden wird schnell klar, dass der einzig sichere Ort wohl unter Wasser liegt. Doch auch die Tiefsee birgt ungeahnte Gefahren.

    Noah Blackwood, ein gefeierter Tierschützer, der getreu dem Motto „Mehr Schein als Sein“ immer auf der Suche nach Ruhm, Reichtum und Anerkennung ist, kann es nicht fassen. Da hat eWolfe es doch tatsächlich geschafft zu einer Forschungsreise nach dem legendären Riesenkalmar aufzubrechen und sein Informant sagt ihm nichts davon. Wozu hat man denn seine Leute?

    Als auf dem Schiff einige „Unfälle“ passieren, ist sich auch der Kapitän sicher, dass irgendetwas nicht stimmt und Blackwoods Leute ihre Finger im Spiel haben müssen. Zudem kommt auf Marty eine verantwortungsvolle Aufgabe zu, der er sich zunächst nicht gewachsen fühlt. Als er dann auch noch über Bord geworfen wird, ist auch ihm endgültig klar, dass ein anderer hinter all dem stecken muss, als er angenommen hat. 

    Fazit
    Ein faszinierendes Buch, welches von der ersten Seite an fesselt. Durch die Erzählperspektive, die meistens aus der Sicht Martys in der 3. Person berichtet, hat der Leser das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Auch die Entscheidungen, welche die einzelnen Protagonisten treffen, werden so klarer. Anfangs hatte ich Schwierigkeiten den ganzen Personen und den vielen Namen, die auftauchen zu folgen und die einzelnen Konstellationen der Figuren zueinander zu verstehen. Nach ein paar Seiten hatte sich dies jedoch gelegt und man wollte einfach nur wissen, was passiert. Kleine Zwischenfälle, wie das Einfangen von Bo oder der Sturz über Bord von Marty, lockern das Geschehen auf und halten die Spannung. 

    Nicht so toll fand ich das irgendwie offene Ende, da nun nicht klar ist, wie es mit Grace weitergeht und ich hoffe, dass vielleicht noch ein weiterer Teil folgen könnte? Auch der Komplize von Butch auf dem Schiff ist mir persönlich recht schnell klar gewesen, was die Spannung ein wenig abgemildert hat zum Ende des Buches. 

    Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch, welches sich für jung und alt zu lesen lohnt.

    http://immer-mit-buch.blogspot.de/2013/07/jagd-in-der-tiefsee-roland-smith.html

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    ForeverAngels avatar
    ForeverAngelvor 5 Jahren
    Spannender Abenteuerroman für Jungen und Mädchen

    Inhalt

    Nach ihrem letzten Abenteuer im Kongo wartet Marty gespannt darauf, dass die gefundenen Dinosauriereier endlich schlüpfen. Doch bevor es so weit ist, steht bereits die nächste Reise an. Auf der Suche nach Riesenkalamaren geht es in den Südpazifik. Genau im richtigen Moment, denn Grace böser Großvater ist bereits auf dem Weg zur Insel, um seine Enkelin mitzunehmen. 
    Gerade noch rechtzeitig entkommen, denken Marty, Grace und Luther. Da ahnen sie noch nicht, dass mitten im Südpazifik eine ähnliche große Gefahr lauert. Nicht nur von einem Verräter an Bord sondern auch von dem, was tief unter ihnen im Wasser lauert... 


    Meine Meinung

    Allgemein

    Jagd in der Tiefsee ist ein spannendes Buch für jüngere Leser, das von einer gefährlichen Expedition in den Südpazifik erzählt, und nach  Jagd nach den Schattenwesen ein weiteres Abenteuer von Marty, Grace und Luther.

    Figuren

    Marty O'Hara, Protagonist der Geschichte, lebt bei seinem Onkel auf einer Insel. In  Jagd nach den Schattenwesen sind seine Eltern verschollen und er und Grace sind zu seinem Onkel Wolfe gezogen, wo er nun noch immer lebt und auf sein nächstes Abenteuer wartet. Als sie sich auf den Weg in den Südpazifik begeben, um einen Riesenkalamar zu fangen, nimmt er auch die Dinosauriereier mit, der er im Kongo gefunden hat. Beinahe noch spannender als die neue Jagd findet er die Eier, aus denen hoffentlich bald Dinosaurier schlüpfen werden.Grace kann sich etwas weniger auf das Abenteuer konzentrieren, denn für sie ist die Reise gleichzeitig eine Flucht vor ihrem boshaften Großvater, der bereits auf dem Weg zu der Insel ist. Und auch Luther und Onkel Wolfe sind wieder dabei. Die Figuren sind wieder schön ausgebaut und man erkennt, dass sie sich nach ihrem letzten Abenteuer verändert und etwas dazu gelernt haben. Ihre Abenteuerlust ist jedoch ungebrochen und tapfer stürzen sie sich in die Gefahren. 

    Plot

    Die Geschichte startet etwas zäh und braucht ein wenig Zeit, um Fahrt aufzunehmen. Wer Band 1 nicht kennt, wird den Anfang zudem ziemlich verwirrend finden, da der Leser ohne große Erklärungen in die Welt von Marty und seinen Freunden hineingeworfen wird. Sobald die Geschichte dann erst einmal Fahrt aufgenommen hat, wird sie schnell immer rasanter, bis sie sich am Ende beinahe überschlägt. 

    Jagd in der Tiefsee bietet einen schönen Genre-Mix, der vor allem Abenteuer mit Fantasy verbindet. Besonders für die jüngeren, männlichen Leser ab 10 Jahren ist es eine spannende Geschichte voller Abenteuer, Gefahren und Freundschaft. Es ist allerdings ratsam, den ersten Band vorher gelesen zu haben, dass versteht man vor allem die Beziehungen zwischen Marty, Grace, Luther und Onkel Wolfe etwas besser. 

    Sprache

    Die Sprache hat sich der Zielgruppe angepasst und ist auf die jüngeren Leser abgestimmt. Mir persönlich ist sie zu abgehackt, manchmal las es sich etwas holprig. Es wurden sehr viele verschiedene Synonyme für "sagen" gefunden, was das ganze etwas anschaulicher macht, mir aber in diesem Maße nicht besonders gefällt. Kurz gesagt: besonders sprachlich zeichnet es sich als Kinderbuch aus. 

    Fazit

    Ein spannender Abenteuerroman für Leser ab 10 Jahren. Besonders für Jungen geeignet, aber auch Mädchen können mit der Geschichte einige spannende Lesestunden erleben. 

    4 von 5 Punkten

    Cover 1 Punkt, Figuren 1 Punkt, Plot 1/2 Punkt, Idee 1 Punkt, Sprache 1/2 Punkt

    ~*~  CHICKEN HOUSE ~*~ 391 Seiten ~*~ ISBN: 978-3-551-52026-5 ~*~ Gebundene Ausgabe ~*~ 19,99€ ~*~ 

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