Roland Spranger Elementarschaden

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(1)
(3)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Elementarschaden“ von Roland Spranger

Privatdetektiv Thorsten Kulik wird von einer Versicherung beauftragt, Blitzunfälle mit Personenschaden zu untersuchen. Er trifft auf merkwürdige Blitzopfer: Einen Einsiedler mit Alien-Kontakt. Eine durchgeknallte Rock-Band. Eine komplette Fußballmannschaft. Währenddessen muss Thorstens Kompagnon Ralf das Tagesgeschäft aufrechterhalten: Ehebruch, Schwarzarbeit, Nachbarschaftskriege. Die Arbeit wird für die Detektive unangenehm, als ein Stalker anfängt, ein bösartiges Spiel mit ihnen zu treiben. Immer ist ihr Gegner einen Schritt voraus. Die beiden Ermittler leben zunehmend gefährlich. Als Thorsten Annika trifft, wird die Situation noch chaotischer. Nach einem Blitztreffer hat sie das Gedächtnis verloren: An guten Tagen kann Annika sich nicht an die Namen ihrer Kinder erinnern an schlechten Tagen weiß sie nicht, dass sie Kinder hat. Thorsten interessiert sich ein bisschen zu sehr für Annika. Im besten Fall unprofessionell Elementarschaden vorprogrammiert.

Stöbern in Krimi & Thriller

AchtNacht

Lesenswert, aber kein Highlight

-Bitterblue-

Das Original

Grandiose Geschichte, die seine Leser u. a. in eine Buchhandlung entführt, in der man stundenlang verweilen möchte. Klare Leseempfehlung!

Ro_Ke

Die Moortochter

Langweilig, teilweise nervig. Alles andere als ein Thriller. 👎

Shellysbookshelf

Death Call - Er bringt den Tod

Wieder ein gelungener Carter! Spannend, fesselnd, blutig und mit einer gelungenen Auflösung. Spannende Lesezeit garantiert.

Buecherseele79

Wildeule

Sehr schönes Buch

karin66

Teufelskälte

Düstere und bedrückende Jagd nach einem potentiellem Serienmörder. Zwischenzeitlich sehr gemächlich, jedoch packendes Ende.

coala_books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vom Blitz getroffen

    Elementarschaden
    R_Manthey

    R_Manthey

    29. July 2015 um 13:41

    Kriminalromane stehen gelegentlich mit der Realität oder auch der Logik etwas auf Kriegsfuß. Bei Roland Sprangers neustem Buch ist das nicht anders, aber auf eine ganz eigenartige Weise. Es gehört nicht viel dazu, um den Überschwang bereits im Ansatz der Geschichte zu erkennen: Eine aus zwei Ermittlern bestehende Privatdetektei soll im Auftrag einer Versicherung in letzter Zeit seltsam vielen vom Blitz getroffenen Menschen nachstellen, um eventuelle Betrügereien aufzudecken. Auf die Idee, eine persönliche Bekanntschaft mit einem Blitz zu simulieren, muss man erst einmal kommen. Und weil einem das schon beim Lesen komisch vorkommt, geht man innerlich in Habacht-Stellung und hofft zu ergründen, um welche Art von Verwirrspiel es sich hier eigentlich handelt. Doch so leicht macht es einem der Autor nicht. Er baut in die ohnehin schon merkwürdige Handlung auch noch einen handgreiflichen Typen ein, der immer genau weiß, was die Detektive vorhaben und ihnen dabei in die Quere kommt. Das Buch lebt fast bis zum Schluss von dieser eigenartigen Konstellation, bei der man nicht so recht weiß, um was es eigentlich geht. Und selbst nach dem man endlich aufgeklärt wurde, bleibt die Frage, ob Spranger das Ganze nun ernst gemeint hat oder nicht. Wenn er seine Leser nur unterhalten wollte, dann gelingt ihm das ganz gut, auch wenn man seine Geschichte von Anfang an als eher komisch und konstruiert angesehen hat. Oder vielleicht gerade deswegen.

    Mehr
  • stimmige Geschichte

    Elementarschaden
    loewe

    loewe

    27. May 2014 um 20:08

    Verlagsinfo, Klappentext “Privatdetektiv Thorsten Kulik wird von einer Versicherung beauftragt, Blitzunfälle mit Personenschaden zu untersuchen. Er trifft auf merkwürdige Blitzopfer: Einen Einsiedler mit Alien-Kontakt. Eine durchgeknallte Rock-Band. Eine komplette Fußballmannschaft. Währenddessen muss Thorstens Kompagnon Ralf das Tagesgeschäft aufrechterhalten: Ehebruch, Schwarzarbeit, Nachbarschaftskriege. Die Arbeit wird für die Detektive unangenehm, als ein Stalker anfängt, ein bösartiges Spiel mit ihnen zu treiben. Immer ist ihr Gegner einen Schritt voraus. Die beiden Ermittler leben zunehmend gefährlich. Als Thorsten Annika trifft, wird die Situation noch chaotischer. Nach einem Blitztreffer hat sie das Gedächtnis verloren: An guten Tagen kann Annika sich nicht an die Namen ihrer Kinder erinnern – an schlechten Tagen weiß sie nicht, dass sie Kinder hat. Thorsten interessiert sich ein bisschen zu sehr für Annika. Im besten Fall unprofessionell … Elementarschaden vorprogrammiert.” ISBN  978-3937357966 Hardcover, 272 Seiten Bookspot Verlag Buchiges Ich finde Gewitter eigentlich sehr faszinierend und hatte bisher eher keine Ängste vor Gewitter. Allerdings gab es auch hier in meiner Gegend in den letzten Jahren einige Blitzunfälle. Das gibt einem dann doch schon etwas zu denken. Wenn ich früher doch noch sehr unbefangen auch im Gewitter mal draussen war, versuche ich heute doch solche Situationen zu vermeiden… Bei diese Buch besticht schon das Cover. Mich hat das Titelbild sehr angesprochen und als ich mir dann den Klappentext angesehen habe war mein Interesse geweckt. Ich habe vorher noch kein Buch von Roland Spranger gelesen, aber diese Geschichte hier hat mir schon mal richtig gut gefallen. Locker, leicht und flüssig schreibt der Autor seine Geschichte. Als Privatermittler soll Thorsten Kulik für eine Versicherung ermitteln. So kommt er in Kontakt zu vielen Blitzopfern und schlussendlich trifft ihn auch der Blitz…aber der Blitz der Liebe…er  kommt einem der Blitzopfer näher als es für ihn gut scheint. Alles könnte eigentlich so gut sein, doch dann hat es plötzlich ein Stalker auf die Detektei abgesehen. Thorsten und sein Partner haben keine Ahnung aus welcher Ecke die Gefahr kommt. Dieses Buch wurde vom Verlag als Roman ausgewiesen und ich denke das passt schon. Es ist zwar schon einiges kriminelles an Inhalt da, aber für einen reinen Krimi würde ich das Buch nicht durchgehen lassen  Mit einer spannenden Wendung löst der Autor die Story am Ende auf.  Überraschend und gut ist meine Meinung zum Buch. 4 Sterne

    Mehr
  • Skurrile Versicherungsfälle

    Elementarschaden
    Spatzi79

    Spatzi79

    17. March 2014 um 15:41

    Thorsten Kulik ist Privatdetektiv. Gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Ralf führt er eine kleine Detektei. Leider scheinen sie sich einen Feind gemacht zu haben, denn immer wieder erhalten sie merkwürdige kleine Drohungen und die Situation spitzt sich immer weiter zu, als der Unbekannte anfängt, ihre Aufträge zu sabotieren und sie immer massiver zu bedrohen! Gleichzeitig hat Thorsten einen größeren Auftrag. Für eine Versicherungsgesellschaft soll er die Ansprüche von Blitzopfern überprüfen und herausfinden, ob es unter den gemeldeten Fällen vielleicht den einen oder anderen gibt, der seine Beeinträchtigung durch den Blitzeinschlag für die Versicherung nur vorspielt oder schlimmer darstellt als es wirklich ist. Bei diesem Job lernt Thorsten eine ganze Reihe skurriler Gestalten und merkwürdiger Schicksale kennen. Insbesondere Annika hat es ihm angetan, die seit ihrem Blitzunfall keine neuen Erinnerungen mehr speichern kann. Ein tragisches Schicksal, wenn man sich vorstellt, dass man sich die Namen der eigenen Kinder nicht mehr merken kann und sich alles notieren muss. Dieses zweite Buch von Roland Spranger ist etwas völlig anderes als sein mit dem Glauser-Preis ausgezeichneter Roman „Kriegsgebiete“. „Elementarschaden“ ist vom Tonfall und der ganzen Story her deutlich leichter und lockerer, verzichtet aber nicht auf ernsthafte Untertöne. Wirklich Spaß gemacht haben mir sowohl die verschiedenen, teilweise ziemlich verrückten Gestalten als auch die beiden Ermittler selbst. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und die Vielseitigkeit des Autors gefällt mir sehr gut, ich bin richtig neugierig auf sein nächstes Projekt!

    Mehr
  • Opfer von Blitzeinschlägen

    Elementarschaden
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    15. February 2014 um 13:10

    Thorsten Kulik, der zusammen mit seinem Freund Ralf eine Detektei betreibt, erhält von einer Versicherungsgesellschaft den Auftrag, die Ansprüche mehrerer Personen zu überprüfen, die sie wegen gesundheitlicher Einschränkungen geltend machen, nachdem sie vom Blitz getroffen wurden. Während Thorsten die Blitzopfer befragt und dabei einem der Opfer näherkommt, ist Ralf mit der Observierung eines möglichen Seitensprungs beschäftigt. Gleichzeitig erhalten Thorsten und Ralf mysteriöse Droh-Mails von einem unbekannten Absender, der sich zunehmend in ihre Ermittlungen einmischt. Nach „Kriegsgebiete“ ist dieser Roman mein zweites Buch von Roland Spranger: es ist ganz anders als sein Vorgänger, aber genauso gut. Der Leser trifft auf die beiden Privatdetektive Thorsten und Ralf und sieht ihnen bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter – und stellt dabei ziemlich schnell fest, daß die Beiden oftmals nicht sehr professionell sind. Zu Beginn des Buches liegt der Fokus der Erzählung auf Thorstens Ermittlungen rund um die Blitzopfer, aber allmählich verschiebt er sich in Richtung der Droh-Mails und -anrufe durch den unbekannten Absender. Er tritt immer öfter in Erscheinung und weiß scheinbar sehr gut über Thorsten und Ralf sowohl beruflich als auch privat Bescheid. Ich hatte keine Ahnung, um wen es sich hierbei handeln könnte und welcher Motivation er folgt. Daher war die Wendung, die die Handlung nimmt, für mich überraschend und unvorhersehbar. Thorsten und Ralf waren mir von Anfang an sympathisch und ich finde, die Beiden ergänzen sich gut, weil sie so verschieden sind. Thorsten ist Single und reagiert auf alles, was lebt und kein Mensch ist, allergisch und steht auf Rock-Musik. Ralf dagegen legt sehr viel Wert auf Designerklamotten, ist verheiratet und bevorzugt klassische Musik. Die Detektei haben die Beiden aus der Geldnot heraus gegründet, auch weil es ihnen entgegenkam, daß jeder den Beruf des Detektivs ausüben kann, ohne bestimmte Qualifikationen vorweisen zu müssen. Daher verwundert es auch nicht, daß die Beiden nicht immer sehr professionell vorgehen – witzig sind dabei ihre Vergleiche mit berühmten Detektiven aus Film und Fernsehen oder aus Comics. Was mich ebenfalls zum Schmunzeln gebracht hat, waren Ralfs Einsatzberichte, die eher einer Romanerzählung als einem nüchternen Bericht ähneln. Die Geschichten um die vier Fälle der Blitzopfer, denen Thorsten nachgeht, sind ebenfalls interessant und teilweise skurril. Ich als Leser konnte nicht einschätzen, wer von den Opfern tatsächlich gesundheitliche Schäden davongetragen hat und wer simuliert. Mir war bisher gar nicht bewußt, auf wieviele Arten man von einem Blitz getroffen werden und was für vielfältige Folgen das haben kann. Die Sprache ist wieder sehr lebendig und bildhaft, da werden Türbeschriftungen mit einem dicken Filzstift hingerotzt, beim Tinnitus fräst sich das angriffslustige Geräusch von der Gehörschnecke im Innenohr bis in die letzte Synapse im Hinterkopf und Blitze zappeln am Himmel. Ich werde in Zukunft Gewitter garantiert anders wahrnehmen, nachdem ich dieses Buch gelesen habe.

    Mehr
  • Elementarschaden vorprogrammiert ...

    Elementarschaden
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    04. February 2014 um 10:49

    Privatdetektiv Thorsten Kulik bekommt von einer Versicherung einen neuen Auftrag. In letzter Zeit häufen sich bei der Versicherung die Anzahl der Blitzunfälle mit Personenschaden. Kulik soll ermitteln, ob die Geschichten der Personen stimmen oder ob sie nur etwas vorspielen. Immerhin ist es sehr schwer, einen Blitzunfall mit Personenschaden zu überprüfen. Kulik nimmt den Auftrag an und trifft auf merkwürdige Opfer. Der erste Kandidat hat vier Blitzunfälle überlebt und glaubt seitdem an Aliens. Eine ganze Rockband wurde angeblich vom Blitz getroffen und spielt seither ohne Strom, da sie ihr eigenes Kraftwerk sind. Eine Frau hat ihr komplettes Gedächtnis verloren und eine Fußballmannschaft hat es auf dem Spielfeld umgehauen. Während sein Partner Fällen wie Untreue, Ehebruch oder Schwarzarbeit nachgeht, ermittelt Kulik ausschließlich in Sachen Blitzunfällen. Als auf einmal ein Stalker die beiden Ermittler verfolgt, wird ihnen beiden das Leben schwer gemacht. Nicht nur sabotiert der Stalker ihre Arbeit, er wird auch handgreiflich gegenüber den Ermittlern. Sowohl Thorsten als auch sein Kollege Ralf schweben plötzlich in Lebensgefahr. Aber warum? Dies war mein erstes Buch von Roland Spranger. Ein Krimi, der ganz ohne großes Blutvergießen, Leichen und Autopsien auskommt. Die Grundidee der Geschichte hatte gleich zu Beginn meine Neugierde geweckt. Wie stellt man fest, ob ein Blitzopfer lügt oder die Wahrheit spricht? Aber es dreht sich nicht nur um die Blitzopfer. Im zweiten Strang taucht ein Stalker auf, der das Leben der beiden Ermittler erschwert und bedroht. Was steckt hinter dem Stalker, was will er und wie kann man ihn stoppen? Die Geschichte ist eher ruhig geschrieben, aber nicht ohne eine gewisse Grundspannung. Der Autor hat einen sehr schönen einnehmenden Schreibstil, bei dem man zwar eher langsamer liest, aber sich dabei nicht langweilt. So kommen dem Leser die rund 260 Seiten viel mehr vor. Die Spannung wird zum einen durch die Ermittlungen hinsichtlich der Blitzopfer, zum anderen durch den Stalker erzeugt. Als sich dann Kulik noch in eine Geschädigte verliebt, keimt auch eine kleine Liebesromanze auf. Der Protagonist Thorsten Kulik wird dem Leser schnell vertraut. Auch wenn man nicht sehr viel von ihm erfährt, kann man ihn sich doch gut vorstellen und fängt sehr schnell an, zusammen mit ihm zu ermitteln. In der auktorialen Erzählweise begleitet der Leser ausschließlich Thorsten Kulik. Seinen Kollegen Ralf lernt man vor allem über dessen Berichte kennen. Diese spricht er immer auf ein Diktiergerät. Die Geschichte ist gut konstruiert. Man ist von Anfang an verwirrt, was den Stalker angeht. Auch bei den Blitzopfern kann man keine richtige Einschätzung abgeben. Erst gegen Ende lösen sich die Stränge, Verbindungen und Lügen auf. Das Ende ist logisch und schlüssig. Das Buch ist gebunden, hat ein wunderschönes zur Thematik passendes Cover und wurde zudem mit einem Lesebändchen versehen. Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war eine ganz andere Art von Krimi, die deutlich macht, dass man nicht immer Blutlache und viele Leichen braucht, um einen unterhaltsamen Krimi zu schreiben. Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

    Mehr
  • Blitzeinschlag

    Elementarschaden
    baronessa

    baronessa

    18. January 2014 um 14:46

    Privatdetektiv Thorsten Kulik bekommt von einer Versicherung den Auftrag, Blitzunfälle zu untersuchen. Der Augenmerk liegt dabei auf dem Personenschaden. Seine Detektei besteht nur aus ihm und einen Mitarbeiter, der aber meistens andere Fälle untersucht. Thorsten lernt die verschiedenen Blitzopfer kennen, aber nur bei einem Opfer geht er unprofessionell zu Werke. Annika ist seit dem Blitzunfall verwirrt und kämpft gegen das Vergessen. Thorsten versucht professionell zu handeln, aber Annika geht ihm unter die Haut. Der gemeinsame Autounfall hat Folgen, denn Annika erlangt ihr Gedächtnis wieder. Aber nicht nur Annika macht dem Ermittler zu schaffen, sondern auch die Bedrohungen, die sich anhäufen. Kunstraub, Lösegeld und Betrügereien – wer steckt dahinter und warum ist seine Detektei davon betroffen? Ein deutscher Krimi, der ohne große Klischees, wie Mord, Blutlachen und Autopsien auskommt. Dadurch ist die Geschichte nicht durchweg spannend, sondern manchmal auch etwas langweilig, hat aber auch humorvolle Situationen. Nicht immer logisch, aber dennoch lesenswert. Die Propagandisten sind aus dem Leben übernommen. Eine gesellschaftliche Anerkennung gibt es auch, denn hier verliebt sich der Hauptdarsteller in eine Behinderte. Die Geschichte liest sich flüssig und das Cover passt gut zum Inhalt des Buches.  

    Mehr