Roland Stark. Frau Holle ist tot

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Inhaltsangabe zu „Frau Holle ist tot“ von Roland Stark.

"Frau Holle ist tot", meldet ein anonymer Anrufer der Eltviller Polizei. Kurz darauf wird Kinderpsychotherapeutin Sylvia Holler ermordet aufgefunden, ein Mädchen aus dem Rheingau verschwindet, ein weiteres wird mit schweren Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert. Noch bevor Kommissar Mayfeld das Motiv für die wirren Taten entschlüsseln kann, erreicht die Polizei ein weiterer mysteriöser Anruf. "Der Wolf ist tot", verkündet der Anrufer dieses Mal und bringt Mayfeld auf die Spur eines von den Brüdern Grimm besessenen Täters.

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  • Rezension zu "Frau Holle ist tot" von Roland Stark

    Frau Holle ist tot
    martina_turbanisch

    martina_turbanisch

    19. February 2013 um 08:17

    Die Geschichte von “Frau Holle” ist in zwei Handlungsstränge geteilt. Da gibt es einmal den Teil in dem Hauptkommissar Mayfeld mit seinem Team ermittelt und zum zweiten den Teil der sich mit Basti, dem Neffen und Patienten von Frau Dr. Holler, beschäftigt. Wie im Märchen Hauptkommissar und Hobbywinzer Robert Mayfeld macht am Anfang der Geschichte relativ wenig Fortschritte bei seinen Ermittlungen. Die laufenden Querelen auf seiner Dienststelle erleichtern seinen Arbeitstag nicht gerade und er tut mir schon ein bisschen leid. Die Ermittlungen gestalten sich allerdings auch für mich als Leser ein bisschen zäh und ich bin immer ganz froh, wenn Basti wieder auf der Bildfläche erscheint :-) Basti ist Autist und er sieht die Dinge und Menschen um sich herum ganz anders als seine Mitmenschen. Alles was um ihn herum passiert, versucht er mithilfe von Märchen einzuordnen – was ihm erstaunlicherweise auch ziemlich gut gelingt. Was niemand weiß ist, das er Zeuge des Mordes an Frau Holle, also Frau Dr. Holler, war und ich bin mir nie ganz sicher geworden, ob er es selber weiß und er beherbergt ein Mädchen, in seiner Vorstellung die Königstochter, das von zu Hause ausgerissen ist. Gut und Böse Mit viel Einfühlungsvermögen schildert Roland Stark dieses recht unterschiedliche Gespann. Ohne allzu viel Klischees vermittelt er ein ziemlich sympathisches Bild von Basti, der ein ganz klares Bild von Gut und Böse hat. Natürlich ist es nicht immer in Ordnung was er tut, aber als Leser habe ich zumindest ein gewisses Verständnis für die eine oder andere Reaktion. Weniger sympathisch, oder besser ziemlich neutral, ist mein Eindruck von Hauptkommissar Mayfeld. Sicher, er hat den einen oder anderen Stress mit seinem Vorgesetzen (ein ziemlicher Idiot) aber besonders ergiebig sind seine Ermittlungen wirklich nicht. Eigentlich wissen alle um ihn herum mehr, als er und das ist ja nicht sehr schmeichelhaft für einen Polizisten. Ein bisschen mehr Kontur hätte ich ihm jedenfalls gegönnt :-) Schnelles Ende Die Auflösung des Kriminalfalles kommt am Ende ziemlich aprupt und ohne große Vorwarnungen – auch dafür hätte ich mir eigentlich ein bisschen mehr Zeit und etwas mehr Logik gewünscht. Trotzdem fand ich die Geschichte in ihrer Gesamtheit sehr gelungen und außerordentlich spannend geschrieben. Am Ende des Buches gibt es, für Nicht-Wisser wie mich, noch einige kleine Geschichtchen aus dem Rheingau und ein paar sehr leckere Rezepte aus der Küche von Frau Mayfelds Restaurant. Vielleicht kann ich ja das eine oder andere mal nachkochen. Mein Fazit: Ein sehr spannendes Buch, mitreissend geschrieben mit einem leider für mich etwas schwachen Hauptkommissar. Trotzdem wird das für mich bestimmt nicht das letzte Buch von Roland Stark sein :-)

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  • Rezension zu "Frau Holle ist tot" von Roland Stark

    Frau Holle ist tot
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    10. December 2012 um 23:24

    "Frau Holle ist tot", meldet ein anonymer Anrufer der Eltviller Polizei. Kurz darauf wird Kinderpsychotherapeutin Sylvia Holler ermordet aufgefunden, ein Mädchen aus dem Rheingau verschwindet, ein weiteres wird mit schweren Vergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert. Noch bevor Kommissar Mayfeld das Motiv für die wirren Taten entschlüsseln kann, erreicht die Polizei ein weiterer mysteriöser Anruf. "Der Wolf ist tot", verkündet der Anrufer dieses Mal und bringt Mayfeld auf die Spur eines von den Brüdern Grimm besessenen Täters. Ein sehr angenehmes Buch. Mich hat es positiv überrascht, zu Beginn dachte ich ..ach nee... nicht noch/ schon wieder ein Regionalkrimi, aber Herr Stark hat mich überzeugt. Die ermittelnden Beamten um Kommissar Mayfeld sind sehr gut beschrieben und alle alltäglich charakterisiert. Keine Trinker oder verkrachte Existenzen. Mayfeld selber hat einen " Nebenjob" als eigener Winzer und seine Frau führt eine Wirtschaft und ist Psychologin. Dies bedeutet das man als Leser merkt, das der Autor weiß wovon er schreibt. Das Buch bot einige sehr interessante Einblicke in das Seelenleben traumatisierter Kinder, auch wenn man nie wusste, ob einem die Nebenfiguren nun sympathisch sein sollten, manchmal wollte ich sie auch einfach nur schütteln. Das Ende ist okay mit der starken Tendenz zu gut gemacht, aber mehr möchte ich nicht verraten, mich hat das Ende nämlich überrascht. Normalerweise finde ich solche 180 Grad Wendungen etwas unplausibel, Herr Stark hat das aber sehr logisch und gut erklärt. Rätselhaft blieb mir der Vater des Ermittlers, da fehlt mir ein loses Ende und manchmal fand ich das Lokalcolorit etwas zu dick aufgetragen, dafür ein klitzekleines Pünktchen Abzug. Die anderen Romane des Autors werde ich sicherlich noch lesen wollen :)

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  • Rezension zu "Frau Holle ist tot" von Roland Stark

    Frau Holle ist tot
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    27. October 2012 um 16:07

    Eine wunderbare Neuentdeckung! Durch einen Lesekreis bin ich über dieses Buch gestolpert! Der Autor, Roland Stark, war für mich bislang unbekannt, auch der Titel hätte mich jetzt nicht wirklich angesprochen, aber -so ist es oft- ohne grosse Erwartungen gelesen und positiv überrascht! Der Rheingau-Krimi ist der bereits 4. Krimi des Autors Roland Stark, ein Psychotherapeut und Arzt, der mit seiner Familie auch im Rheingau lebt. Sehr gut geschrieben, flüssig und nicht unspannend, gut durchdacht und logisch, merkt man, dass der Autor weiss, wovon er schreibt: Eine Kinderpsychotherapeutin wird ermordet aufgefunden: Frau Dr. Holler, eine Jungianerin, die Kinder mit Hilfe der Märchenanalyse therapiert. Aufgefunden wird sie umringt von Märchenfiguren, zurechtdrapiert wie Frau Holle im Schnee. Praxisunterlagen sind verschwunden, und die Eltviller Polizei ist vorerst fast überfordert mit den vielen Kontakten und nicht vorhandenen Anhaltspunkten. Sehr interessant die Einblicke in die Arbeit einer Therapeutin, die mittels Märchen Kinder behandelt. Diese Art der Psychotherapie war mir bisher nicht bekannt, man merkt aber hier, dass der Autor mit Diagnosen wie Borderline, Autismus und posttraumatischen Belastungsstörungen als Arzt und Therapeut umzugehen weiss. Dass es keine angelesenen Halbweisheiten sind, die er von sich schreibt, wie man es ja leider oft in deutschen Psychothrillern von Sachunkundigen ertragen muss. Ich nenne hier jetzt mal ausnahmsweise keine Namen! Komissar Mayfeld ermittelt in ruhiger und sympathischer Art, seine Familie betreibt nebenbei eine Straußwirtschaft, Wein wird selbst hergestellt. Auch hier bekommt der Leser nicht nur eine kleine Weinkunde, im ausführlichen Anhang erhält man auch viele Informationen rund ums Winzern, um Rheingau und Sehenswürdigkeiten und ohne Ende leckere Rezepte! Die Übersichtskarte um Bingen, Ingelheim, Mainz und Wiesbaden zu Beginn des Buches habe ich nicht benötigt, wird aber für Ortskundige sehr interessant sein! Alles in allem ein ausführliches, informatives und spannendes Buch, ein Autor, der es verdient hat bekannt zu werden, ein Kommissar von dem man mehr lesen möchte, mit Abstand der beste deutsche Krimi, den ich seit langem gelesen habe! Auch die vorherigen Krimis spielen im Rheingau mit Komissar Mayfeld: - Tod bei Kilometer 512 - Tod im Klostergarten - Tod in zwei Tonarten

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