Roland Stark. Tod bei Kilometer 512

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Inhaltsangabe zu „Tod bei Kilometer 512“ von Roland Stark.

Ein ehemaliger Polizist, zuletzt Hotelier in Eltville, treibt vor Rüdesheim erschlagen im Fluss. Wurde er Opfer eines Bauskandals? Wollte ihn seine Familie loswerden? Kann ein Tagebuch Licht in das Dunkel bringen? Eine junge Frau und ein Privatdetektiv machen sich auf die Suche nach der Wahrheit. Als eine weitere Leiche aus dem Rhein geborgen wird, gerät Robert Mayfeld, Kriminalkommissar und Nebenerwerbswinzer, in höchste Gefahr und muss seine Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit revidieren.

Fazit: Roland Stark hat einen sehr gelungenen Rheingau-Krimi abgeliefert, der viel Lokalkolorit beinhaltet, interessante Charaktere aufzuweisen hat und eine schlüssig umgesetzte Story bietet.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Tod bei Kilometer 512" von Roland Stark

    Tod bei Kilometer 512
    Bellexr

    Bellexr

    09. March 2010 um 19:41

    Sommer 2003, eine flirrende Hitze liegt über dem Rheingau und im Rhein zwischen Lorch und Kaub treibt eine Leiche. Kommissar Robert Mayfeldt und sein Team von der Wiesbadener Kripo werden mit dem Fall betraut. Schnell ist die Identität des Mordopfers ermittelt. Es handelt sich um den angesehen Hotelier und ehemaligen Polizisten Kurt Mostmann. Die Ermittlungen führen in verschiedene Richtungen bis eine weitere Leiche aus dem Rhein geborgen wird und Kommissar Mayfeldt bei seinen weiteren Ermittlungen in Lebensgefahr gerät. .. Roland Stark erzählt seinen Rheingau-Krimi in zwei Handlungssträngen. Neben den laufenden Ermittlungen sind immer wieder kurze Passagen von Tagebucheintragungen aufgeführt. Diese sind anfangs äußerst verwirrend und man fragt sich immer wieder, wie sie in Zusammenhang mit dem aktuellen Fall stehen. Erst so nach und nach lässt der Autor den weit in die Vergangenheit zurückreichenden Hintergrund der Morde erkennen. So ist die Story von Anfang an spannend und lange auch nicht vorhersehbar angelegt und die Spannung hält sich mühelos bis zum Ende, nimmt hier sogar noch einmal gewaltig an Fahrt auf. .. Durch seinen flüssigen Schreibstil und den ständig einfließenden Informationen über die Gegend rund um den Rheingau, den dort lebenden Menschen und dem Weinbau ist der Krimi atmosphärisch dicht erzählt und zu jeder Zeit äußerst unterhaltsam. .. Seinen Protagonisten Robert Mayfeldt, der neben seinem Beruf als Kommissar der Mordkommission noch einen kleinen Weinberg nebenbei bewirtschaftet, beschreibt der Autor als einen sehr sympathischen Familienmenschen. Es ist mal eine gelungene Abwechslung zu lesen, dass es auch noch Kommissare gibt, die kein verkorkstes Privatleben haben, sondern glücklich verheiratet und Vater von zwei Kindern sind. Allerdings hat auch Mayfeldt sein „Päckchen zu tragen“, was in seiner Vergangenheit zu finden ist und ihn heute immer noch keine Ruhe lässt. .. Auch die weiteren Charaktere sind sehr facettenreich beschrieben und stellenweise auch nicht durchschaubar. Dann aber auch wieder so klar gezeichnet, wie z. Bsp. der Privatdetektiv Pieper, den der Autor als äußerst schmierigen und hinterhältigen Zeitgenossen darstellt, sodass hier sofort eine Antipathie gegenüber der Person beim Lesen entsteht. .. Fazit: Roland Stark hat einen sehr gelungenen Rheingau-Krimi abgeliefert, der viel Lokalkolorit beinhaltet, interessante Charaktere aufzuweisen hat und eine schlüssig umgesetzte Story bietet.

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