Roland Topor

 3,8 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor*in von Memoiren eines alten Arschlochs, Der Mieter und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Roland Topor, geboren 1938 in Paris als Kind polnisch-jüdischer Eltern, überlebte die deutsche Besatzung versteckt auf dem Land. Er studierte an der École des Beaux-Arts und begann Zeichnungen in Zeitschriften wie ›Bizarre‹ zu veröffentlichen. Er war Maler, Dichter, Zeichner, Bühnenbildner, Dramatiker, Regisseur, Schauspieler, Liedermacher, Trickfilmer, Plakatgraphiker. Sein Roman ›Der Mieter‹ wurde von Roman Polanski verfilmt. Roland Topor starb 1997 in Paris.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Roland Topor

Cover des Buches Memoiren eines alten Arschlochs (ISBN: 9783257207750)

Memoiren eines alten Arschlochs

(9)
Erschienen am 26.07.2017
Cover des Buches Tragikomödien (ISBN: 9783257065992)

Tragikomödien

(2)
Erschienen am 24.06.2008
Cover des Buches Jens Wawrczeck - Der Mieter (ISBN: 9783948210175)

Jens Wawrczeck - Der Mieter

(1)
Erschienen am 24.01.2020
Cover des Buches Der Mieter (ISBN: 9783257203585)

Der Mieter

(7)
Erschienen am 01.08.1999
Cover des Buches Der schönste Busen der Welt (ISBN: 9783257219470)

Der schönste Busen der Welt

(5)
Erschienen am 01.04.1997
Cover des Buches Die Masochisten (ISBN: 9783462016116)

Die Masochisten

(1)
Erschienen am 01.01.1989

Neue Rezensionen zu Roland Topor

Cover des Buches Der Mieter (ISBN: 9783257203585)
Babschas avatar

Rezension zu "Der Mieter" von Roland Topor

Babscha
Rezension zu "Der Mieter" von Roland Topor

Trelkovsky, alleinstehender Mann um die Dreißig, sucht dringend in Paris eine neue Wohnung und findet sie im dritten Stock eines herunter gekommenen Mietshauses. Er erfährt, dass die Vormieterin, eine junge Frau, Selbstmord durch Sprung aus dem Fenster dieser Wohnung begangen hat. Von Beginn an fühlt sich Trelkovsky von dem Hausbesitzer und den Nachbarn in den Wohnungen ringsum massiv unter Druck gesetzt, selbst bei geringster Lärmbelästigung wird ihm mit Kündigung gedroht. Die beklemmende Atmosphäre des Hauses setzt ihm psychisch immer stärker zu, eigenartige, unerklärliche Vorgänge und Entdeckungen in seiner Wohnung führen zu der Erkenntnis, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Der Mieter igelt sich immer mehr ein, kappt zunehmend seine sozialen Bindungen. Erst nach und nach merkt er, welche Geheimnisse das Haus wirklich birgt, aber da ist er bereits Mittelpunkt eines Albtraums.

Der bereits in den 60er Jahren in leicht antiquierter Sprache und trotz der düsteren Thematik irgendwie sachlich und nüchtern geschriebene Roman ist ungeachtet dessen in einer Mischung aus Psychogramm und Horrortrip spannend zu lesen, das unterschwellige Grauen und dessen Auswirkungen auf den Protagonisten ist eingängig dargestellt. Das furiose Finale hält dann noch einen überraschenden und ganz besonderen Clou bereit. Weithin unbekanntes, jedoch durchaus lesenswertes Buch, das einen auch in der seinerzeitigen Verfilmung von und mit Roman Polanski in den Kinosessel bannte.

Cover des Buches Tragikomödien (ISBN: 9783257065992)
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Rezension zu "Tragikomödien" von Roland Topor

amokwriter
Rezension zu "Tragikomödien" von Roland Topor

... aberwitzig wie das leben selbst. schade: mit einigen zeichnungen des autors wäre der titel das top-topor-buch.

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