Roland Topor

 3,7 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Memoiren eines alten Arschlochs, Der Mieter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Roland Topor

Cover des Buches Memoiren eines alten Arschlochs (ISBN: 9783257207750)

Memoiren eines alten Arschlochs

 (9)
Erschienen am 24.01.2006
Cover des Buches Monsieur Laurents Baby (ISBN: 9783879561704)

Monsieur Laurents Baby

 (1)
Erschienen am 01.04.1989
Cover des Buches Susanne - Geschichte seines Fusses (ISBN: 9783879561698)

Susanne - Geschichte seines Fusses

 (1)
Erschienen am 01.07.1988
Cover des Buches Der schönste Busen der Welt (ISBN: 9783257244922)

Der schönste Busen der Welt

 (0)
Erschienen am 25.09.2019
Cover des Buches Memoiren eines alten Arschlochs (ISBN: 9783942134002)

Memoiren eines alten Arschlochs

 (0)
Erschienen am 06.03.2010
Cover des Buches Der Mieter, Audio-CDs (ISBN: 9783785742266)

Der Mieter, Audio-CDs

 (0)
Erschienen am 01.07.2010
Cover des Buches Der Mieter (ISBN: 9783942210317)

Der Mieter

 (0)
Erschienen am 01.10.2012

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Cover des Buches Der Mieter (ISBN: 9783257203585)Babschas avatar

Rezension zu "Der Mieter" von Roland Topor

Rezension zu "Der Mieter" von Roland Topor
Babschavor 10 Jahren

Trelkovsky, alleinstehender Mann um die Dreißig, sucht dringend in Paris eine neue Wohnung und findet sie im dritten Stock eines herunter gekommenen Mietshauses. Er erfährt, dass die Vormieterin, eine junge Frau, Selbstmord durch Sprung aus dem Fenster dieser Wohnung begangen hat. Von Beginn an fühlt sich Trelkovsky von dem Hausbesitzer und den Nachbarn in den Wohnungen ringsum massiv unter Druck gesetzt, selbst bei geringster Lärmbelästigung wird ihm mit Kündigung gedroht. Die beklemmende Atmosphäre des Hauses setzt ihm psychisch immer stärker zu, eigenartige, unerklärliche Vorgänge und Entdeckungen in seiner Wohnung führen zu der Erkenntnis, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Der Mieter igelt sich immer mehr ein, kappt zunehmend seine sozialen Bindungen. Erst nach und nach merkt er, welche Geheimnisse das Haus wirklich birgt, aber da ist er bereits Mittelpunkt eines Albtraums.

Der bereits in den 60er Jahren in leicht antiquierter Sprache und trotz der düsteren Thematik irgendwie sachlich und nüchtern geschriebene Roman ist ungeachtet dessen in einer Mischung aus Psychogramm und Horrortrip spannend zu lesen, das unterschwellige Grauen und dessen Auswirkungen auf den Protagonisten ist eingängig dargestellt. Das furiose Finale hält dann noch einen überraschenden und ganz besonderen Clou bereit. Weithin unbekanntes, jedoch durchaus lesenswertes Buch, das einen auch in der seinerzeitigen Verfilmung von und mit Roman Polanski in den Kinosessel bannte.

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