Roland Voggenauer Blut und Wasser

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Inhaltsangabe zu „Blut und Wasser“ von Roland Voggenauer

1869 wird die schwangere Anna Wimmer am Ufer des Langbürgner Sees Opfer eines Verbrechens. Mehr als ein Jahrhundert vergeht, ehe Matthias Staudacher durch einen Zufall im Morast des Sees auf ihre mumifizierte Leiche stößt. Der Fund ist eine Sensation und in den regionalen Medien macht die Zeitungsmeldung über eine Moorleiche die Runde. Aufgrund alter Gerichtsakten gelingt es den zuständigen Beamten recht schnell, die Identität der Toten zu bestimmen. Es gab damals ein Gerichtsverfahren. Man hat den Ehemann von Anna Wimmer als Täter verurteilt, der sich dann in der Haft das Leben genommen hat. Das Schicksal der jungen Frau geriet in Vergessenheit. Angetrieben von seiner Frau Sylvia beginnt Matthias Staudacher zu recherchieren. Erst widerwillig, dann mit zunehmendem Interesse durchforstet er alte Gerichts- und Kirchenakten und rekonstruiert das Leben der Anna Wimmer und den an ihr begangenen Mord. Staudacher bezweifelt das damalige Gerichtsurteil und vermutet einen ganz anderen Täter. Noch überraschender für ihn ist aber die Erkenntnis, dass die Wahrheit eng mit seiner eigenen Familie verknüpft zu sein scheint.

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Ro_Ke

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  • Rezension zu "Blut und Wasser" von Roland Voggenauer

    Blut und Wasser
    Zara

    Zara

    22. January 2010 um 11:55

    Dies war mein zweiter Heimatkrimi. Ganz lustig finde ich es immer wieder bayerisch zu lesen. Obwohl ich bei diesem Buch im ersten Kapitel echt Probleme hatte (ich wohne zwar in Bayern, aber mein Bayerisch lässt zu Wünschen übrig). Teilweise musste ich Wörter und Textpassagen laut lesen, weil ich das bayerische Wort einfach nicht zusammen gebracht habe. Hier mal ein Textbeispiel: "I ko oabein wia Mannsbuid, und du konnst ois Lehra geh, und irgendwann weast du a in Amerika a Biagamoasta sei. Do west gewäit." Als ich dann in den bayerischen Text reingekommen bin, war die Geschichte ganz nett. Gestört hat mich, dass neben der Aufklärung des Mordes die Ehe von Matthias Staudacher durchleuchtet wurde. Seine Frau, die Sylvia ist mir dabei so richtig unsympathisch geworden. Das hat meines Erachtens da nicht reingehört. Das hat die "Ermittlungen" gestört und die Familientragödie war mir zu sehr in den Vordergrung gerückt. Ansonsten war der Krimi recht unterhaltsam für seine 160 Seiten. Die Ermittlungen waren schlüssig, was ich bei einem so kurzen Buch gar nicht erwartet habe. Für die nervige Ehekrise gibt es trotzdem leider von mir Punktabzug.

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