Roland Weis Bierleichen

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Inhaltsangabe zu „Bierleichen“ von Roland Weis

Dass irgendetwas nicht stimmte, nahm Max Sachs, oberster Braumeister der Staatsbrauerei Rothaus, bei seinem morgendlichen Kontrollgang sofort wahr. An Braukessel Nummer drei im weiß gekachelten Sudhaus stand die Luke einen winzigen Spalt breit offen. Kaum denkbar, dass einer seiner Mitarbeiter derart schlampen und die Öffnung nicht ordnungsgemäß verschließen würde. Er schob die Luke auf, um einen Blick in den Kessel zu werfen.
Ein schwarzer Schatten schimmerte vom Kesselboden durch den schaumigen Sud. Max Sachs war irritiert, denn die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften standen hier, im Herzen der Brauerei, jenen in der Intensivstation der Freiburger Uniklinik in nichts nach.
Nur kurze Zeit später übernahmen die Beamten von der Kripo Waldshut das Regiment im Brauhaus…

Vorhersehbarer Lokalkrimi mit unsympathischem Helden

— AmeLie

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    Bierleichen

    AmeLie

    17. January 2018 um 21:09

    InhaltIm Braukessel der badischen Staatsbrauerei Rothaus wird eine Leiche gefunden. Heinz Böckler, der nach einer langen Karriere in der Brauerei als Ruheständler deren Rolle während der 48er Revolution recherchierte, wurde ganz offensichtlich umgebracht. Doch nicht nur die Polizei sucht nach dem Mörder, auch der ehemalige Zeitungsredakteur Alfred, der mit der Ausarbeitung der Brauereichronik betraut wird, mischt sich in die Ermittlungen ein... MeinungDer Schreibstil des Autors gefällt mir an sich ganz gut. Er ist verständlich und lässt sich flüssig lesen. Allerdings fallen schnell ein paar Flüchtigkeitsfehler auf. Beispielsweise heißt Vasily auf einmal Valery und aus sechs trinkenden Russen werden plötzlich nur fünf. Außerdem strotz das Buch nur so vor Druckfehlern, was für den Leser mit der Zeit ein wenig „nervig“ wird. Der Held der Geschichte, der junge Ex-Redakteur Alfred, war mir von Anfang an unsympathisch. Eine gescheiterte Existenz, die nur von Alkohol und Zigaretten lebt, sich ständig sinnlos volllaufen lässt, ihre Miete nicht bezahlt und alles und jeden ständig um Geld anpumpt, vermag es einfach nicht, mich mitzureißen und auf ihre Seite zu ziehen. Ganz besonders stößt dem Leser dabei auf, dass Alfred die Gründe für seine Probleme ständig bei anderen sucht und nicht bei sich selbst. Die übrigen Charakterbeschreibungen sind leider nur sehr oberflächlich gehalten. Bei vielen Lesern könnte dies dazu führen, dass sie das Buch weglegen, weil es niemanden wirklich interessiert, was aus den Figuren und ihrem Schicksal wird. Man hat einfach nicht das Gefühlt mit zu fiebern, sondern beobachtet und schüttelt an vielen Stellen nur den Kopf.Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Begriffsstutzigkeit aller Beteiligten was die Identität des Mörders angeht der Fall. Schon zu Beginn des Buches ist klar, wer der Täter sein muss und auch die Zusammenhänge, die erst im vorletzten Kapitel des Buches restlos offengelegt werden, lassen sich von Krimilesern schon sehr früh erkennen. Der Autor macht von Anfang an viel zu viele Andeutungen in die richtige Richtung und das tötet beim Lesen außer Heinz Böckler leider auch die Spannung. FazitLeider kann ich dieses Buch im Allgemeinen nicht weiter empfehlen. Für Leser aus Rothaus und Umgebung ist die Geschichte sicherlich lesenswert, dies aber wohl auch nur aufgrund der Bezüge zur Heimat und zu zentralen (auch real existierenden) Personen, die vielen aus dieser Region bekannt sein dürften. Ich vergebe hier zwei Sterne, weil für mich der regionale Aspekt dem Buch noch einen persönlichen Stempel aufgedrückt hat. 

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