Roland Werner Gesichter und Geschichten der Reformation

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Inhaltsangabe zu „Gesichter und Geschichten der Reformation“ von Roland Werner

366 Lebensbilder von herausragenden reformatorischen Gestalten, chronologisch geordnet und jedem Tag des Jahres zugeordnet, wecken im Leser Staunen und Dankbarkeit. Franz von Assisi erscheint hier genauso wie William Booth, Theresa von Ávila, Martin Luther, Pandita Ramabai, Dag Hammarskjöld, Argula von Grumbach, Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, Martin Bucer, Helmut Thielicke, Ruth Bell Graham und Konstantin von Tischendorf.

366 herausragende Persönlichkeiten der Reformation zum Nachschlagen

— Tanzmaus

Beeindruckendes Nachschlagewerk über Persönlichkeiten der Reformation!

— mabuerele

Spannende Aufarbeitung von 366 Männern und Frauen, die durch ihr Leben und Wirken den christlichen Glauben veränderten und bereicherten.

— Yannah36

Gesichter und Geschichten der Reformation - in großer epochaler Bandbreite, gut aufgearbeitet

— MiniBonsai

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  • "Nicht um Trennung ging es ihnen ..."

    Gesichter und Geschichten der Reformation

    Tanzmaus

    02. April 2017 um 08:40

      Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder Menschen, die die Kirche und den Glauben erneuern wollten. Dabei lag der Fokus dieser Frauen und Männer nicht etwa auf Neuerung oder gar Trennung, sondern auf einer Erneuerung der Kirche und des Glaubens.   Die beiden Herausgeber haben zusammen mit 125 Autorinnen und Autoren 366 Kurzbiografien zusammengetragen, um so für jeden Tag des Jahres eine neue herausragende Persönlichkeit im Kampf um den Glauben dem Leser vorzustellen. Dabei beschränken sich die Herausgeber nicht nur auf die Zeit nach Luthers Thesenanschlag, sondern beginnen bereits im 1. Jahrhundert nach Christus.   Für die Herausgeber ist nämlich nicht nur Luther ein Reformator des Glaubens, schon viel früher gab es immer wieder Frauen und Männer, die für eine Erneuerung der Kirche und das Evangelium entbrannt waren.   Jeder Persönlichkeit wurden zwei Seiten gewidmet, auf denen man die Lebensjahre, ein Bild, ein spezifisches Zitat und die Kurzbiografie finden kann. Viele Namen waren mir ein Begriff, aber bei einigen musste ich passen. Weder kannte ich deren Namen, noch ihr Leben oder gar ihren Einsatz für den Glauben. Auch bei den bekannten Namen war mir nicht immer alles geläufig, was die Kurzbiografie hergab.   Fazit: Das Buch ist eine tolle Sammlung an Lebensbildern aus verschiedenen Epochen, in der man stöbern, gezielt suchen oder sich inspirieren lassen kann. Bei so mancher Kurzbiografie hatte ich danach Lust, mehr über die Person zu erfahren und machte mich auf die Suche nach weiteren Quellen.

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  • Wertvolles Nachschlagewerk

    Gesichter und Geschichten der Reformation

    mabuerele

    21. January 2017 um 20:43

    Das Buch enthält 366 Lebensbilder beginnend mit Nino, der den Georgien das Evangelium verkündete, und endend mit Hans Peter Royer, Mitarbeiter im Tauernhof Schladming. Damit deckt das Buch fast 2000 Jahre christlicher Geschichte ab. Eines ist allen, deren Leben erzählt wird, gemeinsam. Es geht ihnen um ein Leben mit Christus auch gegen Widerstände und häufig um eine Erneuerung des Glaubens. Die Auswahl war sicher nicht einfach. Jedem Leser wird bestimmt irgendeine Person fehlen. Trotzdem bietet das Buch eine umfassenden Überblick über Entwicklungen im kirchlichen Leben. Natürlich nimmt einen gewissen Rahmen die Zeit der Reformation ein. Luther, Calvin, Melanchthon sind genauso im Buch vertreten wie Jan Hus und Zwingli. Einen weiteren Rahmen bieten die freien evangelischen Gemeinden. Die Gründer der Quäker, Vertreter des Pietismus, führende Mitglieder der Täufer finden sich im Buch. Was wäre Glaube ohne Musik und Kunst. Neben Bach werden weitere Musiker vorgestellt. Die Dichter bekannter Kirchenlieder gehören ebenso dazu wie Maler. Bibelübersetzer in viele Sprachen der Welt lerne ich kennen. In der Zeit der Erweckungsbewegung gehen Missionare in alle Welt. Persönlichkeiten aus England, Deutschland, der Schweiz wurden aufgenommen, um nur eine kleine Auswahl von Ländern zu nennen. Pioniere der „Untergrund-Eisenbahn“ zur Sklavenbefreiung, die aus christlicher Überzeugung gehandelt haben sowie die Gründer von Heilsarmee und Diakone werden mir vorgestellt. Für das 20. Jahrhundert wurden Vertreter der Bekennenden Kirche aufgenommen. In jedem Jahrhundert aber gab es Missionare, die fremden Völkern mit dem Evangelium dienten. Viele Lebensbilder von Frauen gehören zur Sammlung dazu. Der Aufbau ist immer gleich gestaltet. Jeder Persönlichkeit ist eine Doppelseite gewidmet. Links oben stehen in einem grauen Kästchen die Lebensdaten, daneben fett hervorgehoben den Name. Dann folgt ein Zitat in kursiv, dass entweder von der Person stammt oder eines ihrer Lebensmottos widerspiegelt. Knapp zwei Seiten Text beinhalten wichtige Stationen des Lebenslaufs unter Schwerpunktsetzung auf christliche Taten. Eingebunden kann durchaus ein persönliches Zitat sein. So wird bei den Dichtern der eine oder andere Vers angeführt. Am Ende findet sich ein Foto. Der erste Buchstabe des Textes ist zeichnerisch gestaltet und erstreckt sich über die ersten sechs Zeilen. Der Schrift ist leicht lesbar und allgemeinverständlich. Wenn man es nicht weiß, fällt kaum auf, dass die Lebensbilder von 125 verschiedenen Autorinnen und Autoren sind. Ein alphabetisches Verzeichnis der vorgestellten Persönlichkeiten mit zugeordnetem Autor und ein Autorenverzeichnis ergänzen das Buch. Das Buch ist sicher weniger dazu gedacht, es von vorn bis hinten durchzulesen, wie ich es gemacht habe, sondern es ist eher als Nachschlagewerk zu benutzen. Der Leser wird neben bekannten Personen viele neue kennenlernen. Das schlichte Cover in Rot und Braun mit dem Wort Reformation weckt Interesse. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Vielfalt des Inhalts hat mich positiv überrascht.

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  • Persönlichkeiten der Reformation und ihre Geschichten

    Gesichter und Geschichten der Reformation

    Traeumerin109

    19. January 2017 um 18:23

    Seit Martin Luther seine bahnbrechenden Gedanken veröffentlicht hat, gab es zahlreiche Männer und Frauen, die seiner Lehre gefolgt sind, sie fortgeführt haben und sich für ihre Verbreitung eingesetzt haben. In diesem Buch lernen wir 366 davon kennen. Dabei erhalten wir einen chronologischen Überblick. Es beginnt schon im Jahr 209, dass dieses Gedankengut und die damit verbundene Einstellung von Menschen gelehrt und gelebt werden, und reicht bis in unsere heutige Zeit. Dabei ist für jede dieser Persönlichkeiten eine Doppelseite reserviert, in welcher grob wichtige Lebensdaten und die konkrete Verbindung zur Reformation skizziert werden. Auch die Beziehungen der einzelnen Personen untereinander kommen zur Sprache, viele waren mit anderen Reformatoren ihrer jeweiligen Zeit befreundet oder zumindest bekannt. Ich habe in diesem Buch viele Namen gefunden, die ich vielleicht schon einmal gehört hatte, wenn auch teilweise in anderen Kontexten. Aber von mindestens ebenso vielen hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Daher fand ich es äußerst interessant, diese Zusammenhänge aus reformatorischer Sicht zu beleuchten. Es muss auch nicht unbedingt bei jeder Person die gleiche Art und Weise sein, wie sie in Erscheinung tritt. Theologen, ganz normale Bürger, Missionare und andere Menschen, die irgendwie mit der Kirche in Berührung kamen, fanden ihren ganz eigenen Weg, die Reformation voranzubringen. Auch diese vielen unterschiedlichen Wege kommen in dem Buch gut zur Geltung. Klar, wer sich einen genaueren Einblick in das Leben dieser Menschen verschaffen möchte, der sollte sich lieber aus anderen Quellen informieren. Es ist doch ein ziemlich grober Überblick, der hier vermittelt wird. Aber mehr nimmt das Buch auch nicht für sich in Anspruch. Es ist sehr übersichtlich und geordnet, hinten findet sich nochmal ein alphabetisches Namensverzeichnis sämtlicher Personen. Ebenfalls ansprechend fand ich die äußerliche Gestaltung der Kapitel. Bei jedem Abschnitt ist der erste Buchstabe verschnörkelt und hervorgehoben. Außerdem findet sich auch stets, wo vorhanden, ein Porträt der vorgestellten Persönlichkeit, sodass ich als Leser auch ein Bild vor Augen hatte. Insgesamt also ein durchaus interessantes Buch, vor allem wenn man sich für das Thema der Reformation interessiert und sich schnell einen Überblick verschaffen möchte, wer daran zu welcher Zeit wirklich beteiligt war.  

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  • 366 Porträts aus allen Epochen

    Gesichter und Geschichten der Reformation

    Yannah36

    08. January 2017 um 17:56

    366 Männer und Frauen, die ihren Glauben gelebt, bezeugt, verbreitet aber auch die Kirche verändert haben, werden in diesem Buch vorgestellt. Dabei erfährt der Leser aber nicht nur etwas über bekannte Persönlichkeiten, sondern lernt auch weniger bekannte Männer und Frauen kennen. Das Buch ist ein Streifzug durch die Jahrhunderte und die verschiedenen Epochen der Kirchengeschichte, angefangen Nino 290-340 n. Chr. über Katharina Zell 1497-1562 und Hans Ehrenberg 1883-1958 bis zu Hans Peter Royer 1962-2013. Die 366 Abschnitte sind von über 100 Autoren und Autorinnen verfasst worden und unterscheiden sich daher im Sprachstil. Meiner Meinung nach lassen sich alle Abschnitte gut lesen und wirken authentisch. Sie werden durch ein Portrait der Person begleitet und sind nie länger als 2 Seiten. Der Abschnitt beginnt mit einem Zitat, wie zum Beispiel bei William Carey (1761-1834) „Erwarte Großes von Gott, und unternimm großes für Gott!“ (S. 162), wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Zitate von der vorgestellten Person sind, oder ihr Handeln näher beschreiben. Die Mischung aus bekannten und weniger bekannten „Reformatoren“ aber auch von Männern und Frauen finde ich gut gelungen. Ich persönlich war erstaunt, wie viele Frauen Einfluss auf den Verlauf nehmen konnte. So zum Beispiel Ursula von Münsterberg, die durch ihr Zugehörigkeit zu Fürstenhäuser aber auch als persönliches Vorbild und überzeugende Schriften viel für Luthers Reformation erlangte. Oder auch Elisabetz Cruciger als erste evangelische Liederdichterin.Besonders gut gefällt mir, dass man immer auch einen Einblick in das Leben zur Zeit, der vorgestellten Person erhält, denn so kann man auch sein geschichtliches Grundwissen auffrischen und deren Handeln besser einordnen. Viel der Vorgestellten haben mich mit ihren Handeln oder ihren Ansichten überrascht oder auch begeistert, denn sie stellten sich gegen die eingefahrenen Wege der Kirche und bezogen sich in ihrem Leben und in ihren Lehren nur auf ihren Glauben zu Jesus. Hier ist mir zum Beispiel Meister Eckhart (1260-1328) und seine Ansichten zur Gleichberechtigung der Frau besonders im Gedächtnis geblieben. Er schrieb: „Gott schuf die Frau aus des Mannes Seite, auf dass sie ihm gleich sei. Er schuf sie weder aus seinem Haupt noch aus seinen Füßen, auf dass sie weder unter noch über ihm wäre, sondern das sie ihm gleich wäre.“ (S.21)Es gibt aber auch Persönlichkeiten, die ich in diesem Buch nicht vermute hätte, obwohl sie mir bekannt sind, so zum Beispiel Augustinus oder Johnny Cash. So war es für mich besonders interesannt zu lesen, welche Auswirkung ihr Handeln bzw. ihr Glauben auf die Christen hatte.Auf Grund der Dicke des Buches und der Länge der Abschnitte, ist das Buch meiner Meinung nach als Nachschlagewerk oder für das tägliche Lesen eines Abschnittes geeignet, leider fehlt ein alphabetisches Inhaltsregister. Zusammenfassend kann ich das Buch für alle Leser empfehlen, die sich für Persönlichkeiten der Kirchengeschichte interessieren und sich von der Dicke des Buches nicht abschrecken lassen. 

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  • Gesichter und Geschichten der Reformation - in großer epochaler Bandbreite

    Gesichter und Geschichten der Reformation

    MiniBonsai

    29. November 2016 um 07:33

    InhaltDie Reformation, deren 500. Jahrestag wir 2017 feiern, wird im Allgemeinen mit Martin Luther in Verbindung gebracht. In diesem Buch werden 366 Personen/Persönlichkeiten vorgestellt, denen allen die Erneuerung von Glaube und Kirche wichtig waren.Dabei sind sie geordnet nach Geburtsjahr von etwa 230 bis 1963.So erklärt sich dann auch wieso Mutter Teresa ebenso zu finden ist wie Johannes Rau, Wilhelm Busch auftaucht und Dietrich Bonhoeffer benannt wird. Auch Philipp Melanchton, der Weggefährte Martin Luthers ist natürlich vorhanden und Elisabeth von Thüringen.Bekannte und eher Unbekannte werden benannt und im Kontext ihres Lebens wird erzählt, welche ganz eigenen Veränderungen sie für die Kirche anstrebten, erwirkten, wünschten. Mein EindruckDies Buch ist kein Buch das man liest von Anfang bis Ende. Es ist ein Nachschlagwerk. Und eine Sammlung von Mitstreitern um das Wohl der Kirche. Und ein Ansatz für Andachten. Und eine Möglichkeit, Persönlichkeiten neu zu entdecken. Und noch viel mehr!Eine große Bandbreite an Personen tut sich auf, von denen ich einige keineswegs reformatorisch betrachtet hätte. Viele waren mir unbekannt. Ein tolles Buch, das ich immer wieder zur Hand nehmen werde!   Die HerausgeberDr. Roand Werner ist Sprachwissenschaftler und Theologe.Johannes Nehlsen ist Projektreferent für das Refrmationsjubiläum beim CVJM Gesamtverband.Die Autoren der einzelnen biographischen Abhandlungen sind am Schluss aufgeführt.Cover und AufmachungHochwertiges Taschenbuch mit nach innen doppeltem/eingeklapptem Cover. Leserillen lassen sich am Buchrücken aufgrund der Dicke nicht vermeiden (da hätte ichir ein Hardcover mit anderer Bindung gewünscht).Die Gestaltung ist sachlich - passend zum Inhalt. Die Farben sind angenehm. Preis 16,99 €, Taschenbuch: 756 Seiten, Verlag: Fontis - Brunnen Basel; Auflage: 1 (18. Oktober 2016), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3038480916, ISBN-13: 978-3038480914

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