Rolando Villazón Kunststücke

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Inhaltsangabe zu „Kunststücke“ von Rolando Villazón

Am Ende ist jedes Leben ein Kunststück. Der Clown Macolieta lebt inmitten von aufziehbaren Blechfiguren, Schminktöpfen, Jonglierbällen, einer Spinne als Haustier und einer Sonnenblume als einziger Pflanze. Er war in die Clownin Sandrine verliebt, doch jetzt ist sie weg, und Macolieta sehnt sich nach ihr. Seine Kunststücke zeigt er bei Kindergeburtstagen. Abends schreibt er in ein blaues Buch – über sein Alter Ego, den Clown Balancín. Der hat alles, was ihm fehlt: Geld, ein Publikum, das ihn feiert, eine Frau, die ihn liebt. Balancin webt sich immer stärker in Macolietas Leben, bis er schließlich in einem phantasievollen Gedankenspiel aus dem Buch heraus tritt und in eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten führt.

Ein ganz tolles, leichtes Buch mit viel dahinter und großartigen Charakteren !

— ClaraChristina16
ClaraChristina16

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  • Ein wahres Kunststück

    Kunststücke
    ClaraChristina16

    ClaraChristina16

    11. July 2016 um 17:20

    Dieser Roman hat mich wirklich begeistert. Eine leicht zu lesende Geschichte über drei befreundete Clowns, die Auftritte haben, ihr Leben leben und ein blaues Buch mit der Geschichte eines weiteren Clowns. Ziemlich schnell sind mir diese Clowns sympathisch geworden und ich war sehr daran interessiert mehr über sie und ihr leidenschaftliches, von Spaß, Schmerz, Angst, Religion, und Philosophie durchzogenes Leben zu erfahren. Ich bin mir sicher das dies ein Buch ist was ich auf jeden Fall noch einmal lesen werde denn da waren viele inspirierende Erkenntnisse hinter den Zeilen die mich zum nach- und umdenken bewegen könnten. Ich habe auch noch nie ein Buch gelesen das vom Schreibstil her so schön geschrieben ist. Der Autor und alle Mitwirkenden haben da wahrlich ein richtiges Kunststück erschaffen.

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  • Spiel der Möglichkeiten

    Kunststücke
    Annette69

    Annette69

    08. September 2014 um 18:41

    Rolando Villazóns Roman “Kunststücke” setzt auf die Kraft der Poesie und verzaubert mit einer liebevollen und rührenden Parallelgeschichte. Seine Hauptfigur Macolieta arbeitet als Clown. Wenn er nicht mit seinen Freunden Max und Claudio bei Kindergeburtstagen auftritt oder mit Don Eusebio Schach spielt, dann zückt Macolieta sein blaues Buch und entwirft die Geschichte seines Alter Egos, Balancín. Während sich Macolieta, von Liebeskummer geplagt, so durchs Leben jongliert, immer bemüht, das selbst geschaffene Chaos zu beherrschen, ist Balancín, ebenfalls Clown, ein gefeierter Künstler, den trotz oder gerade wegen seines großen Erfolgs in stillen Stunden Versagensängste plagen. Vielleicht ist das ja nur eine Frage der Betrachtung. Villazón spielt in diesem 260 starken, sehr philosophischen Roman mit Lebensentwürfen. Clown Macolieta und seine Freunde sind – wie will man es anders erwarten – tollpatschig, lustig und sentimental, aber dabei überdurchschnittlich belesen. Aus dem Stehgreif zitieren sie philosophische Werke und komplexe Theorien und verleihen damit jedem noch so profanen Mittagessen Esprit. Darunter ist auch die äußerst spannende Theorie von Schrödingers Katze, die alle Drei fasziniert und Macolieta zu der Erkenntnis verhilft, dass in jedem eine Vielzahl von Seinsarten schlummern. Damit hat Rolando Villazón eine mögliche Erklärung geliefert, warum er nach seinem Welterfolg als Tenor mit dem Schreiben begonnen hat. Auch mit seinem ersten Roman ist Villazón Unterhaltung auf hohem Niveau gelungen – allerdings keine leicht verdauliche.

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