Rolf A. Becker Gestatten - mein Name ist Cox: Puzzelspiel

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Inhaltsangabe zu „Gestatten - mein Name ist Cox: Puzzelspiel“ von Rolf A. Becker

Ungekürzte Hörspielversion. Erste deutsche Radio-Krimiserie in acht Folgen von Malcolm F. Browne alias Rolf A. Becker aus dem Jahre 1952. Paul Cox - frech, pfiffig, ehrenwert - ist eine Art Frohnatur und ein Glücksspieler ohne Beruf, der sich durchs Leben manövriert. Als er von Scottland Yard unrechtmäßig des Mordes an Rechtsanwalt Herbert Wallings verdächtigt wird, macht er sich selbst auf die Spur des wirklichen Täters. Kein Wunder, dass man Cox für den Mörder hält: im Rücken der Leiche steckte schließlich sein Taschenmesser ... Nachdem seine Braut Margit verunglückt ist, glaubt Cox nicht mehr an Zufälle. Die attraktive Helene Bernhardt betritt die Bühne des Verwirrspiels und verdreht unserem Helden den Kopf. Dafür bereitet aber der geheimnisvolle Mann mit der Aktentasche weiterhin genügend Kopfzerbrechen ... Rolf A. Becker hat mit diesem Fortsetzungskrimi Rundfunkgeschichte geschrieben. Anfang der 50er Jahre versäumte kaum ein NWDR-Hörer eine neue Folge dieser verzwickten Geschichte. "Gestatten, mein Name ist Cox" wurde ein echter "Straßenfeger". Tauchen Sie ein in ein spannendes nostalgisches Krimi-Hörspiel, das mit rasanten Autofahrten im VW-Käfer, Klingeltönen alter Bakelit-Telefone, vielen spritzig-amüsanten Dialogen der spielfreudigen Sprecherinnen und Sprecher ein Hörvergnügen für die ganze Familie ist.

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    Gestatten - mein Name ist Cox: Puzzelspiel
    sabisteb

    sabisteb

    29. April 2011 um 13:33

    "Gestatten, mein Name ist Cox" stammt aus der Feder von Rolf Becker und seiner Frau, die auch für "Die Experten", und "Dickie Dick Dickens" bekannt ist. Die Romane wurden in den 50er Jahren vom Nordwestdeutschen Rundfunk vertont und waren, wie man das damals nannte: "Straßenfegern". Mit diesen Hörspielen schrieb das Schriftstellerehepaar Rundfunkgeschichte, auch wenn sie heute wohl kaum einer mehr kennt. Die Hörspielereihe wurde vom damals noch jungen Rundfunkregisseur Rolf Becker während eines Auslandsaufenthaltes bei der BBC in London in London geschrieben aber unter dem Namen seines englischen Onkels Malcolm F. Browne, da damals wie heute deutsche Autoren eher mit Mißtrauen beäugt wurden und man angelsächsische bevorzugte. Das Hörspiel gibt es entweder in einer Achtteiligen Fassung: 1. Mrs Chataway hat eine Überraschung (27'36") 2. Die ebenteuerlichen Irrfahrten eines Taschenmessers (28'41") 3. Morgenstund hat Gold im Mund (25'04") 4. Nachts ging das Telefon (28'52") 5. Das strenge Helenchen (26'09") 6. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (30'20") 7. Puzzlespiel (27'13") 8. Mord ist strafbar (29'23") Und in einer vierteiligen Fassung: 1. Die ebenteuerlichen Irrfahrten eines Taschenmessers (53'05") 2. Morgenstund hat Gold im Mund (52'56") 3. Das strenge Helenchen (53'25") 4. Mord ist strafbar (51'16") Hier liegen nur die letzten vier Folgen der achtteiligen Fassung vor! Zwei Tagen nun sucht Cox Beweise und Zeugen für seine Unschuld im Mordfall Wallings. Was weiß der Mann mit der Aktentasche, der Wallings noch kurz vor dessen Ermordung besuchte über den Mord? Was hat der geheimnisvolle Mister Richardson mit der Angelegenheit zu tun und was Mister Montague? Auch die zweite Hälfte des Hörspiels ist eher gemütlich bis auf die hektische Sprechweise des Paul, die mir schon sehr bald unglaublich auf den Geist ging. Seine Schodderschnauze und flapsigen Sprüche sind nach dem Unfalltot seiner Verlobten extrem fehl am Platze, er weint ihr keine Träne nach, er hat sie wohl nur benutzt. Was oberflächlich witzig erscheint ist teilweise einfach nur kalt und gefühllos. Paul Cox ist nicht cool, er ist ein Aufschneider, ein Frauenheld insgesamt aber doch ein ziemlicher Versager und Glücksspieler. Auch Sprüche wie „Es geht meistens schief, wenn Frauen versuchen zu gescheit zu sein“, waren in den 50er Jahren vielleicht lustig, heutzutage sind sie einfach nur frauenfeindlich und diskriminierend. Das Hörspiel mag in den 50er Jahren ein Straßenfeger gewesen sein, für heutige Verhältnisse ist es platt, billig. In der zweiten Hälfte spielt man das übliche Verwirrspiel mit Verwirrungstaktik. Man lässt viele neue Protagonisten und Namen auftauchen, ohne diese wirklich einzuführen. Diese Personen gehen dabei in der Geschichte schnell unter. Informationen werden vorenthalten und die Auflösung ist somit natürlich eine Überraschung. Das ist plump und keine gute Ermittlung. Hier ermittelt Kommissar Zufall, mehr nicht. Fazit: Nett. Typisches Hörspiel der 50er Jahre, die recht nostalgisch wirken. Insgesamt wird kit einfachen Mitteln Verwirrung gestiftet und die Lösung ermittelt Kommissar Zufall. Schlechte Ermittlungsarbeit, billige Taktik der Autoren.

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