Rolf Adam Dark Legacy

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Inhaltsangabe zu „Dark Legacy“ von Rolf Adam

Nach dem blutigen Massaker in der Villa des Vampirclans ermittelt Kommissar Hodges. Neben jeder Menge Blut und Leichen findet er einen ohnmächtigen, blutüberströmten jungen Mann, Peter. Beim Abtransport gehen einige der Leichen in Flammen auf, sobald sie von den Sonnenstrahlen getroffen werden. Die anderen werden in die städtische Gerichtsmedizin gebracht, auch die verkohlte Leiche von Duncan. Peters Freundin Nathalie, ein Vampir und Duncans Schwester, besucht Peter eines Nachts und gibt ihm von ihrem Blut, um ihn zu heilen. Zwischenzeitlich wird Duncans verkohlte Leiche aus der Gerichtsmedizin gestohlen und wiederbelebt. Kommissar Hodges schlägt sich auf die Seite von Duncan und seinen Freunden und gemeinsam versuchen sie Licht in das dunkle Geheimnis um die Firma Transorganic zu bringen, die hinter all den Geschehnissen und Ereignissen zu stecken scheint. „Dark Legacy“ ist die Fortsetzung des Romans „Duncan – Wächter der Nacht“.

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  • Für Vampir- und Krimifans sicher lesenswert

    Dark Legacy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. December 2014 um 11:32

    "Dark Legacy" von Rolf Adam ist die Fortsetzung von "Duncan - Wächter der Nacht", den es jedoch leider nicht in der Kindle-Edition gibt. Trotzdem kann man dem Roman auch ohne Vorkenntnisse gut folgen. In der Villa der Firma Transorganic werden eine Unzahl von völlig verstümmelten Leichen gefunden. Kommissar Hodges soll ermitteln. Einige Leichen gehen beim Abtransport in Flammen auf, eine andere völlig verkohlte Leiche verschwindet aus der Gerichtsmedizin. Nur ein Überlebender befindet sich im Koma im Krankenhaus. Und dann werden auch noch weitere Nachforschungen von ganz oben verboten. Doch Hodges hat im wahrsten Sinne des Wortes Blut gerochen und lässt nicht locker. Nach einem Besuch eines dubiosen Nachtclubs steckt er schon zu tief in der Sache drin, um den Fall ad acta zu legen. Schließlich wurde ihm auch noch von einem Vampir das Leben gerettet... "Dark Legacy" ist ein Vampirkrimi, was mir das Lesen nicht unbedingt leicht gemacht hat. Ich bin persönlich kein Krimi-Fan, da ich in der Regel nicht die Geduld aufbringe, selbst alle Puzzle-Teilchen zusammensetzen zu wollen. Dennoch war ich recht schnell in der Story drin und konnte mir ein Bild der Charaktere machen. Bei dem ein oder anderen habe ich mich zwar doch gefragt, ob ich nicht die Vorgeschichte aus dem ersten Band kennen sollte, aber es ging trotzdem. Früher oder später werden in einzelnen Passagen notwendige Informationen nachgereicht. Etwas schade fand ich, dass die Spannung in der zweiten Hälfte des Romans etwas nachgelassen hat. Auch wird der Fall dann recht abrupt gelöst, wo ich mir irgendwie eine andere Auflösung gewünscht hätte... Denn den Hauptfiguren wird die Handlung plötzlich aus der Hand gerissen und sie werden mehr oder weniger zu Komparsen degradiert. Mit einem erzähltechnischen Kniff hätte man das vielleicht etwas besser lösen können. Trotzdem kann man mit dem Verlauf gut leben. Schließlich lebt Literatur - und gerade ein Krimi - auch vom Überraschungsmoment. Mit Freude habe ich auch festgestellt, dass der Text an sich als fehlerfrei durchgehen kann (zwei oder drei Tippfehler auf dieses Seitenzahl fallen nun wirklich nicht ins Gewicht), was bei SPs nun ja nicht selbstverständlich ist. Etwas gestört hat mich jedoch die recht kleinschrittige Erzählweise mit sehr einfachem Satzbau. Allerdings nur in den von den Ermittlungen unabhängigen Bereichen. Bei der Recherchearbeit von Hodges empfand ich diesen Schreibstil überaus passend und angemessen. Bei der Schilderung der persönlichen Beziehungen oder der Rahmenhandlung wurde dadurch jedoch der Lesefluss etwas gebremst. Durch bessere Satzverknüpfungen oder auch bewussten Leerstellen, die der Leser ohnehin automatisch füllt, könnte dem entgegengewirkt werden. Bei manchen Passagen erschloss sich mir nicht, warum sie für den Fortgang der Handlung von Bedeutung sind. Auch das beeinträchtigte teilweise den Lesefluss. Darüberhinaus bin ich über kleine logische Fehler (beim Krimi liest man ja dann doch noch etwas konzentrierter) gestolpert, über die man insgesamt aber wohl hinwegsehen kann. Einer davon ist die Namenswahl des Kommissars: William Hodges - ein englischer Name, obwohl der Rest recht deutschsprachig klingt und er aber nur gebrochen Englisch sprechen kann. An anderer Stelle begegnet er auf einem tief verschneiten Parkplatz einem Vampir, der ihn dann in gewohnter Vampirschnelligkeit stehen lässt. So weit so gut. Allerdings hätte man doch dann Spuren im Schnee erwartet... Aber wie gesagt, dabei handelt es sich um Kleinigkeiten, die für das weitere Geschehen ohnehin nicht von Belang sind. Für Fans von Vampiren und Krimis ist "Dark Legacy" sicher ein lesenswerter Roman. Dass der Autor damit nicht so ganz meinen Geschmack getroffen hat, ist sicherlich nicht seine Schuld. Und man muss dem Roman dann doch zu Gute halten, dass ich ihn dennoch ausgelesen habe und das auch in wenigen Tagen, in denen ich nicht viel Zeit zum Lesen hatte. Andere Krimis habe ich schon entnervt aus der Hand geworfen.

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