Rolf Aderhold

 4 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Welfencode, Welfengold und weiteren Büchern.
Rolf Aderhold

Lebenslauf von Rolf Aderhold

Ich wurde in Hannover geboren. Statt mich um einen interessanten Lebenslauf zu bemühen, studierte ich Geschichte und Englische Literaturwissenschaft an der Universität Hannover und der University of Bristol. Es war daher unvermeidlich, dass ich nach der theoretischen Beschäftigung mit Thrillern und Kriminalromanen angefangen habe, selbst zu schreiben. Meine erste Kurzgeschichte errang einen Achtungserfolg und wurde im Sammelband der Storyolympiade 2004 veröffentlicht. Ich reise viel und gern. Die Erfahrungen, die ich auf meinen Reisen sammle, schlagen sich in den lebhaften Beschreibungen der Schauplätze meiner Geschichten nieder. Ich habe meinen ersten eigenen Roman, "Eine venezianische Affäre", im Selbstverlag veröffentlicht, da ich darauf vertraue, dass die Behauptung, in Deutschland könne man keinen internationalen Thriller eines deutschen Autors verkaufen, nicht stimmt. Mein erster in Niedersachsen spielender Krimi fand sofort einen Verleger. Die spannende Suche nach dem "Welfengold" ist im Februar 2013 im Gmeiner-Verlag erschienen, sie wurde 2014 von "Welfencode" gefolgt.

Botschaft an meine Leser

Liebe LeserInnen,

ich bin immer froh, meinen LeserInnen Rede und Antwort zu stehen. Euren Input zu jedem Thema könnt Ihr auf meinen Webseiten loswerden: www.der-thriller.de und bei www.thrillerwerkstatt.de. Wenn Ihr bei meiner Bücherseite vorbeischaut, freue ich mich umso mehr: www.spannendes-buch.de.

Alle Bücher von Rolf Aderhold

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Welfencode

Welfencode

 (12)
Erschienen am 05.02.2014
Welfengold

Welfengold

 (7)
Erschienen am 04.02.2013
Eine venezianische Affäre

Eine venezianische Affäre

 (7)
Erschienen am 14.08.2012
Das englische Kreuz

Das englische Kreuz

 (2)
Erschienen am 08.04.2014
KUNSTFEHLER

KUNSTFEHLER

 (1)
Erschienen am 01.04.2015

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Neue Rezensionen zu Rolf Aderhold

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Rezension zu "Welfengold" von Rolf Aderhold

Welfengold
BooksAreGreatvor 4 Jahren

Beschreibung:

Hannover 1966. Jarre Behrend ist Kunsthistoriker und Unternehmer für Abenteuertouren. Einer seiner ersten Kunden ist der britische Colonel Kendrick-Wales. Sein Vater hatte angeblich nach dem Zweiten Weltkrieg Teile des verschwundenen Welfenschatzes gefunden, kurz danach wurde er ermordet.

Zusammen begeben sich Jarre und der Colonel auf die Suche nach den als verschollen geltenden Kostbarkeiten. Dabei werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt, bis sie schließlich selbst in einen Hinterhalt geraten …



Meine Meinung:

Die Geschichte ist sehr interessant. Auch das Tempo der Handlung bringt viel Spannung in die Geschichte. Lediglich an einigen Stellen wird es mal etwas schleppend.

Die Charaktere sind interessant gestaltet und sehr vielschichtig. Ihr Handeln wirkt stets authentisch und nachvollziehbar.

Die historischen Elemente der Geschichte empfand ich als sehr aufschlussreich und interessant. Man konnte noch etwas hinzulernen.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Er wirkt ausgewogen. An einigen Stellen ziehen sich die Dialoge leider etwas.

Insgesamt handelt es sich um ein interessantes Buch, welches aber leider auch seine Schwachstellen hat.

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Sicks avatar

Rezension zu "Eine venezianische Affäre" von Rolf Aderhold

When the rich wage war it's the poor who die...
Sickvor 4 Jahren

Filippo Farsetti, angesehener Wissenschaftler der Chemie und Waffeninspektor für die UN ist nach einer für ihn wichtigen Konferenz in Kapstadt verschwunden. Die Polizei vor Ort lässt sich dadurch nicht aufschrecken und auch in Venedig, Farsettis Heimat, ist zunächst niemand beunruhigt. Seine Tochter Gianna hält es aber nicht mehr aus und bittet ihren Cousin James Dante, genannt JDF, auf eigene Faust herauszufinden, was mit Filippo passiert ist. Durch JDFs Kontakte und seine schier unerschöpflichen finanziellen Mittel kommt er auch schon bald auf eine Spur. Doch jemand will mit aller Macht verhindern, dass die Wahrheit über Filippo Farsettis Verschwinden aufgedeckt wird und auch James Dante aus dem Weg räumen...

Anders als der Titel vermuten lässt, spielt "Eine venezianische Affäre" nicht ausschließlich in Venedig. Erst nach gut der Hälfte des Buches begibt sich der Protagonist JDF in die Heimatstadt seiner Familie. Davor wechseln die Schauplätze zwischen London, Kapstadt und New York. Diese sind wirklich gut beschrieben und auch die Merkmale der dortigen Einwohner wurden herausgearbeitet. Hier merkt man dem Autor seine Reiseerfahrungen durchaus an. Mit seiner Hauptfigur James Dante Farsetti hatte ich allerdings so meine Probleme. Nicht dass ich Vorurteile oder dergleichen hätte, aber mir ist an ihm keine nennenswerte Schwäche aufgefallen. Lediglich mangelnde Aufmerksamkeit könnte man ihm vorwerfen, so wie es auch seine nonna Anna tut. Aber ist das falsche Einschätzen einer Situation nicht menschlich? Ich finde schon. Alles weitere war mir persönlich zu perfekt. Gutes Aussehen (südländischer Typ), hervorragender Geschmack / Stil (klar, Italiener eben) und so viel Geld, wie es ein einzelner Mensch niemals ausgeben könnte. Allerdings ist er keiner dieser skupellosen Bankster oder Börsenhaie, sondern hat lediglich aufgrund seiner hervorragenden Ausbildung und seiner natürlichen Intelligenz das Aktienglück auf seine Seite gebracht. Selbstverständlich wird ein nicht unerheblicher Teil seines Vermögens gespendet oder der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, da kann man JDF nichts vorwerfen. Ich schwankte ständig zwischen Wohlwollen und Abneigung, das kam ganz auf die jeweilige Situation an.
Die Nebenfiguren hingegen sind mir zum Großteil relativ fremd geblieben, auch wenn sie an und für sich gut beschrieben waren. Durch den häufigen Wechsel der Schauplätze hatte man einfach nicht sehr viel Zeit sie genauer kennenzulernen. Auch die Perspektiven wurden ab und zu gewechselt, sodass ich manchmal Probleme hatte die Figuren richtig zuzuordnen. Letztendlich hat aber alles einen Sinn ergeben, für mich blieben keine Fragen offen.
Vor allem der Schluss ist sehr spannend geschrieben, aber auch zwischenzeitlich gab es die eine oder andere brenzlige Szene, bei der ich mitfiebern konnte. Auf anderen Seiten bin ich dann mit meinen Gedanken wieder abgeschweift, weil einfach zu viel von der Umgebung geschildert wurde. Die Sprache ist leicht verständlich, manchmal unterbrochen von italienischen Begriffen, die sich aber aus dem Kontext ergeben. Mir sind allerdings einige Orthographie- und Satzstellungsfehler untergekommen, die streckenweise das Lesevergnügen sehr gehemmt haben. Ob das jetzt an meiner Ausgabe lag (zweite e-Book-Auflage, bei einer Verlosung erhalten), kann ich nicht sagen. Es war aber sehr ärgerlich, weil ich manchen Satz dreimal lesen musste um ihn zu verstehen. Die wissenschaftlichen Aussagen waren mir nicht immer klar, aber das Thema ist auch sehr umfangreich und kompliziert. Wer kein Interesse an Chemiewaffen und der Kriegsführung im Nahen Osten hat, sollte dies bei der Wahl dieses Buches bedenken.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich beim Lesen hin- und hergerissen war zwischen Vergnügen und Ärger, Spannung und Langeweile, Sympathie und Abneigung. Ich bereue es nicht, dass ich das Buch gelesen habe, aber nochmal werde ich es wohl nicht zur Hand nehmen. Der zweite Teil klingt eigentlich ganz interessant, aber da muss ich mir noch überlegen, ob ich den lesen werde. Ich kann keine klare Empfehlung aussprechen, aber auch kein ausdrückliches "Hände weg!". Am besten entscheidet jeder selbst, wie es ihm gefällt.


Die James Dante Farsetti-Romane:

Eine venezianische Affäre
Das englische Kreuz

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C

Rezension zu "Welfengold" von Rolf Aderhold

Welfengold
Caliaravor 4 Jahren

Hannovers Indiana Jones

Hannover 1966. Jarre Behrend ist Kunsthistoriker und Unternehmer für Abenteuertouren. Einer seiner ersten Kunden ist der britische Colonel Kendrick-Wales. Sein Vater hatte angeblich nach dem zweiten Weltkrieg Teile des verschwundenen Welfenschatzes gefunden, kurz danach wurde er ermordet. Zusammen begeben sich Jarre und der Colonel auf die Suche nach den als verschollen geltenden Kostbarkeiten. Dabei werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt, bis sie schließlich selbst in einen Hinterhalt geraten...

Jarre Behrends erster Fall steckt voller Gefahren und führt den Leser direkt in die 60er-Jahre.

Das Buch ist sehr spannend geschrieben und versetzt einen gleich mitten hinein ins Geschehen.
Man erfährt nach und nach mehr zu den Personen und dem verschollenen Schatz. Über die Zeit damals erfährt man auch einiges, was sehr spannend geschrieben ist. Die Charaktere haben auch mit der Teilung Deutschlands zu leben und zurechtzukommen, da sie doch ab und an über die Grenzen hinaus müssen.

Die einzelnen Charaktere gefallen mir sehr gut und kommen auch sympatisch rüber. Die "Bösen" hingegen wirken gleich von Anfang an eher unsympatisch und berechnend, wie man es auch von den "Bösen" erwartet.

Das Buch liest sich leicht und man will es eigentlich nicht mehr aus der Hand legen, da man ja erfahren möchte wie es weitergeht.

Vielen Dank an Lovelybooks und den Gmeiner Verlag dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

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Gespräche aus der Community

Neu

Endlich ist er da! 

In seinem dritten Abenteuer wird Jarre Behrend nicht nur mit Kunstfälschern konfrontiert, sondern auch mit einer Zeit, als moderne Kunst von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. 
Als der bekannte hannoversche Industrielle und Mäzen Bernhard Sprengel überlegt, seine Sammlung moderner Kunst an ein Museum zu übergeben, begutachtet Jarre die Bilder des Expressionisten Carl Möwinger, der von den Nazis als »entartet« gebrandmarkt wurde.  Bald muss er sich fragen, ob die Bilder einst von den Nazis gestohlen wurden oder ob es sich gar um Fälschungen handelt. Dann entdeckt Jarre eine Leiche, und er weiß, dass es nicht bei einem Toten bleiben wird, wenn er nicht bald das Geheimnis der Bilder löst…

Der neue Jarre Behrend erscheint zum ersten Mal nur als E-Book. Ich hoffe, dass seine Abenteuer trotzdem viele Leser finden. Zur Buchpremiere verlose ich jeden Tag zwei E-Books von Jarres drittem Abenteuer. Teilnehmen könnt ihr hier: http://thrillerwerkstatt.jimdo.com/jarre-behrend/
Wuschelchen99s avatar
Letzter Beitrag von  Wuschelchen99vor 4 Jahren
Ziiing, und ich danke der Losfee!
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Ich habe mich sehr über das Feedback aus der Leserunde zum zweiten Band meiner Reihe mit Jahre Behrend gefreut. 'Welfencode' kam bei den LeserInnen gut an, und daher würde ich gerne eine neue Runde starten, diesmal zum ersten Band, 'Welfengold'. Das steht auf der Rückseite des Buchs:


"Ein spannendes Abenteuer um die verschollenen Teile des Welfenschatzes, die hinter dem Eisernen Vorhang verborgen zu sein scheinen ..."

 

Hannover 1966. Jarre Behrend ist Kunsthistoriker und Unternehmer für Abenteuertouren. Einer seiner ersten Kunden ist der britische Colonel Kendrick-Wales. Sein Vater hatte angeblich nach dem Zweiten Weltkrieg Teile des verschwundenen Welfenschatzes gefunden, kurz danach wurde er ermordet.

Zusammen begeben sich Jarre und der Colonel auf die Suche nach den als verschollen geltenden Kostbarkeiten. Dabei werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt, bis sie schließlich selbst in einen Hinterhalt geraten …



B
Letzter Beitrag von  BooksAreGreatvor 4 Jahren
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Jarre Behrend ist Kunsthistoriker und leidenschaftlicher Schatzjäger. Er ist der Held meiner Reihe zeitgeschichtlicher Krimis. Im Gmeiner-Verlag sind bisher zwei Romane erschienen. Die Jagd nach dem "Welfengold" und die Rätsel des "Welfencodes" sind in den 1960er Jahren angesiedelt. Damals war der kalte Krieg am kältesten war und Hannover erholte sich noch immer von den Wunden des Zweiten Weltkriegs. Eine spannende Zeit für spannende Abenteuer.

Jarre selbst ist eine Figur, die mir am Herzen liegt. Sie verbindet mein Interesse an Geschichte mit meiner Leidenschaft für Hannover, meine Heimatstadt. Die Abenteuer, in die er verwickelt wird, greifen Themen aus der langen und spannenden Geschichte Hannovers auf. Als Kunsthistoriker wird Jarre zuerst in eine mörderische Jagd nach dem verlorenen Welfenschatz verwickelt (Welfengold), danach muss er das Rätsel einer codierten Botschaft von Leibniz lösen (Welfencode). Ihm steht Anna Winter zur Seite, eine attraktive Ärztin, die mit ihm eine sehr moderne Beziehung führt.

In diesem Abenteuer geht es um nichts geringeres als die englische Thronfolge. Jarre Behrend ist dabei auf der Suche nach verschlüsselten Briefen von Gottfried Wilhelm Leibniz. Die Briefe, die der berühmte Wissenschaftler an die Kurfürstin Sophie von der Pfalz geschrieben hat, enthalten Brisantes zur Thronfolge Großbritanniens. Jarre stellt sich die Frage, ob die Hannoveraner 1714 rechtmäßig auf den Thron gelangt sind. Oder gibt Leibniz' verschlüsselter Brief eine andere Wahrheit preis? Jarre ist zwar nicht im Auftrag Ihrer Majestät unterwegs, aber das macht den Fall nicht weniger bedrohlich...

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Zusätzliche Informationen

Rolf Aderhold im Netz:

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in 50 Bibliotheken

auf 5 Wunschlisten

von 3 Lesern gefolgt

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