Rolf Arnold

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Rolf ArnoldWie man führt, ohne zu dominieren
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Wie man führt, ohne zu dominieren
Wie man führt, ohne zu dominieren
 (1)
Erschienen am 12.03.2012
Rolf ArnoldWie man wird, wer man sein kann
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Wie man wird, wer man sein kann
Wie man wird, wer man sein kann
 (1)
Erschienen am 01.09.2016
Rolf ArnoldWie man ein Kind erzieht, ohne es zu tyrannisieren
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Wie man ein Kind erzieht, ohne es zu tyrannisieren
Rolf ArnoldWie man lehrt, ohne zu belehren
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Wie man lehrt, ohne zu belehren
Wie man lehrt, ohne zu belehren
 (1)
Erschienen am 21.03.2012
Rolf ArnoldSeit wann haben Sie das?
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Seit wann haben Sie das?
Seit wann haben Sie das?
 (1)
Erschienen am 25.09.2009
Rolf ArnoldSelbstbildung oder: wer kann ich werden und wenn ja wie?
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Selbstbildung oder: wer kann ich werden und wenn ja wie?
Rolf ArnoldTrainerkompetenz / Dozentenleitfaden
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Trainerkompetenz / Dozentenleitfaden
Trainerkompetenz / Dozentenleitfaden
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Erschienen am 06.10.2011
Rolf ArnoldQualitätssicherung an Schulen
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Qualitätssicherung an Schulen
Qualitätssicherung an Schulen
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Erschienen am 22.09.2008

Neue Rezensionen zu Rolf Arnold

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Rezension zu "Wie man wird, wer man sein kann" von Rolf Arnold

Hinweise zur Persönlichkeitsbildung
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Hinweise zur Persönlichkeitsbildung

„Dabei rückt eine These in den Vordergrund, welche die Bildung der Persönlichkeit als Ausdruck einer doppelten Spiralbewegung beleuchtet: der Selbstreflexion und der Übung“.

Eine Spirale, die Arnold zudem an die Autonomie des Menschen koppelt, gerade in Bezug auf die Persönlichkeitsbildung.

„Sich gezielt mit sich selbst und den Formen seines Umgangs mit seiner inneren und äußeren Welt auseinanderzusetzen“.

Das ist die Basis, auf der Arnold seine 29 „Regeln zur Persönlichkeitsbildung“ ansiedelt. Und für die er Regeln und Tools zur Verfügung stellt, die einerseits keiner „instrumentellen Logik“ folgen, andererseits aber in die Eigenarbeit des Lesers durchaus nachhaltig führen, Zugänge zum eigenen Ich und den eigenen Konstruktionen der Wirklichkeit eine Bahn zu bereiten.

Dabei steht zunächst zentral die Bereitschaft, die eigenen „Gewissheiten“ (und sei es auch nur experimentell für eine kleine Weile), in Frage zu stellen. Auch wenn dies zunächst auf innere Abwehr trifft, denn das Vertraute in Frage stellen bedeutet ja zugleich auch, sich seines Haltes ein stückweit zu berauben.

Wer aber den Schritt des Risikos einer möglichen Selbstaufgabe (in bestimmten Ausprägungen) scheut, „für den bleibt die Welt, wie sie ist“. Berechenbar zwar (als Vorteil für das innere, sichere Gefühl), aber eben auch ohne Entwicklung (und damit der inne liegenden Tendenz des Lebens zur Exploration widerstrebend).

Zusammenfassend könnte man sagen, dass Erfahrungen verunsichert werden können und erst aus dieser Verunsicherung, erst aus dem Zweifel an den eigenen Schlüssen aus den eigenen Erfahrungen heraus können Lernprozesse erwachsen.

Dabei führt Arnold seine 29 Regeln weder in einfacher Sprache noch in einfachem „wenn-dann“ Schema der eher üblichen Ratgeberliteratur vor Augen. Konzentriertes Lesen ist ein Muss zum Verständnis dieses Buches, gerade weil Arnold nicht bei Oberflächlichen Symptomen stehen bleibt, sondern in die Tiefe der Verfestigung von eigenen Narrationen, Mustern, Befürchtungen, Ängsten und der Tendenz zur Selbstbehauptung „um jeden Preis“ intensiv nachgeht.

Die eigene Biographie anzunehmen ohne ständig daraus zu zitieren, sondern offen zu sein für andere, neue Entwicklungen. Nicht an dem starr festhalten, was „zu sein scheint“, sondern den Blick weiten für das das Mögliche. Das Versäumte hinter sich lassen. Die eigenen Werte mit denen der andern prüfen. Das Leben vom Ende her denken und gestalten, alternative „Ich-Zustände“ spielerisch erproben, die Wahrnehmungsverzerrungen durch die eigenen Gefühle kennen zu lernen und zu vermeiden. Immer auch „vom anderen her denken“ zu lernen.

Vielfach, komplexe Einheiten und Hinweise, die intellektuell zunächst erst einmal erfasst werden müssen, die in ihrer Gesamtheit aber im einen verbindenden Kern kreisen.

Sich selbst in der möglichst klaren Wahrheit zu erkennen, die Fantasien, Abwehr- und Schutzmechanismen auszumachen und diese auf vielfältige Art und Weise her „lockern“, um sich neuem Lernen und neuem Denken so aussetzen zu können, dass die eigene Persönlichkeit mit ihren (überprüften) Werten und Zielen mehr und mehr sich entfaltet.

Mit vielen Praxisbeispielen versehen gelingt es Arnold dabei durchaus, überzeugend zu verdeutlichen, was als Summe der Forschungen zur Persönlichkeitsbildung von ihm in praktische Hinweise hin transformiert wird.

Auch wenn vielleicht das gesamte Programm in reiner „Eigenarbeit“ nicht vollzogen werden kann und an innere Grenzen stößt, die Notwendigkeit der Selbstreflexion, der Übung von alternativen, neuen Verhaltensweisen (um diese vielleicht gar auch als nicht passend dann zur Seite zu legen), zu all dem motiviert Arnold sehr. Bis zumindest hin dazu, die eigenen Grenzen zu erkennen und mögliche Hinderungsgründe für eine freiere Entfaltung der eigenen Person dann an gegebenem Ort zu thematisieren.

Eine nicht einfache, aber durchaus präzise und fruchtbringende Lektüre.

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Rezension zu "Wie man führt, ohne zu dominieren" von Rolf Arnold

Rezension zu "Wie man führt, ohne zu dominieren" von Rolf Arnold
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Er mag die Zahl 29, der in Kaiserslautern lehrenden Pädagogikprofessor Rolf Arnold. Im Jahr 2011 hatte er in seinem Buch „Wie man ein Kind erzieht, ohne es zu tyrannisieren“ 29 Regeln für eine kluge Erziehung aufgestellt und , inspiriert und geprägt von der systemisch-konstruktivistischen Theorie und Praxis, einen verständlichen Ratgeber für Eltern und Erzieher geschrieben.

Dabei lehnte er das "Lob der Disziplin" ebenso als nicht hilfreich und weiterführend ab, wie die zahlreichen vermeintlichen Erziehungsideale von der partnerschaftlichen Erziehung, in der die Kinder unsere Freunde seien, die in den letzten Jahren sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Meiner Meinung nach deshalb, weil sie es den Erwachsenen einfach machen und kein eigenes Erwachsensein von ihnen fordern. Mit erheblichen Folgen für die Reifung der Kinder.

Rolf Arnold ist hingegen fest davon überzeugt, dass Kinder unsere erwachsene(!) Stimme brauchen (kein kindliches "könntest du vielleicht mal?"). Sie brauchen unsere erwachsene Zuwendung und sie brauchen Führung. Erziehung muss den Kindern Sicherheit geben und ihnen sowohl Perspektiven schaffen als auch Grenzen setzen.

In seinen beiden neuen Büchern hat er die Zielgruppe gewechselt. Waren 2011 Eltern und Lehrer angesprochen, richten sich die „29 Regeln für eine kluge Lehre“ nun an Menschen in Schule, Universität und Erwachsenenbildung, die, wieder systemisch-konstruktivistisch beeinflusst, lernen wollen „wie man lehrt, ohne zu belehren.“

LENA steht dabei für Lebendigkeit und Nachhaltigkeit. Orientiert an diesen beiden Parametern sollen Lehrende in diesem Buch anschaulich erfahren, wie Lernen funktioniert, damit sie in die Lage versetzt werden können, Lernprozesse zu initiieren, zu arrangieren, zu beraten und zu begleiten.

In der zweiten Neuerscheinung, die hier angezeigt werden, kann man lernen, „wie man führt, ohne zu dominieren“. In seinen „ 29 Regeln für ein kluges Leadership“ zeigt Arnold, wie Führungspersönlichkeiten ihre Macht und die entsprechenden Machtworte zwar zu gebrauchen wissen, wenn es Not tut, hauptsächlich aber damit arbeiten, dass sie Beziehungen gestalten, Zusammenhänge sichtbar machen und die Eigendynamik von Gruppen, Teams und Organisationen stärken. Der so geschaffene „spirit“ sei das A und das O jedes Führens.

So wie in seinen anderen oben erwähnten Büchern auch, versteht Arnold auch seine Regeln für ein kluges Leadership nicht als Rezepte, sondern als eine Aufforderung und Einladung zur kritischen Selbstreflexion, die hinführt zu einer „emotional resonanten Führung.“

„Emotionale Führung ist die Fähigkeit, von der emotionalen Welt des anderen her zu führen. Hierfür ist die Fähigkeit, die emotionale Lage des anderen in möglichst viele Facetten zu erspüren und zu erkennen, eine grundlegende Voraussetzung, welche man aber nur entwickeln kann, wenn in sich selbst die Einfärbungen durch das Emotionale in der eigenen Innenwelt aufgespürt hat.“

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Rezension zu "Wie man lehrt, ohne zu belehren" von Rolf Arnold

Rezension zu "Wie man lehrt, ohne zu belehren" von Rolf Arnold
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Er mag die Zahl 29, der in Kaiserslautern lehrenden Pädagogikprofessor Rolf Arnold. Im Jahr 2011 hatte er in seinem Buch „Wie man ein Kind erzieht, ohne es zu tyrannisieren“ 29 Regeln für eine kluge Erziehung aufgestellt und , inspiriert und geprägt von der systemisch-konstruktivistischen Theorie und Praxis, einen verständlichen Ratgeber für Eltern und Erzieher geschrieben.

Dabei lehnte er das "Lob der Disziplin" ebenso als nicht hilfreich und weiterführend ab, wie die zahlreichen vermeintlichen Erziehungsideale von der partnerschaftlichen Erziehung, in der die Kinder unsere Freunde seien, die in den letzten Jahren sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Meiner Meinung nach deshalb, weil sie es den Erwachsenen einfach machen und kein eigenes Erwachsensein von ihnen fordern. Mit erheblichen Folgen für die Reifung der Kinder.

Rolf Arnold ist hingegen fest davon überzeugt, dass Kinder unsere erwachsene(!) Stimme brauchen (kein kindliches "könntest du vielleicht mal?"). Sie brauchen unsere erwachsene Zuwendung und sie brauchen Führung. Erziehung muss den Kindern Sicherheit geben und ihnen sowohl Perspektiven schaffen als auch Grenzen setzen.

In seinem neuen Buch hat er die Zielgruppe gewechselt. Waren 2011 Eltern und Lehrer angesprochen, richten sich die „29 Regeln für eine kluge Lehre“ nun an Menschen in Schule, Universität und Erwachsenenbildung, die, wieder systemisch-konstruktivistisch beeinflusst, lernen wollen „wie man lehrt, ohne zu belehren.“

LENA steht dabei für Lebendigkeit und Nachhaltigkeit. Orientiert an diesen beiden Parametern sollen Lehrende in diesem Buch anschaulich erfahren, wie Lernen funktioniert, damit sie in die Lage versetzt werden können, Lernprozesse zu initiieren, zu arrangieren, zu beraten und zu begleiten.

Man kann das Lernen von Menschen nicht erzwingen. Gregory Bateson, der Anthropologe und Philosoph, der einer systemisch-kybernetischen Denkweise in den unterschiedlichsten Disziplinen zum Durchbruch verholfen hat, hat das in seinem großen Werk „Geist und Natur“ so ausgedrückt:

„Man kann das Pferd zum Wasser führen,
aber man kann es nicht zum Trinken zwingen.

Das Trinken ist seine Sache.

Aber selbst wenn das Pferd durstig ist,
kann es nicht trinken,
solange Sie es nicht zum Wasser führen.

Das Hinführen ist Ihre Sache.“

Was dies für kluges, nicht- belehrendes Lehren bedeutet, wie Lehrende Kinder und Erwachsene zur Tränke des Wissens und Lernens führen und sie zum Lernen ver-führen, das zeigt Arnold in 29 Regeln, die er mit ausführlichen Checklisten und Planungsrastern und Instrumenten zur Selbstreflexion versehen hat.

Denn eines ist klar: wer nach diesen Regeln arbeiten will, muss zunächst an sich selbst, seinen Prägungen, Bildern und eigenen Lehrstilen kritisch arbeiten.

Eine wertschätzende und ressourcenorientierte Methode, von der man sich erhofft, dass sie peu a peu in den Klassenzimmern unserer Schulen Einzug hält und überall dort, wo Menschen lernen wollen und die dafür nötige Unterstützung brauchen.

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