Rolf Arnold Wie man lehrt, ohne zu belehren

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Inhaltsangabe zu „Wie man lehrt, ohne zu belehren“ von Rolf Arnold

Lernen kann man nicht erzwingen, sondern lediglich anregen, fördern und begleiten. Damit dieses gelingt, müssen Lehrkräfte wissen, wie Lernen funktioniert, und sie müssen in der Lage sein, Lernprozesse zu initiieren, zu arrangieren, zu beraten und zu begleiten. Das Lernmodell LENA steht für Lebendigkeit und Nachhaltigkeit. Rolf Arnold leitet daraus 29 Regeln ab, die sowohl in der Schule als auch in der universitären oder Erwachsenenbildung helfen, typische Lehr-Lern-Situationen zu gestalten. Checklisten und Planungsraster sowie Instrumente zur Selbstreflexion unterstützen die Lehrenden bei der Umsetzung dieser neuen Unterrichtspraxis. Protokolle aus Weiterbildungsseminaren dokumentieren die Widerstände, aber auch das große Potenzial dieses Paradigmenwechsels. Arnold ermuntert zu einer vielfältigen und systemisch-professionellen Form des Umgangs mit dem Lernen – stets wertschätzend und ressourcenorientiert.

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  • Rezension zu "Wie man lehrt, ohne zu belehren" von Rolf Arnold

    Wie man lehrt, ohne zu belehren

    WinfriedStanzick

    04. April 2012 um 13:16

    Er mag die Zahl 29, der in Kaiserslautern lehrenden Pädagogikprofessor Rolf Arnold. Im Jahr 2011 hatte er in seinem Buch „Wie man ein Kind erzieht, ohne es zu tyrannisieren“ 29 Regeln für eine kluge Erziehung aufgestellt und , inspiriert und geprägt von der systemisch-konstruktivistischen Theorie und Praxis, einen verständlichen Ratgeber für Eltern und Erzieher geschrieben. Dabei lehnte er das "Lob der Disziplin" ebenso als nicht hilfreich und weiterführend ab, wie die zahlreichen vermeintlichen Erziehungsideale von der partnerschaftlichen Erziehung, in der die Kinder unsere Freunde seien, die in den letzten Jahren sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Meiner Meinung nach deshalb, weil sie es den Erwachsenen einfach machen und kein eigenes Erwachsensein von ihnen fordern. Mit erheblichen Folgen für die Reifung der Kinder. Rolf Arnold ist hingegen fest davon überzeugt, dass Kinder unsere erwachsene(!) Stimme brauchen (kein kindliches "könntest du vielleicht mal?"). Sie brauchen unsere erwachsene Zuwendung und sie brauchen Führung. Erziehung muss den Kindern Sicherheit geben und ihnen sowohl Perspektiven schaffen als auch Grenzen setzen. In seinem neuen Buch hat er die Zielgruppe gewechselt. Waren 2011 Eltern und Lehrer angesprochen, richten sich die „29 Regeln für eine kluge Lehre“ nun an Menschen in Schule, Universität und Erwachsenenbildung, die, wieder systemisch-konstruktivistisch beeinflusst, lernen wollen „wie man lehrt, ohne zu belehren.“ LENA steht dabei für Lebendigkeit und Nachhaltigkeit. Orientiert an diesen beiden Parametern sollen Lehrende in diesem Buch anschaulich erfahren, wie Lernen funktioniert, damit sie in die Lage versetzt werden können, Lernprozesse zu initiieren, zu arrangieren, zu beraten und zu begleiten. Man kann das Lernen von Menschen nicht erzwingen. Gregory Bateson, der Anthropologe und Philosoph, der einer systemisch-kybernetischen Denkweise in den unterschiedlichsten Disziplinen zum Durchbruch verholfen hat, hat das in seinem großen Werk „Geist und Natur“ so ausgedrückt: „Man kann das Pferd zum Wasser führen, aber man kann es nicht zum Trinken zwingen. Das Trinken ist seine Sache. Aber selbst wenn das Pferd durstig ist, kann es nicht trinken, solange Sie es nicht zum Wasser führen. Das Hinführen ist Ihre Sache.“ Was dies für kluges, nicht- belehrendes Lehren bedeutet, wie Lehrende Kinder und Erwachsene zur Tränke des Wissens und Lernens führen und sie zum Lernen ver-führen, das zeigt Arnold in 29 Regeln, die er mit ausführlichen Checklisten und Planungsrastern und Instrumenten zur Selbstreflexion versehen hat. Denn eines ist klar: wer nach diesen Regeln arbeiten will, muss zunächst an sich selbst, seinen Prägungen, Bildern und eigenen Lehrstilen kritisch arbeiten. Eine wertschätzende und ressourcenorientierte Methode, von der man sich erhofft, dass sie peu a peu in den Klassenzimmern unserer Schulen Einzug hält und überall dort, wo Menschen lernen wollen und die dafür nötige Unterstützung brauchen.

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