Rolf D. Sabel Agrippina - Kaiserin von Rom

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Inhaltsangabe zu „Agrippina - Kaiserin von Rom“ von Rolf D. Sabel

Köln im Jahre 53 nach Christus: Eine geheimnisvolle Mordserie sorgt für große Unruhe. Der Prätorianertribun Marcus Valerius Aviola wird aus dem fernen Rom nach Germanien geschickt, um die Mordserie aufzuklären. Er entdeckt, was alle Opfer verbindet: Sie gehören alle einer neuen orientalischen Sekte an, die einen Schreinersohn anbetet ... Fünf Jahre später erschüttern erneut mehrere Mordfälle die beschauliche Stadt am Rhein. Sämtliche Opfer gehören zum Vertrautenkreis der Agrippina, die im fernen Rom um ihre Machtposition kämpft. Die beiden historischen Romane "Agrippinas Geheimnis" und "Agrippinas Tod" - jetzt in einem Band!

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  • Rezension zu "Agrippina - Kaiserin von Rom" von Rolf D. Sabel

    Agrippina - Kaiserin von Rom

    sabisteb

    18. April 2011 um 14:57

    Agrippinas Geheimnis: Köln im Jahre 53 nach Christus. Ein Massenmörder treibt sein Unwesen in der beschaulichen Ubierstadt Colonia Claudia Ara Agrippinensium, die so was wie ein kleines Rom ist, nur nicht so laut und schmutzig. Bei Nacht und Nebel tötet ein Verrückter die Anhänger eines neuen, orientalischen Kultes, die einen gekreuzigten Schreiner anbeten und die sich selber Chrestiani nennen. Er ritzt seinen Opgern ein N für nefas (Frevel) in die Stirn, was auf einen religiös motivierten Täter hinweist. Der Prätorianertribun Marcus Valerius Aviola wird von Kaiser Claudius entsandt, um den Fall aufzuklären. Auch dessen kaiserliche Gemahlin, die Augusta Agrippina bekräftigt den Auftrag noch einmal persönlich und stattet Marcus Valerius Aviola mit zusätzlichen Mitteln aus. Alles scheint so einfach, wären da nicht eindeutige, anonyme Warnungen, die dem Tribun heimlich zugesteckt werden, die ihn davor warnen, der Augusta zu trauen. Schon bald wird dem Tribun klar, dass hinter diesen den zweistelligen Bereich erreichenden Morden mehr steckt, als es zunächst den Anschein hat. Die Angelegenheit nimmt immer groteskere Züge an. Dreimal versucht man ihn umzubringen, und auch sein Kontaktmann wird ermordet aufgefunden. Welches Interesse hat die Kaiserin, dass seine Mission scheitert? Erst schickt sie ihn persönlich in die Ubierstadt, um die Mordserie aufzuklären, und dann tut sie alles, um ihn davon. Agrippinas Tod: Köln im Jahre 58 nach Christus. Sechs Jahre sind vergangen, seit Marcus Valerius Aviola wegen einer Mordserie an Anhängern des Schreiners Jesus nach Colonia Claudia Ara Agrippinensium verschlug. Er lebt ruhig, glücklich und zufrieden mit seiner Lebensgefährtin in einer kleinen Wohnung, hat einen dreijährigen Sohn Titus und ist allgemein mit seiner Polizeitruppe ausgelastet, als ihn seine Vergangenheit wieder einholt. Agrippina fordert den Gefallen ein, den er ihr schuldet, seit sie sein Todesurteil verbrannte. In Köln sterben wieder Menschen und einigen wird erneut ein N in die Stirn geritzt, diesmal jedoch sind es keine Christen, sondern Agrippinas Agenten, die ihr Leben lassen. Die Kaiserin fürchtet um ihr Leben und fordert vom Tribun Marcus Valerius Aviola den Schuldigen zu finden, der dabei ist Agrippinas Agentennetzwerk aufzulösen, Masche für Masche. Hier die bereits 2003 und 2004 erschienen historischen Krimis um den Ermittler Marcus Valerius Aviola in einem Sammelband. Der Titel Agrippinas- Agrippina - Kaiserin von Rom ist irreführend, denn Agrippina ist nur eine Nebenperson dieser Romane. Zwei Krimis aus dem alten Rom, bzw. aus dem alten Köln. Ähnlich wie John Maddox Roberts oder Steven Sayloer bettet Rolf Sabel seine Kriminalfalle in einen echten historischen Hintergrund und würzt diesen unauffällig mit echten Zitaten, die jedoch nur Kennern auffallen, so natürlich hat er sie oft in die Gespräche der Protagonisten eingebaut. Man erkennt z. Bsp. in einigen der Gespräche mit Seneca Passagen aus seinen Schriften wieder, Sabel zitiert aus den Briefen des Apostels Petrus und auch Eucharios, Valerius und Maternus sind bekannte historische Persönlichkeiten des damaligen Köln. Der frühe christliche Glaube ist das Hauptmotiv, das sich durch alle Romane des Autors zieht. In diesem Band geht es auch mit darum, warum sich die Menschen zu dieser neuen Religion hingezogen fühlen. "So ein Gott, der sich unter die Menschen begibt, Kranke heilt und Tote erweckt, war nicht schlecht. Jedenfalls fassbarer als die Götter im fernen Olymp!" Dennoch ist und bleibt der Haupterzählstrang ein solide recherchierter Krimi, zumal Rolf D. Sabel zu den Autoren gehört, denen die erzählte Geschichte wichtiger ist als ihre Protagonisten und der keine Hemmungen hat lieb gewonnene Personen zu töten, wenn es die Geschichte erfordert. Niemand ist sicher, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Amüsant sind immer wieder der Kölner Lokalpatriotismus, den der Autor durchblicken lässt und seine Erklärung für die Wurzeln der des Kölner Karnevals und des Karnevalsumzugs. Isis Priester, die Kamellen werfen. Aufgefallen sind mir nur zwei Grammatikfehler. Zum einen das Schild statt der Schild auf S. 71f und "das macht Sinn" aus S. 236. Fazit: Solider recherchierter, stimmungsvoller Krimi aus dem römischen Reich der Kaiser Claudius und Nero mit sympathischem Ermittler. Insgesamt erinnern diese beiden Bände durchaus an die historischen Krimis von Steven Saylor und John Maddox Roberts.

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