Rolf D. Sabel Der Pompeji-Papyrus

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Inhaltsangabe zu „Der Pompeji-Papyrus“ von Rolf D. Sabel

Er wollte nichts Böses. Nur ein wenig Sightseeing in Italien. Ein Kölner Pfarrer kauft eine alte Schriftrolle – angeblich aus dem verschütteten Teil von Pompeji. Was er nicht ahnen kann: Sein Fund zieht ihn unweigerlich in einen Strudel von Geheimnissen, Verrat und Mord – nicht nur in der Vergangenheit beim Ausbruch des Vesuv und unter Kaiser Nero, sondern auch in der Gegenwart.

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  • Pompeji über 2000 Jahre Geschichte

    Der Pompeji-Papyrus
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    30. May 2016 um 07:39

    Pompeji ist die Kulisse für einen Krimi in der Gegenwart und eine den historischen Tatsachen vermutlich erschreckend nahe kommende Erzählung über den Untergang Pompejis:Zwei von Kindheit an befreundete deutsche Theologen - ein evangelischer und ein katholischer - machen zusammen Urlaub in Pompeji. Als ihnen auf der Straße ein "echter Papyrus" angeboten wird, glauben sie natürlich nicht im Geringsten, daß er wirklich echt sein könnte. Aber wie sich herausstellt, ist er das doch. Als sie versuchen, noch mehr davon zu kaufen, begeben sie sich in Gefahren, die sie sich nie hätten träumen lassen.Die Handlung wechselt immer wieder von der Zeit des antiken Vesuv-Ausbruchs ins 21. Jahrhundert, und das so geschickt, daß sich die Geschichte nahtlos aufbaut. Auf eine Krimi-Episode in der Gegenwart folgt ein Brief aus der Vergangenheit, und so baut sich einerseits das Geschehen vor dem Ausbruch des Vesuv und andererseits unsere heutige Zeit vor dem Auge des Lesers auf: Hervorragend gemacht! Das Lesen hat mir viel Spaß gemacht, war spannend, unterhaltsam und lehrreich - und das, obwohl der Autor Lateinlehrer ist ;-).

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  • Rezension zu "Der Pompeji-Papyrus" von Rolf D. Sabel

    Der Pompeji-Papyrus
    sabisteb

    sabisteb

    21. April 2011 um 14:35

    Der geheimnisvolle Papyrusmöder von Pompeij Rom 2010. Der katholische Pfarrer Dr. Deifenstein und sein evangelischer Kollege und Freund Basler machen Urlaub in Pompeij. Als ein kleiner Junge Diefenstein mit „echten Antiquitäten“ belagert, kauft dieser ihm ein Stück Papyrus ab, um in Ruhe weiter essen zu können. Wie überrascht ist er in seinem Hotelzimmer, als sich dieses Stück Papyrus tatsächlich als echt erweist und ein noch unbekanntes Fragment eines berühmten römischen Autors enthält. Dumm nur, dass auch eine amerikanische Touristin so ein Stück Papyrus für ihren Vater, einen Multimillionär, erworben hat, der seinen besten Man schickt, um noch weitere Exponate für seine geheime Sammlung zu erwerben. Schon bald pflastern erneut Leuchen den Weg antiker Schriftrollen, dabei hätte Diefenstein doch aus seinem Erlebnis vor wenigen Jahren lernen sollen, als antike Rollen in der Krypta seiner Kirche gefunden wurden. Die Geschichte um die Jagd nach den antiken Rollen aus dem versunkenen Pompeij ist der zweite Roman um Dr. Diefenstein, der den Lesern bereits aus „Die Pilatus-Verschwörung“ desselben Autors bekannt ist. Dieser Roman ist letztendlich auch genauso aufgebaut, wie „Die Pilatus-Verschwörung“. Zum einen ist da die Jagd nach den antiken Schriftrollen in unserer Zeit. Diefenstein hat aus den zurückliegenden, Kölner Rollenabenteuern nichts gelernt und ist nun selber in ein solches verwickelt. Besonders nett in diesem Handlungsstang sind die Frotzeleien der beiden Freunde unterschiedlicher Konfession: - Seit wann denken katholische Pfarrer nach? Sie kriegen doch alle Antworten aus Rom. - -Du unverbesserlicher Ketzer, offenbar, haben dir deine protestantischen Häresien das Hirn vernebelt. (S. 76) … Zum zweiten wird der Briefwechsel zwischen zwei befreundter Christen aus der Zeit Neros geschildert, von denen Tehophilos, der Adressat des Lukasevangeliums, in Rom wohnt, Fronto in Pompeij. Als dritter Handlungsstrang kommt, wie es sich für jeden Pompeij Roman gehört, der Untergang der Stadt aus Sicht des Frontos einige Jahre später. In den Briefen erkennt man viele klassische Zitate der damaligen Zeit wieder, die sich so identisch leider auch in den anderen Romanen des Autors wiederholen, da wären neue Zitate angebracht gewesen. Bei ganzen Abschnitten überkommt einen da ein deja vu. Als Lehrer sollte der Autor jedoch wissen, dass es auf italienisch und nicht in italienisch heißt (S. 137) und das obligatorische explodierende Auto nach leichtem Unfall ist dermaßen Klischeehollywood und falsch, dass es peinlich ist. Wenn jedes Auto nach einem kleinen Auffahrunfall explodieren würde, das wäre ja schrecklich. Obwohl sich Historiker mittlerweile einig sind, dass Nero mitnichten das Monster ist, als welches er von den Frühen Christen dargestellt wird und dass es sich dabei um eine gezielte Verleumdungscampagne handelt, hat der Autor sich für die christliche Folklore entgegen der historischen Wahrheit entschieden. Er schreibt im Nachwort auch, dass er sich jeweils für die Variante entschieden hat, die ihm für die Geschichte plausibler erschien und er sich durchaus bewusst ist, dass einige Überlieferungen zwischen Historikern und Theologen durchaus strittig sind. Auch dass das Buch in einem christlichen Verlag erschien ist wohl ein weiterer Grund für den Autor gewesen, sich eher an die christliche Folklore zu halten als an historische Fakten. Fazit: Insgesamt sehr unterhaltsam. Der schnelle Wechsel zwischen den drei Erzählsträngen führt dazu, dass man immer weiter lesen will. Nur noch die zwei Seiten, dann kommt ja der andere Handlungsstrang, den man dann auch noch schnell lesen will, weil ja dann wieder der anderen Handlungsstrang kommt. Eine geschickte Methode den Leser an die Geschichte zu binden, die Dan Brown so auch verwendet, eben weil sie funktioniert.

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