Rolf D. Sabel Die Pilatus-Verschwörung

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Inhaltsangabe zu „Die Pilatus-Verschwörung“ von Rolf D. Sabel

Köln um 355 n.Chr.: Die Franken stürmen die Stadt. Ein römischer Gutsherr versteckt wichtige Schriftrollen vor den brandschatzenden Germanen. Er gehört zur Minderheit der Christen, und die Rollen sind sein wichtigster Besitz, denn sie legen Zeugnis von seinem jungen Glauben ab. 1650 Jahre später kommt es in der Krypta der Kölner Kirche St. Pantaleon zu einem Wasserrohrbruch. Bei den Reparaturarbeiten stoßen zwei Arbeiter auf mehrere alte Lederhüllen mit unbekanntem Inhalt. Durch eine Indiskretion erfährt die Presse von der Entdeckung, und damit beginnt ein dramatisches Wettrennen um den historischen Fund, an dem das Kölner Erzbistum, ein skrupelloser Sammler und ein dubioser Kurienkardinal aus Rom beteiligt sind. Es handelt sich nämlich um eine archäologische und theologische Sensation: Das Testament des Pontius Pilatus.

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  • Rezension zu "Die Pilatus-Verschwörung" von Rolf D. Sabel

    Die Pilatus-Verschwörung

    sabisteb

    12. April 2011 um 13:43

    Muss die Bibel jetzt umgeschrieben werden? Köln, Weihnachten 2005: Handwerker machen bei Reparaturarbeiten an einer Abwasserleitung in der Krypta der Kölner Kirche St. Panthaleon einen sensationellen Fund: uralte Schriftrollen aus der Römerzeit. Ein pensionierter Studienrat und Nachbar will dem Handwerker und seiner Freundin helfen, das Rätsel zu lösen. Schon bald ist die Kirche hinter den Rollen her. Ein Kaplan stellt Fragen im Auftrag des Kölner Kardinals. Die Städtische Lokalpresse berichtet und wirbelt weiteren Staub auf und bringt so eine Geheimgesellschaft des Vatikans auf den Plan, die das Wissen der Rollen unter Verschluss halten wollen, während auch Privatsammler nicht davor zurückschrecken Mörder zu engagieren, um die Krönung ihrer Sammlung zu erwerben. Schon bald pflastern erste Leichen den Weg der Rollen und die Sache wird gefährlich für den Kemptner, seine Freundin und den pensionierten Lateinlehrer. In diesem Buch laufen zwei grundverschiedene Geschichten parallel. Zum einen ein archäologischer Krimi, zum anderen ein historischer Roman. Des Weiteren verbindet dieser Roman zwei hohe christliche Feste miteinander, zum einen Weihnachten und zum anderen Ostern. Kurz vor Weihnachten werden die Rollen in der Krypta gefunden und das Rollen wechsel dich Verwirrspiel beginnt, um am Weihnachtsabend seinen Höhepunkt zu erreichen. Parallel dazu wird die Ostergeschichte aus Sicht des Pontius Pilatus erzählt in teils wunderbar trockenem Berichtsstil: Der Verdächtige wird Jesus von Nazareth genannt, obwohl er nach meinen Informationen aus Betlehem gebürtig ist. Von Beruf ist er Schreiner, Sohn eines Gewissen Joseph ben Jacob, Mutter Maria. Er durchreist […] ganz Galiläa und hat eine Schar von Männern und Frauen um sich gesammelt […]. Der harte Kern besteht aus zwölf Männern, der Anführer dieser Gruppe ist ein gewisser Simon, ein ehemaliger Fischer […]. … (S. 201). Die Ostergeschichte mal aus einer anderen Sichtweise zu lesen, mit eingearbeiteten Bibelpassagen ist wirklich spannend und auch das Verwirrspiel um die Rollen ist nicht vorhersagbar und es kommt durchaus zu einigen Verlusten und Wendungen, die so nicht abschätzbar waren. Fazit: Wirklich gelungene Mischung.

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  • Rezension zu "Die Pilatus-Verschwörung" von Rolf D. Sabel

    Die Pilatus-Verschwörung

    gryffindor69

    24. August 2010 um 08:31

    Die Pilatus Verschwörung von Rolf D. Sabel - Eine Geschichte über einen Fund einiger Schriftrollen in einer Kölner Kirche bei Renovierungsarbeiten durch die Handwerker. Ob der Lebensweg des Pontius Pilatus wirklich so gelaufen ist, wie in diesem Buch geschrieben, weiß ich leider nicht, werde aber auf jeden Fall versuchen das noch einmal nach zu lesen. Rolf Sabel hält die Geschichte durch die zeitlichen Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart spannend, auch wenn die Story in der Gegenwart relativ vorhersehbar und eher langweilig vor sich hin läuft. Es gibt halt den Handwerker der mit seinem Fund Geld verdienen will, es gibt den studierten "alten" Herren der die besten Kontakte zu Wissenschaft hat, es gibt den einsamen Polizisten der von Familie und Freunde verlassen den Fall lösen will, es gibt den römischen Kardinal der einen "geheimen" Soldaten zur Aufgabenerledigung in die Welt schickt. es gibt einen vatikanischen Geheimbund, usw. usw. Die Geschichte hat eigentlich nicht wirklich Tiefe erreicht. Sie plättschert so vor sich hin – Spannung kommt eigentlich auch nur über den Zeitenwechsel zustande. Man kann dieses Buch lesen muss es aber wirklich nicht. So seicht und vorhersehbar geschrieben.

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