Rolf Dieckmann Das Geheimnis der Totenstadt

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Totenstadt“ von Rolf Dieckmann

Ein ermordeter Professor. Eine verschwundene Pergamentrolle. Das größte Geheimnis der Etrusker. Das Kombinationsgenie Robert Darling begibt sich auf die Spur eines Jahrhunderte alten Rätsels, das noch nie ein Mensch lösen konnte. Ein
Rätsel, dessen Lösung das Leben auf der Welt radikal verändern könnte. Gibt es tatsächlich eine Konstruktion, mit der die Etrusker das genaue Todesdatum eines Menschen vorhersagen konnten? Und wird die seit Jahrhunderten irgendwo versteckt?
Schon bald merkt Robert Darling, dass er nicht der Einzige ist, der dieses Rätsel lösen will ...

Da habe ich schon Besseres gelesen, sowohl was das zu lösende Rätsel angeht, als auch den Weg dahin. Ich sage nur: vergessene Unterlagen

— BirgitJasmund

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    Das Geheimnis der Totenstadt

    StMoonlight

    Da ich mich selbst sehr für die Geschichte der Etrusker (über die im allgemeinen nicht wirklich viel bekannt ist) interessiere, finde ich es großartig das der Autor sich hier mit den geschichtlichen Daten und Hintergründen dieses Volkes auseinandersetzt. Er lässt die Charaktere etwas über die Geschichte herausfinden. Hier und da hilft ein Professor mit Fakten und Daten weiter oder ein Freund erinnert sich an etwas das er früher einmal in der Schule gelernt hat. So bekommen auch Leser, die bisher noch nicht einmal von der Existenz der Etrusker etwas wussten, eine kleine und unterhaltsame Einführung. Ich merkte hier das der Autor sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat und hatte dieses schöne Gefühl von "er weiß wovon er schreibt".Die Charakter sind sehr gut, bis ins kleinste Detail, ausgearbeitet. Von jeder Person die eine wichtige Rolle spielt (und davon gibt es in diesem Roman mehr als nur Held, Opfer und Täter ;)) erfährt man Hintergründe. Wo kommen sie her, wer sind sie, was haben sie gemacht bevor sie auf unseren Spielmacher trafen usw.. Hier bleiben keine Fragen offen. Mir fiel es sehr leicht mir alle Personen bildlich vor Augen zu rufen. Die einen wuchsen mir schnell ans Herz, die anderen machten sich schnell unbeliebt. Wie im richtigen Leben. Einfach klasse. Die Geschichte selbst ist eine schöne Idee. Grade da sich um die Etrusker eine Menge Geheimnisse ranken, bietet es sich förmlich an ihnen eine fast mystische Erfindung zuzugestehen. Das Volk war seiner Zeit weit voraus und befasste sich viel mit Sternenkunde und dem Tod. Wieso dann nicht etwas mit dem man seinen Todeszeitpunkt sehen kann? Die Idee ist super. Auch wie Robert Darling in die Geschichte gerät. Es scheint alles zufällig zu geschehen, nur weil er geholfen hat. Doch der Professor, der alles auslöste, glaubte nicht an Zufälle. Vielleicht hatte er damit ja Recht...Robert, so sympathisch er auch ist, hat ein Talent dazu mit sich selbst zu reden. Gut, er redet nicht mit dem Mund, sondern in seinen Gedanken. (Wer von uns führt nicht mal Selbstgespräche?) Am Anfang fand ich dieses ein wenig irritierend, da die Sätze kursiv geschrieben sind und ich mich fragte: Mit wem redet er da eigentlich? Ich gestehe, es hat einen Moment gedauert, bis ich dahinter kam. ;) Die Gedanken des Spielmachers zu kennen half sehr gut durch den Roman und trug zu noch mehr Spannung bei. "Dann hörte er in der Ferne eine Polizeisirene. Das Grollen des Gewitterdonners war lauter geworden. Erst jetzt wurde ihm bewusst, in welcher Situation er sich befand. Du hast die Scheibe eingeschlagen, an deinem Anzug ist Blut, überall Fingerabdrücke und Blut auf dem Stein. Und die Brieftasche steckte noch in der Seitentasche seiner Jacke." (S. 21) Der Professor hat selbstverständlich nicht gesagt was oder wo das begehrte Objekt sich befindet. Vielmehr sind unzählige Rätsel zu lösen um ans Ziel zu gelangen. Manche führen auf eine komplett andere Spur. Robert muss sich jeden Schritt genau überlegen, was die Sache natürlich spannend hält. Der Professor hat Robert einen Brief hinterlassen. Hier erfährt dieser z.B. von falschen Bibelstellen.Wie es sich für Dinge die solche Macht besitzen gehört, gibt es natürlich auch "Mächte" die diese Geheimnisse schützen. So gibt es "Alte" die diesen "Todeskalender" vor der Menschheit verstecken - um jeden Preis. Klar das Robert sich in große Gefahr begibt ... Der Schreibstil ist angenehm und alles lässt sich flüssig lesen. Werden Fremdworte benutzt, so fragt einer der Charaktere nach der Bedeutung. Finde ich viel besser als Fußnoten mit einfachen Erklärungen! ~ Fazit ~ Geschichtlicher Hintergrund, jede Menge Spannung, tolle Charaktere, wilde Verfolgungsjagden, ... Freunde werden zu Feinden, Feinde werde zu Freunden, ... Rätsel mit den richtigen und falschen Spuren ... Es gibt absolut nichts, was diesem Roman fehlt! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen.

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    • 3

    StMoonlight

    14. May 2015 um 08:47
  • Rezension zu "Das Geheimnis der Totenstadt" von Rolf Dieckmann

    Das Geheimnis der Totenstadt

    Carol-Grayson

    08. April 2012 um 14:40

    Leser-Rezension zu "Das Geheimnis der Totenstadt" von Rolf Dieckmann Der italo-amerikanische Mathematiker und Spiele-Autor Robert Darling wird unfreiwillig durch die scheinbar zufällige Begegnung mit Prof. Mazetti, den er kurz darauf tot auffindet, zu einem Geheimnis geführt, für das sich auch verschiedene geheime Organisationen interessieren. Über deren Beweg- und Hintergründe wird der Leser lange Zeit im Unklaren gelassen. Es geht um eine alte etruskische Erfindung, die die Vorhersage des genauen Todesdatums eines Menschen möglich machen soll. Auch woraus diese besteht, bleibt dem Leser bis zum letzten Drittel des Buches verborgen. Das Rätsel fasziniert Darling nicht nur als Mathematiker. Im Laufe seiner Nachforschungen müssen immer wieder Menschen, mit denen er Kontakt aufnimmt, sterben und die Suche wird auch für ihn selbst immer gefährlicher wie auch für seine Freunde, die ihm helfen. Allerdings folgen den gefährlichen Situationen immer wieder überraschend schnell die Befreiungsschläge. Vieles läuft meiner Meinung einfach zu glatt ab. Bis zum Ende bleibt ein Verwirrspiel für den Protagonisten und den Leser. Leider läuft die Geschichte trotz der hochinteressanten Grundidee mit historischen Fakten ab wie ein zu rasant geschnittener Actionfilm. Immer wieder blendet der Autor in Darlings Abenteuer ganz kurz Nebenschauplätze ein, die den Lesefluß und leider auch die leise aufkeimende Spannung unterbrechen. Während des gesamten Buches kam bei mir kein "Gänsehautfeeling" auf, wie es bei einem guten Thriller sein sollte. Lediglich die letzten Seiten und die Auflösung des Rätsels boten noch einige Überraschungseffekte. Besonders störend empfand ich es, dass der Autor zu oft einen deus ex machina heraufbeschwört, um die Entwicklung der Geschichte voranzutreiben. Daher nur zwei von fünf Punkten.

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