Rolf Hammel-Kiesow

 4.2 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Die Hanse, Geld, Geschäfte, Informationen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Rolf Hammel-Kiesow

Dr. Rolf Hammel-Kiesow ist stellvertretender Leiter des Archivs der Hansestadt Lübeck und Honorarprofessor an der Universität Kiel. Seit 1994 gehört er zum Vorstand des Hansischen Geschichtsvereins. Er lebt in Lübeck

Alle Bücher von Rolf Hammel-Kiesow

Die Hanse

Die Hanse

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Erschienen am 28.09.2009
Geld, Geschäfte, Informationen

Geld, Geschäfte, Informationen

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Erschienen am 01.01.2007
Silber, Gold und Hansehandel

Silber, Gold und Hansehandel

 (0)
Erschienen am 06.03.2003
Das Gedächtnis der Hansestadt Lübeck

Das Gedächtnis der Hansestadt Lübeck

 (0)
Erschienen am 01.06.2005

Neue Rezensionen zu Rolf Hammel-Kiesow

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Rezension zu "Die Hanse" von Rolf Hammel-Kiesow

Rezension zu "Die Hanse" von Rolf Hammel-Kiesow
Sokratesvor 7 Jahren

Kurze und knappe, auf das Wesentliche reduzierte Darstellung aller relevanten historischen Eckpunkte der aktuellen Hanse-Forschung. Der Autor - Rolf Hammel-Kiesow - ist Leiter der Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraumes in Lübeck. Nach einer einleitenden Begriffsbestimmung, die auch auf die massive Verklärung des Hansebildes im Historismus und der Geschichtswissenschaft des 19. Jahrhunderts eingeht, widmet sich Hammel-Kiesow den Entstehungsvoraussetzungen und der eigentlichen "Hanse-Geschichte". Es gelingt ihm, deutlich zu machen, dass wir es hier - wie immer in der Geschichte - um kein Kontinuum an Entwicklungen vorliegt, keine berechenbare, kausale Entwicklung, sondern um Zufälligkeiten und unverhofft positive oder negative Tendenzen, die insbesondere nicht zu einer generellen Geschichte verallgemeinert werden können. Die Kaufleute der Hanse waren eben nicht alle reich und erfolgreich; die Masse der zur Hanse gehörenden fahrenden Händler war vielmehr vielgestaltig und überhaupt nicht verlässlich "erfolgreich". Das bislang verallgemeinernde Geschichtsbild greift Hammel-Kiesow insoweit massiv an. An anderen Stellen moniert er richtigerweise die noch vielen offenen Forschungslücken und mahnt weitere intensive Forschung an. Osteuropäische Quellen wären nun - lange nach dem Fall der Mauer - für alle zugänglich.
.
An manchen Stellen schreibt Hammel-Kiesow etwas schwerfällig; grundsätzlich jedoch halte ich das Buch für Laien lesbar. Dem Historiker dient es jedoch aufgrund seines beschränkten Rahmens lediglich als oberflächliche Einführung. Aber auch das kann mitunter gut sein: ein rascher und leichter Zugang in ein "weites Feld" ist gewährleistet.

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