Rolf Heller Die schönsten isländischen Sagas

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Inhaltsangabe zu „Die schönsten isländischen Sagas“ von Rolf Heller

Wikinger, Abenteurer, tapfere Helden, Ausgestoßene und Geächtete – vielfältig sind die Gestalten, deren Geschichten und Schicksale in den berühmten Isländersagas erzählt werden. Die unterhaltsamen Geschichten aus dem alten Island erzählen von starken, mutigen und waghalsigen Männern und Frauen, die sich vor über tausend Jahren dort niederließen. Sie hatten Fehden und Konflikte zu bestehen und ehrenhafte Heldentaten zu begehen. Und mußten nicht nur gegen Wind, Wetter und die rauhe Natur, sondern auch gegen verfeindete Wikinger und Gesetzeslose ankämpfen … Dieser Band versammelt die berühmtesten und schönsten Isländersagas – unvergleichliche literarische Zeugnisse eines fernen Landes in einer fernen Zeit.
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  • Rezension zu "Die schönsten isländischen Sagas" von Rolf Heller

    Die schönsten isländischen Sagas
    Dupsi

    Dupsi

    04. February 2012 um 19:42

    Klappentext: Die unterhaltsamen Geschichten aus dem alten Island erzählen von starken, mutigen und waghalsigen Männern und Frauen, die sich vor über tausend Jahren dort niederließen. Nicht nur hatten sie Konflikte und Fehden auszutragen und sich Wind, Wetter und der rauen Natur zu stellen, auch für ihre ehrenhaften Heldentaten sind sie weithin bekannt. Der Klappentext klingt vielversprechend. Für mich, die ich sowieso ein Fan von Literatur aus fernen Ländern bin, eindeutig ein Grund zu diesem Buch zu greifen. Das Vorwort klärt darüber auf, in welchem Zeitraum die Sagas entstanden sind und was sie auszeichnet. „Bauern verprügeln sich“, heißt es humorvoll im Vorwort zum Inhalt der einzelnen Sagas, zum beherrschenden Thema. Ich muss zugeben, ein bisschen mehr ist es schon, aber doch spielt dieses Thema eine große, wenn nicht gar die größte Rolle in den einzelnen Geschichten. Ich meine, nach über dreißig Seiten, auf denen aufgrund eines Nachbarschaftsstreits abwechselnd jeweils die Bediensteten erschlagen werden um sich für den vorherigen toten Dienstboten zu rächen, wird es irgendwann langweilig. Auch die Sprache hat mir nicht wirklich zugesagt. Klar gab es im 12.Jahrhundert andere literarische Maßstäbe, aber für mich kamen die Emotionen einfach zu kurz. Wenn zwei Menschen „sich lange unterhielten, sodass jeder sie hören konnte“ als Beschreibung dafür, dass sie sich ineinander verlieben, dann reicht mir das einfach nicht. Beschreibungen wie „Die Magd schrie laut auf, aber sie trennten sich am Ende so, dass sie sich nicht über Grettir beschwerte“ für Geschlechtsverkehr sind dann fast schon wieder amüsant, aber doch zu nüchtern für mich. Mir hat einfach irgendwie durchgehend etwas gefehlt. Zudem fand ich die ellenlangen Beschreibungen der Familienverhältnisse, wer nun Sohn oder Tochter von wem war, teilweise ziemlich anstrengend, schwer zu durchblicken. Alles in allem war es für mich eher ein Hangeln von Seite zu Seite als ein wirkliches Lesevergnügen, doch auch das passiert ab und zu, wenn man versucht, sich auf die verschiedensten Bücher einzulassen. Trotzdem bekommt dieses Buch leider nur zwei Sterne von mir.

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