Rolf Lappert Auf den Inseln des letzten Lichts

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Inhaltsangabe zu „Auf den Inseln des letzten Lichts“ von Rolf Lappert

Megan und Tobey gegen den Rest der Welt Eine entlegene philippinische Insel, auf der nichts so ist, wie es scheint. Zwei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Megan, eine militante Tierschützerin, und Tobey, ein gescheiterter Rockmusiker. Beide haben jeglichen Halt im Leben verloren und sind doch auf einzigartige Weise aneinander gebunden. Eines Tages ist Megan verschwunden, und Tobeys Suche nach ihr wird zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Ein fesselnder Roman über ein Geschwisterpaar, das das Glück sucht und das Grauen findet.

Hochliterarische und ausgefeilte Schreibweise, der Autor versteht sein Handwerk, aber leider wurde dafür am Plot gespart. Schade :-(

— J-B-Wind

enttäuschend!

— liyah40

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  • Rezension zu "Auf den Inseln des letzten Lichts" von Rolf Lappert

    Auf den Inseln des letzten Lichts

    Karin1970

    03. October 2011 um 00:10

    Wer schon den Film "The Beach" (nach dem Roman von Alex Garland "Der Strand" ) gesehen und "Herr der Fliegen" gelesen hat, dem wird in diesem Roman einiges bekannt vorkommen. Eine philippinische Insel im Niemandsland. Tobey ist auf der Suche nach seiner verschollenen Schwester Megan. Beide haben sich längst aus den Augen verloren und sind nach dem Tod des Vaters eigene Wege gegangen. Die Mutter hat die Familie schon früh verlassen und so hatten sie nur noch sich selbst und die triste Erinnerung an ein entbehrungsreiches Leben auf einer kleinen Farm. Tobey gelangt an, von Megan geschriebene, Briefe, daraufhin reist er zu den "Inseln des letzten Lichts" im philippinischen Niemandsland. Dort angekommen trifft er auf eine mysteriös verfallene aber wunderschöne Welt mit gestrandeten und halbseidenen Bewohnern. Auf den Leser wirkt diese Szenerie gleich beklemmend und teilweise sehr absurd. Die auf der Insel lebenden Menschen sind angeblich Wissenschaftler die Primaten erforschen. Wird er Megan unter diesen Leuten finden, was hat sie auf dieser Insel gemacht und warum scheint auf dieser Insel alles nur Schein zu sein? Nach dem überaus aufregenden, abenteuerhaften und sehr gut geschriebenen ersten Teil des Buches endet die Geschichte um Tobey mit einem Cliffhänger. Dann sind wir im zweiten Teil Zeugen einer früheren Phase in Tobeys Leben, in der er Mitglied einer Band war. Was genau dieser Ausflug in die Jugend von Tobey bedeuten soll bleibt unbeantwortet. Dann katapultiert uns Rolf Lappert wieder auf die Insel und wir erfahren im dritten Teil ein wenig von Megans Leben auf dieser Insel. Ich gestehe ehrlich, dass ich auf das neue Buch von Rolf Lappert sehr neugierig war. Schon in seinem prämierten Roman "Nach Hause schwimmen" hat er mit unglückseligen Protagonisten eine wunderbare Romanlandschaft gefunden. "Auf den Inseln des letzten Lichts" hat mich dennoch etwas enttäuscht zurück gelassen. Das Buch gliedert sich in drei verschiedene Erzählstränge, die alle abrupt enden und nicht wieder aufgegriffen werden. Es bleibt also dem Leser überlassen, das Puzzle zusammen zusetzen. Leider hat der Autor versäumt alle Teile des Puzzles sichtbar zu lagern und die mühsame Suche erschwert den Lesegenus und lässt den Lesefluss oft stocken. Sprachlich kann man nichts sagen, Rolf Lappert schreibt gewohnt literarisch, schmückt aber hier und da etwas zu viel aus. Die Protagonisten, allesamt gestrandete Personen, sind wenngleich auch sehr absurd, doch sehr glaubhaft. Kein farbloser Roman also, aber allein dies reicht nicht für eine vollkommene Geschichte aus. Ein Buch mit sehr vielen und guten Ansätzen, die mich aber letztendlich nicht überzeugen konnten.

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  • Rezension zu "Auf den Inseln des letzten Lichts" von Rolf Lappert

    Auf den Inseln des letzten Lichts

    savanna

    19. October 2010 um 09:33

    In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Diese zentrale Frage zwischenmenschlichen Miteinanders zieht sich durch alle Kapitel der Neuerscheinung „Auf den Inseln des letzten Lichts“. Die titelgebenden Eilande befinden sich irgendwo auf dem philippinischen Archipel mit seinem über 7000 tropischen Inseln, die für das irische Geschwisterpaar Megan und Tobey derbe Schicksalsschläge bereit halten. Der in Dublin lebende Tobey verliert seine ältere Schwester Megan über Jahre hinweg aus den Augen. Um mehr über ihren Verbleib zu erfahren, begibt er sich auf ihre Spuren ins ferne Asien. Monate nach seiner Schwester erreicht er eine kaum bewohnte Insel, die noch die traurigen Reste einer ehemaligen Forschungsstation beheimatet. Auf der namenlosen Insel soll es einst ein innovatives Zentrum zur Erforschung von Primaten gegeben haben, wovon jedoch nur noch eine Handvoll wissenschaftlichen Personals und vier dressierte Affen übrig geblieben sind. Obwohl die Verhaltensforschung eingestampft wurde und sich die internationalen Wissenschaftler tagtäglich langweilen, werden bei der amerikanischen Stiftung jährlich weiterhin Projektgelder beantragt und gewährt. Der Sinn und Zweck des wenig harmonischen Zusammenlebens auf der kleinen Insel erschließt sich weder Megan noch Tobey. Während Megan als erklärte Tierliebhaberin und angehende Tierärztin den Leiter der Forschungsstation darum bittet, als Teil des Teams auf der Insel bleiben zu dürfen, stolpert Tobey zeitlich versetzt in diese sterbende Kulisse. Die Verbindung zwischen den beiden Geschwistern basiert auf einer Reihe sehr persönlicher Briefe, die Tobey überhaupt erst den Weg in die philippinische Inselwelt gezeigt haben. Gerade diese Briefe sind es, die eine beneidenswerte Vertrautheit und liebevolle Offenheit zwischen Bruder und Schwester erkennen lassen. „Auf den Inseln des letzten Lichts“ hat einerseits den Charakter eines tief emotionalen Familienromans, andererseits aber auch deutliche Züge eines hoch spannenden Thrillers. Über mehrere chronologische Sprünge verfolgt der Leser die Kindheit und Jugend der beiden auf einer irischen Farm, die Wandlung von Megan zur militanten Tierschützerin und der Ausbruch von Tobey als mittelmäßiger Rockmusiker. Auf der tropischen Insel schließlich haben beide unabhängig voneinander die Gelegenheit intensiv über ihr Leben zu reflektieren. Die Insel und ihre menschlichen wie tierischen Bewohner bilden dabei eine Kulisse, die der Schweizer Autor Rolf Lappert dazu genutzt hat, um hier und da vorsichtig und unauffällig eine Reihe politisch und ökologisch motivierter Themen einzuflechten. Wieviel an eigener Reflektion der Leser bereit ist zuzulassen, kann nicht mal erahnt werden. Jedoch wird kaum ein Leser diesen Roman beenden können, ohne über die Eigenheiten gesellschaftlicher Strukturen nachzudenken. In solchen Systemen befinden wir uns nämlich immer – sei es in einem Pub in einer europäischen Hauptstadt oder in einer Küche auf einer asiatischen Insel. Wir können uns dem nicht entziehen - weder durch Kampf, noch durch Flucht. Ein spannendes und doch tiefsinniges Buch - ich konnte es nicht mehr weg legen! Es hat mich in jedem Kapitel mindestens mit einer weiteren unerwarteten Wendung überrascht!

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