Rolf Lappert Pampa Blues

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Inhaltsangabe zu „Pampa Blues“ von Rolf Lappert

Ein mitreißender Roman in einem filmreifen SettingBen ist 16 und sitzt in dem verschlafenen Kaff Wingroden fest, weil seine Mutter mal wieder mit ihrer Band durch die Lande tingelt und er auf seinen greisen Großvater und die Gärtnerei achtgeben muss. Ein bisschen Schwung in sein Leben bringt Lena, die mit ihrem klapprigen Peugeot ebenfalls hier gestrandet ist. Aber auch Maslow, der Visionär des Dorfes, sorgt mit seinen ausgefallenen Ideen für ausreichend Aufregung. Denn bald kreuzen nicht nur UFOs den Himmel über Wingroden, sondern auch junge Hochzeitspaare pilgern in Scharen herbei.

Eine wunderbare Geschichte über die Umstände des Lebens und wie jeder damit versucht klarzukommen.

— SophiaLaGrande

Oh so schön und auch spannend.... Sehnsucht und Realität mit ein bisschen mehr Sehnsucht.... die real wird.

— NorbiNorb

Schöne Geschichte, tolle Charaktere, guter Schreibstil. Perfekt für zwischendurch!

— Regenschein

Musste das Buch für die Schule lesen. Die Geschichte fand ich am Anfang ein wenig langweilig, gegen Schluss aber immer besser!

— AlexandraStrawberry

Wirklich außergewöhnliche Story, die Romanze ging mir zwar nicht wirklich unter die Haut, jedoch ist jeder Charakter einzigartig und ulkig.

— AuroraBorealis

Meine Emotionen und meine Begeisterung hielten sich in Grenzen.

— -Lesemaus-

Habe das Buch leider noch nicht gelesen. Ist nominiert für den Jugendliteraturpreis.Ich lese seit ich 10 bin solche Bücher.

— Sophiiie

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  • Lesechallenge im Juni zu "Heart. Beat. Love." von James Patterson

    Heart. Beat. Love.

    Fussel1986

    „Der Roadtrip ihres Lebens. Die erste große Liebe. Und nichts mehr zu verlieren.“ Für die LovelyBooks Lesechallenge im Juni wird es mit dem neuen Jugendroman "Heart. Beat. Love." des amerikanischen Star-Autoren James Patterson besonders kribbelnd und aufregend: Kurz vor den Abschlussprüfungen brennen die eigentlich ganz brave Axi und ihr bester Freund Robinson durch. Ganz spontan. Mit einer geklauten Harley. Mitten hinein in das Abenteuer ihres Lebens: ein Roadtrip quer durch die USA! Dabei kann die beiden nichts aufhalten - oder doch? Mehr zum Buch Scheinbar aus heiterem Himmel schlägt Axi ihrem besten Freund Robinson einen Trip quer durch die USA vor. Robinson macht mit und verwandelt die Reise in ein verwegenes Abenteuer: Statt mit dem Greyhoundbus düsen die beiden auf einer geklauten Harley los. Sie übernachten unter freiem Himmel und schwimmen in Privatpools und immer wieder fragt sich Axi, wann aus ihrer Freundschaft endlich mehr wird. Doch eines Morgens holt sie das Schicksal ein und es wird ihnen klar, dass sie sich vom ersten Augenblick geliebt haben und jeden einzelnen Moment des Glücks, der ihnen bleibt, auskosten wollen... Lust auf mehr? Hier geht's zur XXL-Leseprobe! Über den Autor James Patterson wurde 1947 geboren. Er arbeitete als Kreativdirektor bei einer großen Werbeagentur, bevor er 1976 sein erstes Buch veröffentlichte. Inzwischen hat er weltweit etwa 280 Millionen Bücher verkauft. Er lebt mit seiner Familie in Palm Beach. Ihr wollt noch mehr wissen? Ein spannendes Interview mit James Patterson, eine Roadmap, ein einzigartiges Fotoalbum sowie viele weitere tolle Infos zum Buch findet ihr hier beim dtv-Special zu "Heart. Beat. Love."! Habt ihr Lust, euch mit Axi und Robinson auf ihr großes Abenteuer zu begeben? Dann macht mit bei unserer LovelyBooks Challenge im Juni! Gemeinsam mit dtv vergeben wir 50 Print-Exemplare sowie 5 ungekürzte Hörbücher von DAV von James Pattersons "Heart. Beat. Love." unter allen, die sich hier bis einschließlich 7. Juni 2015 bewerben! Teilt uns in eurer Bewerbung bitte mit, ob ihr lieber Print- oder Hörbuch gewinnen möchtet. In den folgenden Wochen stellen wir euch hier verschiedene Aufgaben, für deren Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt. Wer es schafft, bei der LovelyBooks Challenge im Juni die meisten Punkte zu sammeln, gewinnt einen MyDays-Gutschein im Wert von 100€, mit dem auch ihr euer Leben zum Abenteuer machen könnt! Die Plätze 2 - 10 erhalten je ein Buchpaket mit toller Sommerlektüre aus dem dtv-Programm. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der LovelyBooks Challenge im Juni teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben der LovelyBooks Challenge im Juni ist - nach Verlängerung wegen des Poststreiks - Sonntag, der 19. Juli 2015 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen.

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    SLovesBooks

    19. August 2015 um 11:03
  • Ein ich muss es fertig lesen Buch

    Pampa Blues

    NorbiNorb

    08. June 2015 um 23:34

    Kann man eine Geschichte mit Herzschmerz und Gefühlen wie damals als Jugendliche/r erzählen und gleichzeitig sehr erwachsen? Man kann es, da hat jemand sein inneres Kind gut bewahrt. Großes Kompliment, ich lese sehr viel, dieses Buch ist sehr schön. Es geht sehr tief aber wird nie schwülstig. Es bleibt ganz scharf und nüchtern aber wird nie kalt oder langweilig. Es ist wirklich spannend, war aber nie ein Krimi. Es schreibt auch über Seltsames, aber nicht wirklich seltsam, schon gut möglich. Es passiert Schlimmes und es passierte Schlimmes, aber nicht wirklich schlimm. Eher richtig und passt sich zusammen. Das Leben bleibt gut. Die Charaktere wissen das und leben das. Und das, weil sie so starke Personen sind, jede/r für sich, und das, weil sie so authentisch sind. Auch die Mutter von Ben, wenn sie auch nur Weniges und Erwartetes wiederholt spricht am Telefon. Auch der Vater von Lena, wenn er auch nur ganz am Ende des Buches sagen wir einmal „vorkommt“. Passt es dann noch, wenn im letzten Kapitel „Ein Jahr später“ auf nur noch sieben ein halb Seiten der Ausgang der Geschichte zusammengefasst wird? Auch das passt. Warum maße ich mir an, überhaupt so eine Frage zu stellen bei so einem schönen Buch? Weil man natürlich noch viele solcher Seiten gerne gelesen hätte...

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  • Von Träumen im Nirgendwo

    Pampa Blues

    Code-between-lines

    25. May 2014 um 21:03

    Zum Inhalt: Ben ist sechzehneinhalb Jahre alt und hasst sein Leben. Er lebt in dem kleinen Ort Wingroden, einem Ort, an dem die Zeit still zu stehen scheint, in dem der letzte Einwohner vor über fünfzig Jahren geboren wurde und die Landwirte der Umgebung sich allabendlich in der Dorfkneipe treffen, um ihre Langeweile im Bier zu ertränken. Urprünglich sollte er eine Gärtnerlehre, zu der seine Mutter ihn gedrängt hat, in der Gärtnerei seines Großvaters machen, doch die Demenz seines Großvaters Karl veränderte alles. Heute ist Ben Karls Pfleger, Aufpasser, sein Koch, wäscht seine Wäsche, hält das Haus in Ordnung und fragt sich, wann er endlich seine großen Pläne im Leben – Wingroden verlassen, in einer großen Stadt als Automechaniker, seinem wahren Traumberuf, zu arbeiten und seine lang geplante Reise durch Afrika – umsetzen kann. Doch zunächst sieht es nicht so aus, als könnte er diese Pläne so schnell umsetzen. Bens Mutter, eine Jazzsängerin, ist seit Wochen mit ihrer Band in Europa auf Tour, und wenn sie sich meldet, dann zumeist, um Ben wissen zu lassen, dass sich ihre Abwesenheit "leider nochmal verlängern" werde. Keine Chance für Ben, an seiner Rolle als Aufpasser seines Großvaters etwas zu verändern. Seine einzige Abwechslung in dieser Situation sind seine Besuche bei Maslow, in dessen Werkstatt er das Handwerk des Automechanikers gelernt hat, und der vor verrückten Ideen und Plänen nur so sprudelt. Maslow hat große Pläne für Wingroden und ist davon überzeugt, dass es ihm gelingen wird, den von aller Welt vergessenen Ort aus der Bedeutungslosigkeit zu holen. Und sein neuester Plan wirbelt Bens Leben kräftig durcheinander, obwohl er zunächst nach Kräften versucht, sich herauszuhalten. Doch plötzlich ist er mittendrin im Geschehen, die Ereignisse überschlagen sich in für Wingroden untypischem Tempo und mit der jungen und hübschen Lena klopft plötzlich die erste Liebe an Bens Tür und bringt ihn dazu, sein bisheriges Leben grundsätzlich in Frage zu stellen. Eigene Meinung: Bisher kannte ich nur den Roman "Nach Hause schwimmen" von Rolf Lappert und durch diesen Roman war mir der Autor als "zweiter John Irving" ein Begriff. Diese Assoziation wurde allerdings durch den Schreibstil und die in seinem Jugendbuch "Pampa Blues" erzählte Geschichte nicht geweckt. Dennoch hat mir die Art, wie der Autor die zum größen Teil kauzigen Charaktere in dem verschlafenen Nestchen Wingroden – ein Anagram für "Nirgenwo" – schildert, sehr gut gefallen. Zunächst passiert wirklich einfach nur - nichts - in diesem Ort, irgendwo am Ende der Welt, wo selbst die Tageszeitung erst mit zwei Tagen Verspätung eintrifft, worüber sich aber auch niemand beschwert, denn eigentlich interessiert sich niemand so wirklich für das Leben in der restlichen Welt. Ben und sein Großvater Karl sind mir schnell ans Herz gewachsen, und gerade in dem Moment, in dem ich das Gefühl hatte, die Handlung müsste nun endlich mal ein bisschen an Fahrt aufnehmen, beschleunigte sich auch der Erzählfluss, auch wenn sich für mich beim Lesen bis zum Ende die ganz große Aufregung nicht eingestellt hat. Es ist eine gut erzählte Geschichte, mit liebenswerten Charakteren, deren Hauptthema die großen Träume im Leben sind, und wie wichtig es ist, für sie zu kämpfen. Ben wird im Lauf der Geschichte erwachsen, und durch Lena lernt er den Wert seines Zusammenlebens mit seinem Großvater Karl und seine Bedeutung für diesen zu schätzen und erkennt, dass seine Zeit in Wingroden, so langsam sie auch vergehen mag, nicht zum Grab für seine Zukunftsträume werden muss. Das Ende hält schließlich für jeden der Charaktere (bis auf eine Ausnahme) ein typisches Happy End bereit, welches mit einem Augenzwinkern genau so plakativ und teilweise klischeehaft geschildert wird, wie das Dorf und seine Einwohner im Verlaufe des gesamten Buches geschildert werden. Insgesamt eine runde und angenehme Lektüre, die mir einen neuen und sehr gegensätzlichen Eindruck des Autors Rolf Lappert vermittelt hat.  

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  • Irgendwo im Nirgendwo

    Pampa Blues

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. March 2014 um 18:09

    Ich hasse mein Leben. (1.Satz) Dieses Taschenbuch wurde von Rolf Lappert verfasst und beim Hanser Verlag veröffentlicht. Freuen kann man sich auf 272 Seiten, die für 14.90€ erhältlich sind. Irgendwo im Nirgendwo der Pampa liegt Wingroden. Was übrigens ein Anagramm von "Nirgendwo" ergibt. Dort wohnt Ben Schilling mit seinen 16 Jahren, auf seinen mental nicht mehr ganz so fitten Großvater aufpassend und eine Ausbildung zum Gärtner machend. Wo er doch lieber mit seinem alten VW - Bus durch Afrika fahren würde, doch lieber Mechaniker werden würde, doch lieber nie in Wingroden gelebt hätte. Meine Mutter hat mir von ihren Tourneen eine CD mit Naturgeräuschen mitgebracht, [...]. wenn ich mir das anhöre passiert etwas ganz eigenartiges mit mir. Ich spüre großes Glück und noch größere Sehnsucht. (S. 71) Und obwohl er gerne woanders wäre, kann er nicht weg, weil er sich um seinen Großvater Karl kümmern muss. Was würdet ihr machen? Ben, der eher rational veranlagt ist, bleibt vorerst am Rande der Zivilisation in dem Kleinkaff, das man als Leser mehr zu schätzen weiß, als der Protagonist Ben. Habt ihr gedacht, ihr wohnt irgendwo in der Pampa? Am Ende der Welt, wo sich noch Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen? Dann macht am einen Abstecher nach Wingroden! Den großen Anteil der Bewohner machen überwiegend Männer aus. Genau genommen gibt es nur eine Frau, die den Krämerladen/Friseursalon betreibt. Die Dorfbewohner zeichnen sich vor allem als etwas eigenbrötlerische Einsiedlerkrebse aus, die dem stereotypischen Landei entsprechen. Stamm man jedoch selbst aus einem Dorf, wird man genug Parallelen finden, um hin und wieder mehr als nur ein Schmunzeln über die Situation hervorzubringen. Ben, Karl, Maslow, Jojo, Kurt, Horst, Alfons, Willi, etc. sind nichtsdestotrotz sehr sympathische Charaktere, die einem mit der Zeit ans Herz wachsen. Irgendwann hat man das Gefühl selbst mit einer Flasche Bier in der Hand am Stammtisch neben ihnen zu sitzen und sich über den Alltag zu unterhalten. Noch eins bitte! Bens schon älterer Kumpel Maslow aber hat beschlossen, dass sich schleunigst was ändern muss. Bereits des Öfteren kommt er mit amüsanten Plänen, wie um Beispiel einen Freizeitpark zu bauen auf. Dieses Mal will er das Dorf zu einer Pilgerstätte für UFO-Narren machen. Ben ist strikt gegen Maslows Plan, der das Projekt ohne Wissen der anderen Wingrodener durchführen will. Und schon bald ist ein UFO unterwegs. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt schafft es Rolf Lappert all seinen Charakteren Geist einzuhauchen, Dimension zu geben und niemanden zu kurz kommen zu lassen. Als dann aber auch die vermeintliche Reporterin Lena auftaucht, wird Lapperts Aspekt des Erwachsenwerdens verdeutlicht. Denn es ist wie es ist und kommt wie es kommt: Ben verliebt sich zum ersten Mal. Die Entwicklung des Träumers, der er ist, zum jungen Mann ist deutlich zu sehen. Lena spielt dabei keine unbedeutende Rolle. Obwohl das Buch zu diesem Zeitpunkt schon zur Hälfte vorüber ist, vorher seicht vor sich hin plätscherte, nimmt das Buch nun Fahrt auf. Das UFO fliegt weg, ein Mord geschieht und Lena ist vielleicht doch keine Reporterin. Fragen über Fragen, überraschende Antwort, oder nicht, das Ende kommt auf jeden Fall unerwartet und das Buch ist schneller zu Ende als gedacht. Auch wenn sich die Geschichte teilweise zäh liest, wird das durch die Charakterbesetzung wieder wett gemacht. So schräge, schrullige, wie herzliche Menschen findet man in Büchern mehr schlecht als recht. In "Pampa Blues" hat man eine ordentliche Auswahl. Ein kleines Highlight, war der Großvater Karl, dessen Auftreten immer eine kleine Portion Humor mit sich bringt. Schlussendlich ist die mit Witz erzählte Geschichte rund um Wingroden, seine Bewohner, Ben und das Erwachsenwerden empfehlenswert. Und ich hoffe bald mehr Jugendbücher des Autors zu sehen zu bekommen.

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  • Nicht herausragend

    Pampa Blues

    -Lesemaus-

    13. February 2014 um 18:47

    Jeder hat seine Träume. Sei es einen Beitrag zur Entwicklungshilfe zu leisten, die Welt zu bereisen oder ein eigenes Haus mit Garten. Ben Schillings größter Wunsch ist es, aus der Einöde in Wingroden zu entkommen und mit seinem selbstreparierten VW-Bus in Afrika den Spuren seines verstorbenen Vaters zu folgen. Doch er ist wie gefangen: Seine Mutter tourt als Jazz-Sängerin durch ganz Europa und überlässt Ben die mühsame Pflege seines senilen Großvaters Karl, weshalb Ben jeden Tag aufs Neue sein Leben und seinen Heimatort verflucht. Einzig allein Maslow glaubt an Wingroden und versucht mittels einer erfundenen UFO-Geschichte Touristen anzulocken.  Zu diesem Zeitpunkt trifft Lena ein und bringt zahlreiche Missverständnisse gleich mit sich. So kommt es zu einem Mord, zu einem Einbruch und Ben gerät in eine Situation, in der er eine schwere Entscheidung treffen muss. Eine nette Idee und leicht zu lesen – allerdings ohne wirkliche Höhen und Tiefen. Meine Emotionen und meine Begeisterung hielten sich in Grenzen.

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  • Mochte ich

    Pampa Blues

    Glossyellie

    09. February 2014 um 18:12

    Hat mir gut gefallen. Das Buch liest sich eher einfach, der Schreibstil ist locker. Die versteckten Details machen diesen Roman noch besser - so das Anagramm Wingroden, was Nirgendwo bedeuten könnte. 

  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • Wenn man in Wingroden wohnt, ...

    Pampa Blues

    loveisfriendship

    08. November 2013 um 16:17

    Wenn man in Wingroden wohnt, ... ... dann reicht es jemandem, der sich hierher verirrt, zu erklären, dass sich aus den Buchstaben dieses Örtchens ein wohl äußerst passendes Anagramm bilden lässt, nämlich: Nirgendwo. Dann wäre eigentlich alles gesagt. Denn in Wingroden passiert einfach nichts. Jedenfalls nichts Erfreuliches... So sieht es der 16-jährige Ben, der ziemlich gefrustet ist von seinem Dasein in diesem Kaff. Doch dann überschlagen sich die Dinge - Ben erlebt seine erste Liebe und wird im Laufe des Sommers immer erwachsener. Rolf Lappert lässt seinen unkonventionellen Helden Ben in einem herrlich lakonischen und auf dem Boden der Tatsachen gebliebenen Ton von seinen Eindrücken, Erlebnissen, Einsichten, Erfahrungen, Sehnsüchten und seinem Leben und Leiden in Wingroden mit dessen verschlafenen Einwohnern und deren schrulligen Macken und Einfällen erzählen. Pampa Blues ist sehr originell, sympathisch und Rolf Lappert beweist großen Einfallsreichtum. Einige Ideen sind jedoch sehr skurril, wirken aber nie übertrieben oder gar an den Haaren herbeigezogen. Der Autor konzentriert sich sehr auf die Hauptfigur, weshalb man Bens Beweggründe, Gefühle und Gedanken gut verstehen und nachvollziehen kann. Die meisten Nebencharaktere bleiben dagegen relativ farblos, kommen zwar hin und wieder vor, aber nach einer geraumen Zeit habe ich es immer noch nicht geschafft, die Namen mit den einzelnen Figuren zu verbinden. Pampa Blues liest sich leicht, da es mit ein klein wenig Tiefe und Tragik überwiegend komisch und amüsant ist und ich so vor allen Dingen meinen Spaß an diesem Roman hatte. Es wird aber nichts ins Lächerliche gezogen, was mir sehr positiv aufgefallen ist. Auch die Milieustudien sind eher locker gehalten, dafür aber treffend auf den Punkt gebracht. Das Buch schlägt, wie gesagt, auch ernste Töne an, doch die meisten dieser Probleme sind sehr typisch und schon ziemlich "ausgelutscht". Jedoch finde ich die Erwähnung des Schreckens des Tschetschenienkriegs und dessen Folgen für einen einfachen Soldaten sehr gut. Pampa Blues ist somit auch ein Buch, das mich nachdenklich stimmt. Fazit: Ein Mauerblümchen erzählt mit einer trockenen Aufrichtigkeit von seinem Leben in der Pampa. Erfrischend, zu Herzen gehend und mit einer gewissen Tragik: Das ist für mich Pampa Blues. "Ich lege das Skizzenheft weg. Die Sonne ist gewandert. Sie steht jetzt genau vor uns, drei Handbreit über dem leeren Feld. Karl macht noch immer seine Schnipsel. Er erinnert sich nicht daran, einen Sohn namens Paul gehabt zu haben, der vor acht Jahren in Afrika ums Leben gekommen ist. Manchmal beneide ich ihn fast darum, dass er vergessen kann."

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  • langweilig ...

    Pampa Blues

    nw0783

    06. November 2013 um 18:03

    Obwohl es ein Jugendbuch ist, habe ich es sprachlich nicht so empfunden. Dennoch ist es eine langweilige Geschichte die immer wieder an die (österreichische) Fernsehserie Braunschlag erinnert. Es finden sich sehr viele Parallelen.

    Es ist langweilig und zäh erzählt. Man hofft immer wieder auf Spannung welche aber nicht aufkommt. Auch das Ende überrascht nicht ...

  • Rezension zu "Pampa Blues" von Rolf Lappert

    Pampa Blues

    TA_Wegberg

    20. September 2012 um 13:56

    Ben ist sechzehn und der einzige Jugendliche in Wingroden. Müsste er sich nicht um seinen senilen Opa Karl kümmern, so wäre er schon längst weg, am liebsten in Afrika, dem Land seiner Träume. Sein Vater ist tot, seine Mutter tingelt als Jazzsängerin durch die Welt, und Ben steckt in einem abgelegenen Dorf fest, dessen Bewohner bis auf eine Ausnahme alle männlich sind und seine Väter, wenn nicht gar seine Großväter sein könnten. Er macht eine vorgebliche Gärtnerausbildung und schraubt leidenschaftlich an alten Fahrzeugen herum. Der Alltag ist öde und wird durch die abendlichen Zusammenkünfte im Gasthaus „Schimmel“ auch nicht spannender. Worüber sollte man auch reden, wenn den ganzen Tag nichts passiert ist? Wenn das so weitergeht, wird Wingroden in Kürze von der Landkarte verschwinden, aber das will Kneipenwirt Maslow, der hier geboren wurde und trotz finanzieller Erfolge wieder zurückgekehrt ist, unbedingt verhindern. Sein Plan ist ehrgeizig: Mithilfe eines selbst gebauten UFOs soll Wingroden weltweite Aufmerksamkeit erregen und zu einem Wallfahrtsort für Journalisten, Wundergläubige und Sensationslustige werden. Leider zeigen die lokalen Zeitungsredaktionen sich kaum interessiert an den ersten UFO-Sichtungen. Dann taucht Lena auf, die angeblich eine Autopanne hatte. Ist sie eine getarnte Reporterin? Warum sonst hat sie eine so professionelle Fotoausrüstung dabei? Zumindest ist sie jung genug, um Bens Fantasie zu beflügeln, und sie scheint ihren Automechaniker auch gar nicht so übel zu finden. Wenn da bloß nicht Opa Karl wäre, den man keine Minute aus den Augen lassen kann! Schon auf den ersten Seiten zieht Rolf Lappert den Leser mitten in das schräg-charmante Universum von Wingroden. Der liebenswerte Ich-Erzähler Ben mit seinen nur allzu menschlichen Schwächen und Träumen ist ein wunderbarer Beobachter und charakterisiert die Dorfgemeinschaft präzise, illusionslos und dennoch immer mit respektvoller Zuneigung. Hier wird niemand abgeurteilt oder ausgegrenzt, die Schrullen der Alteingesessenen werden einfach wertfrei beschrieben. Auch Ben ist ja einer von ihnen und wird trotz seiner jungen Jahre genauso selbstverständlich integriert wie sein dementer Opa Karl, der traumatisierte Russe Georgi oder der Bier trinkende Hund Rühmann. Genau das macht für mich den größten Reiz dieses Romans aus: dass die Charaktere keine Schwarz-Weiß-Abziehbilder sind, sondern liebevoll gestaltete Persönlichkeiten mit sämtlichen Spleens und Momenten innerer Größe, die Menschen nun mal so haben. Hinzu kommt die wirklich witzige Story rund um das falsche UFO, das dem rührigen Maslow ziemlich außer Kontrolle gerät, und natürlich die hauchzarte Liebesgeschichte zwischen Ben und Lena. Es gibt sogar einen mutmaßlichen Mord in Wingeroden. Ganz so öde ist es eben doch nicht auf dem platten Land im hohen Nordosten. Pampa Blues ist im höchsten Maße empfehlenswert, und das keineswegs nur für jugendliche Leser!

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  • Rezension zu "Pampa Blues" von Rolf Lappert

    Pampa Blues

    Jimmy

    30. July 2012 um 22:04

    Erster Satz: ICH HASSE MEIN LEBEN. Inhalt: Der Traum vom großen Reißausnehmen schlummert schon lange im 16jährigen Ben. Er sitzt in einem verschlafenem Dorf fest und sorgt sich um seinen debilen Großvater. Während seine glamouröse Mutter durch Europa tourt, weiß er noch nicht mal, wie es sich anfühlt, ein Mädchen zu küssen. Um ein wenig frischen Wind in das kleine Örtchen zu bringe, entschließt sich Bens bester Freund Manlow zur Umsetzung seiner schlechtesten Idee überhaupt. Er möchte Gerüchte über ein UFO ins Land streuen, damit die Presse ihm hilft, das Dorf aufregender wirken zu lassen. Als dann tatsächlich das Mädchen Lena von der Zeitung auftaucht, wissen die Anwohner nicht mehr was sie glauben sollen. Die Presse eilt auf einmal einem Mordverdächtigen hinterher und Ben merkt: Er hat sich verliebt. Meine Meinung: Das Buch kommt unscheinbar daher, aber für mich ist dieses wirklich das Cover Highlight des Jahres 2012! Es ist natürlich und kommt ohne viel Photoshop aus. Es wirkt für sich ohne Glitzer, überlagerte Bilder oder ineinanderverschlungende Schriftzüge. Obendrein ist es ein sehr witziges Motiv: eine alte Zapfanlage einer Tankstelle - mitten im Nirgendwo. Und genau dort spielt auch die Geschichte natürlich hat da auch eine Tankstelle seinen Auftritt. Das Foto sieht also nicht nur toll ländlich aus, sondern passt auch perfekt zum Inhalt des Romans, was den Verlagen in letzter Zeit nicht mehr viel Wert zu sein scheint.. Veredelt wird die ansehnliche Gestaltung noch vom breiten Rahmen, der ebenso schlicht schwarz gehalten wurde wie die Lettern, in denen Titel und Autor abgedruckt wurden. Für mich stimmt hier einfach alles und das beste, es ist mal kein 0815 Verschnitt. Auch die Geschichte ist etwas außergewöhnlicheren Kalibers. Langsam lernt man den Hauptprotagonisten Benjamin kennen und erwährt nach und nach seine Einstellung zum Leben und seine Probleme. Ich hätte nur ungern mit ihm getauscht. Wer will schon im jugendlichen Alter für seinen uralten und senilen Großvater verantwortlich sein, ohne Taschengeld, ohne Freizeit und ohne Freunde. Das macht sicher keinen Spaß. Deswegen konnte ich Bens Wunsch, nach Afrika auszuwandern, so wie es einst sein Vater getan hatte, sehr gut nachvollziehen. Seine Träume und Sorgen werden von ihm selbst so ehrlich und nackt erzählt, dass ich mich schon peinlich berührt fühlte. Dieser Junge gibt so viel, da kann man es ihm nicht verübeln, am liebsten woanders zu sein, oder? Spannend empfand ich auch die Entwicklung, die Ben durchlebt. Bereits zu Beginn wirkt er viel älter und reifer als man es bei einem 16jährigen für möglich halten könnte. Doch fehlende Klassenkameraden, Partyräusche und das Hinwegsetzen über elterliche Regeln haben aus ihm einen verantworungsbewussten, jungen Mann gemacht. Ich habe ihn mit der Zeit wirklich in mein Herz geschlossen. Wie in einem Blues spürt man bereits von der ersten Seite an die tragische Komponente. Nicht nur, dass Ben sich in ein anderes Leben wünscht. Er muss ohne Eltern auskommen. Zwar wird dem Leser diese Information nicht zurück gehalten, aber man verweilt auch nicht lange an diesem traurigen Wendepunkt in Bens Leben. Die Erwähnung scheint genug, es gibt anderes, worüber man sich Sorgen machen muss - so wirkt Benjamin. Im Gegensatz zu vielen anderen Jugendromanen haben wir hier keinen zu sehr selbstbemitleidenden Jungen sitzen, der an allem rumnörgelt und zutiefst naiv ist. Endlich habe ich meinen Helden gefunden, mit dem es Spaß macht, den abenteuerlichen Geschichten Betrunkener zu lauschen oder Luftschlösser in den Himmel zu bauen. Seite 61 >> Ich erwische mich wieder bei dem Gedanken, dass es mir nicht viel ausmachen würde, wenn sie mit mitteilen würde, Karl sei krank und müsse bald sterben. Ich hasse mich dafür und wünschte, ich würde anders ticken. << So sehr mich die Erzählung auch berührte .. leider passierte einfach nichts. Es blieb bei dem einsamen Jungen am Ende der Welt, um ihn herum viele alte Menschen. Erst nach etwa 100 Seiten scheint die Geschichte Fahrt aufzunehmen, plötzlich kommt Bewegung in die Gesellschaft. Denn bislang diente das Gewort nur dazu, um einem die Figuren vorzustellen. Die Eigenheiten der verschiedenen Dorfbewohner wurden in kleinen Szenen liebevoll und detailreich präsentiert. Nun brennen einem die Charakterzüge im Kopf und man kann frei dem weiteren Verlauf des Romans folgen, ohne sich in jedem dritten Satz fragen zu müssen, wer jetzt noch einmal Otto und wer dieser liebeskranke Jojo war. Das macht viel aus und kitzelt auch hier einen Bonuspunkt für das Buch aus mir heraus. Doch die Taktik allein macht die angenehme Atmosphäre, in der die Protagonisten schweben, nicht aus. Ein entscheidender Faktor ist auch die Schreibe. Dieses Detail ließ micha auch die anfängliche Durststrecke überstehen, denn sie war durch den flüssigen Text nur von kurzer Weile. Nachdem endlich etwas Spannung aufkommt, entwickelt sich der bislang sehr erwachsene Roman in ein regelrechtes Feuerwerk aus jugendlichen Emotionen, kindlicher Zurückhaltung und sprudelnder Neugierde! Lappert bietet nun mit dem auf, was aus seiner einfachen Idee ein Jugendbuch werden lässt. Er erzählt vom Erwachsenwerden, vom ersten Kuss und dem unwiderstehlichem Traum, einfach abzuhauen - weit weg! Da ich glaube, dass diese Geschichte dennoch eher die ältere Generation ansprechen wird, möchte ich es ein gelungenes jugendliches Erwachsenenbuch nennen. Lest es und fühlt euch noch einmal wie 16! Mein Fazit: Die Frische und Freiheit, der Mut zu träumen und darum zu kämpfen werden zwischend den Buchseiten verborgen gehalten. ~ 4 Sterne ~ papierkruemel.blogspot.com

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  • Rezension zu "Pampa Blues" von Rolf Lappert

    Pampa Blues

    kathrineverdeen

    17. April 2012 um 20:51

    *„Glaubst du eigentlich, dass dort oben Leben irgendwo Leben ist?“ fragt Maslow schließlich. „Ich glaube nicht mal, dass hier unten Leben ist “, sage ich.* Irgendwo im Nirgendwo liegt Wingroden. Es ist ein sehr überschauliches Dorf mit wenigen Einwohnern. Man könnte sogar sagen, dass hier der Hund begraben liegt. „Sie müssen sich die Birne vernebeln, um dieses Kaff auszuhalten. Nüchtern ist das Leben in Wingroden kaum zu ertragen.“ Seite 46 Einige Bewohner versuchen immer wieder, den Ort für Besucher attraktiv zu machen, doch nur selten verirrt sich jemand in diese Einöde. In Wingroden lebt Ben, ein eigentlich ganz normaler Teenager mit Sehnsüchten und einem großen Hunger auf das Leben. Er lebt zusammen mit seiner Mutter, die jedoch auf einem Egotrip als Sängerin durch die Clubs von Europa zieht, und seinem Großvater Karl, den er pflegen muss, denn Karl ist dement. An guten Tagen spricht Karl vielleicht einen zusammen hängenden Satz, an schlechten weiß er manchmal nicht einmal mehr, wie er heißt. Ben ist für ihn verantwortlich und das mit seinen 16 Jahren, da bleibt nicht viel Zeit für Abenteuer. Der Alltag ist durchgeplant, denn ohne diese Strukturen würde Karl sich gar nicht zurecht finden. Das einzige Highlight des Tages ist ein Treffen mit seinen Kumpels auf ein oder zwei Bier. Natürlich mit Karl, aber der bekommt Limonade. Die Geschichte wird aus der Sicht von Ben erzählt. Er ist für mich ein sehr sympathischer und sehr interessanter Charakter. Wingroden hängt ihm zum Halse heraus und er ist nur wegen seinem Großvater an diesem Kaff gebunden. Seine Mutter ist immer unterwegs und lässt ihn mit dem dementen Großvater allein. Er träumt von einer Reise nach Afrika mit seinem eigens zusammen gebauten Bus. In ihm steckt eine tiefe Sehnsucht nach diesem Land und der Leser träumt mit ihm. Der Autor Rolf Lappert hat mich mit diesem Buch sehr überrascht und begeistert. „Pampa Blues“ heißt diese Geschichte, die aus dem Leben gegriffen ist und unter die Haut geht. Sie steckt voller Leben, jede Menge Ironie und ganz viel Herz. Rolf Lappert beschreibt seine Charaktere so, dass sie für den Leser wirklich nachvollziehbar und interessant sind. Sein schnörkelloser Schreibstil ermöglicht es dem Leser, das Buch in einem durch zu lesen. Manchmal brachte mich die Beziehung von Ben zu seinem Großvater wirklich zum grübeln. Ich konnte seinen Zwiespalt sehr gut verstehen. Auf der einen Seite liebt er seinen Großvater, auf der anderen ist er wie ein Klotz am Bein: „Ich erwische mich wieder bei dem Gedanken, dass es mir nicht viel ausmachen würde, wenn Frau Wernicke mir mitteilen würde, Karl sei krank und müsse bald sterben. Ich hasse mich dafür und wünschte, ich würde anders ticken.“ Seite 61 Ein sechzehnjähriger Teenager sollte meiner Meinung nach nicht allein für einen dementen Großvater verantwortlich sein. Er sollte das Leben erforschen, sich verlieben und Fehler machen. Allein deswegen ist Ben für mich ein Held mit ganz viel Herz. Einen Kritikpunkt gibt es jedoch. Der Roman ist mir persönlich zu kurz gehalten. Ich hätte Ben gerne ein wenig länger begleitet beim Erwachsenwerden. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Geschichten mag, die aus dem Leben gegriffen sind. Bedanken möchte ich mich recht herzlich bei dem Hanser Verlag und bei Daniela von Buchbegegnungen für dieses schöne Buch bedanken.

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  • Rezension zu "Pampa Blues" von Rolf Lappert

    Pampa Blues

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. April 2012 um 09:35

    Der 16-jährige Ben lebt in Wingroden, einer abgeschiedene Provinz in Norddeutschland - also in der Pampa. Dort beträut er seinen demenzkranken Großvater. Doch Ben träumt von der großen weiten Welt, mit seinem VW-Bus, an dem er so ziemlich jede freie Minute arbeitet, möchte er nach Afrika fahren, wo auch einst sein Vater war, ehe er dort starb.. Als Maslow, Bens bester Freund, versucht Besucher ins Dorf zu locken in dem sie ein UFO dort landen lassen, kommt die hübsche Lena ins Kaff. Klar verliebt sich Ben und Maslow hält sie für eine Journalistin und glaubt die UFO-Aktion habe funktioniert. Doch die eigentlichen Journalisten kommen erst als es einen Mord in Wingroden gab.. Dieses Jugendbuch ist einfach anders als andere, es ist ruhig und kommt ohne große Action daher, und so ist es auch gut. Sehr gut gefallen hat mir die Menacholie, die einem die ganze Zeit beim lesen begleitet und nur ganz leicht und langsam von Hoffnung erfüllt wird. Am Anfang der Geschichte, erlebt man mit Ben den ganz alltäglichen Pampa-Alltag. Mag langweilig klingen und das ist es auch, zumindest aus Bens Sicht. Da man als Leser aber viel in Bens Kopf rumschwirrt und von seinen Träumen, Wünschen und Gefühlen erfährt, ist das ganze schon wieder recht interessant zu lesen. Denn Ben ist meiner Meinung nach eine sehr starke Person, er ist ein sehr nachdenklicher und ruhiger Junge. Seine Gedanken erscheinen mir sehr teifgründig und überlegt und zeigt, dass er schon recht intelligent ist. :) Außerdem ist er ein Sympathieträger, bei dem es einfach interessant ist, sich in ihn hineinzuversetzen. Auch die anderen Charaktere Lena und Maslow haben mir gut gefallen. Maslow ist ein einfallreicher und optimistischer Mensch, er gibt die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann neue Besucher oder gar Anwohner an Wingroden angespült werden. Gmeinsam mit Ben entstehen einige philosophische und interessante Dialoge, die mir mit die größte Freude gebracht haben. Lena ist sehr geheimnisvoll, wenn auch sympathisch. Sie ist selbstbewusst und weiß was sie will und fordert das dann auch ein. Im letzten Teil kommt dann Spannung auf, was dem Buch dann auch mal ganz gut tut, auch wenn ich die Ruhe mochte. ;) Aber an dieser Stelle verrate ich lieber nicht zu viel.. Lustig fand ich auch als ich bemerkte, dass Wingroden ein Anagramm ist und für Nirgendwo steht, sehr passend und klug gemacht. :) Was ich wirklich als Kritikpunkt sehe ist der übermäßige Alkoholkonsum, den ich absolut nicht gut heiße. Ich weiß, dass ich bei dem Thema immer ein wenig empfindlich bin, da ich absolut nichts von Alkohol halte, aber ich denke nicht, dass es angebracht ist in einem Jugendbuch immer und immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Protagonisten gerade eine Flasche Bier in der Hand haben.. Schwer zu sagen für wen dieses Buch geeignet ist, ehrlich gesagt glaube ich, dass es nur sehr wenige auf den ersten Blick anspricht, was schade ist, da es schon lesenswert ist. :)

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  • Rezension zu "Pampa Blues" von Rolf Lappert

    Pampa Blues

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. February 2012 um 09:33

    Ein engagierter Geschäftsmann versucht auf kreative Weise sein untergehendes Dorf zu retten. Wird er es schaffen? Ein urkomischer, aber auch ernst zu nehmender Roman über Lug und Trug, Sein und Schein. Unbedingt lesen!

  • Rezension zu "Pampa Blues" von Rolf Lappert

    Pampa Blues

    goldfisch

    20. February 2012 um 08:23

    Ben ist 16 Jahre alt und lebt in Wingroden. Ein Ort mitten im "Nirgendwo". Wingroden ist ein Nest und nur noch wenige Menschen halten dem Dorf die Treue. Maslow betreibt den Dorfladen, die Werkstatt, die Pension und die Kneipe. Eigentlich ist Maslow ganz in Ordnung, schließlich hat er immer neue Pläne um Wingroden wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Aber die Idee mit dem UFO findet Ben nun doch übertrieben.Ben kümmert sich fast den ganzen Tag lang um seinen Großvater, der dement ist und ohne Ben nicht mehr zurecht kommt.Ben träumt von Mädchen und von einer Reise durch Afrika, doch er kann Wingroden nicht verlassen. Sein Vater lebt nicht mehr und seine Mutter reist mit ihrer Band durch Europa.Ben fühlt sich für seinen Großvater verantwortlich, doch sein Leben ändert sich, als Lena in Wingroden auftaucht. Ein wunderbares Buch für Jugendliche und Erwachsene.

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