Rolf Meyer Das Schwert des einäugigen Gottes (Gundrun)

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Inhaltsangabe zu „Das Schwert des einäugigen Gottes (Gundrun)“ von Rolf Meyer

Germanien 59 vor Christus: Eine junge Germanin wird hinterrücks überfallen. Publius, der Gefährte eines römischen Kaufmanns, rettet ihr das Leben, aber sie glaubt, er wäre es gewesen und er hätte sie überfallen, um ihr Gewalt anzutun. Mit dieser schicksalhaften Begegnung beginnt die abenteuerliche Beziehung zwischen der Germanin Gundrun und dem römischen Patriziersohn Publius. Das Schicksal führt die beiden immer wieder zusammen, immer wieder trennen sich ihre Wege. Gundruns Weg führt von Westfalen an die Oder, zurück über den Rhein, mit Cäsars Heer durch Gallien und schließlich nach Rom. Es ist eine Geschichte voller Intrigen und Erpressung, Mord, Krieg und Verrat, aber auch voller Liebe und gegenseitigem Vertrauen, eine Geschichte, die in den vier Büchern der Reihe „Gundrun“ erzählt wird. Die alten Quellen über das Schickssal der germanischen Tenkterer, über Cäsars gallischen Krieg und über die feine Gesellschaft Roms bilden den historischen Hintergrund, alle wesentlichen Schauplätze sind dem Verfasser aus eigener Anschauung bekannt. Zu „Gundrun“ gehören folgende Bücher: Das Schwert des einäugigen Gottes Königin der Tenkterer Bellum Gallicum Die Herrin von Agello

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  • Im Land der Tenkterer

    Das Schwert des einäugigen Gottes (Gundrun)
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    25. December 2014 um 12:50

    Wir befinden uns im Jahr 59 v.Chr. in der Nähe von Susa, dem heutigen Soest. Dort lebt das Volk der Tenkterer, und dort liegt der Hof von Ulfila. Seine Tochter Gundrun steht im Mittelpunkt des Buches und der drei Folgebände der Serie. Auf einer Handelsstraße bewegt sich eine Karawane auf Ulfilas Hof zu, um dort Markt zu halten. Sie wird geleitet von dem verschlagenen Römer Cassius. Dieser ist im Bunde mit dem Suebenfürsten Iwar, der einen Überfall auf die Tenkterer plant. Ebenfalls Mitglied der Karawane ist Publius Sulpicius Rufus, ein junger Römer in geheimen Diensten von Julius Cäsar. Dieser rettet am Tag drauf die ohnmächtige Gundrun aus den Armen von Cassius Obersklaven. Dumm nur, dass Gundrun glaubt, es wäre Publius gewesen, der sie vergewaltigen wollte … Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Gundrun ist eine mutige und selbstbewusste junge Frau, die entschlossen die richtigen Dinge tut und gleichzeitig im Zweifel über ihre Gefühle gegenüber Publius und dem jungen Adligen Notger ist, der sie zur Frau nehmen will. Was aber die Geschichte so einzigartig macht, ist die Art und Weise wie sie erzählt wird. Der Autor verlässt ab und zu die Erzählperspektive und wird zum Historiker und Heimatkundler und erklärt dem Leser, was sich heute an dieser oder jener Stelle befindet, oder verweist auf Ausgrabungen, die als Vorbild für Ulfilas Hof gedient haben. Auch die immer wieder eingestreuten Zitate von zeitgenössischen Autoren wie Tacitus festigen die Vorstellung, man habe es gleichzeitig mit einem Roman, wie mit einem Sachbuch zu tun. Wie gefällt mir das? Erstaunlicherweise gut: die Sachbuch-Einschübe dominieren die Geschichte nicht, sondern sind amüsant und lehrreich. Und darüber hinaus blitzt dort das Vergnügen des Autors an beidem auf, am Erzählen und am Erklären. Und deswegen mag ich Self-Publishing: Weil man dort auf Bücher trifft, die normale Verlage niemals akzeptieren würden. Trotzdem nur 4 Sterne wegen des abrupten Endes der Geschichte.

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