Rolf Michael

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Autor von Prozession ins Totenmoor, Wölfe des Nordens und weiteren Büchern.

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Prozession ins Totenmoor

Prozession ins Totenmoor

 (2)
Erschienen am 30.01.2018
Wölfe des Nordens

Wölfe des Nordens

 (1)
Erschienen am 29.03.2016
Die Quelle des Lebens

Die Quelle des Lebens

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Erschienen am 11.10.2016
Jagd nach der Drachenblume

Jagd nach der Drachenblume

 (0)
Erschienen am 16.07.2016
Die Schwerter des Herzogs

Die Schwerter des Herzogs

 (0)
Erschienen am 12.05.2017
Friedhof der Drachen

Friedhof der Drachen

 (0)
Erschienen am 13.09.2016
Der Weg der Drachen-Priesterin

Der Weg der Drachen-Priesterin

 (0)
Erschienen am 28.09.2016
Die Höhlen des Diebesgottes

Die Höhlen des Diebesgottes

 (0)
Erschienen am 20.07.2016

Neue Rezensionen zu Rolf Michael

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Frank1s avatar

Rezension zu "Prozession ins Totenmoor" von Rolf Michael

Das Rätsel von Durham
Frank1vor 8 Monaten

Klappentext:

Niemand ahnt, dass die Bewohner des keinen verschlafenen Ortes Durham ein grausiges Geheimnis bewahren: die Prozession ins Totenmoor.

Nacht für Nacht locken bleiche Geister mit ihren unheimlichen Stimmen ihre unvorsichtigen, neugierigen Opfer ins verhängnisvolle Moor. Keiner weiß, was dort geschieht, denn niemand, der den Geistern folgte kam jemals zurück.

Doch eines Tages tauchte die junge, ehrgeizige Reporterin Jane Sullivan auf. Sie möchte einen sensationellen Bericht über den Spuk von Durham schreiben. Denn sie glaubt, dass es nur das ist – ein Spuk. Sie vermutet, dass hier jemand sein Unwesen treibt, der Besucher für den Or“t fernhalten möchte. Deshalb beschließt sie, dem geheimnisvollen Geisterzug ins Moor zu folgen …

Gelingt es ihr, das Mysterium ums Totenmoor zu lüften, oder hören die Bewohner von Durham in dieser Nacht auch ihren qualvollen Todesschrei?


Rezension:

Als die Reporterin Jane erfährt, dass im kleinen Dorf Durham allnächtlich seltsames vor sich geht, beschließt sie, den Ort zu besuchen. Eine gut recherchierte Spuk-Story könnte ihre Kariere sicher voranbringen. Bevor sie – wie so viele Leute vor ihr – spurlos verschwindet, kann sie ihrer Freundin, einer Privatdetektivin, noch eine Nachricht zuspielen. Diese macht sich umgehend auf den Weg, um zu ergründen, was die Dörfler mit dem Verschwinden-lassen auswärtiger Besucher verbergen wollen, denn an wahren Spuk glaubt sie nicht im geringsten.

Damit, die anfängliche Hauptprotagonistin mitten in der Geschichte aus der Handlung ausscheiden zu lassen und durch eine neue zu ersetzen, geht Rolf Michael einen in der Literatur recht selten benutzten Weg. Dies trägt durchaus dazu bei, diese kurze Horror-Geschichte spannend zu halten, da sich der Leser natürlich fragt, ob sich die Handlung um die Journalistin jetzt in ähnlicher Form mit ihrer Freundin wiederholt.

Auf der Negativ-Seite muss man diesem Werk allerdings einen Fehler anlasten, auch wenn dieser in sehr vielen, in Großbritannien handelnden Büchern und Filmen immer wieder wiederholt wird. Obwohl das Dorf sich mehrere Stunden Autofahrt von London entfernt befindet, ist immer wieder von Scotland-Yard-Beamten die Rede, die bisherige Vermisstenfälle zu den Akten gelegt haben, und denen die Detektivin die überführten Dorfbewohner zu übergeben gedenkt. Anscheinend hat sich unter nicht-britischen Autoren immer noch nicht herumgesprochen, dass Scotland Yard (in aktuellerer Zeit korrekt gesagt New Scotland Yard) nur die Zentrale und ‚Chefetage‘ der Londoner Metropolitan Police ist und außerhalb Londons weder Zuständigkeiten noch Befugnisse hat.

Trotz dieser Schwäche bildet die „Prozession ins Totenmoor“ Freunden des Horror-Genres eine durchaus lohnende Unterhaltung.


Fazit:

Diese kurze Gruselgeschichte geht vom Handlungsaufbau her außergewöhnliche Wege.


- Blick ins Buch -


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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Prozession ins Totenmoor" von Rolf Michael

Interessanter Gruselspaß
Yoyomausvor 9 Monaten

Zum Inhalt (Amazon):
Niemand ahnt, dass die Bewohner des keinen verschlafenen Ortes Durham ein grausiges Geheimnis bewahren: die Prozession ins Totenmoor. 
Nacht für Nacht locken bleiche Geister mit ihren unheimlichen Stimmen ihre unvorsichtigen, neugierigen Opfer ins verhängnisvolle Moor. Keiner weiß, was dort geschieht, denn niemand, der den Geistern folgte kam jemals zurück. 
Doch eines Tages tauchte die junge, ehrgeizige Reporterin Jane Sullivan auf. Sie möchte einen sensationellen Bericht über den Spuk von Durham schreiben. Denn sie glaubt, dass es nur das ist – ein Spuk. Sie vermutet, dass hier jemand sein Unwesen treibt, der Besucher für den Ort fernhalten möchte. Deshalb beschließt sie, dem geheimnisvollen Geisterzug ins Moor zu folgen … 
Gelingt es ihr, das Mysterium ums Totenmoor zu lüften, oder hören die Bewohner von Durham in dieser Nacht auch ihren qualvollen Todesschrei?

Cover:
Das Cover wirkt düster und geheimnisvoll. Zu sehen ist hier ein großer Baum sowie Gräser, welche mit Wasser durchzogen sind – eindeutig eine Moorlandschaft. Das Ganze ist in einem trüben blau gehalten, was eine durchaus beklemmende Stimmung erzeugt. Definitiv ein Hingucker.


Eigener Eindruck:
Jane Sullivan ist eine aufstrebende Reporterin und einer ganz heißen Sache auf der Spur. In Dunham sollen Geister im Moor spuken und wer auch immer sich ihnen entgegen stellt, der soll spurlos verschwinden. Aberglauben, denkt Jane. Die reine Wahrheit, das behauten die Bewohner des Dorfes. Jane ist sich sicher, dass etwas ganz anderes als Geister dahinter stecken und begibt sich nach Dunham, wo sie es darauf anlegt den Geistern zu begegnen. Für die Bewohner steht fest, dass sich um Mitternacht niemand mehr auf den Straßen befinden und auch niemand aus dem Fenster blicken soll. Denn wer die Geister einmal gesehen hat, der wird sterben.
Als Jane in Dunham auftaucht, da wissen die Bewohner des Dorfes, dass sie Ärger bedeutet. Doch Jane scheint es nicht nur auf die Story rund um die Geister und den dazugehörigen Ruhm abgesehen zu haben, sie verdreht auch einem Mann im Dorf den Kopf, der eigentlich einem der Mädchen in Dunham versprochen ist. Jane ist sich sicher, dass Dunham ihrem Londoner Charme nichts anhaben kann, doch dann hört sie die Stimmen in der Nacht...

Dieses ebook war kostenlos im Thalia-shop zu bekommen. Die Schreibweise des Autors ist sehr gut. Man findet schnell in die Geschichte herein. Durch detaillierte Ausführungen und jede Menge Hintergrundinformationen kann man sich sehr gut in die Geschichte hinein versetzen. Was mir auch sehr gut gefallen hat war das Spiel mit den Emotionen sowie die sehr gute Beschreibung der Totenprozession. Es kommt eine richtig unheimliche Stimmung auf. Als Jane sich dann auch noch an den Verlobten von Diana heran macht, da wartet man nur darauf, dass noch etwas richtig Schlimmes passiert und man ist auch der festen Überzeugung, dass es Diana sein wird, die Jane in ihr Unglück stürzt. Aber das schafft diese von ganz allein recht gut. Man kann nicht einmal Mitleid mit Jane haben. Obwohl sie als eine der Hauptakteure der Geschichte eine wichtige Rolle einnimmt, konnte ich sie einfach nicht leiden. Ihr Charakter war wortwörtlich zum kotzen. Sie ist überheblich und einfach in ihrem Verhalten ekelhaft. Dass sie den Bengel vom Dorf um den Finger wickelt und überall ihre Vorteile sucht, das mag ja sein, aber dass sie das arme Mädchen Diana dann auch noch so bloßstellt und eigentlich gar keine Absichten hat, mit dem Mann zusammen zu bleiben, das hat bei mir das Fass zum überlaufen gebracht – ich hab ihr echt gewünscht, dass sie im Moor versinkt, egal wie, so unsympathisch ist sie mir geworden. Da war mir ihre Detektivfreundin Sandra um einiges lieber. Die hat wenigstens Menschennähe gezeigt und auch gemerkt, was ihre Freundin für ein Luder ist.
Allgemein betrachtet waren alle Charaktere auf ihre Weise besonders. Richtig gut fand ich dabei die Wirtsleute – während sie sich noch Sorgen um Jane gemacht hat, schien das dem Ehemann egal zu sein. Damit hat der Autor ganz gut ausgedrückt, wie gespalten eine Gesellschaft über das Unglück eines anderen denken kann.
Was mir jedoch ein bisschen gefehlt hat waren die Emotionen hinsichtlich der Liebe zwischen Diana und ihrem Verlobten beziehungsweise die Liebe zwischen Jane und jenen gleichen Mann. Warum er sich nun so unsterblich in Jan verliebt haben soll, so Knall auf Fall, das blieb mir irgendwie verborgen.
Richtig gut fand ich auch die Beschreibungen rund um das Moor sowie den Geisterzug. Das hat schon Gänsehaut gemacht. Wirklich klasse.

Von mir gibt es für dieses ebook eine Leseempfehlung. Hier bekommt der Fan von Gruselklassikern alles, was er begehrt. Mysteriöses Verschwinden von Menschen, detaillierte Gruselgestalten und einmal versinken im Moor gratis.



Idee: 5/5
Charaktere: 3/5
Details: 4/5
Emotionen: 3/5
Lesespaß: 4/5
Spannung: 4/5


Gesamt: 4/5


Erscheinungsdatum Erstausgabe :30.01.2018
Aktuelle Ausgabe : 30.01.2018
Verlag : Uksak E-Books
ISBN: 9783738912968
E-Buch Text 108 Seiten
Sprache: Deutsch






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LisaSonnenscheins avatar

Rezension zu "Wölfe des Nordens" von Rolf Michael

Historische Daten spannend verpackt - ein toller Roman zur aufkommenden Glanzzeit der Wikinger
LisaSonnenscheinvor 2 Jahren


Don't judge a book by its cover - das habe ich hier mal wieder feststellen dürfen, denn das Cover hat mich mal so gar nicht angesprochen. Aber hey - ein Buch über die Wikinger??!
Wir begleiten in diesem Buch Lars Wolfsson und seinen Clan auf dem ersten Raubzug der Wikinger in Großbritannien. Dabei werden auch deren Beweggründe erklärt und eine Art "Prequel-Story" zur Glanzzeit der wilden Nordmänner erzählt.
Viel mehr gibt es zur Handlung auch gar nicht zu sagen - trotzdem ist dieses Buch etwas ganz Besonderes. Denn abseits der eigentlichen Handlung wird der Leser immer wieder eingeladen das Leben der Wikinger, ihre Lebensweise, ihre Ansichten zum Aufbau einer Gesellschaft und (ganz wichtig) ihre Religion kennenzulernen. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, denn was auch einfach in einem staubtrockenen historischen Fachbuch hätte stehen können, wird hier mithilfe einer romantauglichen Story veranschaulicht und ich kann nicht behaupten, dass ich mich an irgendeiner Stelle gelangweilt hätte.

Das hervorragend recherchierte Buch hat mich auch noch nachträglich sehr beeindruckt. Mein direktes Umfeld (namentlich meine Mama und mein Freund) hatten sehr unter meinen "UH, und wusstet ihr, wie das bei den Wikingern damals war??" - Anfällen zu leiden ('tschuldigung dafür...).
Ich glaube aber nicht, dass das Buch unbedingt etwas für jedermann ist. Ein gewisses Interesse, diese Kultur von damals kennenzulernen, sollte man als Leser schon mitbringen. Dafür spricht auch der sehr schnörkelige Ausdruck des Autors. Wo ich am Anfang noch Schwierigkeiten hatte und irgendwie dachte, das sei dann doch etwas affektiert, war ich 20 Seiten später schon vollkommen eins mit diesem Stil - und irgendwie passt es total zum Buch. Aaaber: Muss man eben mögen.

Leichte Abzüge gibt es dann von mir in der B-Note. Es sind doch noch so einige Rechtschreibfehler im Buch zu finden und leider Gottes schleicht sich im letzten Teil der Geschichte noch eine gnadenlos kitschige Liebesgeschichte ein, die ich dem Protagonisten nicht so ganz abkaufen konnte (aber hachja, die Liebesgeschichten und ich).
Davon ab: Famoses Buch, spannend bis zum Schluss und ganz aus Versehen könnte man sogar noch was lernen ;)

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