Das Feengrottengeheimnis

von Rolf Sakulowski 
4,5 Sterne bei21 Bewertungen
Das Feengrottengeheimnis
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clary999s avatar

Ein spannungsvolles und mysteriöses Krimi-Debüt!

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Tolle Geschichte rund um die Feengrotten! http://irveliest.wordpress.com

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Inhaltsangabe zu "Das Feengrottengeheimnis"

Nur noch diesen einen Abend, dann kann Jonas seine Fenja wieder mit nach Hause nehmen. Den ganzen Sommer hat sie als Fee verkleidet Besuchergruppen durch die Saalfelder Feengrotten geführt und abends für ihr Geologiestudium die Höhle untersucht. Doch am Morgen ist Fenja spurlos verschwunden, der Schlüssel zur Grotte liegt im Briefkasten und niemand glaubt Jonas, dass seiner Freundin in dem dunklen Stollensystem etwas passiert sein muss, nicht einmal, als Fenjas blutverschmiertes Handy auftaucht.

Doch dann geschehen im Umfeld der Feengrotten plötzlich mysteriöse Morde. Jonas, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht, gerät selbst unter Verdacht – und ins Fadenkreuz eines kaltblütigen Mörders. Denn der Geschichtsstudent rüttelt an einem dunklen Geheimnis, das weit in die Vergangenheit des alten Bergwerks zurückführt.

Der renommierte Filmregisseur und -autor Rolf Sakulowski ist mit dem einzigartigen Saalfelder Schaubergwerk von Kindesbeinen an vertraut. Bei der Arbeit an einer Dokumentation zum 100. Jubiläum der Feengrotten ließ er sich von der mystischen Atmosphäre zu seinem Krimidebüt inspirieren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954003891
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Sutton
Erscheinungsdatum:28.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Irvevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte rund um die Feengrotten! http://irveliest.wordpress.com
    *+* Tolle Geschichte rund um die Feengrotten *+*

    Liebe Lesefreunde,

    Fenja hatte Glück, denn sie hat einen Ferienjob in den Saalfelder Feengrotten ergattert! Sie arbeitete als Fee verkleidet als Fremdenführerin. Noch wichtiger als der Verdienst war ihr die Möglichkeit, nach Feierabend im Bergwerk Gesteinsproben zu nehmen – eine tolle Gelegenheit, für sie als Geologie-Studentin, die Höhlen und Grotten auch auf diese Weise kennenzulernen und Erfahrung für ihren späteren Beruf zu sammeln.

    Als sie am letzten Abend vor ihrer Heimreise nicht aus dem Bergwerk zurückkehrte, machte sich ihr Freund Jonas große Sorgen. Er meldet Fenjas Verschwinden bei der Führung der Saalfelder Feengrotten und auch bei der Polizei. Als jedoch von diesen beiden Seiten nach einer eher halbherzigen Suche die Dringlichkeit heruntergestuft wurde und Jonas mit Allgemeinplätzen abgespeist wurde, beschloss dieser, auf eigene Faust zu ermitteln. Denn der Geschichts-Student konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass Fenja aus freien Stücken verschwunden war. Er befürchtete das Schlimmste….und ich auch.
    Die Originalrezension ist auf meinem Bücherblog erschienen: https://irveliest.wordpress.com/2016/01/14/rolf-sakulowski-das-feengrottengeheimnis/

    Ich war ebenso erzürnt wie er, dass Fenjas Verbleib die Polizei und die ehemaligen Arbeitgeber nicht ernsthaft zu kümmern schien und fieberte mit Jonas, als er sich nach und nach mit der Umgebung, den Grotten und auch den Bewohnern des Dorfes bekannt machte. Einige dieser Personen legten ihm kurioserweise Steine in den Weg, einige waren skurril und geheimnisvoll, aber er fand auch Menschen, die sich kooperativ zeigten und ihm halfen, wo sie konnten.

    Besonders spannend fand ich, als Jonas Einsicht in die Akten verschiedener Archive nehmen durfte und tatsächlich einem Geheimnis auf die Spur kam. Er machte eine Entdeckung, die vorher offenbar noch niemandem aufgefallen war – aber sollte ihn diese Spur wirklich zu seiner Freundin führen?

    Auf seiner verzweifelten Suche begleitete ich Jonas gerne, denn der junge Mann war mir sehr sympathisch. Begeisternd, wie unerschütterlich er an Fenjas und seine Liebe glaubte, an ihr Überleben und trotz aller Widrigkeiten nicht aufhörte, nach ihr zu suchen – hoffnungsvoll und überzeugt von einem guten Ende. Unermüdlich arbeitete er sich durch alle möglichen und unmöglich scheinenden Spuren, entwickelte sich zum Wadenbeißer, rückte von seinem Verdacht nicht ab, dass seine Fenja sich noch in den Grotten aufhielt.

    Bei den Recherchen zu den Saalfelder Feengrotten zahlte sich Jonas´ Geschichtsstudium aus. Denn er hatte es gelernt, die richtigen Fragen zu stellen und effektiv zu recherchieren.

    In die Schilderung der gegenwärtigen Vorkommnisse werden einige Male Tagebucheinträge eines gewissen Jakob Brunner eingestreut, einem ehemals im Bergwerk eingeschlossenen Arbeiter….
    So erschließt sich dem Leser nach und nach die mystische Legende der Feengrotten und ich war sehr überrascht wie gut es dem Autor gelungen ist, Realität und Mystik zu verweben, hatte mir auch dementsprechend ein pasendes Ende für das Buch zusammengereimt – und wurde überrascht….

    Das Ende hatte dann neben dieser Überraschung auch eine unerwartete Wendung in petto.

    Auch wenn mir ein bisschen die Spannung fehlte, habe ich dieses Buch gerne gelesen. Es war interessant, lehrreich, hat einen hohen regionalen Bezug – weshalb dieser Krimi für Thüringer Leser besonders interessant sein mag -, und begeisterte mich durch die umfangreiche Recherche, die anschaulich und wirklich gelungen umgesetzt wurde.

    Die Legende der Saalfelder Feengrotten hat der Autor in eine lesenswerte, glaubhaft konstruierte, interessante Rahmenhandlung eingearbeitet.

    Inhalt
    Nur noch diesen einen Abend, dann kann Jonas seine Fenja wieder mit nach Hause nehmen. Den ganzen Sommer hat sie als Fee verkleidet Besuchergruppen durch die Saalfelder Feengrotten geführt und abends für ihr Geologiestudium die Höhle untersucht. Doch am Morgen ist Fenja spurlos verschwunden, der Schlüssel zur Grotte liegt im Briefkasten und niemand glaubt Jonas, dass seiner Freundin in dem dunklen Stollensystem etwas passiert sein muss, nicht einmal, als Fenjas blutverschmiertes Handy auftaucht.
    Doch dann geschehen im Umfeld der Feengrotten plötzlich mysteriöse Morde. Jonas, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht, gerät selbst unter Verdacht – und ins Fadenkreuz eines kaltblütigen Mörders. Denn der Geschichtsstudent rüttelt an einem dunklen Geheimnis, das weit in die Vergangenheit des alten Bergwerks zurückführt.
    Der renommierte Filmregisseur und -autor Rolf Sakulowski ist mit dem einzigartigen Saalfelder Schaubergwerk von Kindesbeinen an vertraut. Bei der Arbeit an einer Dokumentation zum 100. Jubiläum der Feengrotten ließ er sich von der mystischen Atmosphäre zu seinem Krimidebüt inspirieren.

    Buch
    „Das Feengrottengeheinnis“ von Rolf Sakulowski ist im Dezember 2014 unter der ISBN-Nr. 978-3-95400-389-1 im Sutton Verlag erschienen. Der Thüringer Regionalkrimi umfasst 384 Seiten und ist auch als eBook erhältlich.

    Autor
    Nach einer Assistenzzeit im ehemaligen DEFA-Studio für Dokumentarfilme studierte Rolf Sakulowski an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg. Seit 20 Jahren dreht der erfahrene Autor und Regisseur Filme im In- und Ausland. Daneben gibt er auch Filmseminare und arbeitet zu Themen polizeilicher Krisenintervention. »Das  Feengrottengeheimnis« ist sein Debüt als Krimiautor.
    Quelle: Sutton Verlag

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    Biankas_Buecherkistes avatar
    Biankas_Buecherkistevor 3 Jahren
    einfache klasse aus thüringen


    Die heutige Rezension behandelt das Thema rund um die Feengrotten in Saalfeld/Thüringen. Da ich selber aus Thüringen komme, sind mir die Feengrotten natürlich ein Begriff, auch wenn ich selber noch nicht da war. Leider. 

    Dieser Krimi ist mir in einer Buchhandlung aufgefallen und da der Titel alleine schon sehr spannend klang, habe ich es mal mitgenommen. Der Titel ist spannend geschrieben, und man rätselt gerne mit. Alleine das Ende war sehr überraschend. Ich habe nicht damit gerechnet. 

    Dazu kommt noch das geschichtliche zu den Feengrotten, zum früheren Bergbau zum heutigen Touristenmagnet. Extrem spannend, vorallem wenn man geschichtlich sehr interessiert ist, ist man hier genau richtig. Drumherum hat man dann noch einen hübsch verpackten Krimi den es gilt zu lösen. 

    Das Verschwinden von Fenja in dem Bergwerk ist mysteriös aufgebaut. Man fiebert gleich mit und möchte das Geheimnis schnell lüften. Denn ein Geheimnis ist es wirklich. 

    Das Erstlingswerk ist ein wahres Lesevergnügen. Die Story liest sich flüssig, die Charaktere wirken lebendig, wenn auch zuweilen etwas klischeehaft-eindimensional.

    Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der mehr von den Saalfelder Feengrotten erfahren möchte. Aber man sollte sich eventuell auch mal die Szenen Live bieten lassen und dem Bergwerk einem Besuch abstatten.

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    Smberges avatar
    Smbergevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und mystische Ermittlungen unter Tage
    Ermittlungen unter Tage

    Saalfelder Feengrotten: Fenja hat den Sommer über als Fremdenführerin in den Feengrotten gearbeitet und hatte nebenbei die Erlaubnis, Forschungen in den Grotten für ihr Geologiestudium zu unternehmen. Am Ende der Saison kommt ihr Freund Jonas nach Saalfelden, um Fenja abzuholen. Fenja, die den letzten Abend nutzt, um noch einmal in die Grotten zu steigen, verschwindet spurlos. Jonas versucht seine Freundin auch gegen die Widerstände der Polizei zu finden Dann passieren in dem Ort weitere Morde und Jonas gerät in tödliche Gefahr. 

    Dieser Krimi zeichnet sich durch die wirklich gut gezeichneten Protagonisten aus. Insbesondere Jonas, aber auch Fenja und die anderen Personen werden sehr detailliert geschrieben, so dass man als Leser schnell eine Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Schnell fiebern wir mit auf der Suche nach Fenja. 

    Der Krimi ist wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Gleich auf den ersten Seiten sind wir mitten im Geschehen und die Ereignisse kommen von da an Schlag auf Schlag. Das Ende ist etwas überraschend, aber doch eine logisch nachvollziehbare Auflösung. Ich hätte mir hier noch ein kurzes Nachwort gewüscht, in dem etwas auf die Geschichte der Feengrotten eingegangen wird. 

    Besonders interessant fand ich auch die Rückblenden zu Jakob Brunner, bei denen man erst zum Ende des Buches die Auflösung erfährt. Ich bin mir bis jetzt noch nicht ganz sicher, ob es sich hier um reine Fantasie oder was auch immer handelt. 

    Es handelt sich hier um einen sehr lesenswerten Krimi, der zum Teil auch etwas mystisch, aber immer spannend ist.

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    Estrelass avatar
    Estrelasvor 4 Jahren
    Fee verschwunden

    Jonas' Freundin Fenja ist nach ihren geologischen Recherchen in den Feengrotten verschwunden. Parallel zur Suche der Polizei beginnt er selber, Personen zu befragen, in Archiven zu lesen, die Umgebung zu erkunden und kommt so dem Geheimnis um den Ort und seine Geschichte auf die Spur. Besonderen Spaß machen Regionalkrimis natürlich, wenn man Handlungsorte wiedererkennt. Aber auch, wer noch nicht in Saalfeld gewesen ist, wird sich aufgrund der genauen Beschreibungen gut in die Handlung hineinfinden. Besonders ist, dass dieser Krimi nicht die Sicht von Ermittler, Opfer oder Täter wiedergibt, sondern wir einen Studenten begleiten, der mit seinem Studienfach Geschichte zumindest die Voraussetzung hat, Daten zu sichten und zu kombinieren. Und historische Details von einem Bergmann im 19. Jahrhundert bis zu den Nazis spielen durchaus eine Rolle für den Fall in der heutigen Zeit. Die ruhige und genaue Erzählweise ließ mich mit dem Protagonisten mitleiden und mithoffen. Das Ende ist großartig, da es sowohl logisch als auch mystisch interpretiert werden kann.

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    MiraBerlins avatar
    MiraBerlinvor 4 Jahren
    Nichts ist so, wie es scheint...

    Inhalt

    Fenja arbeitet aufgrund ihres Geologiestudiums in den Feengrotten. Am letzten Tag will sie nochmal selbst forschen und kommt von diesem Ausflug niemals zurück. Dennoch taucht ihr Schlüssel zur Höhle im Briefkasten des Unternehmens auf, als wäre sie einfach wortlos abgehauen.
    Doch dann taucht ihr Handy mit Blutspuren auf und ihr Freund Jonas beginnt, sich immer mehr Sorgen zu machen. Ist sie möglicherweise ermordet worden?
    Zugleich geschehen immer mehr Morde ... und immer hat Jonas etwas damit zu tun. Zufall? Oder ist er möglicherweise der Täter?

    Die Beschreibung der Höhlen sind sehr gut geworden. Man kann sich das als Leser sehr gut vorstellen und hegt schon fast den Wunsch, diese Höhlen auch einmal selbst besuchen zu dürfen.
    Auch die Charakter sind gut gezeichnet worden. Man kann sie sich problemlos vorstellen und sich so auch gut in die fiktive Welt einfinden. Allerdings ist es mir als Leserin nie sonderlich gelungen, in diese fiktive Welt abzutauchen.
    Das hat nichts mit der Geschichte selbst zu tun. Diese ist nämlich soweit eigentlich ganz nett, aber sie ist nicht packend. Ich habe das Geschehen immer eher aus der Distanz betrachtet und fand auch lange Zeit, dass es bei den Ermittlungen nichtwirklich voran ging: weder bei der Polizei noch bei Jonas' eigenen Nachforschungen...

    Das Buch ließ sich dennoch recht schnell durchlesen, da die Sätze äußerst logisch sind und den Leser nie im Unklaren lassen. Dennoch weiß man bis zum Schluss nicht, wer der Täter ist, weil jeder ein Motiv haben könnte.
    Mir hat an dem Buch nicht so sehr gefallen, dass es auf einem Mythos aufgebaut ist, der fast das ganze Buch beherrscht.
    Wahrscheinlich gelang es mir dadurch auch nicht so recht, mich in diese Welt einzufinden. Für mich war dieses Mystische schon fast zu viel des Guten.

    Das Buch war eine ganz nette Unterhaltung, das Lust auf die Feengrotten macht, aber zugleich auch nicht unbedingt lesenswert ist.
    Dennoch hat man jetzt wieder einmal gesehen, wie gefährlich und unheimlich solche Höhlen doch sein können...

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 4 Jahren
    Verschwunden

    Den letzten Abend will Fenja noch nutzen, um am Ort ihres Sommerjobs Untersuchungen für ihr Geologiestudium durchzuführen. Ihr Freund Jonas wartet vergeblich auf ihre Rückkehr. Er ist der Meinung, dass ihr in den Stollen der Saalfelder Feengrotten etwas passiert sein muss. Die Suche dort bleibt erfolglos. Die Polizei dehnt ihre Suche auf die Umgebung aus, aber Fenja bleibt verschwunden. Aber Jonas gibt nicht auf.

    Die Kombination aus dem Krimi der heutigen Zeit und der Geschichte aus dem Tagebuch des Bergmanns aus der Zeit vor 100 Jahren ist spannend und mysteriös.Ein flüssiger und sehr angenehmer Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Im Laufe der Geschichte steigt die Spannung stetig an.

    Die Charaktere sind gut und glaubhaft herausgearbeitet. Jonas ist einem sehr sympathisch, weil er allen Widerständen zum Trotz mit seinen Mitteln versucht, Fenja zu finden. Selbst von dem wortkargen und bärbeißigen Hünninger lässt er sich nicht einschüchtern.

    Bis zum Schluss gibt es immer wieder unverhoffte Wendungen und damit immer wieder neue Verdächtige. Als sich dann herausstellte, wer wirklich der Täter war, war ich überrascht.

    Geheimnisvoll, spannend und absolut lesenswert.

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    steffis-und-heikes-Lesezaubers avatar
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 4 Jahren
    spannendes und gelungenes Debüt.....

    Kurzbeschreibung Nur noch diesen einen Abend, dann kann Jonas seine Fenja wieder mit nach Hause nehmen. Den ganzen Sommer hat sie als Fee verkleidet Besuchergruppen durch die Saalfelder Feengrotten geführt und abends für ihr Geologiestudium die Höhle untersucht. Doch am Morgen ist Fenja spurlos verschwunden, der Schlüssel zur Grotte liegt im Briefkasten und niemand glaubt Jonas, dass seiner Freundin in dem dunklen Stollensystem etwas passiert sein muss, nicht einmal, als Fenjas blutverschmiertes Handy auftaucht. Doch dann geschehen im Umfeld der Feengrotten plötzlich mysteriöse Morde. Jonas, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht, gerät selbst unter Verdacht – und ins Fadenkreuz eines kaltblütigen Mörders. Denn der Geschichtsstudent rüttelt an einem dunklen Geheimnis, das weit in die Vergangenheit des alten Bergwerks zurückführt. Der renommierte Filmregisseur und -autor Rolf Sakulowski ist mit dem einzigartigen Saalfelder Schaubergwerk von Kindesbeinen an vertraut. Bei der Arbeit an einer Dokumentation zum 100. Jubiläum der Feengrotten ließ er sich von der mystischen Atmosphäre zu seinem Krimidebüt inspirieren.
    Meinung Nach langer Zeit mal wieder in guter, spannender und glaubhafter Krimi, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Autor hat mich mit seinem flüssigen und angenehmen Schreibstil überzeugt, es war ja sein Debüt, und ich merkte sofort, das er sehr genau darüber recherchiert hatte.
    Ich kam sofort in die Geschichte hinein, welche rasant Fahrt annahm.Der Spannungsbogen stieg stetig an und hielt sich auch bis zum Schluß. Durch die tollen Ortsbeschreibungen konnte ich mir alles sehr bildlich vorstellen und tauchte in die Welt der Feengrotten. Teilweise kam ich mir richtig mystisch vor, so genau wurde alles dargestellt.
    Auch die Charaktern wurden von Herrn Sakulowski sehr gut ausgearbeitet. Alles waren mir von Anfang an sympathisch und diesmal gab es keinen, den ich nicht mochte. Vorallem den Hauptprotagonisten Jonas hatte ich sofort in mein Herz geschlossen. Seine ruhige und doch hartnäckige Art kamen bei mir gut an und ich fühlte mich durch ihn noch mehr unterhalten.
    Zur Handlung selbst kann ich sagen, sehr gut. Viele unerwartete Wendungen und Ereignisse machten es mir fast unmöglich, Zusammenhänge zu finden (positiv, mag ich gerne). Außerdem gab es für mich schon ziemlich bald mehrere Verdächtige, die der Autor immer gekonnt ins Licht gerückt hat. Dadurch führte er mich immer wieder auf falsche Fährten. Und glaubt mir, ich wäre im Leben nicht auf den Täter gekommen.
    Mittendrin erscheinen dann auch noch Auszüge aus dem Tagebuch des verschollenen Steigers Brunner, welches er vor 100 Jahren geschrieben hat. Diese wurden in kursiv gehalten und setzen sich somit von der normalen Schrift ab.
    Cover Das Cover hat mir sofort gefallen. Die Farbauswahl und der Titel passen perfekt zum Inhalt und es sieht für ich richtig mystisch aus. Ein Hingucker schlechthin.
    Fazit Alles in allem ist „Das Feengrottengeheimnis“ ein gelunges Debüt des Autors. Spannend, interessant und sehr bildlich hat mich dieser Krimi einige Stunden in den Bann gezogen. Somit erhält er von mir 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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    enilas avatar
    enilavor 4 Jahren
    Das Feengrottengeheimnis

    Die Studenten Jonas und Fenja sind verliebt und führen eine glückliche Beziehung. In ihren Semesterferien arbeitet Fenja tagsüber als in den Saalfelder Feengrotten und nachts darf sie in diesen Untersuchungen für ihr Geologiestudium vornehmen. Als Fenja am letzten Tag Feengrotten zurückkehrt, steht für Jonas fest, dass seiner Freundin etwas zugestoßen sein muss. Die meisten glauben an einen Streit des Paares und das Fenja daher bereits abgereist ist. Doch dann wird in den Feengrotten ihr blutverschmiertes Handy gefunden.

    Meine Meinung

    Jonas, seine Recherchen und die Geschehnisse um ihn herum sind Mittelpunkt des Er-/Sie-Erzählers. Der Leser erfährt nur aus dieser Sicht wie sich die Suche nach Fenja gestaltet. Jedoch gibt es zwischendurch auch kleinere Abschnitte in denen Erlebnisse eines Bergmanns von vor über 100 Jahren mit einfließen. Zu Beginn ist noch nicht ganz ersichtlich, inwieweit diese im Zusammenhang mit der restlichen Geschichte stehen. Nach und nach erschließt sich dies dann dem Leser.

    Der Schreibstil hat mich von Beginn an überzeugt. Spannende Momente werden immer wieder durch ruhigere, aber informative Abschnitte abgelöst. Hier entsteht jedoch keine Langeweile, da sich sehr schnell die Spannung wieder aufbaut, bzw. gar nicht erst unterbrochen wird.

    Jonas Suche nach Fenja war für mich ganz besonders. Er hat nicht nur die Polizei eingeschaltet und überall nach ihr gesucht. Jonas betreibt Recherchen in Archiven, um so dem Geheimnis der Feengrotten auf die Schliche zu kommen. Diese Recherchen und die daraus resultierenden Ergebnisse sind in sich schlüssig.

    Als Leser versucht man selbst zu erraten was mit Fenja geschehen sein könnte, bzw. wer der Täter ist. Der Autor rückt immer wieder verschiedene Personen in den Mittelpunkt und lenkt so die Vermutungen in verschiedene Richtungen. Der wahre Täter war für mich nie unter den Verdächtigen, sodass ich doch sehr überrascht war.

    Die Darstellungen der Saalfelder Feengrotten empfand ich wirklich detailgetreu und haben bei mir Erinnerungen an diese wachgerufen. Aber auch wenn man diese noch nicht besucht hat, wecken die Beschreibungen das Interesse, helfen bei der Vorstellung und lassen bestimmt bei dem Einen oder Anderen den Wunsch auf einen Besuch entstehen.

    Das Ende empfindet wahrscheinlich jeder Leser anders. Je nachdem inwieweit man übernatürliche Geschehnisse glaubt oder nicht gestaltet sich dieses.

    Fazit

    Das „Feengrottengeheimnis“ von Rolf Sakulowski, ein besonderer und packender Krimi, ist spannend, informativ und faszinierend zugleich.

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 4 Jahren
    Das Verschwinden

    Als seine Freundin Fenja, die für ihr Studium die Saalfelder Feengrotten untersucht, plötzlich nicht mehr auftaucht, ist Jonas in großer Sorge. Doch niemand scheint diese zu teilen, im Gegenteil, er wird sogar noch als verrückt abgestempelt. Jonas aber gibt nicht auf, er ist sicher, dass sie in den Grotten verschwunden ist und beginnt eigene Nachforschungen anzustellen, da die Polizei seiner Meinung nach in die falsche Richtung ermittelt. Als plötzlich immer mehr Todesfälle auftreten, gerät Jonas sogar in den Fokus der Polizei. Nun muss er sich beeilen und den wahren Täter präsentieren, sonst ist Fenja verloren...

    Die Saalfelder Feengrotten sind wohl dem ein oder anderen ein Begriff, auch wenn man sie selbst noch nicht besucht hat. Dafür möglicherweise andere Grotten oder Höhlen, so dass man zumindest einen Eindruck davon hat wo man sich aufhält. Auf Grund der detailgetreuen Beschreibungen fällt dies aber auch sehr leicht, wenn man keinerlei Vergleichsmöglichkeiten besitzt. Man fühlt sich schnell heimisch und glaubt beinahe selber vor Ort zu sein, was die eigenen Ermittlungen deutlich antreibt, da man nicht das Gefühl hat sich erst einmal zurechtfinden zu müssen.

    Spannung tritt von Anfang an auf, schon allein durch Fenjas Verschwinden und das Unverständnis, auf das Jonas stößt. Seine Unruhe überträgt sich auf das Innere des Lesers, so dass absolut nachvollziehbar wird, dass er nicht zum Stillstand kommt. Er muss einfach selbst etwas tun, um seine Freundin zu finden. Der Leser ist da ganz an seiner Seite, hat auf Grund der beobachtenden Perspektive einen etwas umfassenderen Blick auf das Szenario, aber nicht unbedingt eine bessere Spur.

    Im Laufe der Zeit und je mehr Personen auftreten, erhält man dann aber doch den ein oder anderen entscheidenden Hinweis. Sicherlich liegt der nicht einfach so herum, man muss schon ein bißchen zwischen den Zeilen lesen, aber dann kann man sich ziemlich sicher sein die Lösung gefunden zu haben. Das hilft allerdings nur insofern, dass man nun weiß wie Jonas sich besser nicht verhalten sollte, sagen kann man es ihm jedoch nicht. Entsprechend muss man hoffen, dass er selber seine Sinne beisammen hält und den Täter entlarvt.

    „Das Feengrottengeheimnis“ entführt den Leser für einige Zeit in eine andere Welt, obwohl sich eigentlich alles im realen Bereich abspielt. Einige Dinge bleiben zum Ende hin offen, so dass es zum einen möglich ist, eine Art Fortsetzung anzufügen, zum anderen aber auch der Fantasie des Lesers keine Grenzen gesetzt sind. Die Kernpunkte jedoch wurden ausreichend aufgelöst, so dass man hier nicht immer noch ein rastloses Gefühl verspürt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Toller Krimi über die thüringischen Saalfelder Feengrotten. :-)
    Toller Krimi über die thüringischen Saalfelder Feengrotten, sehr zu empfehlen

    Am Heiligabend 1913 steigt ein Mann in das alte Bergwerk, um seiner totkranken Frau ein Wunderwasser zu besorgen...

    100 Jahre später, 2013, besucht der Student Jonas Wiesenburg seine Freundin Fenja, die bei den Saalfelder Feengrotten, die aus dem alten Bergwerk entstanden, als "Fee" arbeitet. Als Fenja am nächsten Morgen aus der Grotte, die sie für ihre Facharbeit untersuchte, nicht wieder auftaucht, ist Jonas beunruhigt. Später wird dann das blutverschmierte Handy von Fenja gefunden. Die Polizei rückt auf den Plan, findet sie aber nicht. Gerüchte und alte Sagen erzählen von einem noch älteren, nicht erforschten Teil der Grotten. Ist Fenja dorthin abgestiegen? Hat sie etwas entdeckt? 

    Der Krimi ist super geschrieben. Die Hauptfigur Jonas war mir sofort sympatisch. Seine Sorge um seine Freundin hat mich gerührt und ich habe mit ihm mitgefiebert (er forscht schließlich privat nach Fenjas Verbleib, nachdem die Polizei im Dunkeln tappt). 

    Auch die Nebenfiguren, wie der 1913 ins Bergwerk absteigende Wilhelm Brunner und das Tagebuch des Steigers Jakob Brunners von 1860, der mysteriöse Dinge in den alten Stollen entdeckt, sowie der alte Kauz Hünninger, der keine geschlossenen Räume mag und immer Licht haben muss, bei dem Jonas schließlich untertaucht, fand ich sehr faszinierend, da sie einem die menschliche Seite der Geschichte des Bergwerks näherbringen.

    Insgesamt eine tolle Geschichte rund um die Saalfelder Feengrotten, ihre Geschichte, ihre Mystik, ihre Abgründe und die Menschen der Region. 

    Mir hat der Krimi sehr gefallen und ich kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    katja78s avatar

    Die Sommerpause ist vorbei und ich darf euch die neuen Sutton Krimis präsentieren.

    Starten wir mit einem Thüringen Krimi von Rolf Sakulowski, der mit

    "Das Feengrottengeheimnis" sein Krimi-Debüt startet.

    Der Autor wird die Leserunde begleiten

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    Nur noch diesen einen Abend, dann kann Jonas seine Fenja wieder mit nach Hause nehmen. Den ganzen Sommer hat sie als Fee verkleidet Besuchergruppen durch die Saalfelder Feengrotten geführt und abends für ihr Geologiestudium die Höhle untersucht. Doch am Morgen ist Fenja spurlos verschwunden, der Schlüssel zur Grotte liegt im Briefkasten und niemand glaubt Jonas, dass seiner Freundin in dem dunklen Stollensystem etwas passiert sein muss, nicht einmal, als Fenjas blutverschmiertes Handy auftaucht.

    Doch dann geschehen im Umfeld der Feengrotten plötzlich mysteriöse Morde. Jonas, der verzweifelt nach seiner Freundin sucht, gerät selbst unter Verdacht – und ins Fadenkreuz eines kaltblütigen Mörders. Denn der Geschichtsstudent rüttelt an einem dunklen Geheimnis, das weit in die Vergangenheit des alten Bergwerks zurückführt.

    Leseprobe


    Zum Autor

    Nach einer Assistenzzeit im ehemaligen DEFA-Studio für Dokumentarfilme studierte Rolf Sakulowski an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg. Seit 20 Jahren dreht der erfahrene Autor und Regisseur Filme im In- und Ausland. Daneben gibt er auch Filmseminare und arbeitet zu Themen polizeilicher Krisenintervention. »Das  Feengrottengeheimnis« ist sein Debüt als Krimiautor

    Der renommierte Filmregisseur und -autor Rolf Sakulowski ist mit dem einzigartigen Saalfelder Schaubergwerk von Kindesbeinen an vertraut. Bei der Arbeit an einer Dokumentation zum 100. Jubiläum der Feengrotten ließ er sich von der mystischen Atmosphäre zu seinem Krimidebüt inspirieren.


    Wir suchen nun mind. 15 Leser, die gemeinsam das Buch in der Leserunde lesen  wollen. *

    Bewerbungsfrage: Wart ihr schon mal in einer Grotte?

    Alternativ der Eindruck zur Leseprobe.


    Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon oder einer ähnlichen Verkaufsplattform rezensiert werden.


    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

    Eure  Katja von Ka-Sas Buchfinder


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    Ihr solltet Minimum eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
    Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
    Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf

    *Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde (posten und den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches)

    Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt
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