Rolf Soellner

Alle Bücher von Rolf Soellner

Cover des Buches Das vierte Protokoll (ISBN: 9783492302135)

Das vierte Protokoll

 (42)
Erschienen am 15.01.2013
Cover des Buches In den besten Jahren (ISBN: 9783644031319)

In den besten Jahren

 (21)
Erschienen am 27.02.2015
Cover des Buches Der Goldsucher (ISBN: 9783462041156)

Der Goldsucher

 (17)
Erschienen am 15.10.2008
Cover des Buches Der Adler ist gelandet (ISBN: 9783596314591)

Der Adler ist gelandet

 (12)
Erschienen am 15.11.2016
Cover des Buches Eine Art Held (Ein George-Smiley-Roman 6) (ISBN: 9783548061856)

Eine Art Held (Ein George-Smiley-Roman 6)

 (10)
Erschienen am 22.10.2019
Cover des Buches Chenonceaux (ISBN: 9783423130813)

Chenonceaux

 (3)
Erschienen am 01.05.2003
Cover des Buches Goethes letztes Geheimnis (ISBN: 9783423202688)

Goethes letztes Geheimnis

 (3)
Erschienen am 01.05.1999

Neue Rezensionen zu Rolf Soellner

Cover des Buches Solo (ISBN: 9783596314416)
Angelsammys avatar

Rezension zu "Solo" von Jack Higgins

Rasanter Ritt auf der Rasierklinge
Angelsammyvor 5 Monaten

Erlesene Cold War Fiction. Jack Higgins hat mehrere solcher Bücher geschrieben und die meisten sind exzellent. Er als Zeitgenosse dieser Epoche war ja hautnah am Puls gewesen. 

Die Insel Hydra: Die Mikalis haben sich immer schon besonders hervorgetan, zum Beispiel in den Kriegen gegen die Türken. Und es zu Reichtum gebracht. George begibt sich in die USA und heiratet später die Amerikanerin Mary. Er stirbt im Krieg und sie kurz danach. Der kleine John kommt samt Kinderfrau zu seinem Großvater Dimitri nach Griechenland. 

Schon in zartem Alter zeigt sich sein Ausnahmetalent fürs Klavier. Als er in Paris ist und sich auf die Prüfung für das Konservatorium vorbereitet, passiert etwas Schreckliches. Infolgedessen schließt sich der kaum 18jährige John Mikali der Fremdenlegion und zeichnet sich außerordentlich aus. 

Am 27.04.1967 putscht in Griechenland das Militär erfolgreich. (Gestern, am 27.04.2022 also 55 Jahre her. Merkwürdiger Zufall, das Buch gerade jetzt gelesen zu haben). Dimitri kommt unter sehr dubiosen Umständen ums Leben, weil er links war und sich politisch engagierte. 

Als John die Wahrheit erfährt, nimmt er raffiniert Rache. Das führt dazu, dass er vom KGB angeheuert wird. 

Innerhalb kurzer Zeit schafft er es, ein weltberühmter Konzertpianist zu werden. Diesen Nimbus nutzt er global als perfekte Tarnung, um als Auftragskiller seine jeweilige Order auszuführen. Bis er einen Fehler begeht und die Aufmerksamkeit des Elitesoldaten Asa Morgan auf sich zieht, eines Walisers. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt ...

Das Buch ist ein wahrer Pageturner. John und Asa, die Antagonisten, verfügen beide über Charisma und Tiefe. Es gibt keine Schwarzweißmalerei. Man kann die Motive beider Männer nachvollziehen. 

Fesselnd und mit unerwarteten Wendungen, versteht das Werk großes Interesse zu generieren und einen atemlos Zeile um Zeile einsaugen zu lassen. 

Das alles vor dem authentisch gestalteten Hintergrund des letalen Schachspiels Ost versus West. Wahrlich gelungen, mit einem steten Spannungsbogen auf hohem Niveau und Schauplätzen in London, Athen, Hydra, Belfast und London.  


Kommentare: 1
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Cover des Buches Chenonceaux (ISBN: 9783423130813)
Barbara62s avatar

Rezension zu "Chenonceaux" von Marguerite Yourcenar

Glanzvolle, traurige und intrigante Schicksale
Barbara62vor 5 Jahren

Chenonceaux – Schloß der Frauen der französischen Historikerin und Literaturwissenschaftlerin Marguerite Yourcenar (1903 - 1987) erschien ursprünglich 1978 in einem Essayband unter dem Titel Ah, mon beau château und setzt dem traumhaften Wasserschloss mit seiner berühmten Brückengalerie über den Cher und den Frauen, die hier als Bauherrinnen wirkten und darin lebten, ein bezauberndes Andenken. Ich weiß allerdings nicht, warum Marguerite Yourcenar konsequent „Chenonceaux“ schreibt, laut meinen Quellen verfügt nur der Ort über ein „x“ am Ende, das Schloss dagegen heißt  „Chenonceau“.

Zunächst in bürgerlichem, dann in königlichem Besitz, ist der Name Chenonceau vor allem verbunden mit der Maitresse Heinrichs II., Diane de Poitiers (1499 oder 1500 – 1566), von dessen Ehefrau Katharina von Medici (1519 -1589), die das Schloss nach dem Tod ihres Mannes zurückforderte und zeitweise mit ihren Kindern dort lebte, von Katharinas Schwiegertochter Louise de Lorraine (1553 – 1601), der Frau von Heinrich III., die dort viele Jahre um ihren ermordeten Mann trauerte, und schließlich der Maitresse Heinrichs IV., Gabrielle d’Estrée (um 1570 – 1599), die ebenfalls ein Auge auf das Schloss geworfen hatte, jedoch starb, bevor sie dort einziehen konnte.

Marguerite Yourcenar erzählt ihre Lebensgeschichten und ihren Einfluss auf Schloss Chenonceau ebenso unterhaltsam wie fundiert, so dass ich gerne mehr gelesen hätte. Allerdings sollte man ein wenig Grundwissen in französischer Geschichte mitbringen, denn Ereignisse wie z. B. die Bartholomäusnacht werden als bekannt vorausgesetzt. Ein wenig schade fand ich, dass das Buch mit dem Wiedereinzug des Bürgertums im 18. Jahrhundert und den Besuchen von Jean-Jacques Rousseau 1747, George Sand 1845 und Gustave Flaubert 1847 bereits endet, denn auch die Zeit als Lazarett im Ersten Weltkrieg und als Fluchtweg vom deutsch besetzten ins freie Frankreich wären es wert gewesen, erzählt zu werden.

Chenonceau ist heute das nach Versailles am häufigsten besuchte Schloss Frankreichs und die früher gerühmte Stille ist dort leider kaum noch anzutreffen. Trotzdem ging es mir bei meinen Besuchen wie wohl fast jedem Touristen: der Anmut und dem Charme dieses Bauwerks kann man sich schwerlich entziehen. Als vor- oder nachbereitende Lektüre oder als kleinen Ausflug in die französische Geschichte kann ich dieses Büchlein wärmstens empfehlen.

Kommentare: 4
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Cover des Buches Freitag oder das Leben in der Wildnis (ISBN: 9783423623001)
BuchLeseZaubers avatar

Rezension zu "Freitag oder das Leben in der Wildnis" von Michel Tournier

Schwerer zu lesen als das Original, aber ...
BuchLeseZaubervor 8 Jahren

TROTZDEM lesenswert! - Mir hat das schöne Ende am Besten gefallen. Tausche Freitag gegen einen Sonntag! Prima Idee! :-)

Aber auch der Inhalt bringt viel Ergänzendes, was das Original eben so nicht liefert: Realitätssinn! Philosphie! Über-Lebenskampf!

Viele Tipps für Menschen, die selber mal in die Lage kommen sollten sind auch dabei. Nun, wer sie eben HERAUS lesen kann! Nicht jeder hat die Begabung eines Aschenputtels ;-)

DIESER Robinson ist eben Realist, zumindest am Anfang der Geschichte. Er tut alles systematisch, um zu überleben, bis Freitag eintrifft und die ganze Ordnung durcheinander bringt. Chaos! Aber dieses Chaos bringt Robinson auf einen neuen Lebensweg. Ein neuer LebensSinn wird in ihm geboren. Ja, ein Buch, das man auf jeden Fall lesen sollte, wenn man Fan des Original Robinson Crusoe ist, wie ich!

UND: Klar, den Film Cast away mit Tom Hanks als Ergänzung für die Augen und das Herz schadet auch nicht! - Viel Spass und gute Unterhaltung! :-)

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