Rolf Uesseler Krieg als Dienstleistung

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Inhaltsangabe zu „Krieg als Dienstleistung“ von Rolf Uesseler

Im letzten Jahrzehnt ist das private Kriegsgeschäft zu einer Wachstumsbranche geworden, die nicht nur Riesengewinne verbucht, sondern auch die Weltpolitik nachhaltig verändert. Private Militärfirmen operieren inzwischen auf allen Kontinenten und in allen Krisengebieten der Welt. Mehr als 1,5 Millionen Angestellte sind für sie tätig, der Irak-Krieg wäre ohne sie nicht denkbar. Sie haben mittlerweile Aufgaben übernommen, die einst in staatliche Hoheit fielen: das Ausspähen von Angriffszielen, die Entwicklung von Überwachungssoftware, Risikoanalysen, Spezialausbildungen für modernste Hightech-Waffensysteme, sogar die Ausführung von direkten Kampfeinsätzen. Ihre Dienste kann jeder in Anspruch nehmen, der sie bezahlen kann - Regierungen und Geheimdienste, aber auch Kriegsfürsten und Rebellengruppen. Rolf Uesseler analysiert umfassend dieses Phänomen. Er warnt eindringlich vor den Gefahren, die mit der schleichenden Privatisierung militärischer Konflikte einhergehen und stellt klare politische Forderungen auf.

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  • Rezension zu "Krieg als Dienstleistung"

    Krieg als Dienstleistung

    Buecherfrosch

    22. September 2009 um 16:04

    Die Privatisierung von Gewalt ist ein komplexes Thema. Die Gründe dafür sind ebenso verschieden wie die beteiligten Akteure. Beim Boom den der Markt in den letzten gut zwanzig Jahren und insbesondere nach den Terroranschlägen vom 11. September erlebt hat, ist es nicht verwunderlich, dass sich unter den Firmen auch etlcihe schwarze Schafe befinden. Allerdings greift Uesselers verallgemeinernde Darstellung detulich zu kurz. Seine pauschale Klassifizierung der Mitarbeiter von privaten Militär- uns Sicherheitsfirmen als "moderne Söldner" mag für eine eher linskorientierte, Sicherheitkräften und der Privatisierung im allgemeinen gegenüber kritisch eingestellten Leserschaft durchaus reizvoll sein. Einem vertieften Verständnis der Probleme die rund um den Einsatz dieser Unternehmen stehen ist sie aber wenig dienlich. Ebenso müssig ist es darüber zu diskutieren, was zuerst war: der Krieg oder der Söldner, beziehungsweise die Mitarbeiter der PMFs. Und seine abschliessende Forderung nach einem Totalverbot von Privaten Sicherheits- und Militärfirmen ist absolut utopisch. Wichtiger ist es auf internationaler und nationaler Ebene Regelungen zu treffen, welche die Verantwortlichkeiten, Recht und Pflichten dieser Firmen wie auch der Auftraggeber regeln. PMFs sind eine Realität mit denen wir uns abzufinden haben! Uesselers Analyse mag für eine eher oberflächliche Information zum Thema ausreichend sein. Wer sich aber vertieft mit dem Phänomen auseinandersetzen will und Klare Begriffe einer journalistisch geprägten mit Schlagworten agierenden Volkssprache vorzieht, kann sich getrost aus der Fülle der Literatur zum Thema bedienen.

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