Rolf Ulrici

 4.1 Sterne bei 37 Bewertungen

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Das Mädchen auf der Goldponyranch

Das Mädchen auf der Goldponyranch

 (2)
Erschienen am 01.10.1997
Reni im Tierparadies

Reni im Tierparadies

 (2)
Erschienen am 01.04.1998
Alle lieben George

Alle lieben George

 (1)
Erschienen am 01.01.1111
Steffis Wunschfahrt.

Steffis Wunschfahrt.

 (1)
Erschienen am 01.01.1970
Geheimer Start mit "Monitor"

Geheimer Start mit "Monitor"

 (1)
Erschienen am 14.03.2013
Spuk auf Schloß Siebenbrück

Spuk auf Schloß Siebenbrück

 (1)
Erschienen am 01.01.1966

Neue Rezensionen zu Rolf Ulrici

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paulsbookss avatar

Rezension zu "Geheimer Start mit "Monitor"" von Rolf Ulrici

Auch dies ist lang, lang her, ...
paulsbooksvor 2 Jahren

... und dennoch liegt es mir am Herzen, auch über die Ursprungsserie der Geschichten um die fünf Kinder mit ihrem neuen Freund Superhirn und dem brillanten Wissenschaftler und väterlichen Freund Prof. Charivari noch einmal etwas loszuwerden.


Ich bekam das Hardcover-Buch mit neun Jahren, also im Jahr 1976, geschenkt. An sich war auf dem Cover eine Altersgruppe von 10-14 Jahren angegeben, aber das hat mich nicht davon abgehalten, sofort diesen fesselnden Geschichten zu folgen.

Eigentlich sollte alles ein simpler Campingurlaub werden, doch dann passieren merkwürdige Dinge an der französischen Atlantikküste. Nicht nur, dass ein exorbitant schlauer, heute würde man sagen: nerdiger, Bursche auftaucht, der der Einfachheit halber "Superhirn" genannt wird und Mind-Effectiveness-Techniken wie "dynamisches Lesen" beherrscht, nein - mit einem Mal rennt die Gruppe in ein unsichtbares Hindernis hinein, was sich zunächst wie Watte anfühlt, dann aber hart wie Stahl wird. Schneller als man "Supergelator" sagen kann, wird die Gruppe in eine Strudel von Ereignissen hineingezogen, die ihnen vollkommen zu entgleiten scheinen. Denn just in diesem Urlaubsort hat eben jener bereits genannte Prof. Charivari ein Geheimlabor errichtet und Weltraumfahrzeuge erschaffen, die den späteren Space Shuttles verblüffend ähnlich sehen(!) und die unsichtbar ins All starten können. Leider hat sein Genius ihn nicht davor geschützt, dass seine Mitarbeiter meutern, eines der Schiffe stehlen und damit ihr Unwesen treiben. Selbst vor der Bestrahlung des Labors mit hochenergetischen Mikrowellen aus dem gestohlenen Raumfahrzeug schrecken diese nicht zurück, um ihre Ziele zu erreichen.
In den späteren Werken dann wird klar, welche Fähigkeiten diese Fahrzeuge noch haben. In der Tat können sie ... ich will nicht zuviel spoilern, sagen wir einfach: fast alles :).

Eins der schönsten Zitate aus dem damals noch vollkommen unbekannten Bereich der Kryptologie: "Das Vorsegel muss ausgebessert werden" ;-). Ja, es gab auch damals schon Passworte in Büchern!

Aus technischer Sicht hat der Autor damals Grenzen gesprengt. Dinge wie Hologramme, Mikrowellenstrahlung und unbekannte Aggregatzustände (ich denke an "elastisches Wasser", welches  Superhirns Körper bei seinem Sprung aus fast hundert Metern Höhe hinein nicht beschädigt) sind heutzutage aus der SF-Lektüre ja kaum noch wegzudenken, für mich waren diese Ideen neu. Allerdings muss ich zugeben, dass die beschriebenen Phänomene aus heutiger Sicht teilweise nicht nur unwissenschaftlich, sondern grober Unfug waren. Schlimm war dies jedoch überhaupt nicht, denn - im Gegenteil! - auf diese Weise wurde in mir das Interesse an ebendiesen Dingen massiv geweckt. Ich wundere mich gerade selbst darüber, was mir alles ganz ohne Recherche von damals noch aus dem Kopf heraus zu diesen Büchern einfällt, so beeindruckend waren diese Geschichten.

Besonderes Merkmal ist, dass die Kinder bzw. Jugendlichen vollkommen autark handeln. Da sind keine Aufsichtspersonen, die ihre Freiheit einschränken. Lediglich der Professor übernimmt ein wenig eine Vaterrolle, ist aber dafür natürlich viel zu beschäftigt.

Für die Zeit typisch, sind auch die Geschlechterrollen in den Büchern sehr starr besetzt. Aber - wie ich schon in anderen Rezensionen schrieb -, dies soll bitte im Kontext der Zeit gesehen werden. Und geschadet hat es zumindest mir nicht - ich habe diese Bücher förmlich aufgefressen, ihre Inhalte nachgespielt und z.T. nicht nur im Traum ein wenig nachgelebt, und bin heute dennoch sensibel für die Unterscheidung von Realität und Klischee.

Zum Schluss sei noch bemerkt, dass ich mich nach dem Lesen des letzten Bandes genötigt sah, dem Autor einen persönlichen Brief (jawohl, auf PAPIER, und HANDSCHRIFTLICH) zukommen zu lassen, in dem ich mich für seine Werke bedanke, aber unbedingt und unabwendbar eine Fortsetzung "einforderte" ;-). Man höre und staune, der Maestro hat mir persönlich geantwortet, sich über mein junges Alter gewundert und versprochen, die Serie auch unabhängig vom Nachfolger "Giganto" fortzusetzen. Leider habe ich dieses Schriftstück im Verlauf der Jahrzehnte verloren - ich glaube, ich würde mich heute, sähe ich es erneut, genauso darüber freuen wie damals.

Fazit: Eine wunderbare und spannende Serie, denen man leichte handwerkliche Buckligkeiten gern verziehen hat. Vor allem als Neun- oder Zehnjähriger!

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paulsbookss avatar

Rezension zu "Giganto meldet: Vorstoß in die Erde" von Rolf Ulrici

Lang lang ist's her ...
paulsbooksvor 2 Jahren

... dass dieses Buch (eigentlich die Serie) zu mir fand. Genauer gesagt war es in den 70ern im zarten Alter von 10 Jahren. Damals habe ich Rolf Ulricis Werke verschlungen, nachgespielt, in mein nachmittägliches Spiel eingebaut. Weshalb ich das nach fast 40 Jahren noch so genau weiß? Nun, wenn man im Leben etwas Beeindruckendes erfährt, vergisst man es nicht mehr. Im Grunde waren dies - neben verstaubten Werken meines Bruders - meine ersten eigenen Science-Fiction-Bücher.

Es handelt sich bei der GIGANTO-Serie um eine Fortsetzung der MONITOR-Serie. Diese fand naturgemäß zuerst ihren Weg zu mir, damals war ich noch 9, also eigentlich zu jung laut Empfehlung. Gestört hat mich das jedoch nie, denn die Bücher sind lebendig aus der Perspektive einer Gruppe von 5 Kindern (bzw. Jugendlichen) mit ihrem relativ neuen Freund "Superhirn", einen älteren Jungen mit gewaltigem Denkapparat, geschrieben. Statt ins Weltall oder unter Wasser entführt uns diese Serie jedoch ins Erdschiff Giganto, ein ungefähr salzstreuerförmiges Vehikel, welches die Fähigkeit hat, sich dank ausgefeilter Technologie in ungeahnter Geschwindigkeit durch die Erde hindurchzufressen. Entwickelt wurde es vom eierköpfigen, aber großherzigen Prof. Charivari, dem genialen Wissenschaftler und väterlichen Freund, von dem abgesehen die sechs Freunde praktisch komplett autark handeln und agieren. Da sind wir auch schon bei der ersten Besonderheit dieser Geschichten.

Der Grund für die Abenteuerfahrten in die Erde, bei denen die Position des Erdschiffs jeweils durch einen leuchtenden Punkt in einem Hologramm der Erde dargestellt wurde, war durchaus ernst: Der sogenannte "Ragamuffin", ein unterirdisch lebender Bösewicht, droht mit Hilfe gewaltiger Gedankenkraft die Menschheit ins Chaos und in die Vernichtung zu stürzen. Natürlich kann nur Prof. Charivaris Technologie dafür sorgen, dass man überhaupt in der Lage ist, nach diesem Unhold zu suchen.

Für tatsächliche Details ist die Lektüre doch ein wenig länger her. Ich erinnere mich jedoch gut an gewisse Schilderungen, die aus Sicht der beschriebenen "wissenschaftlichen Phänomene" nicht einer gewissen Skurrilität entbehren. Physikalische Unmöglichkeiten wie das "Springen" des Schiffes über Hunderte Kilometer durch flüssiges Gestein hindurch (ganz ohne pseudowissenschaftliche Erklärungen wie Wurmlöcher o.ä.) kamen mir schon damals seltsam vor. Wenn man solche Dinge aber einmal ausblendet (was mit 10 oder 11 Jahren natürlich noch deutlich leichter fiel), dann waren diese Werke von Band 1 bis 6, die ich vermutlich sogar in der Erstausgabe besessen habe, mit ihrem spannenden Schreibstil absolut wegweisend. Allerdings, so muss ich zugeben, war die Existenz des Ragamuffins - einer Art unnahbaren, dunklen, seelischen Bedrohung mit paranormalen Fähigkeiten, für mich weniger greifbar als die Gefahren in der "Monitor"-Serie; im Gegenteil, die Vorstellung hat mir damals ziemliche Angst gemacht. Somit erinnere ich "Giganto" im Nachhinein als ein wenig schwächer als seine Vorgängerserie und gebe daher 4 Punkte.

Die Nachfolgewerke und -serien habe ich dann übrigens nicht mehr gelesen. Ich fand danach das Universum von DC Comics ansprechender :).

Fazit: Heute vermutlich ein wenig angestaubt, aber auf jeden Fall ein Meilenstein des Genres. Danke dem Autor noch einmal post mortem ganz herzlich!

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Perles avatar

Rezension zu "Landung in der Wüste" von Rolf Ulrici

Rolf Ulrici - Landung in der Wüste
Perlevor 4 Jahren

Klappentext:
Ein Flug wie jeder andere! Das dachten Tiggie, Kevin und Peter Fischer - bis sie ein steckengebliebenes Auto mitten in der Wüste entdecken. Daneben liegt reglos ein Mann. Peter Fischer setzt die Maschine im Wüstensand auf ...
Ein ganz großes Abenteuerbuch

Eigene Meinung:
Dieses Kinder-Schneiderbuch für Jungs zwischen 10 und 12 Jahren ebtdeckte ich am Mittwoch in einem Öffentlichen Bücherschrank und nahm es sofort mit. Habe schon als Jugendliche Schneiderbücher geliebt und gelesen.

Die Geschichte war kurz, auf nur 102 Seiten wurde sie erzählt. Ganz war sie nicht mein Fall, aber spannend war sie irgendwie schon. Rolf Urici ist mir schon länger bekannt und ein Autor, den ich eigendlicht mag und gerne lese. Und hoffentlich noch zu lesen bekommen werde.

Werde es freilassen diese Tage und hoffe, dass ein Kind es findet mit großem Interesse es zu lesen, vielleicht sogar ein Junge, dann freut es mich sehr. Zum Beispiel in einem Bus, wo auch Schüler mitfahren.

Vergebe hierfür gerne liebgemeinte 3 Sterne!

Ich liebe Schneider-Bücher über alles und werde sie immer wieder gerne lesen!


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