Rolf von Siebenthal

 4.8 Sterne bei 95 Bewertungen
Autor von Schachzug, Höllenfeuer und weiteren Büchern.
Rolf von Siebenthal

Lebenslauf von Rolf von Siebenthal

Rolf von Siebenthal, Jahrgang 1961, ist ausgebildeter Sprachlehrer. Er arbeitete viele Jahre bei einer Tageszeitung und im Schweizer Verkehrsministerium, heute ist er selbstständiger Journalist und Texter. Er lebt mit seiner Familie in der Nordwestschweiz.

Alle Bücher von Rolf von Siebenthal

Höllenfeuer

Höllenfeuer

 (26)
Erschienen am 02.07.2014
Letzte Worte

Letzte Worte

 (6)
Erschienen am 20.09.2017
Schachzug

Schachzug

 (32)
Erschienen am 01.07.2013
Kaltes Grab

Kaltes Grab

 (2)
Erschienen am 01.09.2018
Schlagzeile

Schlagzeile

 (20)
Erschienen am 01.07.2015
Lange Schatten

Lange Schatten

 (9)
Erschienen am 01.09.2016

Neue Rezensionen zu Rolf von Siebenthal

Neu

Rezension zu "Kaltes Grab" von Rolf von Siebenthal

Toller Krimi
Simi159vor 2 Monaten

„Kaltes Grab“ ist der siebte Krimi des Autors Rolf von Siebenthal und der dritte der Reihe um den Bundeskriminalpolizisten Alex Vanzetti und die Journalisten Zoe Zwygart. Zoe bekommt brisante Unterlagen zu dem erfolgreichen Züricher Nationalrat Adrian Ott zugespielt, und sie wittert einer große Story dahinter. wie so oft beginnt sie genauer zu recherchieren und mit Hilfe ihrer Großmutter Informationen zusammen zu tragen. 

Alex Vanzetti ist zur gleichen Zeit für einen Freund auf der Suche nach dessen erwachsenem Sohn, der ohne ein Spur zu hinterlassen, wie vom Erdboden verschluck zu sein scheint. 

Egal welche Spur Alex verfolgt, immer ist es entweder eine Sackgasse oder der Informant ist Tod. Ähnlich ergeht es Zoe bei ihren Recherchen und immer wieder kreuzen sich die Wege von ihr und Vanzetti.

Wie hängt das Verschwinden und die Unterlagen von Zoe zusammen? Und warum mußten so viele Menschen sterben?


Fazit:

Egal ob es der erste Krimi ist, den man von Rolf von Siebenthal liest, oder schon die Vorgängerfälle kennt man kann jeder Zeit einsteigen oder weiterlesen, denn jeder Band ist in sich geschlossen und Neulinge werden gut ins Krimiboot geholt.


Was mir an diesem Fall besonders gut gefallen hat ist, daß es drei Ermittler gibt und es sich letztens nur um einen Fall dreht. Alle drei Figuren- egal ob offizieller Ermittler oder privat agierende, neugierige Frauen- bringen den Fall voran und geben der Geschichte Tiefe und Tempo. 

Als Leser kann man ordentlich miträtseln, wie das Alles zusammen hängt und was wohl die Lösung des Falles ist. Überraschungen, falsche Fährten und jede Menge Verdächtige inklusive. 


Alle Charaktere sind authentisch, lebensnah und die drei Hauptpersonen, jede für sich, ausgesprochen sympathisch. 

So machen Krimis Spass, gut lesbar mit einer großen Portion Lokalkolorit und tollen ermittelnden Charakteren.


Da freut man sich am Ende schon auf den nächsten Fall.


5 STERNE.

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Rezension zu "Lange Schatten" von Rolf von Siebenthal

Sehr komplexer Krimi - Leseempfehlung
mabuerelevor 3 Monaten

„...Vanetti ging in die Hocke und nahm den Anblick des Toten in sich auf. Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einen, wenn man hinabsieht. Wie recht der Schriftsteller Georg Büchner gehabt hatte...“


Emil Luginbühl begleitet die Bundesrätin Kolliker als Sicherheitsbeauftragter. Kurz bevor sie das Haus betreten, fällt ein Schuss. Emil ist sofort tot, die Bundesrätin wurde nicht getroffen.

In der Schweiz ist gerade Wahlkampf. Damit liegt der Verdacht nahe, dass der Anschlag politisch motiviert war. Doch der Bundespolizist Axel Vanetti hat seine Zweifel.

Der Autor hat erneut einen spannenden und vielschichtigen Krimi geschrieben.

Die Ermittler stehen praktisch vor dem Nichts. Als es den nächsten Toten gibt, dieses Mal einen Arzt, scheinen alle Theorien in sich zusammen zu fallen.

Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er unterstützt die rasante Handlung. Dabei lässt er Autor gekonnt einige Handlungsstränge parallel laufen. Zum einen geht es um die Ermittlung im Falle der Toten, zum anderen darf ich das Team des 53 Jahre alten ehemaligen Schauspielers Oli Schwarz beim Wahlkampf begleiten und im dritten Strang kämpft die Journalistin Zoe Zwygart darum, endlich einen Exklusivartikel für ihre Zeitung schreiben zu dürfen.Dem kommt sie erstmals sehr nahe, als ihr Dinge zugespielt werden, die mit den Morden zu tun haben könnten. Allerdings ahnt sie nicht, dass sie sich selbst in Lebensgefahr befindet.

Nach und nach kristallisieren sich verschiedene Motive heraus. Plötzlich gewinnt ein einschneidendes Ereignis aus der Vergangenheit wieder an Bedeutung.

Zu den stilistischen Feinheiten gehören die Gespräche zwischen Vanetti und Zwygart. Die beiden schenken sich nichts. Hier treffen zwei starke Persönlichkeiten aufeinander, die sich im Laufe der Ermittlungen schätzen lernen.

Gleichzeitig lässt mich der Autor die fiesen Methoden des Wahlkampfs erleben. Wie skrupellos mancher dabei agiert, zeigt das folgende Zitat.


„...Das ist doch das Herrliche an der ganzen Sache. Ich musste gar nichts vertuschen, der Deal wurde von ganz oben eingefädelt. Ein paar einflussreiche Politiker stünden mit heruntergelassenen Hosen da, wenn alles an die Öffentlichkeit käme...“


Erst am Ende wird das ganze Ausmaß der Verschleierung und Vertuschung klar. Persönliche Eitelkeiten, dubiose Geschäftsmethoden und die gekonnte Manipulation von Menschen mit ihren Ängsten und ihren Sorgen gehen eine unheilige Allianz ein.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Der Autor beherrscht nicht nur das Spiel mit den Worten, sondern auch die Konstruktion eines komplexen Plots

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Rezension zu "Letzte Worte" von Rolf von Siebenthal

Rezension zu „Letzte Worte“ von Rolf von Siebenthal
dorlivor einem Jahr

Bern. Die Ständerätin Eva Bärtschi wird in ihrem Haus erschossen. Alex Vanzetti von der Bundeskriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen und wird aufgrund eines Zwischenfalls mit einem Fotografen von seiner Chefin zur informellen Zusammenarbeit mit Zoe Zwygart - Journalistin bei den Berner Nachrichten und immer auf der Jagd nach einer Exklusivstory - verdonnert…

Rätsel gibt den Ermittlern Bärtschis Computer auf. Auf dem PC befinden sich Dateien, die mit einer speziellen Art von Verschlüsselung gesichert sind. Ohne das entsprechende Passwort kein Zugriff auf die Dokumente…

Auch in den Fall involviert ist Zoes Großmutter Lucy Eicher. Lucy hat die ermordete Ständerätin nicht nur sehr gut gekannt, sie hat sie wegen einer Jahrzehnte zurückliegenden Geschichte abgrundtief gehasst…

„Letzte Worte“ ist bereits der zweite Fall für Alex, Zoe und Lucy – für mich war dieser Einsatz in Bern der erste, bei dem ich dem sympathischen Trio über die Schultern geschaut habe. Auch ohne Kenntnis des vorhergehenden Bandes war ich schnell mittendrin im Geschehen und hatte schon nach kurzer Zeit das Gefühl, mit den Akteuren gut vertraut zu sein.

Rolf von Siebenthal versteht es mit seinem angenehm zu lesenden Schreibstil ganz ausgezeichnet, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Der Kriminalfall ist von Anfang an spannend und wird im Verlauf der Handlung immer dramatischer.

Der Autor erzählt die Geschichte nicht nur aus Sicht der Ermittler, sondern präsentiert das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass man einen guten Einblick in die Ansichten und Beweggründe der Akteure bekommt.
So lernt man auch Bernhard Kohler kennen. Im Gegensatz zur Polizei weiß der Leser von Anfang an, dass Kohler der Mörder ist. Schnell wird jedoch klar, dass es sich bei ihm nur um einen Handlanger handelt. Wer wirklich für die Taten verantwortlich ist und geschickt im Hintergrund die Fäden zieht, erfährt man erst am Ende des Krimis – ich hätte von der Identität des Drahtziehers überraschter nicht sein können.

„Letzte Worte“ hat mich durchweg begeistert. Die abwechslungsreiche, gut durchdachte Handlung bietet von der ersten bis zur letzten Seite spannende, kurzweilige Unterhaltung.

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Gespräche aus der Community

Neu

Liebe Leserinnen und Leser

Ich lade euch herzlich zur Leserunde meines Krimis „Schlagzeile“ ein. Wie die beiden Vorgänger "Schachzug“ und "Höllenfeuer" spielt die Geschichte im beschaulichen Schweizer Kanton Baselland.

Worum geht es?

Der Tod einer Journalistin wühlt die Redaktion des Liestaler Tagblatts auf. Max Bollag ist überzeugt davon, dass seine Kollegin wegen einer Recherchearbeit sterben musste. Gemeinsam mit einer jungen Volontärin macht er sich auf die Suche nach dem Täter. Sie kommen einem Ring von skrupellosen Betrügern auf die Spur und dringen in dessen Netz ein. Bollag nähert sich der Wahrheit und wittert eine große Story. Erst spät merkt er, dass er sie mit seinem Leben bezahlen könnte.

Die Bewerbung für die Leserunde läuft bis zum 7. Juli, zu gewinnen gibt es 15 Freiexemplare. Eine Frage beantworten müsst ihr nicht. Interessieren würden mich jedoch Meinungen zum Titel und zum Cover.

Die Gewinner der Verlosung nehmen automatisch an der Leserunde teil. Wer sich das Buch anderweitig beschafft, ist natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

Letzter Beitrag von  RolfvonSiebenthalvor 4 Jahren
Eine tolle Besprechung, vielen Dank.
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Liebe Leserinnen und Leser

Ich lade euch herzlich zur Leserunde meines Krimis „Höllenfeuer“ ein. Wie der Erstling „Schachzug“ spielt Höllenfeuer im beschaulichen Schweizer Städtchen Liestal im Kanton Baselland.

Worum geht es?

Die Julihitze quält die Schweiz seit Tagen. Während Kripo-Chef Heinz Neuenschwander den Mörder eines bekannten Arztes sucht, füllt der Journalist Max Bollag das Sommerloch mit einer Serie über ungeklärte Verbrechen. Da bekommt er den Hinweis, dass ein vor Jahren im Rhein ertrunkener Junge noch am Leben sein soll. Das Rätsel um den Jungen lässt Bollag keine Ruhe. Gleichzeitig bedrohen mächtige Gegner seine Lebenspartnerin, Bundesrätin Petra Mangold. Sie erpressen die Politikerin mit einem dunklen Geheimnis aus der Vergangenheit. Bollag, Mangold und Neuenschwander kämpfen an verschiedenen Fronten und erkennen spät, dass sie ihre Kräfte bündeln müssen. Können sie eine drohende Katastrophe verhindern?

Die Bewerbung für die Leserunde läuft bis zum 4. Juli, zu gewinnen gibt es 20 Freiexemplare. Eine Frage beantworten müsst ihr nicht. Interessieren würden mich jedoch Meinungen zum Titel und zum Cover.

Die Gewinner der Verlosung nehmen automatisch an der Leserunde teil. Wer sich das Buch anderweitig beschafft, ist natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

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Grüezi, liebe Leserinnen und Leser

Kennen Sie die Schweiz? Möglicherweise denken Sie jetzt an Uhren, Berge oder Schokolade. Das ist gar nicht mal so falsch, diese Schweiz gibt es tatsächlich.

Es gibt jedoch auch schmuddelige Ecken in diesem Land. Dort diskutieren Geschäftsleute beim Fondue, wie viel Schmiergeld sie der nächste Auftrag kostet. Und der Milizsoldat tötet nach dem Abtreten eine junge Frau, weil er einmal auf einen Menschen schiessen will.  

Diese dunkle Seite der Schweiz beleuchte ich mit meinem Krimi "Schachzug", der im Juli bei Gmeiner erschienen ist. Im Zentrum steht der Journalist Max Bollag, der sich im beschaulichen Liestal mit langweiligen Geschichten, einem arroganten Chef und einer kriselnden Ehe auseinandersetzen muss. Als sein Schwager ermordet wird, macht sich Bollag auf die Suche nach den Hintergründen - und stösst auf ein Netz aus Lügen und Korruption.

Ein Krimi aus der Schweiz? Vielleicht erwarten Sie jetzt eine biedere Geschichte, simple Figuren und eine schrullige Sprache. Dann lassen Sie sich von "Schachzug" überraschen. Ich hoffe, dass ich mit dem Krimi ein paar Klischees widerlegen kann. Hier finden Sie eine Leseprobe.

Die Bewerbung für die Leserunde läuft bis zum 23. August, zu gewinnen gibt es 15 Freiexemplare. Eine Frage beantworten müssen Sie nicht. Schreiben Sie mir einfach kurz, weshalb Sie mit dabei sein möchten.

Die Gewinner nehmen automatisch an der Leserunde teil. Wer sich das Buch anderweitig beschafft, ist natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Ich freue mich auf Ihre Bewerbungen.

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