Roma Ligocka , Iris von Finckenstein Das Mädchen im roten Mantel

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen im roten Mantel“ von Roma Ligocka

In Krakau wird 1938 ein kleines Mädchen geboren, während in Deutschland die Synagogen brennen. Sie ist noch kein Jahr alt, als ihre Eltern den Judenstern tragen müssen. Die erste Realität, die sie kennenlernt, ist die Realität des Grauens - für sie die Normalität: Ihre Welt besteht aus Schreien, Schüssen und Toten. Mit den Augen eines Kindes beschreibt Roma Ligocka, wie aus einer Kindheit, die behütet und wohlhabend hätte sein sollen, ein Alptraum wird. Kurz vor der Liquidierung des Krakauer Ghettos kann sie mit ihrer Mutter fliehen. Der rote Mantel des Mädchens rettet ihnen das Leben, weil »die kleine Erdbeere« eine polnische Familie so rührt, dass sie den beiden Unterschlupf gewährt. Mit falschen Papieren und blond gefärbten Haaren überlebt die kleine Roma die Nazi-Zeit. Im stalinistischen Polen kommt sie mit vielen bedeutenden Literaten und Künstlern in Kontakt, auch aus dem polnischen Widerstand. Geprägt durch dieses künstlerische Milieu emigriert sie nach Deutschland. Viele Jahre später sieht sie in Spielbergs Film Schindlers Liste die berühmte Szene mit dem kleinen Mädchen im roten Mantel. Da bricht die Erinnerung durch und sie erkennt sich wieder: Sie ist dieses Mädchen. Die außergewöhnliche Geschichte einer sensiblen und begabten Frau zwischen den Schatten einer traumatischen Kindheit und einem farbigen Künstlerleben. »Ein Buch, das ein Stück düsterer europäischer Geschichte spiegelt. Und das Porträt einer intelligenten, kämpferischen Frau zeichnet, die in einer verrohten Welt stets ihre Würde bewahrte.« Brigitte (Quelle:'E-Buch Text/04.01.2013')

Total bewegend!

— Elfiiii
Elfiiii

ergreifend

— CorneliaP
CorneliaP

Ein ergreifendes, schönes Buch!

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Dieses Buch werde ich wahrscheinlich sehr langsam lesen.....

— LadyRosely
LadyRosely

Ein Buch, das unter die Haut geht!

— Moni 3007
Moni 3007

Das Buch habe ich schon vor Jahren gelesen und seit dem ist mein Interesse erwegt worden, was die deutsche Geschichte von 1933-1945 angeht. Erst viel später habe ich das Mädchen im roten Mantel dann in Schindlers-Liste gesehen.

— Daxiongmao
Daxiongmao

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  • Roma Ligocka - Das Mädchen im roten Mantel

    Das Mädchen im roten Mantel
    Nat

    Nat

    25. August 2013 um 09:56

    Klappentext: “Straße für Straße, Haus für Haus werden wir eingekreist. Wir versuchen, dem Stein gleich zu sein, den Mauern gleich zu sein, nicht vorhanden zu sein. Und nie die Hand loszulassen, die wir umklammern. Wenn man sie loslässt, ist sie im nächsten Augenblick vielleicht verschwunden. Menschen gehen und kommen einfach nicht wieder.” Roma Ligocka ist zwei Jahre alt, als alle Juden aus Krakau und Umgebung im Ghetto zusammengepfercht werden. Wie durch ein Wunder überlebt sie. – Die wahre Geschichte der Frau, deren Schicksal Steven Spielberg in seinem Film Schindlers Liste zu der bewegenden Figur des Mädchens im roten Mantel inspirierte. Meine Meinung: Roma Liebling (ihr eigentlicher Name) wächst im Ghetto von Krakau auf. Ihr Leben ist ständig bedroht. Morde, Erschießungen und Grausamkeiten sind Normalität im Leben der kleinen Roma. Wie durch ein Wunder schaffen Roma und ihre Mutter zu fliehen und unterzutauchen. Doch auch in ihrem Versteck sind sie ständig davon bedroht, enttarnt zu werden. Um ihre Tochter wenigstens einmal die Natur erleben zu lassen, fährt Teofila mit ihr nachts in den Botanischen Garten. Das Mädchen ist fasziniert aber auch völlig eingeschüchtert. Ständig hat sie das Gefühl, nicht richtig zu sein und dass etwas mit ihr nicht stimmt. Auch als der Krieg vorbei ist und Roma und ihre Mutter endlich frei sind, fällt es dem Kind schwer, sich in das normale Leben hineinzufinden. Kein Wunder, bei den traumatischen Erlebnissen im Ghetto. Einige Mitglieder aus Romas Familie überlebten den Holocaust – so auch ihr Cousin Roman Polanski (ja, der berühmte Regisseur) und ihr Vater, den sie zunächst gar nicht wiedererkennt. Irgendwie richten sich die Überlebenden ein im Leben des Nachkriegs-Polen. Roma entdeckt ihre künstlerische Begabung, kommt irgendwie durch ihr Abitur und beginnt, Kunst zu studieren. Nach mehreren persönlichen Rückschlägen geht sie mit ihrem Mann (ein Theaterintendant) nach Österreich und kehrt nicht nach Polen zurück. Aus ihrer künstlerischen Begabung macht sie eine Karriere als Kostümbildnerin. Doch auch der Erfolg kann die Leere im Innern nicht ausfüllen und immer wieder gibt es herbe psychische Rückschläge, da sie ihr Kindheitstrauma einfach nicht verarbeiten kann. Roma Ligockas Lebensgeschichte hat mich sehr berührt und teilweise auch fassungslos zurück gelassen. Unglaublich, was die Menschen damals erleiden mussten. Die Traumata haben sich tief in die Seele eingebrannt, so dass auch die nachfolgenden Generationen noch davon betroffen sind. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

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  • Leserunde zu "Der Himmel so fern" von Kajsa Ingemarsson

    Der Himmel so fern
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und auch im November haben wir für Euch ein neues Buch in der LovelyBooks Lesechallenge: "Der Himmel so fern" von Kajsa Ingemarsson. Wir vergeben für Euch wie immer 50 Exemplare des Romans, für den Ihr Euch mit Eurer Anmeldung bewerben könnt (Gewinnspielteilnahme möglich bis einschl. 07.11.2012). Ausserdem spielt Ihr mit Eurer Teilnahme um weitere tolle Preise wie einen Amazon Kindle sowie große Buchpakete und könnt mit vielen weiteren Lesern Aufgaben zum Buch lösen, zusammen diskutieren und Euch austauschen! Alle Informationen zur Lesechallenge 2012 findet Ihr hier: LeseChallenge 2012 - alle Infos Eine Frau steht allein am Rande eines Abgrunds. Hinter ihr liegen eine Ehe, Karriere, Erfolg und Geld. Vor ihr glitzern die Lichter der Großstadt. Das ist das Ende, doch im Fall zieht ihr Leben noch einmal an ihr vorbei. Rebecka erhält noch einmal die Chance, ihr Leben zu betrachten und zu erkennen, was falsch lief. Warum es für sie so schwer war, Liebe und Nähe zu ertragen, warum sie den Menschen, den sie am meisten liebte, auf Distanz halten musste.  Kajsa Ingemarsson hat einen ungemein berührenden Roman über eine Liebe geschrieben, die über den Tod hinausgeht; er handelt von Reue und Vergebung und von der Aussöhnung mit der eigenen Vergangenheit. Die Autorin Kajsa Ingemarsson war zunächst Übersetzerin und Radiomoderatorin, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Ihre Bücher erscheinen regelmäßig auf den Bestsellerlisten und werden von der Kritik hoch gelobt. Seit Jahren ist sie auch ein gefragter Gast im schwedischen Fernsehen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem Vorort südlich von Stockholm. "Der Himmel so fern" ist bereits der neunte Roman von ihr, der in Deutschland veröffentlicht wurde und nimmt den Leser mit auf eine sehr traurige und dennoch auch berührende und Hoffnung bringende Reise.  Weitere Infos zu Buch und Autorin findet Ihr beim Fischer Verlag. Hier ein Interview mit der Autorin:

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  • Leserunde zu "Valentina" von Fritz Stiegler

    Valentina
    Arwen10

    Arwen10

    Heute möchte ich euch zusammen mit dem Brunnen Verlag zu folgender Leserunde einladen: Valentina von Fritz Stiegler Zum Inhalt: Nächstenliebe und Zivilcourage während des zweiten Weltkrieges Valentina, die junge ukrainische Zwangsarbeiterin, kommt 1943 ins Arbeitslager Langenzenn bei Nürnberg. Sie leidet Hunger und bekommt als Frau alle Arten von Demütigungen zu spüren, bis ihr während eines Ernteeinsatzes die Flucht gelingt. Eine beherzte Bauernfamilie gewährt der Verängstigten Unterschlupf. Valentina wird als neue Magd Irmgard ausgegeben und bleibt – trotz vieler kritischer Situationen – unentdeckt, bis die Amerikaner einrücken. Fritz Stiegler beschreibt in seinem Buch den Alltag der einfachen Leute auf dem Land in den letzten Kriegsjahren. So verschieden sie in ihrer Haltung zum Staat auch sind, die Sorge um Angehörige, der Kampf ums Überleben schweißt sie zusammen. Vor allem Marie, die Bäuerin, widersetzt sich als überzeugte Christin der Nazipropaganda und tut alles, um Valentina zu schützen. Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte. Ich suche 3 Testleser, die das Buch innerhalb dieser Leserunde lesen und rezensieren. Ganz wichtig, sendet mir nach dem Lesen und Rezensieren eure Rezension und Links, damit ich diese an den Verlag weiterleiten kann. Auch bitte ich darum, die Rezension möglichst auf amazon und/oder  anderen Verkaufsplattformen einzustellen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Brunnen Verlag, der uns für diese Leserunde 3 Bücher zur Verfügung gestellt hat ! Bewerbt euch bitte bis zum 2.Juli 12 Uhr, danach gebe ich die Gewinner bekannt. Start der Leserunde: Wenn alle ihr Buch haben. Heute möchte ich von euch wissen, welches Buch aus dieser Zeit um den 2.Weltkrieg herum ihr schon gelesen habt  ? Und was euch vielleicht besonders beeindruckt hat ? Start der Leserunde ca. 12 Juli

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  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 18: "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler

    Ein Buch für Hanna
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.

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  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    Moni 3007

    Moni 3007

    23. October 2010 um 23:29

    Roma Ligocka wurde im Jahre 1938 in Krakau geboren. Sie war gerade mal ein Jahr alt, als ihre Eltern den gelben Judenstern tragen mussten. Aus ihrer Sicht als Kind erzählt sie in diesem überaus berührenden und ergreifenden Buch, wie aus ihrer Kindheit, die behütet und wohlhabend hätte sein sollen, ein absolut unmenschunwürdiger Alptraum wurde. Ihr roter Mantel rettete ihr schließlich das Leben, weil der Anblick des kleinen Mädchens in seinem roten Mantel eine polnische Familie so rührte, dass sie Roma und ihrer Mutter heimlich Unterschlupf gewährten. Steven Spielberg hat bei seinem Film "Schindlers Liste" auch von dem Schicksal der Roma Ligocka erfahren und hat sie als kleines Mädchen im roten Mantel mit eingebaut. Wer den absolut genialen Film "Schindlers Liste" gesehen hat, kann sich vielleicht noch daran erinnern. Ich habe ja schon ein paar Mal erwähnt, das ich sehr viele Bücher betroffender Juden im Holocaust gelesen habe. Das ist mit das erschütterndes Buch was ich in Bezug auf den Holocaust gelesen habe. Ich war zum Teil wirklich fassungslos von den dort beschriebenen unmenschlichen Grausamkeiten. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so ergriffen war ich von dem Buch. Sie hat auch, finde ich, einen sehr guten Schreibstil. Inzwischen habe ich auch ein zweites Buch von ihr gelesen. Hut ab vor ihr. Das Buch ist ein Zeitdokument europäischer menschenunwürdiger Geschichte.

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  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. January 2010 um 18:30

    wenn ein buch 5 sterne verdient hat, dann dieses. es ist eines der wenigen bücher die mich wirklich sehr bewegt haben. noch heute, jahre nachdem ich dieses buch gelesen habe, fallen mir plötzlich passagen aus dem buch ein. ich habe während des lesens so manche träne vergossen. meine tochter war damals als ich das buch las so ziemlich im gleichen alter und ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll, ich habe viel darüber nachgedacht. über mich und meine tochter, wie es wäre wenn ich mit ihr auf der flucht sein müßte. horror pur. ich bin so froh das ich diese zeit nicht erleben mußte und hoffe das so was nie wieder passieren wird. dieses buch sollte eigentlich von jeden gelesen werden.

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  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    ana.w

    ana.w

    16. July 2009 um 12:25

    Das berührt. Es erinnerte mich auch an den film Schindlers Liste. Das Mädchen in dem roten Mantel.

  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    verena83

    verena83

    02. June 2009 um 22:43

    die geschichte von roma ligocka, einer jüdischen polin, die als kind gemeinsam mit ihrer mutter aus dem ghetto flieht und vorübergehend bei einer familie unterschlupf findet... die tochter dieser polnischen familie ist so gerührt von diesem kleinen mädchen in ihrem roten mantel, sodass sie roma und ihrer mutter helfen mit müh und not überlebt roma die grauen des krieges, doch auch danach findet der schrecken kein ende für das mädchen... in der schule ist sie stets außenseiterin, der kommunismus macht ihr zu schaffen... auch in der liebe scheint roma später kein glück zu haben... mit ihrem leben wird sie einfach nicht fertig, sie flüchtet sich in die einsamkeit und tablettensucht... erst als sie die erinnerungen des krieges zulässt, die sie stets zu verdrängen versucht hat (und es doch nicht schaffte), findet schlussendlich eine positive wendung in ihrem leben statt alles in allem, eine sehr spannende, traumatische und schöne geschichte über roma ligocka... es wird sehr deutlich klar, dass nach dem krieg für die menschen nicht einfach alles wieder in ordnung ist und dass man die vergangenheit einfach nicht abschütteln kann... sie verfolgt den menschen ein leben lang sehr interessant fand ich außerdem, dass man durch dieses buch auch ein wenig aus dem leben von roman polanski erfährt, da dieser der cousin von roma ist und daher auch eine gewisse rolle in ihrem leben spielt die geschichte dieser polin hat mich einfach tief beeindruckt, da sie sehr deutlich macht, was der krieg an der menschheit verbrochen hat und wie viel kraft es kostet dieses trauma - zumindest teilweise - zu überwinden

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  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    Jin-Jin

    Jin-Jin

    07. May 2009 um 16:40

    In dem Buch wird quasi die Lebensgeschichte von Roma Ligocka beschrieben. Angefangen in der NS- Zeit, wird von ihrer Zeit im Ghetto berichtet. Die Situation, wie es anschließend war.. wie sie ihr Leben erlebte und wie ihre schlimme Kindheit sie eigentlich nie wieder verlassen hat... Nachdem mich das Buch monatelang regelrecht angelächelt hat, hab ich es mir endlich besorgt und es in den letzten Tagen durchgelesen. Und hat mich in den Bann gezogen... Ich bin keine Heulsuse, aber es kam immer wieder vor das mir beim Lesen die Tränen in den Augen standen, weil es einfach so traurig war und man kaum glauben kann, wie es damals war.. auch wenn man die Geschichte kennt. Es ist traurig, teilweise zieht es einem beim und nach dem Lesen regelrecht runter.. ich finde das Buch auf seine Art beeindruckend... Man kann nicht anders, als mitzufühlen, so erschütternd es auch ist.

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  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    Lulu94

    Lulu94

    14. April 2009 um 19:49

    Eine Jüdin wächst in der NS-Zeit im Ghetto auf und flieht dann mit ihrer Mutter. Viele Ereignisse, die in diesen Roman geschildert sind, sind fast unglaublich, aber trotzdem wahr. Es ist echt empfehlenswert.

  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    Belladonna

    Belladonna

    08. January 2009 um 10:31

    Eine fesselnde Geschichte über die Ereignisse die Roma Ligocka im 2. Weltkrieg erlebt...

  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    Saari

    Saari

    29. July 2008 um 15:18

    Das Mädchen im roten Mantel ist eines der besten Zeitzeugnisse der NS-Zeit und ihrer Überlebenden, das ich jemals gelesen habe. Die Geschichte der Roma Ligocka geht unter die Haut. Sensibel wird der Leidensweg im Ghetto, die anschließende Flucht, die jahrelangen Versuche, sich ein neues eigenes Leben aufzubauen, geschildert - gerade die ersten Jahre als Kind berühren dabei sehr.

  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2008 um 12:35

    Ein ergreifendes, spannendes Buch. Die Geschichte von Roma Ligocka berührt tief und ist doch fern von Sensationslust oder übertriebener Effekthascherei.

  • Rezension zu "Das Mädchen im roten Mantel" von Roma Ligocka

    Das Mädchen im roten Mantel
    KleinNase20

    KleinNase20

    26. December 2007 um 19:59

    Es ist nunmal eine Geschichte der Judenverfolgung.Was soll man da noch sagen!