Romain Puértolas Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte“ von Romain Puértolas

Wenn Liebe Flügel verleiht: Providence Dupois ist eine Pariser Briefträgerin mit großem Herzen. Das hat sie an Zahera verloren, ein kleines marokkanisches Mädchen. Zahera hat "eine Wolke verschluckt", die ihr die Luft zum Atmen nimmt. Im Krankenhaus in Marrakesch wartet sie darauf, dass ihre Adoptivmutter Providence vom Himmel fällt, um sie zu retten. Aber am Flughafen Orly erfährt Providence, dass alle Flüge gestrichen wurden, denn in Island ist ein Vulkan ausgebrochen. Providence ist verzweifelt: Die Zeit wird knapp, und Zahera wartet. Was bleibt Providence da anderes übrig, als selber fliegen zu lernen? Ein modernes Märchen - komisch, phantasievoll und berührend.

Fantasievoll, emotional, voller Liebe und einem ganz eigenen Humor. Einfach wundervoll!

— MotteEnna

Mit Witz, Charme und verrückten Ideen mitten ins Herz.

— Fantasie_und_Träumerei

Einmalig skurill und absolut lesenswert

— Tasmetu

Wundervoll und einfühlsam, die Geschichte lässt einen lauthals lachen und verzweifelt weinen und lässt einen nicht mehr los.

— raven1711

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    Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte

    MotteEnna

    09. May 2017 um 09:05

    Romain Puértolas erzählt in diesem Buch eine unglaublich rührende Geschichte einer französischen Briefträgerin und einem kleinen marokkanischen Mädchen, dass der Zufall zusammenbringt und die für den Rest ihres Lebens miteinander verbunden sein werden.Die kleine Zahera liegt seit ihrer Geburt ohne Familie in einem marokkanischen Krankenhaus. Eine gemeine Wolke in ihren Lungen erschwert ihr das Atmen und verhindert, dass sie die Welt entdecken kann - so wie andere Kinder in ihrem Alter. Der Zufall beschert ihr eine neue Mutter - Providence aus Paris, die ihr die Welt eröffnen will und sich durch nichts aufhalten lässt um ihr kleines Mädchen nach Hause zu holen. Es ist kein einfaches Unterfangen mit vielen Hindernissen. Eine weitere böse Wolke am echten Himmel spielt ihnen böse mit, treibt Providence zunächst in die Arme eines chinesischen Pirat, der sie zu einem afrikanischen "Chinamann" schickt um letztlich die Lösung ihrer Probleme bei Käse verstrickenden Mönchen zu finden. Parallel breitet sich die Wolke immer weiter in Zaheras Brust aus und bedroht immer mehr ihr Leben.Am Anfang fand ich den Schreibstil von Romain Puértolas ein wenig gewöhnungsbedürftig und brauchte eine Weile um rein zu kommen, aber dann hat mich die Geschichte und auch sein Stil gepackt. Innerhalb nur weniger Seiten durchlebt man eine riesige Gefühlswelt. Man freut sich mit den Figuren um im nächsten Moment ein Taschentuch für die Tränen zu brauchen. Kurz darauf muss man Schmunzeln über die Sichtweise eines kleines Kindes und ist im nächsten Moment unglaublich wütend auf das Schicksal.Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der dazu bereit ist sich auf eine ganz außergewöhnliche Reise zu begeben und seinen Horizont für das Unmögliche zu öffnen.

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  • Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte

    Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte

    Fantasie_und_Träumerei

    21. March 2016 um 12:34

    Glaubt ihr daran, dass Liebe Flügel verleiht? Dass ein Mensch sich einfach in die Lüfte erhebt, um den Menschen zu retten, der ein Teil des eigenen Herzens ist? Nicht? Dann habt ihr wohl noch nie von der fliegenden Frau gehört ... Die kleine Zahera ist schwer krank. Eine Wolke in ihrer Lunge nimmt ihr die Luft zum atmen. Eine Wolke, wie die am Himmel. Aus Asche, entstanden bei einem Vulkanausbruch. Grund dafür, dass der Luftraum gesperrt ist. Providence, Zaheras Adoptivmutter, muss aber schnellst möglichst zu ihrem kleinen Mädchen. Es bleibt ihr wohl nichts anderes übrig, als selbst das Fliegen zu erlernen. Das ist zumindest die Geschichte, die Fluglotse Léo seinem Friseur erzählt, jenem Mann, der seinen Bruder bei einem Flugunglück verlor. Providence würde alles auf sich nehmen, um Zahera zu retten. Sie ist willensstark und von gutem Herzen. Das imponiert ihren Mitmenschen und so ist es nicht verwunderlich, dass sie hier und dort Hilfe bekommt. Z.B. vom chinesischen Pirat oder tibetanischen Mönchen. Und irgendwie brauchen wir doch alle ein bisschen „Happy End“ in unserem Leben. „ ' […] Die Menschen, die sich durchs Leben kämpfen müssen, brauchen Geschichten, die gut ausgehen. Wir alle brauchen Hoffnung, wissen sie. […]' “ „Das Mädchen, das eine Wolke, so groß wie der Eiffelturm verschluckte“ ist eine Art modernes Märchen und auch irgendwie auch doch nicht. Die Grausamkeiten eines Märchens lässt Autor Romain Puertolas, der bereits mit seinem Debüt „Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte“ Leser zum Lachen gebracht hat, außen vor. Die Realität ist grausam genug und lässt kleine Waisenmädchen an schweren Krankheiten leiden. Puertolas ist mehr dafür Hoffnung zu schüren und Mut zu machen. Das ist ihm mit seinem etwas verrückten, sehr humorvollen und äußerst berührenden Roman über eine Liebe so groß und mächtig, dass sie alle Hindernisse überwindet und Brücken baut, wo der Strom nur allzu reißend und höllisch wirkt, auch wirklich gelungen. Mit einem Lächeln auf den Lippen und voller Herzenswärme, erzählt er von aufrichtigen Gefühlen und ganz viel Menschlichkeit. „Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte, ist ein ganz besonderer Roman, der viele, viele Leser verdient hat, denen er ganz gewiss ein Lächeln ins Herz zaubern wird.

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  • Einmalig, skurill, absolut lesenswert

    Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte

    Tasmetu

    21. January 2016 um 09:59

    Nachdem ich bereits von Puértolas erstem Roman so begeistert war, hatte ich hohe Erwartungen an seine Neuerscheinung. Doch er wurde ihnen mit Bravur gerecht und gehört nun ganz offiziell zu meinen Lieblingsautoren. In seinen Büchern, die alle lächerlich lange Titel tragen, steckt eine ganze Menge Magie. Man mag vielleicht einen lustigen Roman erwarten, wenn man den Titel liest oder hört, doch in seinen Büchern steckt so wahnsinnig viel drin, dass man es vermutlich gar nicht alles begreift, wenn man das Buch nur einmal liest. Puértolas schreibt nicht nur mit unglaublich viel Charme und einem großartigen Humor, er schafft es auch, schwierige Themen auf den Punkt zu bringen. Seine Bücher bekommen dadurch jedoch nichts schweres, belastendes. Im Gegenteil. Das, was so vielen Autoren misslingt, gelingtPuértolas mit einer Leichtigkeit, die einen durch das Buch fliegen lässt. Das, was andere Bücher runterzieht, beflügelt seine Geschichten und er macht etwas Großartiges daraus. Seine Charaktere sind absolut einzigartig. Es gibt keine platten Klischees und nichts, was bereits da gewesen wäre. Jeder seiner Charaktere ist verrückt, liebenswert und vor allem individuell. Er nimmt das verrückeste und beste, was man auf Planeten findet und steckt es in sein Buch. Er muss keiner Masse gerecht werden, er muss nicht den Großteil der Menschen ansprechen in dem er 0/8/15 Charaktere verwendet, sondern er beschreibt die Menschen, die im Großteil der Weltliteratur durchs Raster fallen und trifft damit jeden Leser genau ins Herz. Noch dazu ist sein Schreibstil einfach nur sagenhaft. In seinen Zeilen steckt die Perfektion der Wortakrobatik und jeder dritte Satz ist ein wundervolles, abstruses und perfektes Zitat. Das alles, zusammen mit einer wirklich interessanten Geschichte, machen das Buch für mich nicht nur einmalig sondern auch zu einem meiner neuen Lieblinge im Regal. Nicht zuletzt, weil seine Bücher immer sehr aktuell sind. Und das meine ich nicht nur vom Thema her. Sondern auch kleine Anspielungen – so kam in diesem Buch z.B. eine Anspielung auf Conchita Wurst vor. Die kennt man erst seit 2014 und dieser Roman wurde 2015 publiziert. Jeder, der sich ein bisschen mit der Verlagsbranche auskennt, weiß, wie lange ein Veröffentlichungsprozess dauern kann. Und deshalb ist es sehr erstaunlich, wie viele aktuelle Anspielungen Puèrtolas einbaut und perfekt mit dem Rest seiner Geschichte verwebt. Warum ich hier kaum etwas über den Inhalt der Geschichte schreibe? Weil man Puèrtolas Bücher am Besten in absolutem Unwissen genießt. Desto weniger man über sein Buch weiß, desto mehr wird man überrascht. Aber hier ein paar Stichworte: Reise, Adoption, Mokuviszidose, Liebe, Marokko, Paris, Verzeihen, prägende Begegnungen, Belästigung, Verlust, Hoffnung und Knoblauch. Noch Fragen? Gut. Dann kauft euch dieses Buch! Ich kann euch das Hörbuch übrigens nur wärmstens ans Herz legen – es macht das Leseerlebnis noch viel besser. Ab jetzt werde ich auf jedes neue Buch von diesem Autoren hinfiebern, denn ich kenne niemanden, der so schreibt wie er.

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  • Berührend, witzig und unterhaltsam

    Das Mädchen, das eine Wolke so groß wie der Eiffelturm verschluckte

    raven1711

    02. November 2015 um 16:35

    Inhalt aus dem Klappentext: Wenn Liebe Flügel verleiht: Providence Dupois ist eine Pariser Briefträgerin mit großem Herzen. Das hat sie an Zahera verloren, ein kleines marokkanisches Mädchen. Zahera hat "eine Wolke verschluckt", die ihr die Luft zum Atmen nimmt. Im Krankenhaus in Marrakesch wartet sie darauf, dass ihre Adoptivmutter Providence vom Himmel fällt, um sie zu retten. Aber am Flughafen Orly erfährt Providence, dass alle Flüge gestrichen wurden, denn in Island ist ein Vulkan ausgebrochen. Providence ist verzweifelt: Die Zeit wird knapp, und Zahera wartet. Was bleibt Providence da anderes übrig, als selber fliegen zu lernen? Ein modernes Märchen - komisch, phantasievoll und berührend. Meinung: Ein Pariser Fluglotse erzählt einem Frisör beim Haareschneiden eine abenteuerliche Geschichte, die einfach nur abstrus klingt, denn die Geschichte handelt von seiner Briefträgerin, die aus eigener Kraft das Fliegen erlernte. Providence ist nämlich auf den Weg nach Marokko, um dort ihre Adoptivtochter Zahera abzuholen. Die Zeit eilt, denn Zahera ist todkrank. Das kleine Mädchen leidet an Mukoviszidose, einer Lungenkrankheit, an der sie langsam erstickt. Doch Providence Flug fällt aus, denn in Island ist ein Vulkan ausgebrochen und alle Flüge wurden gestrichen. Providence hat Zahera aber versprochen, sie heute noch abzuholen und sie möchte dieses Versprechen unbedingt einhalten, weiß sie doch, wie schlecht es um Zahera bereits steht. Und so begibt sich Providence auf eine abenteuerliche Suche nach einem Weg zu ihrer Tochter, der sie über chinesische Piraten, Zen-Meistern und Mönchen mit fragwürdigen Praktiken zu der Fähigkeit führt, sich aus eigener Kraft in die Lüfte erheben zu können. Ich mag Providence unheimlich gerne. Diese tapfere Frau hat schon einiges in ihrem Leben einstecken müssen und ihre Liebe zu Zahera ist so groß, dass sie dafür Berge versetzen möchte. Auch Zahera ist eine wirklich tolle und aufgeweckte Figur, die man einfach nur ins Herz schließt. Denn Zahera geht mit einer solchen Begeisterung ans Leben und lässt sich von ihrer Wolke, sprich von ihrer Krankheit, nicht davon abhalten, an Wunder zu glauben. Sie ist wissbegierig und ein richtig kleiner Schatz :) Romain Puértolas zaubert hier eine wunderschöne und abgedrehte Geschichte und sprüht dabei nur vor Originalität. Oft musste ich beim Hören herzhaft lachen, denn Puertolas Einfälle sind so absurd und skurril, dass einem nichts anderes übrig bleibt, als zu lachen. Aber die Geschichte ist nicht nur verrückt und witzig, sondern auch ernst und traurig, denn Zaheras Schicksal klingt immer wieder zwischen den Zeilen durch und man weiß als Leser, dass dem Mädchen nicht mehr viel Zeit bleibt. Man fiebert mit Providence und hofft, dass sie es schafft, rechtzeitig bei ihrer Tochter anzukommen. Der Erzählstil ist wunderbar Französisch, verspielt, detailliert, leicht ausschweifend aber auch sehr pointiert. Und der Sprecher Armin Hauser schafft es, die Geschichte amüsant und einfühlsam dem Hörer näher zu bringen, so dass an keiner Stelle Langeweile aufkommt. Man fragt sich die ganze Zeit, ob Providence denn jetzt wirklich fliegen lernt, oder welche Geschichte wirklich dahinter steckt. Diese Frage beschäftigt einen bis zum Ende des Buchs. Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven. Die Passagen von Leo dem Fluglotsen werden aus der Ich-Perspektive erzählt, die von Providence und Zahera aus der dritten Person. Am Ende der Geschichte haben sowohl der Sprecher als auch der Autor es geschafft, dass ich gleichzeitig gelacht und geweint habe. Großartig! Fazit: Romain Puértolas schafft es, ein sehr ernstes Thema wundervoll witzig und anrührend zu erzählen. Ich habe gelitten und gelacht, geweint und gehofft und auch nach Ende des Romans lässt die Geschichte mich nicht ganz los. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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