Romain Puértolas Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

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Inhaltsangabe zu „Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte“ von Romain Puértolas

Aya, charmanter Hochstapler in Turban und Seide, reist eines Tages aus seinem kleinen indischen Dorf nach Paris. Er möchte dort das Objekt seiner Begierde erstehen: ein brandneues Nagelbett von Ikea. Kaum angekommen und mit nichts als einem falschen Hundert-Euro-Schein in der Tasche, nistet er sich über Nacht in einer Ikea-Filiale ein. Prompt gerät er in einem Schrank auf eine turbulente Reise quer durch Europa, die seinen Blick auf die Welt für immer verändern wird.

Ein gutes und lustiges Buch :D

— MsStorymaker

Dieses Buch macht einfach unglaublich viel Spaß!

— BoboJu

ein super buch, sehr zu empfehlen!!

— SchobelsJohannes

Hat mich einfach nicht geflasht.

— Linker_Mops

Angriff auf die Lachmuskeln und gnadenlos übertrieben dämlich.

— MelE

Klischeehafte Charaktere und eine Story, die weder lustig war, noch mit der Ernsthaftigkeit des Themas Flüchtlinge fertig wurde

— SteffiWausL

Bücher können auch Verschwendung von Ressourcen sein...

— thursdaynext

Witzig geschrieben mit vielen amüsanten Momenten, jedoch kein richtiger Knaller

— MonaFee

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  • Buchverlosung zu "Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte" von Romain Puértolas

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Nele75

    Und schon ist wieder die zweite Adventswoche....und somit startet auch die zweite Verlosung auf meinem Blog....zu gewinnen gibt es unter anderem das Hörbuch "Zwei Sommer" von Britta Keil, dazu das Buch "Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem IkeaSchrank feststeckte" und ein ziemlich süßes Glückstagebuch für Bücherfreunde aus dem CoppenrathVerlag. Hinterlasst einfach einen Kommentar auf meinem Blog und schon seit ihr mit im Lostopf, dort stehen auch die Teilnahmebedingungen. Viel Spass beim Mitmachen! www.elasbookinette.wordpress.com

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    • 3
  • Humor und Ernst in einer verrückten Geschichte

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Lilli33

    18. November 2015 um 16:55

    Taschenbuch: 304 Seiten Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (23. Juli 2015) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3596030286 Originaltitel: L'extraordinaire voyage du fakir qui était resté coincé dans une armoire Ikea Preis: 9,99 € Humor und Ernst in einer verrückten Geschichte Inhalt: Der Fakir Ayarajmushee reist von Indien nach Paris, um bei IKEA ein neues Nagelbett zu erstehen. Plötzlich findet er sich in einem Schrank wieder, der dummerweise verschickt wird. Adjö Nagelbett, hallo Europa! Es verschlägt den Inder immer wieder in ein anderes Land, er lernt die verschiedensten Menschen kennen und wird schließlich selbst ein besserer Mensch. Meine Meinung: Anfangs konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern. Es schien mir erzwungen komisch, und ich konnte über die wenigsten Gags lachen. Penetrant fand ich die Verballhornung der indischen Namen, die im Deutschen nicht immer glücklich war, z.B. „Diring Yogoor (sprich Trinkjoghurt)“ (S. 22). Besser war da schon „Kishloorayin (sprich Quiche Lorraine)“ (S. 22). Auch die Ereignisse, die unserem Fakir, der eigentlich ein Trickser ist und gar kein echter Fakir, widerfahren, fand ich nicht so witzig bzw. nicht besonders witzig erzählt. Nach der Wende in dem Buch, nämlich in dem Moment, wo die Reise des Inders eine unvorhergesehene Richtung nimmt, kommen weitere Aspekte hinzu. Hier wird es eigentlich ganz schön ernst, es sprudelt nur so vor Gesellschaftskritik, es geht um Flüchtlingspolitik und andere aktuelle Themen, wenngleich die Verpackung immer noch humorvoll ist. So langsam hatte ich mich wohl auch mit dem Humor angefreundet, denn je weiter ich las, desto mehr konnte ich schmunzeln. Vielleicht lag es aber auch daran, dass mich der ernsthafte Inhalt mehr ansprach und ich deshalb wohlmeinender war. Es ist ein Buch von der Art ähnlich dem Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg, aber ein ganz anderer Humor und eine andere Erzählweise. Mir hat das Kurze, Knappe fast besser gefallen als das Ausschweifende beim Hundertjährigen. ★★★★☆

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  • Angriff auf die Lachmuskeln und gnadenlos übertrieben dämlich ☺

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    MelE

    06. November 2015 um 06:31

    Schon alleine der Titel des Buches "Die unglaubliche Reise des Fakirs,  der in einem Kleiderschrank feststeckte" ist der Oberbrüller und daher freute ich mich sehr, das dieses Buch mir vom Verlag zugesandt wurde. Ob ich es mir gekauft hätte, lasse ich einfach mal dahingestellt. Wer auf eine Lektüre Lust hat, die man nicht allzu ernst nehmen sollte, ist mit diesem Buch wirklich gut bedient. So viel Pech / Glück wie dieser beschriebene Fakir im Buch kann wirklich kein Mensch haben. Ich habe oft tief in mich hineingegrinst und flog förmlich durch die Seiten um immer mehr Pechsträhnen, die sich im Nachhinein als Glücksgriff herausstellen, mitzuverfolgen. Ayarajmushee wie unser Fakir heißt, ist ein echter Schurke und fällt duch seinen Durchtriebenheit wirklich auf die Nase, denn wer so frech ist und sich viele Dinge herausnimmt wie Ayarajmushee muss einfach Strafe zahlen, auch wenn dieses bedeutet in einem Schrank ohne Schuhe nach Barcelona zu reisen.  Natürlich darf man das Buch nicht so ernst nehmen, denn dann verspricht es wirklich jede Menge Spaß im Irrsinn des Fakirs Ayarajmushee. Amüsant und ein Angriff auf meine Bauchmuskeln. Eigentlich ist Ayarajmushee zwar ein Betrüger, wie er im Buche steht, aber auch ein schlaues Köpfchen, welcher er nutzt um ein Buch zu schreiben. Was bleibt ihm auch anderes übrig, wenn man im Frachtraum festsitzt und nur einen Hund als Begleiter hat?  So ein irrsinniges Buch habe ich ehrlich gesagt noch nie gelesen, aber deshalb hat es wohl auch Seltenheitswert. Ich habe mich wirklich wohlgefühlt, da ich meine Gehirnzellen auch nicht sonderlich anstrengen musste und einiges an Lachern garantiert bekam. Lest das Buch nur, wenn ihr alles was ihr erwartet verwirft und euch einfach mal veräppeln lassen wollt von einem Trickbetrüger, der erstens nicht auf den Mund gefallen ist um sich herauszureden und zweitens die Fettnäppfchen anzieht, wie die Motten das Licht. Ehrlich gesagt bin ich froh, das dies nur eine fiktive Geschichte ist, denn in Wahrheit könnte ich sie kaum ertragen ☺ Auch so Namen wie RaschmelkdieKuh würde ich kaum verkraften können und hoffe sie sind nur aus einer Laune heraus entstanden. 

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  • Die FISCHER Challenge im August 2015: "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" von Fredrik Backman

    Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid

    Daniliesing

    Öffnen, lesen, lieben! Nachdem uns der schwedische Autor Fredrik Backman bereits mit seinem Buch "Ein Mann namens Ove" begeistert und zum Lachen gebracht hat, wartet er nun mit 2 tollen, neuen Heldinnen in seinem Roman "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" auf. Die 77-jährige Oma und die 7-jährige Elsa sind ein großartiges Gespann, das man so nur selten in einer Geschichte kennen lernen darf. Wenn ihr Lust auf ein Buch habt, das sein Herz genau am rechten Fleck hat und zudem mit viel Witz und Fantasie überzeugt, dann seid ihr hier genau richtig! Mehr zum Buch: Oma ist 77, Ärztin, Chaotin und treibt die Nachbarn in den Wahnsinn. Elsa ist 7, liebt Wikipedia und Superhelden und hat nur einen einzigen Freund: nämlich Oma. In Omas Märchen erlebt Elsa die aufregendsten Abenteuer. Bis Oma sie eines Tages auf die größte Suche ihres Lebens schickt – und zwar in der wirklichen Welt. Gleich in die Leseprobe reinlesen! Möchtet ihr euch mit unseren beiden Superheldinnen des echten Lebens auf ein Abenteuer begeben und spannende Aufgaben zum Buch erfüllen? Dann macht bei unserer Challenge im August mit! Wir vergeben gemeinsam mit dem FISCHER Krüger Verlag 50 Exemplare von "Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid" unter allen, die sich hier bis einschließlich 16. August 2015 über unser Bewerbungsformular ganz oben bewerben und verraten, wieso sie gern mitmachen würden!* In den folgenden Wochen stellen wir euch verschiedene Aufgaben, für deren Erfüllen ihr Punkte sammeln könnt. Wer bei der FISCHER Challenge im August die meisten Punkte sammelt, gewinnt ein Paket bestehend aus einem hochwertigen Notizbuch für eure eigenen Märchen, Briefpapier und Füllfederhalter im Wert von 100€. Die Plätze 2 - 10 erhalten je ein Buchpaket mit neuem Lesestoff fürs Bücherregal. Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Challenge im August teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen. Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben der FISCHER Challenge im August endet am Montag, dem 21. September 2015 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung mit einfließen. Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sicht also! Für die Jahreswertung der FISCHER Jahreschallenge könnt ihr außerdem Punkte sammeln, indem ihr Rezensionen zu den FISCHER Neuerscheinungen von 2015 sammelt. Alle Infos findet ihr hier: Übersicht zur Jahreschallenge | Sammelthema für Rezensionen * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Hauptaufgaben der Monatschallenge bis spätestens 21. September 2015. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 3014

    Arachn0phobiA

    30. October 2015 um 10:28
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  • Irrungen, Wirrungen und Wut einer enttäuschten Lesesüchtigen

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    thursdaynext

    Eine Abbruch Rezension.   Warnung: Buch wurde nicht beendet, dafür gleich die Abrissbirne in Gang gesetzt.   Etwaiges weiterlesen auf eigene Gefahr und in ebensolcher Verantwortung.   Als Lesejunkie schätze ich bei meinem präferierten Dealer, der „Stadtbibliothek unten am Fluss“ (Stabi), erstens die in der ersten Stunde kostenfrei Parkmöglichkeit, mit fast immer garantiertem Parkplatz. Zweitens die günstige Möglichkeit zuverlässig an Stoff zu kommen. Dazu noch das meist freundliche und hilfsbereite Personal, welches nicht nur fachlich engagiert sondern nebenbei auch noch kompetent ist. Selten heutzutage, denn erstaunlicherweise findet man dies in der Buchhandlung des Vertrauens leider nicht, dabei ist der Stoff dort erheblich teurer. Drittens und mir als Buch Junkie immens wichtig: Die Möglicheit durch die Regale zu huschen und nach momentanem Gusto Bücher zu grabschen, die mit Cover, Titel oder sonstwie locken. Jaja, ich weiß; „don’t judge a book by it’s Cover“. Völliger Quatsch! Nur gültig für Kauf Bücher, nie für Leihstoff, weshalb auch? So gibt es auch bei den Leih CDs manchmal herrliche Überraschungen, etlich hörenswerte Mucke wäre mir so schlicht entgangen, aber, andere Baustelle; die Abrissbirne ruft.   Letztens griff ich also bei den Neuerscheinungen zu: „Die unglaubliche Reise des Fakirs der in einem Ikea Schrank feststeckte“  Debüt Roman des Franzosen Romain Puértolas. France Culture urteilt auf dem Klappentext: „So ein Buch gibt es ganz ganz selten“; L’Indépendant: „Erfrischend komisch. Puértolas hat einen höllisch scharfen Sinn für Humor“ Dazu noch der Spiegel Bestseller Aufkleber, skurriler Titel und grelles Cover; der Fakir durfte in den Rucksack.   Nett las er sich an, sofortiger Einstieg in die Story, locker zu lesen, doch nach den ersten 50 Seiten sprang sie mich an. DIE UNLUST. Augen auf und durch, 20 Seiten weiter hatte sie sich bereits soweit ausgebreitet, dass Wachstum, analog zur globalökonomischen Situation, gar nicht mehr möglich war, und dennoch wurde die UNLUST zusehends größer.   Der Plot um den Nagelbett Schnäppchen erreisenden indischen Fakir, dessen Dorf ihn mit einseitig bedrucktem hundert Euro Schein nach Paris zu Ikea schickte las sich ganz nett, die Sprache flüssig, locker, wie erwartet. Der Stil annehmbar mit kleinen auflockernden Slapstickeinlagen, Ikea Kritik mit naturgegeben hohem Wiedererkennungswert und seichten Gedankengängen des Protagonisten zur Globalisierung. Kurz alles dabei was das Herz eines arrivierten Linken, der mal unterhalten werden möchte beglückt. Wäre da nicht das billige Strickmuster des Romans nach Schema M, wie massenkompatibel, Massenware, müde machend, mainstreamtauglich, massiv uninspiriert! Schon auf S. 15 hätte man es wissen müssen: „Fakir seines Zeichens, hatte Ayarajmushee (sprich Ayran in der Moschee) beschlossen seine erste Reise nach Europa inkognito zu unternehmen. .....gegen den glänzenden Seidenanzug und die Kravatte eingetauscht, die er beide für einen Kanten Brot bei Aujituvay (sprich Oh je tut weh) ausgeliehen hatte....“   Bitte wie , echt jetzt die Aussprache der Namen in lautmalersicher Form vereinfacht in Klammern???!! Ne, oder??!! Wie auch immer, ich habe weitergelesen. Auf S. 95 wird es dann extrem tiefsinnig und berührend: „Der Fakir konnte sich die Tränen verbeißen, dennoch lastete ein bleischweres Gewicht auf seinen schmächtigen Schultern, fast als befände er sich nicht mehr im Schrank, sondern darunter......Dabei war das Leben auch für ihn kein langer ruhiger Ganges gewesen. Seine Kindheit war alles andere als das, was man auf unserer Seite des Erdballs als glücklich, oder gar vorbildlich bezeichnen könnte Erst der Tod der Mutter, dann das Abtauchen seines Vaters, gefolgt von sexuellen Übergriffen und der fortwährenden Gewalt, die ein hübsches und etwas aufsässiges Kind in einer Gesellschaft, wo das Recht des Stärkeren gilt, auf sich zieht ohne etwas dafür zu können. Für ihn hatte es geheißen: Gehen Sie ins Leben der Erwachsenen, lassen Sie die Kindheit hinter sich.“   Danch war ich geistig erledigt. Der Rest der Story lag so uninspiriert, unüberraschend , glasklar vor mir; matt dachte ich: Buch zurück und gut ist, soviel Hirn blieb noch, bis die Empörung kam. Ergriffen von ungebetenem Sendungsbewusstsein möchte ich andere, arglose Leser warnen!   Damit folgt die zweite Warnung. Wer bisher noch nicht ausgestiegen ist... Oha! hartnäckige Buchstabenverfolgungmanie und annerkennenswertes Sitzfleisch, fast schon kohllike. RESPEKT! ;) Ich machs jetzt kurz. Auf Seite 162 angekommen und mich dort in einem Roman im Roman wiederfindend (irre komisches und außergewöhnliches Stilmittel gähn) , der Protagonist hockt im Gepäckraum eines Flugzeugs, das Ganze stilistisch mittlerweile weit unter Mittelmaß glaube ich zu ahnen wohin Buch und Fakirs Reise führen. Quer durch Europa, durch die Untiefen des Banalen, völlig losgelöst von jeglichem Esprit und weit entfernt von Humor der diese Bezeichnung verdient, steuern Fakir und Handlung unter Einbeziehung bemüht lustiger Gesellschaftskritik und eindimensionalen Nebencharakteren, die alle einsam, Verlierer des Systems und irgendwie alleine gelassen in der Globalisierungswüste sind, einem flachen faden Happy End mit Marie der einsamen Französin aus dem Ikea Restaurant zu. Dabei wühlen sie sich durch Klischees und Platituden und beglücken alle wehrlosen, erreichbaren, unaufmerksamen, oberflächlichen Gutmenschen die dachten hier lesend gemütlich die Seele baumeln lassen zu können, während sie ein politisch korrektes Buch lesen. Machbar ist es. Wenn man das Hirn gleich mitbaumeln lässt. Zuvor eventuell noch gut ausschütteln, die Hirnwindungen rauszupfen und zum Trocknen in die Sonne legen.  Dann graust es einem vor nichts mehr. Auch nicht vor dem vermutlich seichten Ende eines weichgespülten in 36 Ländern erschienenen Bestseller Debüt Romans.   Sollte ich mich täuschen was das Ende betrifft. Ist mir schnurz. Mehr als 162 Seiten sind nicht auszuhalten. Wie gut, dass es ein Stabi Exemplar ist! Merke: Don’t judge a book by it’s Cover    

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    • 8
  • Die zehntägige Reise durch Europa

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Sindyy1

    21. July 2015 um 11:58

    Wer schon lange nicht mehr nach einem Buch gegriffen hat, für den ist dieses Buch ein guter Start. 
    Es ist eher etwas lockeres, nicht sehr tiefgründig, aber trotz allem gut, finde ich. Das hat es bisher noch nicht gegeben.

  • Moderner Schelmenroman

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Herbstrose

    Was macht ein indischer Fakir, wenn er ein neues Nagelbett braucht? Er leiht sich Geld und fliegt damit nach Paris. Denn nur dort ist es erhältlich, bei IKEA: Modell ‚Likstupiksta‘, schwedische Kiefer, 15.000 Nägel (rostfrei), Farbe pumarot, für 98,45 Euro, handlich verpackt zum Mitnehmen. Kaum ist Ayarajmushee, so heißt der Gauner und Hochstapler, am Flughafen Charles de Gaulle angekommen, erweckt er auch schon die Mordgelüste eines Taxifahrers, den er um den Fahrpreis prellt. Im Ikea-Restaurant lernt er Marie kennen, die ihm gerne den Eifelturm zeigen möchte und in die er sich unsterblich verliebt. Da er bereits für den nächsten Tag seinen Rückflug geplant hat, versteckt er sich der Einfachheit halber in der Schlafzimmer-Abteilung, um dort zu nächtigen. Als dann plötzlich einige Personen auftauchen bleibt ihm nur die Möglichkeit, in einen Schrank zu verschwinden – und eine irrwitzige Odyssee quer durch Europa bis nach Afrika beginnt …  Einfach köstlich, dieser moderne Schelmenroman. Dem Autor Romain Puértolas gelingt es meisterhaft, Alltägliches ins Absurde zu verwandeln. Er führt den Leser auf eine Gratwanderung zwischen Ironie und Slapstick, hält ihm manchmal den Spiegel vor, aber immer auf eine liebenswerte Art und Weise. Man muss ihn einfach lieben, unseren Protagonisten mit dem gewaltigen Schnurrbart, der von einem Abenteuer ins andere stürzt, immer ungewollt, versteht sich. Hinreißend grotesk auch die Personen, auf die er während seiner Irrfahrten trifft: ein Taxifahrer vom Volke der Roma, eine liebebedürftige Französin mit einem Porzellanpuppengesicht, eine Kommissarin mit dem bezeichnenden Namen Trottelle, eine hilfsbereite Schauspielerin, ein prahlerischer Agent und noch einige mehr. Doch nicht alles in der Geschichte ist komisch und überzogen. Ayarajmushee trifft auf eine Gruppe afrikanischer Asylsuchender, erfährt von ihren Sorgen und Nöten und findet einen Freund fürs Leben. Auch erfährt er auf seiner irrwitzigen Reise einige wichtige Dinge über das Leben, dass es glücklicher macht zu geben statt zu nehmen und dass es befriedigender ist zu helfen statt zu betrügen. Fazit: Eine herrlichere Mischung aus Ironie, Humor und Nonsens, dabei mit durchaus ernsthaftem Hintergrund – kein literarisches Meisterwerk, sondern ein modernes Märchen, ein schelmisches Lesevergnügen.

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    • 2

    awogfli

    19. April 2015 um 11:41
  • The Ikea side of life

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    bookscout

    Als der indische Fakir Ayarajmushee mit dem Plan, bei Ikea ein neues Nagelbett in pumarot zu erstehen, in Paris Charles-de-Gaulle landet, hat er zu diesem Zweck nur einen einzigen gefälschten 100-Euro-Schein in der Tasche. Er muss also tun, was er seit seiner turbulenten Kindheit in Indien am besten kann: tarnen, tricksen und die Leute hinters Licht führen. So prellt er zunächst den prolligen Roma-Taxifahrer Gustave um den Fahrpreis zum prominenten gelb-blauen Möbelhaus – der ihm diese Frechheit nachhaltig übelnimmt und grausame Rache schwört. Bei Ikea angekommen macht er im Restaurant der bezaubernden Französin Marie weis, sie hätte durch eine Ungeschicklichkeit seine Sonnenbrille zerstört, woraufhin sie ihn als Wiedergutmachung zum Essen einlädt. Hier hört sich allerdings der Spaß auf, denn der Fakir beginnt Gefallen an seinem betörenden Gegenüber und ihrem schüchternen Flirt zu finden. Nichtsdestotrotz schlägt er Maries Angebot aus, den Abend zusammen zu verbringen - schließlich muss er pünktlich am nächsten Morgen sein Nagelbett in Empfang nehmen und es postwendend zurück in sein Geburtsland bringen, um es dort gewinnbringend weiter zu veräußern (wovon sein Dorf, das das Geld für die weite Reise zusammengelegt hat, selbstverständlich nicht den leisesten Schimmer hat). Die Nacht plant Ayarajmushee direkt in einem schwedischen Musterschlafzimmer zu verbringen. Dumm nur, dass nächstens plötzlich das Dekorationsteam eintrifft, woraufhin der Fakir sich vorübergehend (wie er denkt) in einem Schrank verstecken muss – der kurz darauf verpackt und gen Großbritannien abtransportiert wird, an Bord den schnurrbärtigen Inder, der kaum weiß, wie ihm geschieht. So beginnt die abenteuerliche und unfreiwillige Reise des Fakirs von Großbritannien über Spanien nach Italien: Immer wieder muss er vor dem rachlüstigen Gustave und seinen Mannen auf skurrilste Art und Weise Reißaus nehmen und landet derart beispielsweise im luxuriösen Louis-Vuitton-Schrankkoffer von Sophie Marceau, die nach einer ersten Schrecksekunde Gefallen an ihrem blinden Passagier findet und ihn nach Leibeskräften unterstützt. Berührt von der Hilfsbereitschaft, die ihm trotz seiner Betrügereien wiederholt widerfährt, beschließt Ayarajmushee, sein Leben zu ändern und fortan Gutes zu tun. Doch wie soll er das anstellen – und vor allem mit welchen Mitteln, wenn er doch nicht mehr stehlen möchte? "Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte" ist Romain Puértolas' Überraschungsdebüt, das mittlerweile in 36 Ländern erscheint. In der einen oder anderen Szene plaudert der Autor, der selbst als DJ, Zauberkünstler und Flugverkehrsmanager tätig war, ganz offensichtlich aus dem Nähkästchen, andere Momente erinnern dafür stark an französische Slapstick-Komödien à la "Taxi, Taxi". Mir persönlich ist der Humor hier streckenweise etwas zu brachial, zu gewollt flapsig und komisch. Pluspunkte sind dafür sicherlich die ungewöhnliche Idee und die exzentrische aber sehr liebenswert herausgearbeitete Hauptfigur des bekehrten Fakirs, der erkennt, wie viel Glück im Geben verborgen liegt.

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    • 2
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Geht so

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Delgado

    29. December 2014 um 10:37

    Diesen Roman kann man so oder so sehen. Das zeigen sicher auch die doch sehr divergierenden Rezensionen auf dieser Seite. Der indische Fakir mit leichtem Kulturschock versteckt sich abends in einem Ikea-Haus in Paris in einen Schrank, der aber nach England umgelagert wird. Dies ist der Auftakt zu einer mehr oder weniger abenteuerlichen und mehr oder weniger originellen Reise über Großbritannien und Rom nach in das von Kriegs- und Flüchtlingswirren zerrissene Libyen.   Das lässt sich teils amüsant, teils einfältig, teils sehr oberflächlich – angesichts der doch nur sehr gestreift angeschnittenen Misere in Flüchtlingsfragen – und teils sehr bemüht auf der Jagd nach einer Pointe lesen. Meines Erachtens muss man schon einen Sinn für ausgesprochene Albernheiten besitzen, um das wirklich gut zu finden. Nun ja, ein bisschen scheine ich diesen Sinn zu haben, denn ich habe mich über eine ganze Strecke nicht schlecht von diesem Werk unterhalten gefühlt. Und ich schätze, dass es nicht mehr, aber auch nicht weniger erreichen will. Deshalb die drei Sterne, auch wenn ich schon deutlich Witzigeres gelesen habe.

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  • Geistiger Dünnschiss oder Genial?

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    TanteGhost

    22. December 2014 um 13:48

    Auf jeden Fall scheint der Autor ein Fan von Ikea zu sein. Es hätte ja auch ein ganz beliebiger Billigschrank sein können, in dem der Betrüger seine Reise macht. Ja, der Protagonist ist im Grunde ein Betrüger. Er hat die Leute in seinem Dorf belogen und einen Taxifahrer um den Fahrpreis geprellt... Doch der seltsame Reisende sieht im Laufe des Buches ein, dass er auf der Schiene nicht weiter machen kann. Er besinnt sich eines Besseren, schreibt mal eben einen Roman und verdient damit auf Anhieb richtig gutes Geld. Die Geschichte ist auf ihre art genial. Die Handlung scheint nur so dahin zu rasen. - Deswegen hatte ich das Buch wohl auch in Rekordzeit durch. Was mir allerdings etwas aufstößt, ob es richtig sein kann, das Flüchtlingsproblem so derart zu verunglimpfen und zu missbrauchen.... Das wird teilweise richtig heftig ins Lächerliche gezogen. Außerdem arbeitet der Autor stellenweise mit richtig krassen Zufällen. Ich glaube kaum, dass man einem flüchtig Bekannten mal eben so in einem ganz anderen Land begegnet. Und dann die Sache, dass der Protagonist mal eben so einen Roman schreibt und den Vorschuss in Bar ausgezahlt bekommt... Ich schwanke hier extrem zwischen genial abgedreht oder geistigem Dünnschiss. Außerdem merkt man dem Text stellenweise stark an, dass der Autor krampfhaft versucht lustig zu sein. An der Stelle schwer zu beurteilen, ob das an der Übersetzung liegt, oder im Originaltext auch schon so war. Ich habe auf jeden Fall nicht den Hauch einer Ahnung, wie so etwas auf der Bestsellerliste landen konnte. Da hat wohl irgendeine geschickte Marketingkampagne ihren Teil dazu beigetragen.

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  • Banal und unlustig

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    maggiterrine

    16. November 2014 um 10:20

    Ich habe mir dieses Buch im Laden gekauft, weil ich den Titel spannend fand und es im Buchladen genau zwischen diversen Büchern gelegen hat, die ich schon gelesen habe und gut fand. Doch schon nach den ersten paar Kapiteln habe ich gemerkt, dass dieses hier nicht in die Reihe der Bücher die ich mag gehört... Auf jeder einzelnen Seite merkt man wie dringend der Autor versucht lustig zu sein! Dabei geht das leider (für meinen Geschmack, über Humor kann man bekanntlich streiten...) total in die Hose. Diese Pseudoübersetzungen von lustigen ausländischen Namen sind so blöde und kommen immer wieder! Der Autor denkt sich extra immer wieder neue Charaktere aus um den Witz mit der "lustigen Übersetzung" nochmal machen zu können... Die Handlung des Buches ist außerdem ausgesprochen banal. Diese unglaubwürdige und lächerliche Verfolgungsjagd zwischen dem betrogenen Taxifahrer und dem Fakir ist nur eins von vielen Beispielen bei denen ich gedacht habe "Boah, ist das bescheuert". Der Autor versucht zwar auch ein paar ernstere Thematiken mit einzubauen aber in diesem Rahmen von billiger Komik wirken diese unglaublich deplatziert und nicht wirklich ernstgenommen. Es kann sein, dass es jemanden gibt, dem das Buch gefallen hat und der mit dem Humor des Autors etwas anfangen konnte. Ich konnte es nicht.

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  • eine heitere Sommer-Lektüre oder einfach nur für Zwischendurch

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Sarafinchen

    25. August 2014 um 19:50

    „Fakir“ Ayarajmushee bekommt von seinem Heimatdorf eine Reise nach Frankreich finanziert, um sich bei Ikea das neueste Nagelbett zu kaufen. Außer einem schlecht gefälschten 100 € Schein hat er nichts in der Tasche, als er bei Gustave dem Roma im Taxi landet. Als dieser merkt, dass der Inder ihn mit einem gefälschten Geldschein beschissen hat,  schwört er Rache! Als er nach einer Preiserhöhung gar nicht genug Geld für sein Nagelbett hat, übernachtet er im Möbelhaus und versteckt sich in einem Schrank. Dieser wird abgebaut und soll nach England gebracht werden. Eine irrwitzige Reise beginnt und Ayarajmushee lernt immer wieder etwas neues über sich und sein Leben und das Leben anderer Menschen. Der Titel des Buches sagt schon aus, dass es sich hier um ein besonderes Werk handelt, bei dem sicher nicht jeder über die teilweise plumpen Witze lachen kann. Die anfangs sehr lustigen in Klammern geschriebenen Wort-Aussprachen hätten irgendwann weggelassen werden können. Das Thema Flüchtlinge hätte sicher noch etwas mehr ausgearbeitet werden können, aber kann man einem so ersten Thema überhaupt mit Witz und Humor begegnen? Ich finde, Romain Puértolas hat das gut gelöst und trotzdem macht man sich nach der Lektüre noch seine Gedanken und lernt manche Dinge doch wieder etwas mehr zu schätzen. Mein Fazit: Eine lustige Sommer-Lektüre bzw. etwas leichtes, kurzweiliges für zwischendurch.

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  • Holzhammer Komödie

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Spatzi79

    Ayarajmushee Dikku Pradash, von Beruf Fakir in Indien, fliegt nach Paris, um sich bei IKEA ein neues Nagelbett zu kaufen. Allerdings hat er genau einen Hundert-Euro-Schein dabei, der zudem nur auf einer Seite bedruckt ist. Also muss er ganz schön tricksen, um erst einmal mit dem Taxi zu IKEA zu kommen, um dort dann sein Bett kaufen zu können. Der Taxifahrer, ein Roma, ist gar nicht begeistert, als er später merkt, dass er betrogen wurde! Ayarajmushee hingegen hatte alles bestens so durchgeplant, dass er am Folgetag inklusive Nagelbett wieder nach Indien zurückfliegen kann. Doch dann geht alles schief: Das Bett kostet inzwischen mehr als 100 Euro und bei seiner heimlichen Übernachtung im Möbelhaus versteckt er sich in einem Schrank, der zu einem anderen IKEA in England verschickt werden soll. Damit beginnt eine ziemlich irrwitzige Reise durch Europa und Nordafrika! Die Geschichte beginnt ziemlich amüsant, die sich immer wiederholenden Witzchen über die Aussprache von verschiedensten Namen wirken aber bald plump und eher nervtötend. Hier wäre weniger wohl mehr gewesen. Ayarajmushee verändert sich auf seiner Reise, allerdings wirkt dies auf mich alles sehr aufgesetzt und eher unglaubwürdig. Ziemlich derb fand ich die Schilderung der Roma-Familie des Taxifahrers, hier vergreift sich der Autor für meinen Geschmack mehr als einmal im Ton, von political correctness überhaupt nicht zu reden. Kann sein, dass das viele lustig finden, ich gehöre da nicht unbedingt dazu. Eine weitere angeschnittene Thematik ist die der illegalen Einwanderer in Europa und der Umgang mit ihnen. Ein ernstes Thema, das für mich hier aber auch nicht richtig in die Geschichte passt, beziehungsweise die Umsetzung und Einbindung in den Rest der Handlung funktionierte für mich nicht. Insgesamt war mir das alles zu übertrieben und überzogen, die Witze kamen größtenteils mit dem Holzhammer daher, mir liegt aber eher etwas subtilerer Humor. Die Story war so absurd, dass man sicher etwas daraus hätte machen können, aber für meinen Geschmack ist das leider nicht gelungen.

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    • 2
  • Originell - lustig, aber auch nachdenklich, man muss es mögen

    Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

    Lesegenuss

    13. June 2014 um 10:05

    Was passiert, wenn ein Fakir sich bei Ikea ein neues Bett kaufen möchte? Natürlich kein gewöhnliches, sondern eins mit zig Nägeln und noch dazu in der Farbe Puma-rot? Unmöglich? Lest selbst. Er reist von Indien nach Paris und sucht das bekannte schwedische Möbelhaus auf. Nun ja, Ayarajmushee Dikku Pradash ist nicht nur ein Fakir, sondern auch ein Hochstapler und Geldfälscher -*** - Der erste, den er mit seinem gefälschten 100-Euro-Schein bezahlt, ist ausgerechnet ein Taxifahrer in Paris. Und das wird Folgen für Ayarajmushee Dikku Pradash haben! Doch wo soll er nun übernachten? Also versteckt er sich in einem Schrank des Möbelhaus, nichtsahnend, dass dieser am nächsten Tag auf Reisen geht und zwar nach England. Es gibt wenige Buchtitel, die so auffallen wie dieser hier und dann noch mit einem knallgelben Cover, logisch, dass man darauf aufmerksam wird. Ein wenig verrückt bzw. durchgeknallt klingt die ganze Geschichte schon. Doch hinter all dem steckt mehr. Ayarajmushee Dikku Pradash Reise in dem Schrank ist schon abenteuerlich, lustig aber auch ernst. Der Hintergrund der Lebensumstände wird angeschnitten. Wenn der Autor etwas mehr Tiefe hineingebracht hätte, stellt sich die Frage, ob es dann standgehalten hätte. Die Charakterisierung des Fakirs Ayarajmushee Dikku Pradash ist dem Autor gut gelungen. Es fehlt nicht an Witz und Ironie, aber auch Kritik. Trotz des Zungenbrechernamens Ayarajmushee Dikku Pradash ist der wunderbare Schreibstil hervorzuheben und macht das Buch zum größten Teil zu einer angenehmen, lustigen, aber teils auch nachdenklichen Lesereise.

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