Roman Dirge Lenore

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Inhaltsangabe zu „Lenore“ von Roman Dirge

Sie ist tot-süss. Reist mit Lenore, dem kleinen süßen toten Mädchen, in eine Welt voller Vampir-Teddybären, verfluchten ausgestopften Tieren, liebestollen Handpuppen und kleinen knuddeligen Katzen. Erlebt so viel Chaos und Verstümmelungen, dass man den abgetrennten Kopf darüber schütteln könnte. Die gefeierte Lenore stammt aus der genialen Feder von Roman Dirge, der ein Talent für das Besondere hat.

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  • Rezension zu "Lenore" von Roman Dirge

    Lenore
    Mueli77

    Mueli77

    21. August 2012 um 16:46

    Kopfnüsse, der erste Band von Roman Dirges Lenore sammelt die ersten vier (vollständig kolorierten) Originalausgaben der inzwischen über 14 Jahre alten Serie um das kleine tote Mädchen, welches an Edgar Allan Poes Gedicht Lenore angelehnt ist. Lenore erlebt nicht nur aussergewöhnliches und lässt den Leser daran teilhaben wie sie “wiedergeboren” wurde, sondern zeigt auch wie sie sich den Widrigkeiten des alltäglichen Lebens entgegensetzt. Sei es das Babysitten, welches trotz aller gutgemeinten Handlungen so überhaupt nicht gelingen will, oder aber wie sie sich den liebestollen Avancen eines aufdringlichen Charmeurs namens Mr. Gosh entgegenstellt. Aber Lenore ist nicht alleine in ihrer skurrilen und schaurig schönen Welt. Sie hat Freunde, Feinde und Bekannte, wie Soylent Green, Lumpenkarl, Georgie Porgie oder Mr. Puffy. FAZIT: Lenore ist einfach nur liebenswert. Sie ist fast kindlich naiv und hat dennoch eine gewissen Berechenbarkeit in ihren Handlungen. So ist es für sie selbstverständlich, das wenn eine nette Frau sie mit dem typischen Kinderspiel “Ich habe deine Nase”, als Konter mit dem Messer deren Nase aneignet. Sie denkt dabei an nichts böses. Sie ist einfach so. Ausserdem scheint sie das Unglück irgendwie magisch anzuziehen was sehr oft zu unfreiwillig komischen Einlagen führt. Was Lenore auch nicht so wirklich kann, ist mit hilfsbedürftigen Lebewesen umgehen. Seien es Kinder oder Tiere. Irgendwie schafft es keiner ihren übermäßig liebevollen Anwandlungen lebend zu entkommen. Roman Dirge präsentiert diese und auch Einblicke in sein eigenes Leben mit einer Mischung aus Tim Burtons verrückten Wunderwelten wie Sleepy Hollow und Nightmare before Christmas mit den humorvollen und lehrreichen Büchern von Dr. Seuss. Die Zeichnungen sind von minimalistisch bis extremst detailliert, aber immer passen zur jeweiligen Geschichte und werden nur ein wenig von dem gelegentlich unpassenden Einsatz von zu viel Computereffekten getrübt. Doch zum Glück kommt dies nicht allzu oft vor. Jeder der auch nur ein wenig Gefallen an schwarzem Humor findet, und auch mit Edgar Allan Poe keinerlei Probleme hat, sowie sich in den verrückten Filmwelten von Tim Burton wohl fühlt, ist mit Lenore bestens bedient. Denn schon sehr schnell wächst einem das kleine tote Mädchen ans Herz, wobei man aber auch auf sein eigenes Leben aufpassen sollte. Denn wer Lenore zu nahe kommt…

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