Roman Möhlmann

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Roman MöhlmannJohann Carl Fuhlrott (1803-1877)
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Johann Carl Fuhlrott (1803-1877)
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Erschienen am 17.09.2009
Roman MöhlmannHallelujah, der Messias
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Hallelujah, der Messias
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Erschienen am 01.11.2007
Roman MöhlmannDer Schatten des Turms
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Der Schatten des Turms
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Erschienen am 31.12.2008
Roman MöhlmannAllerWeltLyrik
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Erschienen am 18.04.2006
Roman MöhlmannFaszination Star Trek. Wie eine Science Fiction Serie die Welt eroberte
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Roman MöhlmannFaust und die Tragödie der Menschheit
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Faust und die Tragödie der Menschheit
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Erschienen am 01.01.2007
Roman MöhlmannDer Mainzer Hoftag von 1184 als politisches und höfisches Ereignis
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Rezension zu "Faust und die Tragödie der Menschheit" von Roman Möhlmann

Rezension zu "Faust und die Tragödie der Menschheit" von Roman Möhlmann
Lesefreund1vor 12 Jahren

In seinem Roman-Debüt "Faust und die Tragödie der Menschheit" greift der Autor Roman Möhlmann die klassischen Figuren der Dichter-Legende Goethe wieder auf: Faust, den ewig strebenden Wissenschaftler, und Mephisto, den Teufelsfürst und Verführer. Möhlmanns Variante ist aber keine Nacherzählung des Goethe-Stoffes, sondern eine eigenständige, spannende Geschichte, die in naher Zukunft spielt und deren Hauptfiguren und Hintergrund bestenfalls lose von Goethes Vorlage inspiriert erscheinen. In "Faust und die Tragödie der Menschheit" bereisen Mephisto und Faust, der den Himmel wieder verlassen hat, die Geschichte der Menschen mit all ihren Höhen und Tiefen. Möhlmann unterteilt seinen Roman in drei Hauptteile ("Weltfahrt", "Nemesis" und "Armageddon"), der erste präsentiert hauptsächlich besagte Zeitreise. Schnell wird klar, dass mehr dahintersteckt: Die Hölle plant einen Angriff auf die Menschheit, und Faust, dessen Bestimmung mit dem Schicksal der Menschen eng verknüpft zu sein scheint, soll aus dem Spiel genommen werden. Die beiden anderen Hauptteile drehen sich um politische Verwicklungen auf der Erde einer nahen Zukunft, die Vorgänge in einer geheimnisvollen, Fantasy-artigen "Zwischenwelt" und schließlich dem Versuch der Protagonisten, in einem apokalyptischen Showdown die Erde und die Menschheit zu retten. Möhlmann bemüht dabei ein ganzes Hauptfigurenensemble, darunter einen Vatikan-Agenten und den Erzengel Gabriel, deren Wege sich immer wieder kreuzen.

Möhlmanns Roman-Epos ist eine gut geschriebene, flüssig lesbare und durchweg spannende Geschichte für alle, die sich mit einer ab und an recht wagemutigen Mixtur aus Erzählung, Fantasy und Thriller anfreunden können. Es werden zudem eine ganze Reihe philosophischer Themen angesprochen, die zum Nachdenken anregen, da die Hintergrundgeschichte stets sehr symbolisch belastet und anspruchsvoll bleibt. Davor sollte man aber nicht zurückschrecken: Immer wieder überrascht der Autor mit (teils fast schon zu) ausufernden Action- und Spannungseinlagen, die den Leser zusätzlich in seinen Bann zu ziehen wissen - die goße Verfolgungsjagd in der Buchmitte sowie die endzeitliche Schlacht am Ende seien hier nur als zwei Beispiele genannt. Daneben finden interessierte Leser übrigens jede Menge augenzwinkernde Anspielungen auf Literatur- und Filmlegenden - von der pflichtgemäßen Goethe-Hommage, Dantes Inferno und Clancy-mäßigen militärischen Gefechten über Matrix-artige Schießereien bis hin zu Italo-Western-Duellen à la Sergio Leone gibt es viel zu entdecken. Fazit: Ein mutiger, gelungener Debüt-Roman eines Autoren, der bislang vorwiegend durch unkonventionelle Kurzgeschichten in Erscheinung getreten ist. Lohnt sich!

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