Roman Maria Koidl Blender

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Inhaltsangabe zu „Blender“ von Roman Maria Koidl

Endlich die Strategien, Rhetorik und Taktik der Schaumschläger durchschauen.
Sie sind schlechter ausgebildet, zeigen seltener soziale Kompetenz und sind längst nicht so engagiert wie ihre Kolleginnen: Blender. Trotzdem verdienen sie mehr, arbeiten weniger und besetzen immer noch fast alle Top-Positionen. Warum? Bestsellerautor Roman Maria Koidl zeichnet amüsant und treffend das Psychogramm von Schlipswichsern, Bildungsblendern und Intriganten, von Durchstechern und Luftpumpen, die talentierten Frauen in Beruf und Alltag im Weg stehen.

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    Blender

    kornmuhme

    Nach Lektüre dieses Machwerks kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass Autor Roman Maria Koidl selbst unter die Rubrik der "Blender" fällt ... Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich ein witzig-spritziges Interview mit dem Autor auf irgendeinem TV-Sender gesehen habe und mich die Thematik zudem ansprach: Blender. Wer kennt solche Personen nicht aus seinem Umfeld? Menschen, die viel (und leider auch gut) reden, an den richtigen Stellen und Positionen beeindrucken, sich hervorragend darstellen und verkaufen können. Und einem selbst rollen sich die Zehennägel auf und der Blutdruck geht in ungesunde Höhen, weil man weiß: Diese Personen sind doch einfach nur Schaumschläger und drängen sich trotz nicht-überzeugender Leistung in der Vordergrund. Zudem lautet der Untertitel "Warum immer die falschen Karriere machen". Irgendwie hatte ich Lust, darüber etwas zu lesen, zumal der Klappentext auch darauf verweist, wieso gerade Frauen sich karrieremäßig von solchen Typen ausbremsen lassen. So weit so gut. Was ich aber zu lesen bekam, ist eine Aneinanderreihung von Klischees, eine klare Abwertung von Männern (immer wieder mit dem werbenden Hinweis auf das Vorgängerbuch des Autors "Scheißkerle"), eine Schwarz-Weiß-Malerei (Männer wollen das, Frauen dies) sowie eine Vereinfachung von m.E. komplexen und vielschichtigen Verhaltensmustern. Das ist der eine Kritikpunkt. Der andere ist, dass die Kapitel zwar schon aufeinander aufbauend benannt worden sind (z.B. Angestellte, Abteilungsleiter, Mittleres Managment usw.), die Inhalte aber beliebig austauschbar sind und oftmals nicht den versprochenen Inhalt thematisieren. Da wird dann darüber philisophiert, welche Anmach- und Verführungstricks manche männlichen Angestellten entwickelt haben, warum Frauen in Toppositionen keine "Kerle" abbekommen und was es alles mit Mobbing auf sich hat (dieses Kapitel wird sogar in der Zusammenfassung komplett wiederholt!). Gewürzt ist das Ganze mit (verhaltens-)psychologischen Erklärungen: Männer und Frauen sind halt so. Ach ja, und überhaupt manipulieren Menschen ja ständig und überall. Ganz ehrlich? Ich weiß nicht, was der Autor mir mit diesem Buch sagen möchte. Ich weiß auch nicht, in welchen gesellschaftlichen bzw. beruflichen Kreisen er verkehrt und auf welchen Schlag Menschen er dort trifft. MEIN Lebensumfeld sieht irgendwie anders aus. Ich fühle mich weder manipuliert noch angemacht noch ständig in den Schatten gestellt. Auch habe ich keinen Vaterkomplex und bin weder eine "Gefalltochter" noch eine "Leistungstochter". Der Autor packt sowohl Männer als auch Frauen permanent in Schubladen, teilt sie ein und sortiert sie. Dabei ist mir jedoch aufgefallen, dass er an seinen Geschlechtsgenossen kaum ein gutes Haar auslässt. Männerfeindlichkeit??? Leider bekommt der geneigte Leser, der es bis zum Schluss des (glücklicherweise nur 220 Seiten wirres und sich oftmals wiederholendes Zeug umfassenden) Buches ausgehalten hat, nur wenige Strategien an die Hand, wie man denn nun mit den Blendern dieser Welt umzugehen hat. Und die hätte ich mir auch mit meinem gesunden Menschenverstand erarbeiten können. Nicht empfehlenswert, 1 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Blender" von Roman Maria Koidl

    Blender

    Gospelsinger

    04. July 2012 um 22:31

    Wozu hatten wir eigentlich jahrzehntelang eine Frauenbewegung? Im Alltag hat sich nichts an den Geschlechterverhältnissen geändert. Noch immer machen Frauen den größten Teil der Arbeit, und Männer heimsen die Belohnungen ein. Egal, ob im Berufsleben oder bei ehrenamtlichen Tätigkeiten. Dass Männer nicht teamfähig sind, ist inzwischen wissenschaftlich bewiesen. So landen sie dort, wo man nicht mehr im Team arbeitet, sondern andere für sich arbeiten lässt: An der Spitze. Dabei helfen ihnen die im Buch dargestellten Verhaltensweisen, die uns von einem vorgestellt wird, der sie gut kennen muss: einem Mann. Und das macht er gut. Witzig und intelligent stellt er die Tricks und Täuschungen der Blender vor. Dabei sorgt er bei den Leserinnen für Selbstreflektion und für einen unterhaltsamen Lesegenuss. Ich hatte mir allerdings ein wenig mehr Vermittlung von Abwehrtechniken gegen die Spezies der Blender gewünscht; dieser Teil des Buches ist doch recht kurz geraten. Davon abgesehen ist es eine nützliche Lektüre für alle Frauen, die mit männlichen Blendern zu tun haben. Also für alle Frauen.

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