Roman Maria Koidl Der letzte Scheißkerl

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Scheißkerl“ von Roman Maria Koidl

Nach dem Riesenerfolg von Scheißkerle kommt jetzt der neue Bestseller von Roman Maria Koidl Geliebt werden immer die anderen. Nur man selbst ist ein Deppenmagnet mit der magischen Hand für Mangelmänner: Psychos, Vollpfosten, Weicheier und natürlich King Koitus, der Mann, der sie alle haben kann. Im neuen Buch von Bestsellerautor Roman Maria Koidl geht es um die Frage, wie aus dem Frosch im Bett doch noch ein Prinz werden kann. Schonungslos analysiert Koidl die Muster im Beziehungs-Battle und erklärt, warum uns kaum etwas soviel Angst macht wie die Liebe.

über Sinn- und Unsinn der Lektüre lässt sich hier philosophieren

— Engel1974

Ein Ratgeber für Frauen, und das ausgerechnet von einem Mann. Der Roman bietet interessante Thesen zum Thema Männer!

— Kerstini

Unterhaltsamer Ratgeber mit kleinen Schwächen.

— AnTheia

Mehr Ratgeber als Roman, der pauschalisiert und zu langatmig ist...

— kaha38

Erst unterhaltsam, dann zu trocken und langatmig

— Nijura

So erkennen wir den "Scheißkerl"

— Schnuck59

Sehr witziger Ratgeber, der nicht immer unbedingt ernst zu nehmen ist

— lesefix213

Beziehungsratgeber

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Sollte man einen benötigen, kann dieses Buch helfen, wenn (aber nur wenn!) sich der Mann tatsächlich kategorisieren lässt.

— Lealein1906

Ratgeber? Biographie? Drama? - Hier scheint nichts eindeutig ...

— StMoonlight
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  • Wie Man(n) mit der liebe umgeht

    Der letzte Scheißkerl

    kris006

    26. June 2017 um 16:58

    Als Frau zieht man doch immer den Falschen an. Weicheier, Vollpfosten und Psychos sind die Typ Mann die Frau immer erwischt. Doch mit diesem Buch soll man herausfinden wie aus dem Frosch doch noch der Prinz werden kann. Dabei ist wichtig zu wissen warum Männer solche Angst vor Beziehungen haben. Dabei hat Koidl mit verschiedenen Frauen über ihre Beziehungen gesprochen und daraus verschiedene Männertypen analysiert.       Der Titel ist lustig gewählt und spricht einen beim Kauf gleich an. Auch das Cover ist lustig gestaltet und mit der goldenen Schrift ein Hingucker. Leider löst sich das Gold auch bei vorsichtiger Behandlung sehr schnell ab. Das Buch ist eine Mischung aus teils lustigen Geschichten, die Frauen über ihre Männer erzählen, als auch wissenschaftlichen Hintergründen, über Männer und ihre Ängste was Liebe angeht. Dabei werden die Männer in verschiedene Typen unterteilt und analysiert. Erschreckend wie treffend einige Dinge meinen Ex Partnern beschrieben sind. Das Buch ist also recht abwechslungsreich gemacht.   Insgesamt ein tolles Buch, wenn man die Männerwelt besser verstehen will.

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  • aufschlussreich

    Der letzte Scheißkerl

    Tara01092012

    09. June 2017 um 22:40

    Ein Buch über die Liebe, aber nicht als Roman, sondern als Ratgeber und Selbstfindungshilfe.Ein Buch das mich in vielen Bereichen schmunzeln ließ, weil man das ein oder andere doch schon erkennt und auch an sich wahrnehmen kann. Hilfreiche Tips, wie man(n) so tickt... vorallem finde ich aber ist es hilfreich für die Selbsterkennung. Alles andere hat mich ehrlich gesagt weniger interessiert, da ich nicht wirklich auf Männer stehe, aber zur Selbstfindung und Analyse von sich selber wirklich sehr hilfreich.Wer Ängste vor der Liebe und der Beziehung hat sollte sich dieses Buch auf jeden Fall mal schnappen und lesen. Interessant, spannend und empfehlenswert für alle die auf Scheisskerle verzichten wollen!

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  • Ein Hoch auf das Schablonendenken!

    Der letzte Scheißkerl

    sheena01

    20. May 2017 um 02:30

    Nach seinem Bestseller „Scheißkerle“ wollte die Flut an begeisterten Zuschriften an den Autor nicht abreissen, unzählige Leserinnen teilten darin ihre persönlichen Erfahrungen mit jener im Buch beschriebenen Sorte Mann. So entschied sich Roman Maria Koidl zu einer Fortsetzung: „Der letzte Scheißkerl“, in welcher größtenteils der Erfahrungsschatz der Leserschaft hineinverwoben wurde. Die Herren der Schöpfung werden darin in vier Typen unterteilt: Den Macher oder auch General genannt, den Analysten oder Nerd, den Sonnyboy oder auch Blender und zu guter Letzt den fürsorglichen Diener. Jeder dieser Typen wird recht anschaulich beschrieben, und anschließend werden Tipps zum leichteren Auskommen mit dem jeweiligen Charakter gegeben. Die Ausführungen Koidls sind zwar zum Teil sehr amüsant zu lesen, oftmals kommt einem dabei das eine oder andere „Kaliber“ aus dem eigenen Bekanntenkreis in den Sinn, auf den so manche Beschreibung wie maßgeschneidert passt. Nur bezweifle ich, dass man Menschen so leicht in Schubladen stecken kann, wie es hier passiert. Ich denke, es ist vielmehr so, dass jeder von uns sämtliche Facetten dieser Charaktere in sich beherbergt und diese je nach Bedarf seiner Umwelt präsentiert. Das macht das Ganze in der Praxis doch ein wenig schwieriger als es die in diesem Buch doch eher schablonenhafte Darstellung glauben lassen will. Was aber durchaus stimmen mag, ist die (allerdings nicht unbedingt neue) Theorie, dass die eigene Partnerwahl oftmals stark durch das Elternhaus geprägt ist. Dass man dadurch des Öfteren auf einen ähnlichen Partnertyp zurückgreift (man also immer wieder dieselben Fehler macht), liegt irgendwie auf der Hand.Das Cover finde ich hingegen sehr witzig und originell gestaltet. Leider muss ich hier jedoch anmerken, dass sich die goldene Schrift des Titels auf dem Einband trotz sorgfältigen Umganges mit dem Buch bereits nach kurzer Zeit beim Lesen abzulösen beginnt. Ein etwas beständigeres Cover wäre wünschenswert!Mein Fazit: Ein sehr kurzweiliges und amüsantes Buch, ob es tatsächlich das Prädikat „Ratgeber“ verdient, wage ich allerdings zu bezweifeln!

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  • Man(n) wird verstanden

    Der letzte Scheißkerl

    ferruccio

    01. May 2017 um 11:45

    Vor allem aber erfahren wir Frauen, wie wir selbst wirklich ticken. Der Sinnspruch, dass jeder, trotz aller Selbstzweifel, seinen kleinen privaten Größenwahn hegt, kommt vollends zum Tragen. „Bei mir ist er anders, weil ich anders bin.“ Das Buch räumt nicht nur mit derlei Überzeugungen auf. Ein Mann, also ein Insider, erklärt uns die Männer. Besser geht es nicht. Jede von uns wird sich nicht nur anhand der aufgeworfenen Fragen und vorgestellten Hypothesen wiedererkennen. Der Autor entknotet Irrungen und Wirrungen mit Klartext, Humor sowie einer Rationalität, wie sie nur Männern eigen ist. Eigene Defizite endlich erkennen, sich seinen Ängsten stellen, den immer wieder kehrenden Mechanismus durchbrechen. Oft steht man sich dabei selbst im Weg und nicht der andere. So kompliziert, wie sich Beziehungen manchmal anfühlen, ist es gar nicht. herunter gebrochen auf einen einzigen Satz wäre die „take it or leave it“. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Doch an diesen Punkt muss Frau erst einmal kommen und sich durch den Nebel von Hoffnungen, Träumen und Wünschen kämpfen. Koidl macht klar, dass so manches weibliche Ansinnen bezüglich eines Auserwählten letztendlich doch nur ein Kampf gegen Windmühlenflügel ist. Und das soll es ja nun ganz und gar nicht sein, denn dafür ist das Leben bekanntlich zu kurz. Ankommen bedeutet da auch oft Weitergehen, so schwer es auch mitunter fallen mag. Wer möchte schon für seine Konkurrentinnen die Nieten aus dem Lostopf ziehen? Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion, das ganze Repertoire der Machtspielchen werden zur Sprache gebracht und analysiert. Manchmal nicht so detailliert wie ich es mir gewünscht hätte, doch die Botschaft kommt trotzdem an. Ganz wichtig: das Ändern des Partners ist tabu, ebenso vorgefertigte Schablonen und Schemata. Es geht auch anders wie gesagt. Die breit gefächerte Studie denkt Missverständnisse auf, bietet Lösungsansätze oder gibt zumindest wahrlich interessante Denkanstöße, die vor allem vorteilhaft der eigenen Entwicklung zugute kommen. Mit der Liebe steigt die Angst, ein Phänomen, das jeder kennt. Die verschiedenen Angsttypen werden klar voneinander abgegrenzt. Meist trifft man auf deren „Mischungen“. Doch von nun an ist zumindest etwas klarer, was im Verlaufe von Begegnungen vom Gegenüber zu erwarten ist. Ausnahmen bestätigen dabei natürlich immer die Regel. Leicht geschrieben, schwer getan. Frau hat es nicht leicht. Doch das liegt meist nur daran, dass sie es sich selbst schwer macht. 

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  • über Sinn- und Unsinn der Lektüre lässt sich hier philosophieren

    Der letzte Scheißkerl

    Engel1974

    24. April 2017 um 17:33

    Nach „Scheißkerl“ wartet der Autor Roman Maria Keidl mit „Der letzte Scheißkerl“ mit einem weiteren Sachbuch zum Thema Beziehung auf. Hier möchte er nun aufzeigen, „wie aus dem Falschen der Richtige wird“. Der Titel des Buches hat mich neugierig gemacht und auch der Hinweis darauf, dass es sich bei „Scheißkerl“ bereits um einen Bestseller gehandelt haben soll. All das treibt natürlich die Erwartungen an solch ein Buch enorm in die Höhe. In seinen Ausführungen bietet der Autor auch ganz interessante Thesen und Denkansätze, dass er dabei allerdings alle Männer über einen „Kamm schärt“ und sie alle als „Scheißkerl“ betitelt stößt mir dann doch schon sauer auf. Da fragt man sich als Leser, warum tut ein Autor so etwas überhaupt, hat er vielleicht Minderwertigkeitskomplexe oder will er der Frauenwelt damit imponieren, denn schließlich ist er ja selber ein Mann. Als Zweites kommt dann die Frage auf, warum ein Autor solch ein Buch schreibt, er ist weder Psychologe noch Therapeut, sieht sich in seinem Buch aber als Love-Coach, woher hat er all diese Erfahrungen? Was mir gleich zu Anfang aufgefallen ist, der Autor stellt sich gern in den Vordergrund und scheint sich selber enorm wichtig zu finden, das fördert aber nicht gerade den Sympathiefaktor bei mir als Leser. Schnell war er mir unsympathisch. Mit vielen seinen Ausführungen kann ich so auch nicht mitgehen, vieles ist doch enorm überzogen und irgendwie habe ich dann zum Schluss bei all seinen Behauptungen den Faden verloren, obwohl ich mich immer noch frage, ob es diesen überhaupt in diesem Buch gibt. Letztendlich habe ich mich dann am Ende der Lektüre gefragt, was will der Autor mir damit sagen? Nun ja, er versucht „schonungslos“ Muster im Beziehungs-Battle aufzuzeigen und manchmal etwas humorvoll dabei zu klingen. Aber braucht der Mensch wirklich so ein Buch? Diese Frage wird sich jeder Leser selber stellen müssen, mich persönlich hat dieses Buch nicht angesprochen, denn meines Erachtens lässt sich bei diesem Buch nicht nur über das Genre, sondern auch über Sinn und Unsinn philosophieren. Wer Informationen auf Beziehungsebene sucht ist sicherlich mit einem anderen Buch als diesem hier besser beraten.

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  • guter Mix an seichter Unterhaltung sowie hinterfragenden Passagen

    Der letzte Scheißkerl

    katze102

    06. April 2017 um 09:25

    Roman Maria Koidl hat zu seinem ersten Buch ( „Scheißkerle“) soviele Zuschriften erhalten, dass es nun eine Fortsetzung gibt: „Der letzte Scheißkerl“. Das erste Buch habe ich nicht gelesen und kann somit nicht beurteilen, ob sich in diesem Buch Wiederholungen finden. Eigentlich hatte ich eine saloppe Zusammenstellung von Zuschriften, ergänzt durch Kommentare und Erklärungen erwartet und war ganz überrascht, dass dieses geschätzt die Hälfte des Buches ausmacht. Die andere Hälfte beschäftigt sich mit der Unterteilung von Persönlichkeitstypen, mal als Haie und Delphine, dann etwas genauer unter den gegensätzlichen Aspekten von Dauer/Wechsel und Nähe/Distanz, denen die Typen beständiger Analyst/blendender Sunnyboy oder melancholischer Diener /abwesender General zugeordnet werden. Verschiedene Kommunikationsebenen und Kindheitsprägungen in der Familie werden betrachtet, welche oft bewirken, dass sich Gegensätze anziehen, aber nicht guttun. Die angegebenen Briefe und mails samt beschriebener Erlebnisse empfinde ich zu einem guten Teil, genau wie der Autor es selbst formuliert, haarsträubender als jede Fiktion. Koildl hat sein Buch erfrischend und witzig geschrieben und das Lesen bereitet Spaß und Freude. Der Autor spielt mit Klischees und ihrem wahren Kern, betont aber immer wieder, dass die vorgestellten Typen genauso unter den Frauen zu finden sind. Seine Einteilung In die vier Typen, die Unterscheidung in Nähe und Distanz oder Haie und Delphine ist nun nicht wirklich neu, wurde aber sehr originell und kurzweilig aufgearbeitet. Auch ganz neue Aspekte fand ich interessant, z.B. die Erwähnung eines Regelwerkes um den richtigen Mann zu finden, was in den USA wohl ein Topseller zu sein scheint und auf Aufzeichnungen um 1900 basieren soll. Sehr interessant fand ich auch die vielen Zitate und Lehrmeinungen, die die Ausführungen Koils ergänzen und mich auf Alice Miller aufmerksam und neugierig gemacht haben ( da wird meine Bücherwunschliste wohl wieder etwas länger). Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen; es verfügt über einen guten Mix an seichter Unterhaltung sowie hinterfragenden Passagen, ist so erfrischend und witzig geschrieben, dabei interessant und kurzweilig.

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  • Fortsetzung, recht unterhaltsam

    Der letzte Scheißkerl

    Kallisto92

    05. April 2017 um 20:47

    Das Buch, "Der letzte Scheißkerl", geschrieben von Roman Maria Koidl ist eine Mischung aus Ratgeber und Erzählungen des Autors. Da ich schon den 1. Teil kenne, "Scheißkerle: Warum es immer die Falschen sind", war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Sonst spricht mich ja meist ehr das Cover an, bevor ich zum Inhalt komme, aber zu diesem Buch habe ich nur gegriffen, da ich den Autor schon kenne, Rosa und Gold sind nicht meine Farben. Das Buch ist schnell durchgelesen und hat einen flüssigen Schreibstil, welches mit Grafiken untermalt ist. Der Stil ist von Sachlich bis Humorvoll. Im Inhalt gibt es nicht viel neues zu erfahren. Es werden Beziehungstips gegeben. Die Männertypen werden in verschiedene Charaktere aufgelistet und man erfährt wen man lieber meiden sollte, zum Beispiel Ehemänner die Affären haben, aber dass da was schief läuft kann Frau sich ja eigentlich denken. Im großen und ganzen jedoch ein sehr gutes Buch, was einen unterhält und bei der ein oder anderen Geschichte doch nochmal nachdenken lässt.

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  • Interessante Thesen

    Der letzte Scheißkerl

    Kerstini

    26. March 2017 um 14:30

    Weshalb gibt es soviel Scheißkerle?, und wie macht man aus einem solchen den Mann fürs Leben? Dieser Frage geht ausgerechnet ein männlicher Autor in seinem Roman "Der letzte Scheißkerl" nach! Die Männerwelt wird sehr treffend in verschiedene Exemplare kategorisiert (Blender, Diener, Analysten und Generäle) und deren Verhaltensmuster im Umgang mit ihrer Umwelt und speziell mit Frauen in Beziehungen, werden genauestens untersucht. Das geschieht nicht auf langweilige Art und Weise, sondern mit Sprachwitz und sehr anschaulich, teils untermauert mit echten Erlebnissen von Frauen. Auf der anderen Seite werden aber auch glaubwürdige Theorien, gestützt auf bereits vorhandene Modelle anderer Autoren, entwickelt. So greift Roman Maria Koidl beispielsweise auf das Kommunikationsmodell zurück und ordnet seine Männerkategorien diesem zu. Dieser Art der Aufarbeitung des Themas, insbesondere den realen Beispielen von echten Frauen, ist es zu verdanken, dass sich das Buch auch als unterhaltsame und kurzweilige Lektüre eignet, die dennoch sehr informativ und möglicherweise auch in der Praxis hilfreich sein könnte! Einziges Manko: teilweise finden sich im Buch redunante Stellen und einige Wiederholungen!

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  • Witzig und unterhaltsam!

    Der letzte Scheißkerl

    Freizeitleser2

    26. March 2017 um 14:14

    Koidl beschreibt in seinem Buch "Der letzte Scheißkerl" typische Verhaltensweisen und Handlungsmuster von einzelnen Persönlichkeitstypen. Die Zuordnung der einzelnen Typen nimmt er anhand des Riemann-Modells vor, welches er in dem Buch gut erklärt. Jeden der einzelnen Typen stellt er mit seinen Eigenheiten in verschiedenen Alltagssituationen vor, was einem dank mancher Kuriosität auch schon mal laut auflachen lässt. Und tatsächlich meint man beim Lesen doch den einen oder anderen beschriebenen Charakter persönlich zu kennen und erkennt auch so manche Eigenheit an sich selbst wieder. Zudem gibt Koidl Empfehlungen, welche Persönlichkeiten gut miteinander harmonieren. Das Buch ist lustig, speziell im ersten Teil und am Ende. Wer auch vor der wissenschaftlichen Verflechtung nicht zurückschreckt, wird Spaß mit dem Buch haben.

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  • Vom Suchen und Finden

    Der letzte Scheißkerl

    AnTheia

    24. March 2017 um 23:53

    Zu Beginn war ich etwas skeptisch. Ich muss zugeben, dass mir durch den Kopf ging "Ach, schon wieder so ein Beziehungsratgeber, der einem erklärt, wie man den richtigen Partner für's Leben findet". Zugegeben, das Thema hat Hochkonjunktur, herrscht doch die weitläufige Meinung, dass eine ganze Generation (ich zähle mich hier auch darunter) beziehungsunfähig ist. Insofern sind Beziehungsratgeber gern gelesene Sachbücher. Die Latte lag hoch, hatte ich doch bereits das erste Werk von Koidl „Scheißkerle“ gelesen und mich über die Ansammlung stereotypischer Muster von männlichen Exemplaren köstlich amüsiert. Da es sich hier um einen Nachfolger handelt, war klar, dass Koidl auch diesmal in die bewährte Trickkiste greifen würde. Und so war es auch. Der Autor betont ausdrücklich, dass es nicht der typische Beziehungsratgeber sei und jeder das Problem natürlich erstmal bei sich suchen müsse. Recht hat er. In typischer Manier seziert Koidl in seinem Buch vier stereotypische männliche Exemplare, die prototypisch für die extremsten Typen herhalten müssen und von denen jeder von uns schon mal einem begegnet ist oder im Worst Case sogar bei sich zu Hause auf dem Sofa sitzen hat: den General, den Analysten, den Blender und den Diener. Schicht um Schicht arbeitet sich Koidl tiefer in die Psyche dieser Protoypen, wobei er den Schwerpunkt auf deren Ängste legt, die das Verhalten in einer Beziehung anschaulich erklären sollen. Koidl spart zwar oft an Tipps bzw. hebt sich seine Ratschläge, wie man als Frau mit diesen männlichen Extrembeispielen umgeht, bis zum Schluss auf. Das störte mich als Leserin nicht. Denn wer will schon einen klassischen Beziehungsratgeber lesen, wenn er Koidls Buch in der Hand hält. Der Autor punktet wie immer mit einer sehr guten Beobachtungsgabe, die gespickt ist mit zahlreichen alltagsnahen Berichten gebeutelter Frauen, die sich Koidl anvertraut haben. Und nicht zuletzt durch einen lockeren, humorvollen Schreibstil, der mich als Leser mitreisst und ohne psychologisches Fachsimpeln auskommt. Trotzdem lässt Koidl so manche Frage offen, muss doch die Leserin selbst für sich die wichtigsten Erkenntnisse herausfiltern. Und der Autor weist darauf hin, dass diese vier Prototypen in den meisten Fällen in Natura ohnehin immer in einer Mischform anzutreffen sind. Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch für Frauen (und auch so manchen Mann), Singles wie auch Liierte, die über die Fehler und Stärken des anderen Geschlechts herzlich lachen können. PS: Das Cover ist etwas gewöhnungsbedürftig und warum ein Schweinchen abgebildet ist, erschließt sich mir nicht ganz...

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  • Mehr erwartet...

    Der letzte Scheißkerl

    kaha38

    24. March 2017 um 17:16

              Als ich die kurze Leseprobe gelesen und das Cover dazu gesehen habe, dachte ich, es handelt sich um einen witzigen Roman - mit lustigen Anekdoten und Geschichten. Bei dem Lesen (was mir, aufgrund des Schreibstiles, nicht immer leicht fiel) wurde mir bewusst, dass es sich hierbei mehr um einen Ratgeber handelt als um einen flotten Roman. Anfangs hatte ich noch vor mir auch den ersten Teil - Scheißkerle, warum es immer die falschen sind - zu besorgen. Aber je mehr ich von der Geschichte las, umso mehr wurde mir bewusst, dass ich das wohl niemals tun werde. Natürlich wissen wir dass es Haie und Delphine gibt, also Machos und Weicheier. Und vielleicht machen wir auch manchmal Erfahrung mit einem der, in dem Buch beschriebenen, 4 Typen eines Scheißkerls. Trotz allem liegt mir das Pauschalisieren nicht so sehr und ich traue mich zu behaupten, dass es auch unter Frauen Scheißkerle gibt und jeder seines Glückes Schmiedes ist!        

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  • Frosch oder Prinz

    Der letzte Scheißkerl

    eurydome

    23. March 2017 um 08:02

    Inhalt und meine Meinung:Bei diesem Roman stimmt einfach alles. Angefangen bei der wunderschönen mädchenhaften rosazuckerwattefarbenen Farbe über den Titel bis hin zur Gestaltung des Buchumschlages. Und dann wurde das Buch auch noch von einem Mann geschrieben, was man eigentlich erstmal überhaupt nicht erwartet. Auf jeden Fall hat mich dieser Ratgeber von Anfang an richtig gut unterhalten, ich musst oft schmunzeln, fühlte mich oftmals bestätigt oder auch ertappt. Dieses Buch spiegelt das wahre Leben wider. Roman Maria Koidl analysiert, erklärt und bestätigt Verhaltensmuster und erläutert, warum Frauen immer wieder zu den gleichen Typen zurückfinden oder darauf hereinfallen. Besonders gut gefallen haben mir zudem noch die interessanten Geschichten rund um das Thema Beziehungsprobleme. Wenn man das Ganze dann noch mit sich und den Paaren im Bekannten- und Freundeskreis vergleicht, entdeckt man sicherlich viele Verhaltensmuster und –typen wieder. Ein kurzweiliger und unterhaltsamer Roman der meine eigenen Verhaltensmuster in Frage gestellt und manchen meiner Blickwinkel verändert hat. Ich empfehle ihn gerne an interessierte Frauen weiter.

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  • Erst unterhaltsam, dann zu trocken und langatmig

    Der letzte Scheißkerl

    Nijura

    20. March 2017 um 18:14

    Ich bin durch eine Leseprobe und das nette Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Den ersten Teil „Scheißkerle“ habe ich nicht gelesen. Mir gefiel auch der Slogan „Wie aus dem Falschen der Richtige wird“, nur leider habe ich das anhand dem Buch nicht herausgefunden. Ich habe gedacht, dass es sich um ein humorvolles Buch über Beziehungen handelt, leider gleitet das Buch in der zweiten Hälfte aber derart in eine psychologische und schwerverständliche Lektüre ab, dass ich keinen Spaß mehr an dem Buch hatte. Die erste Hälfte ist sehr unterhaltsam, sie beinhaltet die gängigen Aussagen, die jeder von uns kennt, wie z.B. warum gerate ich immer an denselben (falschen) Typ?Außerdem werden verschiedene Fallbeispiele anhand Beziehungen geschildert. Das war mitunter recht amüsant und unterhaltsam. Leider konnte die zweite Hälfte des Buches da überhaupt nicht mit punkten, sie war sehr theoretisch und unheimlich trocken, teilweise kamen die Sätze gar nicht bei mir an und nach einer Weile hatte ich auch keine Lust, sie nochmal zu lesen, um doch noch etwas zu verstehen. Die vier verschiedenen Typen (General, Analyst, Sonnyboy und Diener) werden hier „ausführlichst“ überspitzt geschildert, leider haben bei mir nur ein Gähnen und Desinteresse hinterlassen, da es solche Typen im echten Leben nicht gibt. Ich habe mich durch diesen Teil wirklich quälen müssen. Die letzten fünf Seiten waren dann nochmal richtig gut. Fazit: Leider weiß ich auch nach der Lektüre nicht, wie aus dem Falschen der Richtige wird, dazu war mir der Stoff zu trocken und auch zu unverständlich.Ich vergebe 3 Sterne, da die erste Hälfte (4 Sterne) wirklich sehr unterhaltsam war, dafür die zweite Hälfte (2 Sterne) viel zu trocken und langatmig.

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  • Sachbuch mit Romantendenzen und viel Psychologie

    Der letzte Scheißkerl

    milchkaffee

    19. March 2017 um 19:51

              Das Cover und der Buchtitel hätten mich zuerst auf ein typischen Frauenbuch hindeuten lassen. Dennoch ist es ein Sachbuch. Wenn auch eines das mit Humor geschrieben ist. Für mich ist die Ausrichtung leider nicht ganz klar. Warum? Zu einen ließt es sich teilweise Romanartig, auf der anderen Seite ist es voll mit komplizierten psychologischen Deutungen, beispielsweise zum Thema Angst. Hier hätte ich mir bessere, genauere und einfachere Erklärungen gewünscht, die auch ohne psychologische Vorkenntnisse verständlich sind. Nicht mit allen was ich im Buch gelesen habe konnte ich mich identifizieren. Das Buch hat viele gute Gedanken, über die es sich zum Nachdenken lohnt, egal ob Single oder in einer Partnerschaft.       

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  • Scheißkerle - so ticken sie

    Der letzte Scheißkerl

    Schnuck59

    19. March 2017 um 17:23

    Nach „Scheißkerle - warum es immer die Falschen sind“ schreibt Roman Maria Koidl jetzt „Der letzte Scheißkerl - wie aus dem Falschen der Richtige wird“. Er stellt wiederkehrende Beziehungsmuster vor, erläutert wie man Ängste als Schlüssel zur Lösung von Beziehungsproblemen erkennen kann und wie man dann entsprechend handelt. So kann aus einem Frosch doch noch ein Prinz werden und aus Singles glückliche Paare. Roman Maria Koidl, geboren 1967, ist ein österreichischer Unternehmer im Bereich Markenkommunikation und neue Medien, Kunstmäzen und Autor. Neben vier Büchern zu wirtschaftlichen Themen veröffentlichte er „Scheißkerle“ und „Blender“. Mir fällt es schwer dieses Buch in eine Kategorie einzuordnen. Ich denke an erzählendes Sachbuch mit psychologischen Aspekten zum Thema Partnerschaft und Beziehung. Der Schreibstil ist flüssig, stellenweise amüsant und humorvoll. Es gibt aber auch Stellen, die ohne psychologische Vorkenntnisse schwer zu verstehen sind. Die vier Angsttypen General, Analyst, Sonnyboy und Diener werden, auch in Anlehnung an die tiefenpsychologische Studie Grundformen der Angst von Fritz Riemann, vorgestellt. Der Autor gibt zusätzlich Tipps, wie man deren Charaktermerkmale gut erkennen kann. Er verdeutlicht, dass es wichtig ist zu wissen, welchen Typ man vor sich hat und welchen man selbst verkörpert. Die Darstellung in Anlehnung an das Vier-Seiten-Modell nach Schulz von Thun macht die inhaltlichen und Beziehungsaspekte der Kommunikation nachvollziehbar. Der Autor will in seinem Buch so auch deutlich machen wie wichtig es ist einander zu verstehen. Nur dadurch ist es möglich wiederkehrende Muster und Beziehungsprobleme zu erkennen. Aber – einen Scheißkerl kann man nicht coachen. 

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